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Langes Horn - Wirkungsgrad?

  • dout
  • 5. April 2008 um 00:55
  • dout
    Beiträge
    156
    • 5. April 2008 um 00:55
    • #1

    Hallöchen,

    hab mir jetzt mal so ein recht großes Horn gebaut, Plan und Daten:

    Breite aussen: 65 cm; Ach ja, Chassi kommt oben links rein.

    Mein Problem ist jetzt eigentlich nur der geringe Wirkungsgrad von dem Horn, schließlich ist ein oberton 18 xb 700 verbaut mit einem Wirkungsgrad von 98 db und wenn man das Horn aber mit einem ARLS vergleicht kommt denke ich (hatte jetzt zwar nicht den direkten Vergleich, vorher den ARLS aber oft am gleichen Amping usw. gehört) deutlich weniger raus und der Kappa im ARLS hat auch nur um die 99 db, also 1 db mehr. Liegt das vieleicht einfach am langen Hornverlauf, der ja so ca 2,5 m sein dürfte, oder auch an dem Anfangs so schalem Querschnitt? Also laut Hornresp sollten es bei 1 Watt (2pi) ca 101 db sein, viel mehr kann der ARLS doch auch nicht haben?

    Ist das normal, oder passt vieleicht irgend was nicht? Kann natürlich auch sein, dass ich mir von dem Horn Aufgrund seiner Größe einfach mehr erwartet habe.... was meint ihr dazu?

  • Kracky
    Profi
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    2
    Beiträge
    12.055
    • 5. April 2008 um 02:36
    • #2

    Sollte sich jemand fragen wo mein Müll von Freitag Nacht ab geblieben ist. Da wo er hin gehört!

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

    Einmal editiert, zuletzt von Kracky (7. April 2008 um 15:06)

  • SRAM
    Profi
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    6
    Beiträge
    5.548
    • 5. April 2008 um 06:59
    • #3

    Die Schallführung entspricht ziemlich genau einem halben OHM S4. Die Einleitung kann man etwas abrunden und mit einer rihtigen Druckkammer versehen, dann ist das soweit o.k.. In ein solches Horn gehören eher kleinere Chassi mit starkem Antrieb, 2 mal 12" oder ähnlich.

    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • dout
    Beiträge
    156
    • 5. April 2008 um 12:21
    • #4

    Morgen,

    in der Tat habe ich mich mit Horntheorie nicht beschäftigt, sondern nur die Daten und den Plan vom Entwicker mehr oder weniger übernommen und ein wenig in Hornresp Chassis probiert.

    Dass das Chassi nicht so optimal liegt, wenn es in so geringem Abstand und Winkel voll an eine Wand strahlt hab ich mir auch schon gedacht, der ursprüngliche Plan stammt von William Cowan und wurde von mir nur auf 18er Platten umgerechnet. Also ihr meint sozusagen, ich müsste die Membran "senkrechter" zum Hornverlauf strahlen lassen und eher 2 kleinere Chassi nehmen, nur was soll ich genau tun, wenn ich das Chassi behalten und für das Horn verwenden will?

  • Mechwerkandi
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    1
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    7.712
    • 5. April 2008 um 13:03
    • #5
    Zitat von "dout"


    Dass das Chassi nicht so optimal liegt, wenn es in so geringem Abstand und Winkel voll an eine Wand strahlt hab ich mir auch schon gedacht,...

    Lass' Dich da nicht irre machen.
    Das ist ein Hornlautsprecher und keine Plastiktrompete...

    Kuck' Dir mal eine EV Eliminator an:
    Da ist der Konus vom Chassis die Druckkammer, und die Geschichte arbeitet direkt auf eine Platte (dort: Rückwand) mit ~ 5 cm Abstand. Und die steht noch nicht mal schräg... :wink:
    Ist (in Relation zu Grösse) trotzdem ein hervorragendes System.

  • dout
    Beiträge
    156
    • 5. April 2008 um 13:20
    • #6

    Naja,

    meinen die oberen beiden Kommentare, dass es vom Prinzip her so vieleicht besser wäre?:

    @ Mechwerkandi: Würde das Horn so gut gehen, wie ich es erwartet habe, dann würde ich mich ja nicht irre machen lassen... 8)

    Nur es kommt mir schon so vor, dass bei hoher Lautstärke das Chassi leiden könnte... :?

    Allerdings strahlt ja auch beim WSX das Chassi nur in einen Schlitz hinen, und die gegenüberliegende Wand ist auch nicht großartig weit weg oder geneigt... ich weis auch nicht so recht

  • mike severloh
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    893
    • 5. April 2008 um 13:28
    • #7
    Zitat von "Kracky"

    Alleine von der Optik her frage ich mich was das sein soll? Du knallst mit ganzen 5-10 Grad direkt auf die gegenüberliegende, schallharte Wand. Was soll das bitte bewirken? Hast du eigentlich überhaupt eine Ahnung vom Thema Hornladung? Woher stammt dieser total schwachsinnige Plan?

    Definitiv ist hier ehr das Chassies tot bevor hier etwas vernünftiges zu Tage geliefert wird. Ein Lautsprecher muß in die Horführung bzw. deren Kammer hinein arbeiten nicht quer dagegen.

    Toller Kommentar.

    Mike.

    Mike Severloh.

  • dout
    Beiträge
    156
    • 5. April 2008 um 13:30
    • #8

    Ironisch oder ernst?

    Wenn ernst, dann helft mir doch bitte, kann die Pläne für OHM S4 und EV ELIMINATOR leider nicht finden...

  • audio-pip
    Beiträge
    1.412
    • 5. April 2008 um 13:34
    • #9
    Zitat von "Kracky"

    Ein Lautsprecher muß in die Horführung bzw. deren Kammer hinein arbeiten nicht quer dagegen.

    :roll: Hää ??? Ich glaub ich hab gerade einen auf der Leitung stehen... Warum geht dann z.B. das WSX Horn?

    Ich glaube hier besteht etwas Klärungsbedarf...


    Sebastian

  • FF
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    105
    Beiträge
    1.868
    • 5. April 2008 um 13:36
    • #10

    Ohne ihm zu nahe treten zu wollen: dout, vergiß Krackys Beitrag einfach mal komplett, das ist so nicht richtig, was er schreibt. Nahezu alle Basshörner, die mit Z-Faltung oder als Schnecke aufgebaut sind, weisen vom Prinzip her eine vergleichbare Chassisanordnung auf wie auf deiner 1. Planskizze.

    Gruß FF

  • ometa
    Beiträge
    712
    • 5. April 2008 um 13:45
    • #11

    Ich habe null Ahnung von Hörnern (also straft mich ggf. mit Nuhr), aber es dürfte den Schallwellen mit Längen von, sagen wir mal 2 - 20 Metern schnulle sein, ob sie in einem Winkel von 5 oder 50 Grad in den Hornverlauf strahlen.
    Dass ein zu nahe gegenüber der Membran befindlicher Reflektor (das Brett) dieselbe ins Taumeln bringen könnte, steht auf einem anderen Blatt.

    http://www.nachdenkseiten.de

  • dout
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    156
    • 5. April 2008 um 14:09
    • #12

    Joh, das Problem mit dem Reflektor würde sich ja vieleicht mit Akustikschaum lösen lassen, trotzem würde ich gerne wissen, wieso Kracky das obige Konstrukt für so absoluten Schwachsinn hält, rein intuitiv würde ich ihm zumindest in sofern recht geben, dass es besser ist, wenn das Chassi in Richtung des Hornverlaufs in den Hornverlauf "reinstrahlt" und nicht fast senkrecht dazu.

  • unknown_artist
    Beiträge
    2.849
    • 5. April 2008 um 15:03
    • #13

    Les einfach über den Post von Kracky weg, er hat sich glaube ich mit der Thematik nicht wirklich beschäftigt oder einen schlechten Tag gehabt. Das passt so schon, ich würde nach der ersten Skizze bauen.

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • Mechwerkandi
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    Beiträge
    7.712
    • 5. April 2008 um 15:53
    • #14
    Zitat von "dout"


    Nur es kommt mir schon so vor, dass bei hoher Lautstärke das Chassi leiden könnte... :?

    Jedes Chassis leidet bei hoher Lautstärke.

    Allerdings ist der Leidensfall abhängig vom Chassis, dem Einbau und der Begrifflichkeit von "hoher" Lautstärke... :wink:

  • Kracky
    Profi
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    12.055
    • 5. April 2008 um 16:03
    • #15
    Zitat von "unknown_artist"

    Les einfach über den Post von Kracky weg, er hat sich glaube ich mit der Thematik nicht wirklich beschäftigt oder einen schlechten Tag gehabt. Das passt so schon, ich würde nach der ersten Skizze bauen.

    Schlechter Tag!

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • dout
    Beiträge
    156
    • 5. April 2008 um 16:32
    • #16

    Ok, jetzt würde mich nur noch der Post von Mike Severloh interessieren, war das Ironie, oder wars ernst gemeint? Wenn es ernst gemeint war, würde mich trotzdem interessiern, wie mans in dem Fall, ohne das Horn großartig umzubauen vieleicht besser machen kann.

    Mein Hauptproblem ist ja eigentlich nur, das es mir so vorkommt, als würde das angesprochene Horn gerade mal so die Lautstärke vom ARLS herbringen, bei gleichem Amping versteht sich. Liegt es vieleicht auch daran, dass ein Horn innen nicht so gut funktioniert wie ein Br, oder was auch immer der ARLS ist, oder ist es einfach nicht lauter?

  • mike severloh
    Beiträge
    893
    • 5. April 2008 um 17:25
    • #17
    Zitat von "dout"

    Ok, jetzt würde mich nur noch der Post von Mike Severloh interessieren, war das Ironie, oder wars ernst gemeint? Wenn es ernst gemeint war, würde mich trotzdem interessiern, wie mans in dem Fall, ohne das Horn großartig umzubauen vieleicht besser machen kann...

    Hi dout,

    Du hast PN.

    Das horn sieht dem W. Cowan-Basshorn sehr ähnlich. Ist für richtig tief auch lang genug. Die Mundfläche ist dafür winzig. Das macht einen Dreckeffekt: erst im array zu 8acht oder so stimmen die Verhältnisse Mundfläche zu Länge allmählich. DIese langen Hörner mit verkleinerter Mundfläche hören schon vor dem Hornmund auf, exponentiell geformt zu sein, und das berücksichtigt AJhorn nicht wirklich. Bei konischen Hörnern kein Problem, nur bei Kurven - also allen anderen Hornformen.

    In den für Dich angefertigten Simulationen wird der prinzipielle Frequenzgang deutlich:
    Das Teil geht auch allein bis unter 30 Hz, aber "nur" mit ca. 94 dB /1w /1m. Zu ansteigenden Frequenzen erreicht es dann ca. 100 dB (ab ca. 70 Hz). Alleine. Bei zweien wird der Frequenzgang minimal weniger wellig.

    Der seltsamen peak an der unteren Grenzfrequenz (von ca. 26 Hz bei Simu mit 3,7 m Hornweg) lässt sich durch Vergrössern der Rückkammer abflachen. Das hat Einfluss auf die Einbau-Güte Q des Chassis. Mit gigantischen 130 l beim single horn ist das flach, superbrav und hat winzige Güte-Werte, also ist eine sehr impulsgenaue Wiedergabe zu erwarten. Schön.

    So wird das riesegross, lohnt sich aber. Wenn man den Wirkungsgrad-Anstieg mit ca. 2 .. 3 dB/okt cut korrigiert hat man von 26 .. 110 Hz ein beachtlich breites Nutzband.

    So, jetzt untere Grenzfrequenz / Rückkammer:

    Das Danley-Labhorn ist mit Doppelzwölf deshalb mit wenige Rückkammer gesegnet, weil die Chassis winzige Volumina brauchen.
    Erhöchung des Rückkammervolumens heisst weniger Bremse im nutzlosen infra-Schallbereich darunter. Das muss dann alles der Controller machen.
    Bei Danleys Labhoirn und dem Mogale-HD15 sind die Rückkammern eher klein und dämpfen den Hub unterm Nutzband stark. So können stacks mit Tiefbass umgehen, der nix mehr zerstört. Bei Deinem Vorschlag / dem modifizierten Cowan - horn geht das nicht - aber wer braucht das schon unter 30 Hz noch ? So liesse sich mit nem Controller mit 48dB/okt alles Schädliche weglöschen.

    Diese Horn nun wird bei stacking lauter und die untere Grenzfrequenz fällt noch weiter. Lässt man die Rückkammer so, verschenkt man je nach Chassis im untersten Nutzbaren Bereich eine Menge Schalldruck - 3 dB ausgleichen heisst doppelte Leistung auf´s Chassis, immer.

    Fazit: also ich würd´ s bauen, wenn ich ein Horn wollte und den Platz dafür hätte. Womöglich ist eine Trennung in 2 Teile für den Transport mögliich.

    Mike.

    P.S.: schreib doch mal einer was über Gruppenlaufzeit und Phase bei diesem Konstrukt. Hast Du , dout, die pics davon ?

    Mike Severloh.

    Einmal editiert, zuletzt von Mike Severloh (11. April 2008 um 20:31)

  • TobiV
    Beiträge
    1.426
    • 5. April 2008 um 18:20
    • #18

    nochma von meiner Seite:
    Das horn funktioniert theoretisch grundsätzlich.
    Der Erbauer zweifelte daran aufgrund des im vergleich zum arls mäßigen outputs (in relation zur größe)
    Kann da bitte nochmal jemand drauf eingehen?
    Psychoakustik?

    ...ein Beck's bitte...

  • DJheini
    Moderator
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    • 5. April 2008 um 20:20
    • #19
    Zitat von "Kracky"

    Schlechter Tag!

    Eine kleine Entschuldigung wäre in diesem Fall sicher angemessen. :wink:

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • adval
    Beiträge
    113
    • 5. April 2008 um 21:55
    • #20

    In diesem Thread mal wieder die üblichen Punkte, die überdacht werden müssen:
    - Bzgl. Einschallung: einfach mal überlegen, mit welcher Geschwindikkeit sich eine Druckwelle im Halsbereich ausbreitet und mit der Frequenz vergleichen. Und, merkt ihr was?
    - bzgl. konischem Horn: ein rechteckiger Querschnitt ergibt kein konisches Horn!

    Nachtrag: Vorausgesetzt, das Horn ist vom Verlauf vernünftig entworfen, müsste das tief gehen (das Ding jetzt durchzusimulieren habe ich keine Lust). Das heißt aber auch, das es einzeln zwar auch tief geht, aber nicht mit dem Entwurfswirkungsrgad, weil der Mund eben zu klein ist (wurde schon geschrieben). Man muss also mehrere davon zusammenstellen.
    Was dann aber mit den 18"er passiert, zumal die Kompession wohl gut ist?

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