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Eigenbau Poledance Podest

  • Michael Scheller
  • 22. November 2010 um 22:38
  • Michael Scheller
    Beiträge
    77
    • 22. November 2010 um 22:38
    • #1

    Hallo,

    Je nach dem was ihr so für Veranstaltungen habt, könnte dieser kleine Baubericht für einige von euch von Interesse sein. Erst mal zur Vorgeschichte: Da man konventionelle dancepoles ja schlecht mitnehmen kann, habe ich mich im Internet nach mobilen Lösungen umgesehen. Was ich da so gefunden habe hat mir alles nicht so richtig zugesagt, deshalb war mal wieder basteln angesagt.

    Das Podest in welchem die Stange befestigt ist, besteht aus 15mm MPX und 18mm MDF. Die Stange ist ein Edelstahlrohr mit 48mm Durchmesser und 2,6mm Wandung. Um die Stange zu befestigen habe ich neben dem Loch in dem sie in Deckel und Boden steckt zwei Stützradklemmen aus dem Anhängerbau verwendet.


    Diese sind auf zwei aufeinander geleimten 18mm MDF Platten geschraubt und mit den Seiten und der Grundplatte verbunden.


    Innen habe ich zusätzliche Verstrebungen aus MDF angebracht. Das kleine Brett mit dem Loch, welches links unten im Bild liegt, habe ich auf der Grundplatte befestigt, um die Stange unten zu führen.

    519406f5d3b9.jpg


    Auf dem nächsten Bild ist im Detail zu sehen wie die Stange befestigt wird.

    51f54a517.jpg


    Den Abschluß bildet eine 15mm MPX Platte, welche mit den Verstrebungen verleimt und verschraubt wurde.

    41516_d6457.jpg


    Zu guter letzt habe ich noch einen Laminatfußboden darauf verlegt, und Aluleisten mit 20mm Schenkellänge mit Silikon angeklebt. Um das Podest herum ist ein kleiner "Vorhang" aus Samt, damit man zum befestigen der Stange und zum Transport hineingreifen kann.

    5199516418_2763f9bf39.jpg

    Ich hoffe der kleine Baubericht hat einigen gefallen, falls es noch Fragen gibt, werde ich sie gerne beantworten.

    Michael

    http://www.flickr.com/photos/michl87/

    Einmal editiert, zuletzt von Michael Scheller (22. Dezember 2020 um 20:37)

  • skyworker
    Profi
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    2
    • 22. November 2010 um 22:57
    • #2

    Jap - wo ist die Perle dazu?

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • treibsand
    Verifiziert
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    1
    • 22. November 2010 um 23:27
    • #3

    *Hier bin ich, Schatzi.*

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Jürgen Klingel
    Reaktionen
    506
    Beiträge
    4.855
    • 22. November 2010 um 23:42
    • #4
    Zitat von "treibsand"

    *Hier bin ich, Schatzi.*

    :lol:
    Aber das Podest sieht Klasse aus *thumpsup*

    Gruß, Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • skyworker
    Profi
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    2
    • 22. November 2010 um 23:53
    • #5

    @ treibsand: das Shirt darf er von mir aus anlassen ^^

    Kein Applaus für Scheiße!

  • Dominik Nathaus
    Beiträge
    234
    • 23. November 2010 um 18:16
    • #6

    Sehr schöne Idee, ich hab da auch schon mal einen Gedanken dran verschwendet. Habs dann verworfen weil, ich mir nicht vorstellen kann, dass das wirklich rutschfest ist, ich mich ärgern würde, wenn ein betrunkener Gast mit Anlauf dran springt und alles kaputt reisst und ich auf Partys bin, auf denen sehr viel Getränke verschüttet werden was bedeutet, dass das Podest "Wasserfest" sein müsste.


    So wie du es benutzt, für Zuhause, find ichs echt gut :D

  • timo blösser
    Beiträge
    931
    • 24. November 2010 um 16:22
    • #7
    Zitat von "Dominik Nathaus"

    So wie du es benutzt, für Zuhause, find ichs echt gut :D

    Jo genau, im Wintergarten macht sich das echt gut... und dann haben auch wenigstens Andere Leute was von der Show :grin: :lol:

    Ist die Stange bzw. deren Befestigung im Podest denn wirklich den großen Hebelkräften gewachsen? Gerade wenn sich die Damen da am oberen Teil der Stange "rumdrehen" oder das Klattern anfangen?

  • Michael Scheller
    Beiträge
    77
    • 24. November 2010 um 20:28
    • #8

    Erst mal Danke für eure Beiträge.

    Wegen der Hebelwirkung hab ich mir auch Gedanken gemacht, aber der Großteil der Kraft wirkt ja nicht auf die Klemmen, sondern wird von den Löchern in Deckel und Boden aufgenommen. Diese habe ich so klein gemacht, dass die Stange nur durch drehen rein und raus geht. Deshalb werden eigentlich nur Deckel und Boden gegenainander verschoben, wenn man di Stange oben seitlich belastet. Durch die H-förmige Konstruktion und die Verstrebungen im Inneren wird eigentlich nur die Verbindung Deckel - Boden auf Scherung belastet.
    Soweit die Theorie. :wink: Aber ich habe am Anfang auch einige Tage überlegt wie ich am besten mit den Kräften umgehe.

    Dominik:
    Du könntest ja noch ne Absperrung mit vier Pfosten und ner Samtschnur drum herum bauen, um sportbegeisterte Gäste in ihrem Elan zu bremsen. :lol:
    Was meintest du mit rutschfest? Die Stange oder das Podest auf dem Boden?

    Michael

    http://www.flickr.com/photos/michl87/

  • Dominik Nathaus
    Beiträge
    234
    • 24. November 2010 um 21:48
    • #9

    Hey, das war fies :wink:

    "Sicherheitsfanatismus an"
    Diese Konstruktion entspricht nicht den Normen und wurde nicht vom TÜV abgenommen und darf deshalb niemals auf öffentlichen Veranstaltungen benutzt werden.
    Bitte liebe andere Forumsuser haltet euch brav daran
    "Sicherheitsfanatismus aus"

    Also ich plädiere ja dafür, dass wenn das Podest aufgestellt wird, eine versetzte Zugangsbarriere davor zu stellen, damit niemand darauf zurennen und dranspringen kann.
    Ich bitte darum diesen Beitrag in keinster Weise ernst zu nehmen.

    So jetzt mal wieder zum Ernst der Lage:
    Sollte ein Gast mit Anlauf auf das Podest zulaufen und an die Stange springen ist es möglich, dass a) die Konstruktion umfällt oder b) das Gesamte Podest ein Stück wegrutschen kann?
    Wenn ja, dann sollte man vielleicht noch eine Anti-Rutschmatte drunter kleben, bzw. vielleicht Lautsprecherfüße einlassen.
    Wenn nein, dann möchte ich bitte die Pläne haben :lol:

  • Mechwerkandi
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    7.712
    • 25. November 2010 um 08:22
    • #10
    Zitat von "Dominik Nathaus"


    "Sicherheitsfanatismus an"
    Diese Konstruktion entspricht nicht den Normen und wurde nicht vom TÜV abgenommen und darf deshalb niemals auf öffentlichen Veranstaltungen benutzt werden.
    Bitte liebe andere Forumsuser haltet euch brav daran
    "Sicherheitsfanatismus aus"


    Eine TÜV Abnahme ist keine Garantie für sicheren Einsatz und schon gar nicht zwingend Voraussetzung für den Einsatz auf öffentlichen Veranstaltungen.
    Setzen, fünf.

    Zu dem Podest:
    Wenn man das Unterteil mit Beton vollschüttet, wird es wahrscheinlich stehenbleiben.
    Für leidlich professionell betriebenes pole-dancing ist das Rohr zu nachgiebig und die obere Einspannung fehlt.
    Das ist was für gogos im Club, aber nicht für pole-dancer.

  • fever fever
    Beiträge
    929
    • 25. November 2010 um 09:08
    • #11
    Zitat von "Mechwerkandi"


    Für leidlich professionell betriebenes pole-dancing ist das Rohr zu nachgiebig und die obere Einspannung fehlt.
    Das ist was für gogos im Club, aber nicht für pole-dancer.

    nur so mal: woher weisst du das????? :grin: :grin:

  • Mechwerkandi
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    7.712
    • 25. November 2010 um 10:28
    • #12

    Ich hab' schon ein paar Mal so was gebaut.
    Nicht für mobile Zwecke, sondern quasi-"Festinstallation", aber der Ablauf bleibt der gleiche.

    Die Damen haben mir mal erzählt, das sie sogar einen Unterschied zwischen Edelstahl-Stangen und verchromten Stahlrohren wahrnehmen.
    Verifizieren kann ich das so nicht, aber irgendwie muss da was dran sein.

    Aber, wie schon geschrieben, sind das kommerzielle Anwendungen, und nicht "sieht aus als ob"... :wink:

  • morethanmusic
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    Beiträge
    934
    • 25. November 2010 um 15:26
    • #13

    ich hab schon vielke derartiger Eingenkonstrukte gesehen, dieses gefällt mir bisher am besten :wink:

  • Michael Scheller
    Beiträge
    77
    • 25. November 2010 um 16:46
    • #14

    Dominik: War nicht böse gemeint. :wink: Umfallen kannst du letztlich alles, wenn du genzg Kraft aufwendest.. :wink: Ich bezweifle aber das man das mit dagegenspringen schafft, wenn ich mir überlege wie sich die Kraft aufteilt. Letztlich wirkt immer ein Teil der Kraft nach unten, und um das ganze umzuschmeißen müsste sich das Zentrum ja nach oben bewegen. Wegrutschen ist eher eine Sache des Untergrundes würde ich sagen. Unten ne Gummifeinrippmatte dran, und entsprechend rauher Boden dürften da schon reichen. Ich hatte ursprünglich vor, in die "Fächer" zwischen den Verstrebungen herausnehmbare Kästen zu schieben, welche mit Estrichbeton ausgefüllt werden sollten. Spätestens dann sollten diese beiden Gefahren eliminiert sein.

    Mechwerkandi: Da gebe ich dir natürlich Recht. Die Stabilität einer an beiden Enden eingespannten Stange, wie es im professionellen Bereich nötig ist, wird man so nie erreichen. Aber für den Anwendungsfall war sie ja auch nicht gedacht :)
    Einen Unterschied zwischen Edelstahl- und verchromten Stahlrohr kann ich mir aufgrund der Oberfläche schon gut vorstellen. Die verchromte Variante dürfte von der Haftung her um einiges besser sein. Von der Nachgiebigkeit kann ich leider auch nichts dazu sagen.
    Trotzdem Danke für die Hinweise.

    morethanmusic: Vielen Dank für die Blumen! Freut mich wenns dir gefällt.

    http://www.flickr.com/photos/michl87/

  • Mechwerkandi
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    1
    Beiträge
    7.712
    • 26. November 2010 um 08:58
    • #15
    Zitat von "Michael Scheller"


    Aber für den Anwendungsfall war sie ja auch nicht gedacht :)


    Na ja, das hab' ich mir auch schon gedacht... :wink:

    Wenn da eine von den Ladies für einen headfirst-spin an die Stange gehechtet wäre, sie sicherlich mit der ganzen Kulisse in's staunende Publikum gekippt. :grin:
    Für den Betrieb im Club, wo sich eine zwei Stunden vorher angeheuerte BWL Studentin ein bisschen dran festhalten kann, damit sie nicht gleich runterfällt, wenn sie mit dem Arsch wackelt, ist das völlig ok.

    Stangen:
    Kauft man solche Stangen bei kommerziellen Anbietern in den USA, erlebt man fallweise Erstaunliches.
    Die Dinger sind aus Gusseisen, etwa 8-10 mm Wandstärke, aussen geschliffen und verchromt.
    Kannst zu zweit gerade eben noch tragen.

  • Daniel Muntau
    Beiträge
    296
    • 4. Dezember 2010 um 17:45
    • #16

    HI
    Nett!

    Ich für meinen Teil mag diese Alukanten garnicht!
    Auf einem Messestand hat sich mal ein Besucher an einer Kante den Knöchel angeschlagen.
    Knöchel blutig und Schuh aus Italien auch noch hin...

    Laminat finde ich zwar schick, aber ist doch arg rutschig!

    Aber ansonsten gut gelöst mit dem Stützradhalter!

    Gruß
    Daniel

    AKA Hitower
    [V]SA 900C(280W@8)

  • Michael Scheller
    Beiträge
    77
    • 5. Dezember 2010 um 16:47
    • #17

    Mechwerkandi:
    Danke für die Info. Das es da so dickwandige Varianten gibt wusste ich nicht.

    Daniel Muntau:
    Bei den Alukanten muss man schon aufpassen, da geb ich dir Recht. War aber in meinen Augen die optisch schönste Lösung.
    Vielen Dank für das Lob :D

    Michael

    http://www.flickr.com/photos/michl87/

  • waldschrad99
    Verifiziert
    Beiträge
    2.401
    • 6. Dezember 2010 um 04:21
    • #18
    Zitat von "Mechwerkandi"


    Stangen:
    Kauft man solche Stangen bei kommerziellen Anbietern in den USA, erlebt man fallweise Erstaunliches.
    Die Dinger sind aus Gusseisen, etwa 8-10 mm Wandstärke, aussen geschliffen und verchromt. Kannst zu zweit gerade eben noch tragen.

    Die Jungs haben eben gelernt, daß sowas viel stabiler sein muss, nachdem alle Welt gesehen hat wie große Alu-Büchsen durch Stahl-Tressore tauchen. :shock:
    [/ironie]
    ... na-ja, dann eben Tanzstangen aus China. 8)
    Wenn man dort die richtigen Kontakte hat, sind sie aus diesem Material. Baustahl war gar nicht so schlecht, wie man uns glauben machen will. :wink:
    b.t.t.
    Vor'm halben Jahr bin ich auch mal von einer Lokationpächterin gefragt worden, ob ich 'ne Tanzstange besorgen könnte.
    Definitiv würd ich 'ne Konstruktion bevorzugen, die oben und unten befestigt ist.
    Man kann vorhandene Travesen da mit einbeziehen, ein Carrèe' bauen und darin so ein Teil befestigen - wenn man oben entsprechende mittige Querstreben baut.
    Die o.g. Holz-Grundlage kann ja dazu mitverwendet werden - wenn die Stange lang genug ist und auch oben eingespannt wird.

  • Mechwerkandi
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    1
    Beiträge
    7.712
    • 6. Dezember 2010 um 08:40
    • #19

    Das mit dem Alu und dem Stahl ist wenig einträglich.
    Zum einen wird im Flugzeugbau mit hochfesten Al-Legierungen hantiert, die es an Zugfestigkeit problemlos mit Baustahl aufnehmen können. (Klasse F54 bis 540 N/mm², üblicher Baustahl ~ 400 N/mm²)
    Punkt zwei ist der Faktor Masse mal Beschleunigung, und das war sicher nicht ohne.
    Während meiner Bw Ausbildung hat man mir gezeigt, wie man aus einer Rolle Pfennig-Stücke (Kupfer mit Stahlkern) und einem Pfund Plastiksprengstoff eine Hohlladung basteln kann, die problemlos die Panzerung eines ausgedienten M48 Patton durchschlug.

    Alles nur eine Frage der Beschleunigung... :wink:

  • waldschrad99
    Verifiziert
    Beiträge
    2.401
    • 6. Dezember 2010 um 11:41
    • #20
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Das mit dem Alu und dem Stahl ist wenig einträglich.
    Zum einen wird im Flugzeugbau mit hochfesten Al-Legierungen hantiert, die es an Zugfestigkeit problemlos mit Baustahl aufnehmen können. (Klasse F54 bis 540 N/mm², üblicher Baustahl ~ 400 N/mm²)
    Punkt zwei ist der Faktor Masse mal Beschleunigung, und das war sicher nicht ohne.
    Während meiner Bw Ausbildung hat man mir gezeigt, wie man aus einer Rolle Pfennig-Stücke (Kupfer mit Stahlkern) und einem Pfund Plastiksprengstoff eine Hohlladung basteln kann, die problemlos die Panzerung eines ausgedienten M48 Patton durchschlug.
    Alles nur eine Frage der Beschleunigung... :wink:

    Hm, meines Wissens ist es praxisgerechter und für gewisse Lobbykreise effizienter das mit Uran-Geschossen zu machen.
    Aber zurück zu den Hampel-Stangen :wink:
    Was ich vorhin vergessen hatte zu erwähnen, die Anfrage der o.g. Lokation-Pächterin hatte ich schon lange ad acta gelegt, die soll erstmal Kohle rüberschieben, anstatt dass ich wochenlang WM-Ton-Verstärkung für Tagespreis hinstelle und im gleichen Laden für dem Ortsumbau einer Video-LED mit nem Taschengeld abgespeist werde - weils der Vereins-Hausmeister angeblich hätte auch machen können (kostenlos sogar).
    ... irgendwann hat diese Gutmütigkeit ein Ende, wenn man sich Kontakte "warm halten" muss, aus denen vielleicht Aufträge erwachsen könnten. :oops:

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