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Erfahrungen mit Blue Tooth

  • MRspeaker
  • 27. Mai 2017 um 18:23
  • MRspeaker
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    • 27. Mai 2017 um 18:23
    • #1

    Ich habe Ende des Jahres eine Veranstaltung bei der der Kunde mit seinem Tablet per blue Tooth uns diverse Lied-Einspielungen an die Bühne übergeben möchte.

    Blue Tooth selber habe ich noch nicht verwendet. Was sagt die Praxis, läuft das Stabil und wenn ja was lässt sich an Empfängern generell empfehlen?

    Denon DN-200BR hätte ich jetzt beispielsweise ins Auge gefasst.

    Ich sehe gerade das es auch von Alto diverse Empfänger im XLR-Stecker Format gibt, das ist natürlich irgendwie Reizvoll, das mal in eine aktive Delay-Box zu stecken.... lol g*

    http://www.audio2.eu
    Sommercable Gewerbe-Händler, Kabelkonfektion

  • gert
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    • 28. Mai 2017 um 02:01
    • #2

    Nur hiermit

    Practice, Practice, Practice

  • yamaha4711
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    • 28. Mai 2017 um 09:27
    • #3

    Bluetooth hat auf der Bühne und vor allem im Profisektor nichts verloren. Man handelt sich nur Ärger ein, da das Signal nicht stabil ist, eine sehr hohe Latenz aufweist und klanglich nicht akzeptabel ist.

    Ich würde das ablehnen und auf einen Zuspieler mit Stecker und Leitung bestehen. Ansonsten einen Taschensender dran, dann kann die bedienende Person dennoch drahtlos das Musiksignal übertragen, aber eben sicher.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • MRspeaker
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    • 28. Mai 2017 um 16:08
    • #4

    Die Kabelvariante haben wir ebenso angeboten, wird auch nicht abgelehnt.

    mmh, Ein Taschensender wäre auch noch eine Möglichkeit, die hätten wir da.


    Versteh es wer will... 45m² Bühne und der Krempel muss vor der Bühne statt finden....^^

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  • simonstpauli
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    • 29. Mai 2017 um 01:25
    • #5

    Ich würde auch die Finger von BT lassen. Die Übertragung ist schon unter guten Bedingungen nicht wirklich gut, und wenn Störfaktoren dazu kommen, ist Polen offen.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • wora
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    • 29. Mai 2017 um 11:14
    • #6
    Zitat von gert

    Nur hiermit

    also das sieht doch ganz interessant aus...

    gibt es damit erfahrungswerte?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • yamaha4711
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    • 29. Mai 2017 um 13:42
    • #7

    Ändert aber nix an der Tatsache, dass es Blauzahn ist. *naserümpft*

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • floger
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    • 29. Mai 2017 um 13:49
    • #8

    Es ist halt die Frage wie sicher es laufen muss.

    Für Hintergrund-Gedudel ist es OK. Ein paar Meter auf Sichtverbindung gehen normalerweise Problemlos.

    Die Einspielung einer Tanzgruppe würde ich sicher nicht über Blauzahn machen.

  • billbo
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    • 29. Mai 2017 um 13:57
    • #9

    Den Reklametext find' ich ja super:

    Zitat

    The BT-Pro makes it easy to quickly connect your iPhone® to the PA without having to search through drawers looking for wires.

    Stümmt. Jetzt brauche ich mich nicht mehr einfach in den banalen 3,5mm > 2x XLR zu stöpseln, welcher eh bei praktisch jedem in freier Wildbahn vorgefundenen Pult betriebsfertig auf den letzten Kanälen steckt. Stattdessen: wo ist diese blöde DI? Wo ist das Netzteil dafür? Hast du noch einen freien Schuko? Kannst du mir bitte noch mal 2 kurze XLRs besorgen? Hm, ob die Funkübertragung auch wirklich störungsfrei funktioniert? Auch dann noch, wenn später die Hütte voll ist? Wo ist eigentlich mein Handy nach dem Intro im Dunklen hin gerutscht? Einfach das Kabel verfolgen? Mist, gibt ja gar keins. Vorsprung durch Technik! lustige animierte whatsapp Smileys lachen lachende Smilies 6

    Wieso habe ich mal wieder den Eindruck, wenn 'Pro' drauf steht lässt sich jeder (Ton?)Techniker(?) problemlos selbst den allerüberflüssigsten Unsinn für richtig viel Asche bereitwillig aufs Auge drücken?

    (Ja, ich weiß, dass neueste iPhones nicht mal mehr einen 3,5mm Ausgang haben – für mich willkommener Anlass, mich von diesem Hersteller endgültig zu verabschieden... smileys grafiken)

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • wora
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    • 29. Mai 2017 um 16:07
    • #10
    Zitat von billbo

    ..Jetzt brauche ich mich nichtmehr einfach in den banalen 3,5mm > 2x XLR zu stöpseln, welchereh bei praktisch jedem in freier Wildbahn vorgefundenen Pultbetriebsfertig auf den letzten Kanälen steckt...

    hmmm... ist das so?

    bei mir gibt es 3,5mm Klinkenanschluss nur auf anfrage, denn ich brauche sowas schon seit vielen jahren nicht mehr.

    bezüglich Bluetooth auf der bühne: ich hatte letztes jahr mal einen jongleur (einen sehr guten!) auf der bühne, der sich eine eigene bluetooth strecke auf der bühne aufgebaut hatte. ich musste nur noch eine DI bereitlegen. das hat gut funktioniert - und wenn bei ihm damit oft probleme auftauchen würden, hätte er das system sicherlich nicht eingesetzt.

    aber vielleicht ist das nur eine positive ausnahme... deshalb fragte ich nach erfahrungswerten zu blauzahn, evtl. vielleicht sogar zu der von Gert verlinkten "Pro"-box von Radial.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • yamaha4711
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    • 29. Mai 2017 um 18:09
    • #11

    Blauzahn ist und bleibt eine Kurzstreckenfunkverbindung. Im Auto oder wenn man das Handy in der Westentasche hat, dann funktioniert der Blauzahnohrstöpsel ganz gut und wenn es mal Aussetzer hat, dann kann auch das labile Funknetz an sich daran schuld sein.

    Ansonsten ist es wie es ist: Spielzeug und hat meiner Meinung nach nix im Profibereich zu suchen. Die Marketingabteilung suggerieren halt, dass das super ist und immer und überall vollkommen problemlos funktioniert. Ja ja ja, genauso wie die ganzen Feld Wald und Wiesen Stäbchen, in denen dieser Mist eingebaut ist.

    Ich vermute mal, dass das ebenso ein Geschwür gibt, wie diese ganze Tablet-Misch-Wisch-Kisten-Bedienung mit ohne ordentlicher Hardware geschweige denn FoH Platz.

    Billbo hat es schon ganz gut getroffen.

    Da habe ich dann doch noch lieber den fummeligen 3.5mm Klinkeadapter, welchen ich sogleich dauerhaft mit Gaffa am fummelstreichholzkistengroßem MP3 Playerechen festpappe. Da kann ich dann noch wenigstens im halbdunkeln daran ziehen und komme so zum gesuchten Playerchen. Zieh mal an ner Funkstrippe mit ohne Siemenslufthaken.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • MRspeaker
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    • 29. Mai 2017 um 23:17
    • #12

    Ich sehe schon mein Bauchgefühl lag richtig....

    Mit einem Kabel geht's halt immer, das wird immer und ewig stabiler und zuverlässiger laufen, es geht gar nicht anders. g**

    Wir haben damals extra für solche Fälle richtig dicke Hicon 3,5mm Klinken genommen und Sommercable Quantum Highflex 2paarig als Kabel verwendet, am Ende mit robusten Cinchsteckern und Geflechtsschlauch, da kann ruhig einer drauf rum trampeln.

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  • niggles
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    • 3. Juni 2017 um 17:51
    • #13
    Zitat von MRspeaker

    Wir haben damals extra für solche Fälle richtig dicke Hicon 3,5mm Klinken genommen und Sommercable Quantum Highflex 2paarig als Kabel verwendet, am Ende mit robusten Cinchsteckern und Geflechtsschlauch, da kann ruhig einer drauf rum trampeln.

    das klappt schon bei vielen modernen Smartphones nicht mehr, da ist dann das dünne Hama-Kabel mit dem Kreuzgeflechtschlauch angesagt. Insgesamt sehe ich die Miniklinke aber klar auf dem Rückzug:

    - Auch andere Hersteller werden dem Beispiel von Apple folgen. Buchsen sind den Gerätedesignern generell ein Dorn im Auge (klobig, empfindlich gegen Hebelwirkung, lassen Staub und Feuchtigkeit ins Gerät) und im Zeitalter von billigen Bluetooth-Endgeräten und induktiven Ladeschalen eigentlich unnötig.

    - Die Miniaturisierung macht die Geräte immer empfindlicher gegenüber Fremdspannungen. Mit P48 gebratene Kundenhandys sind unangenehme Haftpflichtfälle...

    Die Radial-Box geht mEn an der Praxis vorbei. Erstens suggeriert sie Kunden dass das genauso zuverlässig läuft wie per Kabel (tut es nicht) und zweitens ist die Stromversorgung per Mini-USB ein schlechter Witz.

    Ich hab die Denon-Kiste in Festinstallation verbaut und bin ganz zufrieden damit. Einsatzzweck ist Hintergrundmusik, da stört es auch nicht wenn alle paar Events mal die Verbindung abreisst. Ist halt nicht wirklich roadtauglich mit der externen Antenne, dafür ist die Empfangsleistung gefühlt besser als bei Radial.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • marcoboy
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    • 5. Juni 2017 um 08:04
    • #14

    Das Problem bei der 3,5mm Klinke ist das sie bei bei Künstlern fast immer kaputt ist wenn sie so etwas benutzen.

    Die Lösung wäre den USB Anschluss im Host Modus zu betreiben um eine Soundkarte anzuschließen.

  • niggles
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    • 5. Juni 2017 um 11:22
    • #15

    bloss nicht - microUSB ist mechanisch noch eine grössere Katastrophe als 3,5mm Klinke.

    Viel sinnvoller wäre ein internetunabhängiger Softwarestandard mit dem sich die Dateien schnell und unkompliziert, gerne auch per BT an ein vor Ort stehendes Abspielgerät mit professionellen Audioausgängen übermitteln lassen. Starten kann man die Tracks meinetwegen dann ja per App auf dem Smartphone.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • floger
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    • 5. Juni 2017 um 18:16
    • #16

    Wird bei uPnP nicht verhältnismäßig viel gepuffert im vergleich zu nem BT-Audiostream. Das wäre doch auch ne Möglichkeit. Wird doch heute von jedem zweiten Mediaplayer unterstützt.

  • simonstpauli
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    • 6. Juni 2017 um 10:38
    • #17
    Zitat von niggles

    bloss nicht - microUSB ist mechanisch noch eine grössere Katastrophe als 3,5mm Klinke.

    Viel sinnvoller wäre ein internetunabhängiger Softwarestandard mit dem sich die Dateien schnell und unkompliziert, gerne auch per BT an ein vor Ort stehendes Abspielgerät mit professionellen Audioausgängen übermitteln lassen. Starten kann man die Tracks meinetwegen dann ja per App auf dem Smartphone.

    Das Rad der Zeit werden wir nicht zurückdrehen. Direkte Datenübertragungen von Mediendateien auf mobilen Geräten gab es mal, sind aber von den Herstellern nicht erwünscht. Die Frühen iPhones und Nexus-Geräte konnten das ja z.B.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • gert
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    • 7. Juni 2017 um 01:42
    • #18

    also fuer mich hat er den Profi Bereich bereits beim Tablet und der 3.5mm Klinke verlassen. Wenn es erstmal so low ist kann man auch Blauzahn nehmen.

    Mein Vorschlag ist eher so zu verstehen.

    3,5 mm Klinke oder Blauzahn. Beides der gleiche Mist.

    Practice, Practice, Practice

  • MRspeaker
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    • 11. Juni 2017 um 01:35
    • #19

    Naja.... 3,5mm Klinke hat sich halt bewährt.

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  • wora
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    • 11. Juni 2017 um 11:48
    • #20

    na ja, das sehe ich nicht so. bewährt ist imho nicht der treffende begriff.

    diese steckverbindung ist allenfalls geduldet, und zwar weil es zuspieler gibt, die keine bessere anschlussmöglichkeit bieten. man wurde quasi dazu gezwungen, diese stecker einzusetzen, vor allem durch laptops und kleine taschencomputer.

    aber "professionell" im sinne von "sicherer verbindung, auf die man sich verlassen kann" ist dieser stecker ja wirklich nicht. ausnahmen gibt es natürlich schon, nämlich die verschraubbaren klinken. aber die kommen wiederum nur bei recht wenigen geräten vor, allen voran taschensender und -empfänger.

    und von signalsymmetrie will ich erst gar nicht anfangen. in aller regel wird über diese stecker ein stereosignal ausgegeben, natürlich unsymmetrisch.

    klar, wenn man die leitung kurz hält und das gerät bei strombedarf an die selbe steckdose steckt wie das mischpult, klappt es auch mit unsymmetrischer signalübertragung. aber der profi mag eben viel lieber symmetrische signalübertragung, die ist wesentlich störsicherer.

    deshalb ist diese steckernorm für uns eben nur eine art notnagel.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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