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  4. Selbstbau und Reparatur Technik

Ram S6044 Überspannungsschaden. Wer hat einen Schaltplan, oder fotos vom Innenleben?

  • partymucke
  • 3. Oktober 2017 um 23:40
  • partymucke
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    • 3. Oktober 2017 um 23:40
    • #1

    Hallo,

    meine S-6044 ist an einem Stromagregat mit defektem Regler in Rauch aufgegangen. Die Endstufe war wohl ausgeschalten, aber die Schalter macht da keine Netztrennung. Leider sind die verbrannten Bauteile nicht mehr zu identifizieren, oder nicht mehr vorhanden. Kann mir hier jemand weiter helfen?

    Bilder

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    Grüße
    Matthias

    ***
    Meine Beiträge sind in der Regel freundlich, sachlich richtig, ernst gemeint und kompetent sowiso. Ausnahmen dienen zur Bestätigung der Regel.
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  • e-on
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    • 4. Oktober 2017 um 01:59
    • #2

    Viel Spaß beim Leiterbahnenflicken :P schau dir das Ding erstmal von unten an.

    :?:

  • floger
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    • 4. Oktober 2017 um 08:54
    • #3
    Zitat von partymucke

    Kann mir hier jemand weiter helfen?

    Ich glaube nicht. Das ist ein Totalschaden am Netzteil. Meistens ist mehr kaputt als man offensichtlich sieht.

    Auch aus Sicherheitsgründen, würde ich in diesem Fall das komplette Netzteil tauschen. Zu viel Kohlenstoff auf den Kriechstrecken!

  • manuel steins
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    • 4. Oktober 2017 um 09:54
    • #4

    Das verschmorte Bauteil ist ein Varistor, der leider nicht separat abgesichert wurde und damit das Netzteil zerstört hat. Wie schon zurvor geschrieben werden durch den ganzen Kohlenstoff Lichtbögen entstehen und es wird weiter schmoren. Das ist nicht mehr für den profesionellen Einsatz reparabel. Man müsste die Leiterplatte an der Stelle blank schleifen oder sogar rausschneiden..

    Erster Schritt wäre mit Spiritus alles zu säubern. Austausch ist hier aber günstiger und sicherer!, auch wenn nach Schaltplan (ausgeschaltet) vermutliche keine weiteren Bauteile defekt sein dürften.

    Einmal editiert, zuletzt von manuel steins (4. Oktober 2017 um 10:01)

  • radartuete
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    • 4. Oktober 2017 um 10:16
    • #5

    Ich würde die 6044 zu Adam Hall schicken und mir einen Kostenvoranschlag machen lassen.

  • floger
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    • 4. Oktober 2017 um 10:17
    • #6
    Zitat von manuel steins

    Das verschmorte Bauteil ist ein Varistor

    Nicht nur. Der Filterkondensator hat sich auch ausgekotzt. Wahrscheinlich ist noch mehr kaputt.

  • partymucke
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    • 4. Oktober 2017 um 10:58
    • #7

    vielen Dank schon mal für eure Kommentare. Ich habe auch schon ein komplettes Netzteil angefragt, befürchte aber dass ich das nicht lohnen wird. Mir ist schon klar, dass ich die verschmorten Bereiche komplett rausschneiden muss.

    Ich würde bevorzugt alle Leiterbahnen aus diesem Bereich entfernen und das Platinenmaterial belassen, damit die Platine nicht zu instabil wird.

    dass der dass der Varistor nicht die Sicherungen durchbrennen lässt, sondern selber in Flammen aufgeht ist schon ein tolles Meisterstück von RAM Audio.

    Der Behringer ultradrive der im gleichen case war eingeschalten und hat das klaglos mitgemacht.

    RAM Audio RAM Audio hingegen wirbt mit dem tollen Überspannungsschutz, da verstehe ich schon etwas anderes darunter. der Varistor hätte eigentlich die Sicherung durchbrennen lassen müssen. Wenn er dabei selber kaputt gegangen wäre, wäre das durchaus hinnehmbar.

    nun nun aber noch mal zurück zur Frage, hat jemand die Werte von dem Kondensator und dem Varistor? Wobei ich wahrscheinlich eher einen stärkeren Varistor einbauen würde, der dann auch die Sicherungen schmeißen kann

    Grüße
    Matthias

    ***
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  • floger
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    • 4. Oktober 2017 um 13:13
    • #8
    Zitat von partymucke

    der Varistor hätte eigentlich die Sicherung durchbrennen lassen müssen.

    Das funktioniert in diesen Dimensionen bei ein bisschen Überspannung und womöglich knapp knapp dimensioniertem Generator halt nicht richtig.

  • radartuete
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    • 4. Oktober 2017 um 14:46
    • #9

    Sorry, aber wenn ich das hier lese muss ich von einer solchen "Reparatur" dringends abraten.

    *** Lasst die Finger von der Räucherware, schickt das Teil lieber zum Service! ***

  • marcoboy
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    • 4. Oktober 2017 um 15:37
    • #10

    Ich verstehe nicht wo hier das Problem ist ? Der VDR ist nicht vor der Sicherung warum auch ? Tja wer sein Zeug nicht in Schuss hält und dann noch an nicht geprüften Dosen betreibt muss sich über den Hersteller und dessen Konstruktionskünste nicht auslassen sondern sollte schweigen.

    Das was danach kam wurde durch ein Wartungsproblem verursacht. Staub ist der größte Feind dieser Stufen. Reparatur lohnt sich wenn professionell gemacht kaum. Der PWM Controller wird auch seine Freude daran gehabt haben.

    Mach mal die PCB sauber und schau was wirklich verbrannt ist, das meiste ist verbannter Staub der auch noch sehr gut leitet und damit weitere Dinge in Gang setzt.

  • Jürgen Klingel
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    • 4. Oktober 2017 um 18:00
    • #11

    "Sicherung haben" und "Sicherung auslösen können" sind zwei paar Stiefel. Man kanns nicht oft genug sagen: "Finger weg von Spielzeug-Aggregaten, die weder satt Strom (zum auslösen einer Sicherung), noch gleichmäßige Spannung liefern können. Der arme Varistor hat sein Möglichstes getan, bekam leider nicht genug Kurzschluss-Strom vom Aggi geliefert, um die Sicherung zu blasen, ohne dabei selbst den Tod durch zu hohe Verlustleistung zu sterben ?

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • mathias k.
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    • 4. Oktober 2017 um 18:47
    • #12

    Ein Varistor ist nicht dafür geeignet, lang anhaltende (eher geringe) Überspannungen abzuleiten bzw. auszuhalten.

    Der Varistor ist eher für sehr kurz dauernde Pulse geeignet.

    Ohne es ganz genau nachgeschaut zu haben: Ein Varistor, der bei lang anhaltenden Überspannungen die Eingangssicherung der Endstufe auslösen kann, müsste schon extrem groß sein.

    Dafür müsste die zulässige Energie im Varistor größer sein als die Durchlassenergie der Sicherungen.

  • marcoboy
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    • 4. Oktober 2017 um 20:18
    • #13

    Nö, VDRs sind sehr robust, aber nicht geeignet solch große Energien abzuführen. Sie haben aber ein Problem wenn sie altern dann sperren sie nicht mehr richtig bei ihrer Nennspannung und werden warm. Wenn der VDR schon mal solche Ereignisse mitmachte legiert dieser so langsam durch oder auch völlig -> das ist hier zu sehen :D Da ist aber deutlich mehr passiert, unter dem Triac für die PFC und der Gleichrichterbrücke sieht man was vorher passiert ist.

    Die Netzteile gehen hoch wenn sich genug Staub an der richtigen Stelle zusammen sammelt.

    Reparatur lohnt sich auch deswegen nicht, weil er nicht testen kann ob der Endstufenblock noch funktioniert. Außerdem wird das Netzteil verhältnismäßig teuer sein.

    Einmal editiert, zuletzt von marcoboy (4. Oktober 2017 um 20:27)

  • DJheini
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    • 4. Oktober 2017 um 23:03
    • #14

    Staub hat sich da reichlich angesammelt, ist besonders bei der SMD-Technik bei Ram nicht gerade gesund. Luftfeuchte und Nebel tun da ihr übriges.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • partymucke
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    • 4. Oktober 2017 um 23:45
    • #15

    Hallo

    mal wieder was von mir. Erst mal danke für Eure Infos und MEinungen.

    @all: ja, Stufe war schon wieder schmutziger als erwartet. War sehr intensiv unterwegs die letzten Monate :/

    marcoboy Du hast da tatsächlich etwas falsch verstanden. Der Varistor soll natürlich nach der Sicherung sitzen, sonst kann er diese ja nicht ausläsen.

    Auch sol er nicht die Hausssicherung schmeißen, sondern die in der Endstufe. Und ja, das funktiuoniert auch zuverlässig, wenn man es richtig macht. Habe regelmäßig damit zu tun Dort werden mehrere Varistoren parallel geschalten. Wie gesagt, wenn der Varistor kaputt geht und die Sciherung schmilzt ist alles OK, wenn er aber selbst abbrennt, hat er seinen Zweck nicht erfüllt.

    Im Dry Hire hat man es leider nicht im Griff, wie die Endstufe betrieben wird.

    Wenn mir jetzt noch einer einen Schaltplan hätte, würde ich mich mal dransetzen und die Sache genauer anschauen. Selbst wenn das Netzteil aus Sicherheitsgründen neu muss, sollte ich es vorher in Gang bringen, um den Rest zu testen. Da hat Marcoboy nämlich Recht, Tausch des Netzteils lohnt nicht, wenn noch mehr sein sollte.

    Grüße
    Matthias

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    Einmal editiert, zuletzt von partymucke (4. Oktober 2017 um 23:51)

  • partymucke
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    • 5. Oktober 2017 um 18:26
    • #16

    So, heute zerlegt. Die Platine sieht schlimm aus, auch und vor allem von der Unterseite. Es gibt daher ein neues Netzteil.

    Trotzdem wäre es toll, wen jemand einen Schaltplan für mich hätte, kann ja mal wieder was sein.

    DANKE

    Grüße
    Matthias

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  • radartuete
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    • 5. Oktober 2017 um 18:49
    • #17

    eine weise Entscheidung !

  • marcoboy
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    • 5. Oktober 2017 um 21:56
    • #18

    Oder auch nicht 8o. Ich würde nach einer defekten 6000er suchen, das kommt etw. günstiger.

    Ich bin gespannt was das kostet und ob sie das Netzteil überhaupt einzeln verkaufen.

    Frag doch beim Vertrieb nach dem Plan. Ich habe sie zwar aber gebe sie nicht heraus, im Vertrauen bekommen ;) und das möchte ich nicht brechen. Zumal ich Zweifel habe ob sie dir wirklich helfen.

  • partymucke
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    • 5. Oktober 2017 um 23:55
    • #19

    Netzteil ist bereits bestellt

    Grüße
    Matthias

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  • madmax
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    • 6. Oktober 2017 um 19:01
    • #20

    Sowas zählt unter Totalverlust und gehört in die Tonne.

    Bzw. in die Bucht.

    Damit muß man sich einfach abfinden.

    Maximal ist nochwas vom Aggregatbetreiber -besitzer zu holen.


    Es wird sicher noch mehr erwischt haben, was jetzt noch garnicht absehbar ist.

    Never stop a running System

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