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Allen & Heath SQ-5-6-7-Rack-SQ+ - Fragen, Tipps und Tricks

  • tonmax
  • 18. Oktober 2017 um 18:17
  • Marcel
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    • 14. Januar 2026 um 00:47
    • #1.481
    Zitat von duplobaustein

    Unbedingt immer auf Stop drücken und abschließen lassen, sonst ist die Aufnahme beim Teufel! Auch teilt das System die Files alle 2 (?) Stunden. Es zahlt sich also durchaus aus, in ruhigen Momenten zu stoppen und dann die Aufnahme wieder zu starten. Ich würde auch nicht nur am Stick aufnehmen, wenn man hierfür Geld bekommt/verlangt. Primär nehme ich immer am Laptop auf, der Stick/die Platte ist Backup.

    Direct Outs würde ich nicht nehmen, ist eine unnötige Fehlerquelle. Tie Line vom Socket ist 100% das rohe Signal und den Direct Out kann man dann immer noch beliebig für anderes verwenden. Genau dafür sind die Tie Lines (auch) gemacht.

    Deswegen schrieb ich ja "für meine kleine Mischwelt reicht das so". Die SQ6 wird nächsten Monat 4 Jahre alt, das ist bei mir absolut nur Hobby und nur ich schubse die Fader - das Teil wird weder vermietet noch sonstwie aus der Hand gegeben. Ich mische überwiegend meine 3 festen Bands, ab und an mal ne Vortruppe. Und seitdem läuft das ohne einen einzigen Fehler...mit Direct Outs und mit dem Stick. Das muss bei mir nichts gerichtlich Verwertbares 8o sein, es ist einfach schön für mich und auch die Band einen Multitrackmitschnitt zu haben. Sollte der ausfallen wäre das kein Beinbruch. Und Platz für einen Laptop gibt es nach wie vor in den meisten Fällen nicht, also Stick - was für mich auch mit ein Kaufgrund für die Schüssel war.

    Natürlich sehe ich ein, dass man in vielen anderen Umgebungen da eventuell anders herangehen würde. Für mich funktioniert das so.

    Aufnahmelänge...hmm, da müsste ich mal die alten Mitschnitte durchgucken ob da irgendwann mal was gestückelt wurde. Bei >2 Std. wollen die Veranstalter eh oft ne Pause, da drücke ich dann zwischendrin auch Stop bei der Aufnahme. Ich meine aber schon deutlich >2 Std. am Stück aufgenommen zu haben ohne Unterbrechung. Der letzte Gig ging da auch knapp drüber und war "am Stück".

    Edit guma Solche großen Sachen hatte ich bislang noch nie in meinem kleinen Beschallerleben. Bei mir kommen DCAs zum Einsatz wenn das echte Drumkit am Start ist um z.B. die Toms zusammen zu fassen, da sonst die 24 Fader manchmal auch nicht reichen. Zuletzt war immer das Edrum mit 4 Kanälen im Gepäck, da hab ich selbst mit 5FXen und 5 Gruppen meinen Mischlayer nicht komplett voll. Ich versuche halt generell mir meinen Mischlayer (5) so ein zu richten, dass ich den im Konzert so gut wie nicht wechseln muss - abgesehen von Monitorwünschen. Gelegentlich tippe ich mit der 2. Hand auch mal auf irgendeinem billigen Lichtpult rum, da ist das umso praktischer :D

  • ioTon
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    • 14. Januar 2026 um 08:00
    • #1.482
    Zitat von Marcel

    Recording mache ich über Direct Outs

    ACHTUNG:

    Wenn du virtual Soundcheck machst gibt es 3 Fehler:

    Witdh, Trim und Pol !

    Directout ist nach diesen 3en. D.h. wenn du in einem Kanal irgendetwas von den 3en nicht "flat" hast, dann hast du's beim virtual SC nochmals drauf.

    Das Pol hebt sich dann auf, Trim wird ein weiteres Mal angehoben (oder eben abgesenkt) und witdh ebenso. Siehe Block diagram.

    Deshalb Signale für virtual SC immer via TieLine recorden!!

    Bzgl. Anzahl der Spuren:

    SQ nimmt du die (unter "IO" / Reiter "USB") gerouteten Spuren auf. d.h. wenn ich nur 8 Kanäle der 32 benötige, dann setzte ich auch nur diese 8 Routing Punkte und lösche alle anderen Verknüpfungen. Mann sieht in der Matrix, dass sich in der Spalten Überschrift (wo die USB Kanal Nummer steht) der Hintergrund ändert, wenn nichts auf diesen USB Out spielt. Wenn man irgendwo, irgendwas groutet hat, einfach zweimal auf den Crosspoint drücken (das 1. mal erstellt ein neues Routing und überschreibt somit das bestehende, das 2.mal löscht dieses ).

    Und um Multitrack (oder doch Multitask? iron ) Fenster sieht man beim Metering neben den LED Balken welche Quelle in der entsprechenden Spur aufgenommen wird. Hier kann man toll nochmals das Routing überprüfen!!

    Hier siehst du dann auch, dass bei nur zB 8 gerouteten Kanälen, auch nur 8 Spuren erzeugt werde.

    Alles Gute!

    Bilder

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  • wora
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    • 14. Januar 2026 um 14:32
    • #1.483

    was die Layer Ebenen angeht, teile ich die für mich an der SQ6 so auf:

    Layer1 = mein Haupt-Mix-Layer.

    Hier liegen alle Kanäle und FX-Returns auf, die ich während des Gigs öfter mal bedienen muss. Also in der Regel Melodie-Instrumente und Gesänge. Wenn noch Platz ist, kommen hier auch die Drumkanäle mit drauf.
    Bei Diskussionsrunden oder Fachvorträgen sind dann natürlich ebenfalls die entsprechenden Kanäle hier zu finden.

    Layer2 = Mix-Layer2.

    Hier ist oft gar nix drauf, bei Bedarf kommen hier die Drumspuren drauf oder sonstige Dinge, die ich nicht oft anfassen muss.

    Layer3 = Bus-Layer

    Hier sind alle Busse zu finden

    Layer4 = FX & DCA Layer

    selbsterklärend

    Layer5 = Inputs 1-24

    Layer6 = Inputs 25-48

    Da ich auf Layer1 immer den aktuellen Mix habe, kommt diese Faderbank beim starten des Pultes automatisch auf die Oberfläche. Daran sehe ich sofort, ob ich die passende Szene geladen habe ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • duplobaustein
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    • 14. Januar 2026 um 14:44
    • #1.484

    Bei mir ist es genau andersrum, ansonsten ziemlich gleich.

    music is the best - Zappa

  • wora
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    • 14. Januar 2026 um 14:49
    • #1.485
    Zitat von duplobaustein

    Bei mir ist es genau andersrum, ansonsten ziemlich gleich.

    andersrum ist quasi die Standardbelegung vom Hersteller.

    Probiers ruhig mal aus, die 1:1 Inputbelegung auf die unteren Layer zu legen. Die braucht man ja bei der normalen Arbeit gar nicht.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • audiobo
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    • 14. Januar 2026 um 15:30
    • #1.486
    Zitat von wora

    Die braucht man ja bei der normalen Arbeit gar nicht.

    Deswegen macht auf dem Layer F so gar keinen Sinn (*linkeHandaufderlinkenunterenEckeableg) 😁

  • guma
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    • 14. Januar 2026 um 16:56
    • #1.487
    Zitat von wora

    Layer3 = Bus-Layer

    Hier sind alle Busse zu finden

    Für meine aktuell gestrickten SQ6 Layer habe ich beschlossen, auf einen solchen Layer zu verzichten, da der eigentlich keine Funktion mehr hat.

    Subgruppenbusse pflege ich in meine Misch-Layer mit ein, wo ich sie auch wirklich nutze. Postfade-FX-Busse wohnen dort, wo ich im Mix auch wirklich was daran zu tun habe. Die Prefade Mixbusse mit den EQs stelle ich in der Mixing Station auf der Bühne ein und den jeweiligen Mixbus-Master sehe ich ja immer rechts wenn ich MIX/SOF bediene, Die Matrix-Busse wohnen im 'Systemtuning-Layer'.

    Ein Bus-Layer wäre für mich ein Dead-Layer.

    Zitat von wora

    Layer4 = FX & DCA Layer selbsterklärend

    Wäre für mich in einem 'eine Bank' Pult wie SQ ebenfalls ein Dead-Layer weil, wie Du schon festgestellt hast, beim DCA-Spillen nichts anderes mehr vorhanden ist und ich mir die FX-Stips dorthin packe, wo auch die Kanäle wohnen, mit denen die Effekte zusammen spielen dürfen. Also wäre das ebenfalls ein ‘sieht zwar ordentlich aus, aber hat nix zu tun'-Layer. ;)

  • wora
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    • 14. Januar 2026 um 17:37
    • #1.488

    zum Glück ist das bei den SQ Pulten völlig frei definierbar, sodass hier jeder seine Ideen frei verwirklichen kann. Das ist eines der Dinge, die ich an dem Pult wirklich mag. ;)

    Während der Veranstaltung nutze ich in der Regel ausschließlich Layer1, ab und zu auch mal Layer2.
    Den Rest brauche ich dann nicht mehr. Die könnte ich dann also einfach leer machen. Andererseits stören sie mich aber auch nicht bei der Arbeit, also lasse ich die dann wie sie sind und ignoriere sie einfach. Ein versehentliches Umschalten der Layer ist mir persönlich noch nicht passiert, deshalb habe ich da keinen "Leidensdruck" 8)

    Die Idee, FX-Sends in den "Arbeits-Layer1" einzubauen, hatte ich natürlich auch. Das ist auch wirklich sinnvoll.
    An die Subgruppen muss ich aber so selten ran, die muss ich nicht auf meinem Haupt-Layer haben.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Rebecca
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    • 18. Januar 2026 um 08:35
    • #1.489

    Wollt mich noch Bedanken,

    Mit Aufnahme hat geklappt, hab einige meiner Sticks probiert und es war einer dabei, der hat immerhin 16 Spuren hinbekommen. Aus der Liste hab ich einen Bestellt, danke für den Link überhaupt, aber typischerweise kommt der dann erst nach der Veranstaltung.

    LG Rebecca

  • guma
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    • 30. Januar 2026 um 07:09
    • #1.490

    Habe mir gestern noch mal willig und ausgeruht 5(!) Stunden mit den A&H FXen im SQ6 im leeren Venue gegeben:

    Tut mir leid das sagen zu müssen aber je intensiver ich mich damit beschäftige, um so frustrierender finde ich das. ADT unhörbar oder eiern, nichts wirklich Brauchbares dazwischen, sämtliche SMR Reverbs bestehen aus einem immer gleichen dünnen Grundgeschattere, welches in den sogenannten Expert Parametern entweder garnicht oder irgendwie verändert aber nicht wesentlich verbessert wird. Selbst das Delay macht nicht wirklich das, was ich davon erwarte. Nicht lustig.

    Ebenso finde ich das Verhältnis von Beleuchtung und Displayhelligkeit auch mit viel Hingabe im dunklen Club nicht so einstellbar, dass Display und LEDs nicht blenden und gleichzeitig die gedruckte Beschriftung von Buttons gut lesbar ist. Das gelingt erst befriedigend mit Zusatzbeleuchtung.

    Klar kann man sich an alles gewöhnen aber: „Finde die Talkback-Taste“ ist ein doofes Suchspiel und hat ausser mit Beleuchtung auch was mit Ergonomie zu tun. (hier fehlt ein echtes Kopfschüttel Emoji)

  • audiobo
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    • 30. Januar 2026 um 07:49
    • #1.491
    Zitat von guma

    auch mit viel Hingabe im dunklen Club nicht so einstellbar, dass Display und LEDs nicht blenden und gleichzeitig die gedruckte Beschriftung von Buttons gut lesbar ist.

    Das ist etwas, dass mir mittlerweile an vielen aktuellen Pulten auffällt. Auch DM7 auf der Höhe "SENDS ON FADER" & "ENCODER MODE". Zum Avantis hatte ich ja ebenfalls schon mal was geschrieben (Fadermarkierung).

    Klar, wenn man jeden Tag davor steht hat man's irgendwann drin und dann kann man auch rumpoltern, ob der andere 'nen Knick in der Optik hat.

    Aber solche Dinge sollten in der Produktentwicklung eigentlich selbstverständlich sein.

    In "meiner" früheren Einrichtung hat die BG ja in einem normalen Büro mit üblich starker Beleuchtung schon bemängelt, wenn einer an seinem persönlichen Arbeitsplatz eine schwarze Tastatur verwendet hat... (wobei das im Studioraum mit "Atmosphäre" dann wieder i.O. war... :rolleyes: )

  • duplobaustein
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    • 30. Januar 2026 um 09:59
    • #1.492
    Zitat von guma

    Tut mir leid das sagen zu müssen aber je intensiver ich mich damit beschäftige, um so frustrierender finde ich das. ADT unhörbar oder eiern, nichts wirklich Brauchbares dazwischen, sämtliche SMR Reverbs bestehen aus einem immer gleichen dünnen Grundgeschattere, welches in den sogenannten Expert Parametern entweder garnicht oder irgendwie verändert aber nicht wesentlich verbessert wird.

    ADT find ich genial, funktioniert hier perfekt.

    Die Reverbs sind nicht oberste Schublade, da gefällt mir Soundcraft, Yamaha oder Wing viel besser. Mit Expert Geschraube hab ich aber immer noch gute bis manchmal sehr gute Ergebnisse erziehlen können.

    music is the best - Zappa

  • guma
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    • 30. Januar 2026 um 10:47
    • #1.493
    Zitat von duplobaustein

    ADT find ich genial, funktioniert hier perfekt.

    Die Reverbs sind nicht oberste Schublade, da gefällt mir Soundcraft, Yamaha oder Wing viel besser. Mit Expert Geschraube hab ich aber immer noch gute bis manchmal sehr gute Ergebnisse erziehlen können.

    Sprichst Du jetzt von SQ oder von dLive?

    Ihr könnt mich jetzt gerne steinigen aber ich hatte auch schon mehrfach den Eindruck, dass die gleichen Algorithmen in den großen Pulten besser klingen als in Qu,SQ als würde ihnen dort mehr Rechenleistung zur Verfügung gestellt. Ist das möglich?

  • duplobaustein
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    • 30. Januar 2026 um 11:19
    • #1.494

    Wäre mir zumindest nicht aufgefallen. Könnte ich tatsächlich mal mit Doppel VSC ausprobieren.

    Vielleicht höheres Overesampling in der dLive? Würde mich aber wundern, wenn sie da einen anderen Code verwenden und nicht einfach überall den selben.

    music is the best - Zappa

  • guma
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    • 30. Januar 2026 um 11:52
    • #1.495
    Zitat von duplobaustein

    Würde mich aber wundern, wenn sie da einen anderen Code verwenden und nicht einfach überall den selben.

    Ja, kann ich mir eigentlich auch nicht vorstellen.

    Was ich mir aber auch immer nur schwer vorstellen kann ist, dass entweder ich so überkandidelt/empfindlich bin oder die meisten A&H User so Tomaten auf den Ohren haben. Dass für die großen Pulte UFX nachgeschoben wurde, gibt mir wenigstens ein bisschen Recht.

  • Martin, live-team
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    • 30. Januar 2026 um 12:35
    • #1.496
    Zitat von guma

    Sprichst Du jetzt von SQ oder von dLive?

    Ihr könnt mich jetzt gerne steinigen aber ich hatte auch schon mehrfach den Eindruck, dass die gleichen Algorithmen in den großen Pulten besser klingen als in Qu,SQ als würde ihnen dort mehr Rechenleistung zur Verfügung gestellt. Ist das möglich?

    Mir kommt es auch so vor das die gleichen Effekte in der GLD besser klingen als in der alten Qu.

    Kann das aber grad nicht checken, da weder das eine noch das andere Pult bei mir rumsteht.

  • wora
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    • 30. Januar 2026 um 13:11
    • #1.497
    Zitat von guma

    Ihr könnt mich jetzt gerne steinigen aber ich hatte auch schon mehrfach den Eindruck, dass die gleichen Algorithmen in den großen Pulten besser klingen als in Qu,SQ ...

    also steinigen würde jetzt wirklich etwas zu weit gehen frech*

    mein eindruck der alten iLive effekte in dLive und SQ waren eigentlich stets die selben. ich habe sie nie direkt im A/B Vergleich gegeneinander getestet, aber mein erlebnis war immer: der SMR ist ein ganz guter standard-hall, einige presets sind gut, andere fand ich immer unbrauchbar - und das empfand ich an beiden pulten gleich.

    ich hatte mich deshalb sehr drüber gefreut, als für die dLive die UFX erweiterungskarte kam. seither bin ich da sehr zufrieden.

    aber die SQ hat eben keine solche erweiterungskarte, hier würde ich mir überlegen, ob ich da etwas externes einsetzen möchte.

    die von mir am meisten genutzten SMR effekte waren: EMT250, Hall Massive, Plate Snare und Hall Brass. dazu habe ich öfter in den "expert"-einstellungen

    herumgepfuscht, bis ich ein für mich besseres ergebnis hatte... außerdem habe ich diese effekte teilweise in normale kanäle geroutet, um sie obenrum besser beschneiden zu können. aber richtig geil waren die ergebnisse nie, da stimme ich gerne zu.

    doch von "unbenutzbar" ist das trotzdem noch ein stück entfernt.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • steffenr
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    • 30. Januar 2026 um 16:09
    • #1.498
    Zitat von wora

    doch von "unbenutzbar" ist das trotzdem noch ein stück entfernt.

    So sehe ich das auch.
    Es hängt auch von der Aufgabe ab, ob der Effekt im Kontext gut funktioniert.

  • Marcel
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    • 30. Januar 2026 um 19:41
    • #1.499
    Zitat von guma

    Tut mir leid das sagen zu müssen aber je intensiver ich mich damit beschäftige, um so frustrierender finde ich das. ADT unhörbar oder eiern, nichts wirklich Brauchbares dazwischen,

    Mit dem Ding und den Verwandten im Modulators Bereich habe ich auch schon viel herumgewurschtelt und kriege damit für Gesang nicht annähernd so einen guten Pitch und / oder Chorusähnlichen FX für Gesang hin wie es mir z.B. das SPX 2000 liefert, oder ein TC 1210 oder H3000....gut, der Vergleich ist wohl auch nicht ganz fair. Ich bin da auch immer hart an der Grenze von "irgendwie macht es was" zu "Hilfe ne, das ist zu viel". Und aktuell nutze ich den ADT nur um dann mit dem nassen Signal in den Hall für die Backing Vocals zu gehen. Ja, das Ergebnis ist ok - mit externem Geraffel geht es aber deutlich besser.

    Bei den Halleffekten ist das nach wie vor recht unterschiedlich und kommt natürlich auch auf die Musik an. Wie ich ja hier schonmal schrub :D muss sich der Hall bei mir im Kontext einer Rock- oder Metalkapelle durchsetzen. Einige selbstgestrickte Presets machen das ganz gut, ein SPX Hall ist aber nach wie vor oft durchsetzungsfähiger, das stimmt wohl auch.

    Unterm Strich für mich: Ich kann damit arbeiten...muss auch oft damit arbeiten, weil eh kein Platz für ein Siderack ist und ich als minimalsten Nenner gerade mal mein Pult aufstellen darf. Das Ergebnis ist für mich von gut bis naja je nachdem was man machen möchte. Also ja: Luft nach oben ist da auf jeden Fall noch.

    Was ich für meine Lead Vocals hauptsächlich als Grundpresets nutze mit anschließender Schrauberei im Expertenmodus sowie EQ:

    Chamber mid

    Chamber large

    EMT + Echo

    EMT 250

    EMT Live

    Hall 481 Live (aber nur für ruhigere Sachen)

    Hall small / stage

    Plate gold delayed

    Plate gold US

    Plate Snare (genau dafür)

    Plate Vocal

    Slap Reverse ist glaub ich auch noch bei einem Song im Einsatz...aber der haut mich auch nicht vom Hocker.

    Zitat von steffen r

    So sehe ich das auch.
    Es hängt auch von der Aufgabe ab, ob der Effekt im Kontext gut funktioniert.

    Ja das auf jeden Fall. Bei etwas ruhigerer Musik die ich (leider) nur sehr selten habe, würden sich einige FXe deutlich besser machen.

  • guma
    Moderator
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    • 30. Januar 2026 um 22:34
    • #1.500
    Zitat von steffen r

    Es hängt auch von der Aufgabe ab, ob der Effekt im Kontext gut funktioniert.

    Du meinst für ne Punkband ist es OK? ;)

    Nee, der Satz an sich liest sich ganz unabhängig von „Kontext“ wie aus einem Katalog für Schönredefloskeln und Troubadix funktioniert in seinem Kontext auch ganz prima.

    Ich bleib dabei: Ordentlicher Hall, gut klingende Doubling/Chorus/Micropitch und satte Delays gehen anders.

    Mein Ergebnis beim systematischen Parameter abarbeiten ist mit viel EQe und gutem Willen bestenfalls erträglich im Sinne von: Ich kann zwischen 'unhörbar und artifiziell' mit viel Mühe auf schmalem Grad etwas erzeugen, was gerade eben nicht peinlich ist aber schön ist es nicht und ja, ich kann Effektparameter bedienen und erhalte aus vielen bekannten Algorithmen exzellente Ergebnisse.

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