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Pegelverluste bei Signalsplitting mit mehreren Endstufen

  • Chris Bangala
  • 19. November 2017 um 23:32
  • rubicon
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    • 21. November 2017 um 20:21
    • #41

    Bei mir war (manchmal) ein Problem mit verschiedenen Stromanspeisungen.

    Da muss man kreativ werden. Groundlift, Trafo, auch Funk über 1 m konnte immer es lösen.

  • floger
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    • 21. November 2017 um 20:26
    • #42
    Zitat von MRspeaker

    floger

    Und ob das den PE juckt... Dank Schaltnetzteiltechnik strahlt heutzutage so ziemlich alles auf den PE und damit verbundene Schirme, Metallgehäuse und und....

    Trotzdem fliegt der RCD nicht seltener oder häufiger wenn man auf der Signalseite trennt. Ein RCD interessiert sich nicht für den Strom auf dem PE.

    Dass Dreck und Filter für Ableitstöme auf dem PE sorgen ist ein anderes Thema. Allerdings wenn der Strom so groß wird, dass er bei Symmetrischer Verdrahtung zu Brummproblemen führt, dann fliegen sämtliche RCDs schon lange. (Aber nicht wegen dem Strom auf dem PE, sondern wegen der differenz zwischen N und L.)

    Wenn man allerdings eine Masseschleife aufspannt sieht die Sache wieder anders aus. Dann können auch kleine Ströme größere Störspannungen induzieren.

  • Sound-Buster
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    • 21. November 2017 um 20:34
    • #43

    Hallo Chris,

    Du frägst nach alternativen Lösungen außer Funk.

    Hier mein Vorschlag:

    Wenn es nur um Hintergrundmusik geht, funktioniert auch ein Stream via Internet.

    Hatten wir vor ca. zwei Monaten mit über 30 Speakern (aktiv und passiv) verteilt auf ca.

    2 km Stadtmeile.

    Vorraussetzung: Jedes Geschäft oder jede Marktbude benötigt einen Internetzugang

    und stellt ein LAN (Desktop-Pc, Notebbook etc) oder WLAN (Iphone oder Handy) als Endgerät zur Verfügung. Geeignete Software für das synchrone abspielen aller Player

    gibts im Netz vor free.

    Vorteil:

    Selbst lange Distanzen zwischen zwei Buden/Geschäften sind kein Problem,

    Kabel brauchst Du nur wenige Meter vom Endgerät bis zur Aktivbox oder Amp legen.

    Keine Probleme mit Brumschleifen, auch ohne Übertrager.

    Schnelle Abbauzeit (zwei Mann, ca. 2 Stunden)

    Nachteil:

    Live-Durchsagen geht nicht. Ist rein für Hintergrundmusik tauglich.

    Die Instalation der Software auf die einezelnen Endgeräte benötigt viel Vorlaufzeit und je nach Zustand des Endgerätes auch einiges an Nerven. Den Part hatte bei

    uns ein IT - ler übernommen.

    Bei uns hat es gut funktioniert. War absolut Zeitsynchron und ohne Aussetzer.

    Gruß aus dem Allgäu

    Soundbuster

  • ERICH
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    • 21. November 2017 um 20:36
    • #44

    Ehrlich gesagt bin ich was Leitungslängen betrifft auch eher wenig zimperlich. So eine Fullrange Box an 50m 2x2,5² ist eigentlich kein Problem.

    Einmal im Jahr haben wir einen Waldgottesdienst zu beschallen.

    Da hängen dann auch etwa 12...14 Fullrange Kisten in 2 Kreise um die Musiker / den Prediger herum aufgebaut. Das ganze in Mono und so gemacht, das man mit zwei Verstärkern (Vision 3500) hinkommt.

    Innerer und äußerer Ring bekommen entsprechend Delayline und gut ist.

    Mit bis zu 4000 Besuchen ist das dahingehend unsere größte Veranstaltung.

    Wenn ich mal grob Überschlage hat die letzte Box in der langen Kette etwa 150m 2x2,5mm² davor hängen. Klanglich ist das nie negativ aufgefallen.

    Bei solch einer Anwendung mit zahmen Pegeln hab ich da überhaupt keine Bedenken. Auch nicht so eine Eisenschwein Endstufe an 2x2Ohm laufen zu lassen. Ich glaube irgendwann hatten wir sogar 2x1Ohm getestet - so als Notfallplan. Geht auch.

    Also - da geht mehr, als man erst denkt.

    Es handelt sich nicht um Rock n Roll Pegel.

    Teste das einfach mal im Lager.

  • ERICH
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    • 21. November 2017 um 20:45
    • #45

    Um Himmels Willen - Funk, Aktivboxen, Internet, IT Baustelle,...

    Ich weiß ja, das es nicht überall so viel Kälte und Schnee, wie bei uns hier im Gebirge gibt. Aber eine gewisse Wind- und Wetterfestigkeit sollte das ganze schon haben.

  • Jürgen Klingel
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    • 21. November 2017 um 23:46
    • #46
    Zitat von floger

    Äh... Nö!

    1. Juckt den FI (bzw RCD) der Strom auf PE überhaupt nicht.

    2. Fließt auf dem PE auch bei 100 Fritteusen kein Strom.

    Fritten-Orgeln sind mit starken Elektroheizungen ausgerüstet, einen gewissen Ableitstrom dürfen die sogar haben (und haben sie i.d.R. auch). Je nach Reinigungs- und Wartungszustand mehr oder weniger... Allzu viele davon würde ich nicht an einer 30mA-RCD betreiben, oder zumindest auf mehrere Kreise aufteilen :)

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • e-on
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    • 22. November 2017 um 00:48
    • #47
    Zitat von e-on

    Bei 100 V sind dann verschiedene Maßnahmen fällig, die die ganze Sache etwas Aufwändiger werden lassen.

    @ wora, floger, erich und alle anderen die hier 100 V empfehlen.

    Wer durchbohrt seine Boxen und setzt Lautstärkeregler ein ?

    Wer zerlegt seine Boxen und baut 100 V Übertrager ein inkl. Löcher für Umschalter ?

    Was kosten zusätzlich Gehäuse und Buchsen bei externer Anwendung ?

    Was kostet nochmal die Autowerkstattstunde ?

    Was ist jetzt Aufwendiger für unseren Kollegen, sein vorhandenes Material + einiger LIneübertrager/splitter oder Komplettumbau auf 100 V ?

    wora

    Nochmal deutlich günstiger ca. 15 € und funktioniert hervorragend für solche Sachen

    https://www.monacor.de/produkte/besch…erung/fga-40mf/

    https://www.monacor.de/produkte/besch…mierung/fga-40/

    XLR Stecker dran und Geld verdienen ;)

    :?:

  • wora
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    • 22. November 2017 um 00:51
    • #48
    Zitat von e-on

    wora

    Nochmal deutlich günstiger ca. 15 € und funktioniert hervorragend für solche Sachen


    https://www.monacor.de/produkt…gnaloptimierung/fga-40mf/

    ähem... und wie willst du damit die lautstärke regeln?:whistling:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • e-on
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    • 22. November 2017 um 02:12
    • #49
    Zitat von Chris Bangala

    Dabei kommen ca. 26 Lautsprecher und 7 Endstufen an verschiedenen Standorten zum Einsatz.

    da ich, wie unschwer zu erkennen, "bei dieser Anforderung" von 100V abrate, mache ich auch keine Vorschläge dazu. Du weist ganz genau wozu das Ding gut ist ;) und wo dann die Lautstärke eingestellt wird. Ich bin nicht dafür hochzutransformieren und am anderen Ende mit

    einem Stufentrafo die Lautstärke zu regeln. Das wird für Chris zu Aufwendig und zu Teuer.

    Generell hab ich nichts gegen 100 V, soll ich jetzt noch erzählen wieviel Schulen Komplexe ich damit bestückt hab ?

    :?:

  • rubicon
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    • 22. November 2017 um 02:41
    • #50

    Also ich würde die verschiedenen Endstufen dort hinstellen wo sie gebraucht werden. Von der Zentrale, wo das Mischpult + Zuspieler usw. steht, gehen die Leitungen zu den 7 Amp´s. Vor Ort kann dann leiser/lauter gedreht werden.

    Eigentlich ganz einfach....

  • floger
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    • 22. November 2017 um 09:21
    • #51
    Zitat von Jürgen Klingel

    Fritten-Orgeln sind mit starken Elektroheizungen ausgerüstet, einen gewissen Ableitstrom dürfen die sogar haben

    Liest eigentlich jemand was ich schreibe? Klar kann der Ableitstrom Probleme machen. Aber eine XLR-seitige galvanische Trennung hat keinerlei Einfluss auf das Auslöseverhalten eines RCD. Außerdem sollte dieser Strom nicht direkt zu Brummproblemen führen, solange man keine Schleife aufspannt. (Das hab ich doch alles schon geschrieben...)

    Zitat von e-on

    @ wora, floger, erich und alle anderen die hier 100 V empfehlen.

    Ich habe es weder empfohlen, noch davon abgeraten. Aber so kompliziert, wie du es darstellen willst ist es auch nicht.

    Erlaubt ist, was funktioniert, Funktionieren tun alle Varianten. Genug Hinweise, worauf man achten muss gab es ja mittlerweile.

    Jetzt muss sich Chris nur noch entscheiden.

  • e-on
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    • 22. November 2017 um 23:32
    • #52
    Zitat von floger

    Aber so kompliziert, wie du es darstellen willst ist es auch nicht.

    aber so teuer, wie ich es dargestellt hab.

    :?:

  • wora
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    • 23. November 2017 um 01:34
    • #53
    Zitat von floger

    Jetzt muss sich Chris nur noch entscheiden.

    so siehts aus ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • treibsand
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    • 23. November 2017 um 09:56
    • #54
    Zitat von e-on

    aber so teuer, wie ich es dargestellt hab.

    Eigentlich nicht einmal das.

    Aber in den meissten Fällen so aufwändig bzw. schlecht für die Gewinnmarge, wie in deiner Darstellung.

    Und wozu soll ich mein Lager um 100V Technik erweitern, wenn für den Glühweinstand auch ein wenig kostenneutrales Gebastel ausreicht?

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • TomyN
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    • 24. November 2017 um 07:16
    • #55
    Zitat von ERICH

    Ehrlich gesagt bin ich was Leitungslängen betrifft auch eher wenig zimperlich. So eine Fullrange Box an 50m 2x2,5² ist eigentlich kein Problem.

    Einmal im Jahr haben wir einen Waldgottesdienst zu beschallen.

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