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Gibt's eigentlich sowas wie nen Standalone DMX Softpatch?

  • thieloliver
  • 14. Mai 2018 um 22:43
  • thieloliver
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    • 14. Mai 2018 um 22:43
    • #1

    Kurz zur Erklärung:

    Ich bin normalerweise nur der Ton - Onkel ;) und mache öfter mal den ein oder anderen Comedian - meist mit Licht vom Haus und Ton von mir. Als Tonpult benutze ich da oft meine Si Performer, die ja auch noch einen DMX Ausgang hat.

    Für Saallicht aus und Spiellicht an würden die paar DMX Kanäle von dem Ding auch dicke reichen, allerdings handelt es sich dabei dummerweise nur um die ersten 14 (Performer1) bzw. 30 (Performer3)

    Das ist natürlich meistens nicht mit den Haus-Dimmeradressen kompatibel.

    Gibt's da was, was idealerweise nicht gleich so viel kostet wie ein komplettes Lichtpult?

  • MRspeaker
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    • 14. Mai 2018 um 23:01
    • #2

    Dieser hier kann das glaube ich:

    https://www.enttec.com/eu/products/co…n/datagate-mk2/

    http://www.audio2.eu
    Sommercable Gewerbe-Händler, Kabelkonfektion

  • thieloliver
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    • 14. Mai 2018 um 23:09
    • #3

    =O ich hatte beim Preis eher so an 10-20% dessen gedacht, was die da so aufrufen...

    Mir reicht da auch dicke 1 Universum maximalst 2.

    Ich will jetzt nicht auch noch anfangen mir Lichtanlagen zu kaufen;)

  • nasi
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    • 14. Mai 2018 um 23:34
    • #4

    Eine scheinbar simple Aufgabe, die aber doch nicht so leicht zu lösen ist.

    Enttec Datagate könnte sein, was du suchst - aber das kann deutlich mehr, als du benötigst und ist entsprechend teuer. Bei dem Preis würde ich eher ein kleines Lichtpult im Analog-Stil kaufen. Oder einen Laptop mit DMX-Interface...

    Ansonsten gab es genau dafür auch mal den Cue-Patch von Artistic Licence - lag jedoch in ähnlichen Preisregionen.

    Wenigstens etwas günstiger: diverse Protokoll-Wandler (DMX, ArtNet, sACN,...), die oftmals auch eine Soft-Patch-Funktion haben. Z.B. Elation eNode 8 Pro (Shoplink) oder der kleinere Bruder eNode 4. Da solltest du vorher aber genau das Handbuch studieren, ob die auch DMX zu DMX "wandeln" können inkl. Umpatchen.

    Nicht ganz so flexibel: einen DMX-Merger nehmen, bei dem man Input B um Offset X verschieben kann. Dann hast du deine 14/30 Kanäle immernoch am Block, aber da beginnend, wo du möchtest. Hilft natürlich nicht bei jeder Festinstallation.

    Viele Grüsse,
    Mario Henkel

  • Loloverde
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    • 15. Mai 2018 um 03:41
    • #5

    Howdy

    Ich kenne dein Problem auch aus der Praxis und denke deshalb, daß dein Lösungsamsatz nur in der Hälfte der Häuser funktionieren wird,

    Meine Erfahrungen aus verschiedenen kleinen bis mittleren Häuser:

    - Saallicht das alleine 11 Kanäle auffrisst

    - Häuser die nicht wissen welche Adresse ihre Lampen haben

    - Kollegen die aus dem Hauspult nicht die unbekannten Adressen herauslesen können

    Die Lösung mit dem Offset X wird sehr selten funktionieren, weil die Adressen der Häuser oft über einen weiten Bereich gestreut sind.

    Gruß

    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • Eisbaer24
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    • 15. Mai 2018 um 07:36
    • #6

    Die flexibelste und dabei günstigste Lösung wäre wahrscheinlich eine PC Variante. Kleiner Laptop mit DMX Dongle der DMX in & out kann — und dann das Ganze über DMX in mit der SI Performer Konsole fernsteuern / antriggern.

    Die Möglichkeiten bei dieser Variante sind auch nicht auf Saal– bzw. Frontlicht an/aus beschränkt....und löst nebenbei auch noch alle von „Loloverde“ genannten Probleme.

    Das einzige Problem könnte sein das Du Dich als Tonmann mal intensiver mit dem Thema Licht auseinandersetzten müsstest ;–)

  • karel noon
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    • 15. Mai 2018 um 07:42
    • #7

    Ich würde mir das Ding hier mal ansehen, hat sogar eine phone App die hausmeistertauglich gestaltet ist, Licht an, Licht aus, das schaffen auch wir Tontechniker :P

    https://www.visualproductions.nl/category-architectural/cuety/

    Preislich sicher nicht übertrieben mit 280€ straßenpreis bei t.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • zegi
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    • 15. Mai 2018 um 07:54
    • #8

    Unter Umständen könnte ein DMX Merger das Problem in manchen Hallen lösen. Für den genannten Fall würde ich aber auch ein PC-Lösung anpeilen. Daslight 4 mit einem Rechner. Kann über MIDI gesteuert werden, läuft zuverlässig, kann sehr viel, ...

    Wenns ganz sicher werden muss, könnte man auch noch einen DMX-Recorder ins Rack packen und über den Merger (im Backup-Modus) laufen lassen. Dann hast du die perfekte Steuerung mit maximaler Sicherheit zum schmalen Taler.

    Der Ton macht die Musik.

  • floger
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    • 15. Mai 2018 um 09:00
    • #9

    Wenn du basteln willst wäre das geradezu prädestiniert für einen Arduino (Mega?).

    DMX in/out dran, und mittels USB/Seriell und einfachem Terminal-Programm konfigurieren.

    Wenn man einen Chinaclone nimmt bleiben die Gesamtkosten incl Gehäuse unter 50€.

  • marcoboy
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    • 15. Mai 2018 um 15:31
    • #10

    In der Regel löst man das Problem über den DMX In von Saal Pult. Dort baut man sich einen CUE und den steuert man mit dem DMX In.

  • nasi
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    • 15. Mai 2018 um 16:23
    • #11
    Zitat von marcoboy

    In der Regel löst man das Problem über den DMX In von Saal Pult. Dort baut man sich einen CUE und den steuert man mit dem DMX In.

    Kann man so machen...

    ...wenn ein geeignetes Hauspult vorhanden, angeschlossen und funktionsfähig ist

    ...wenn Hauspersonal vor Ort ist

    ...wenn das Hauspersonal das Hauspult bedienen und einrichten kann

    Viele Grüsse,
    Mario Henkel

  • zegi
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    • 15. Mai 2018 um 16:29
    • #12
    Zitat von nasi

    Kann man so machen...

    ...wenn ein geeignetes Hauspult vorhanden, angeschlossen und funktionsfähig ist

    ...wenn Hauspersonal vor Ort ist

    ...wenn das Hauspersonal das Hauspult bedienen und einrichten kann

    Was man in Mehrzweckhallen bis 1000 Personen fast nie antrifft.

    Der Ton macht die Musik.

  • marcoboy
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    • 15. Mai 2018 um 16:45
    • #13

    Sonst wird die Sache kompliziert und auch ohne Hauspersonal nicht lösbar. Ich würde das über den Rider lösen. "Das Saallicht muss getrennt per DMX steuerbar sein" .

    1. Cue per DMX In

    2. DMX direkt auf die Dimmer Adresse 1-6

    3. extra auf Stative oder auf Single Dimmer gesteckt

  • Heydu
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    • 15. Mai 2018 um 22:26
    • #14

    FX5 von Digital Enlightenment + kleines Note(Net)book das noch irgendwo rumliegt + DMX Control oder vegleichbare Freeware und du hast einen Softpatch und Multipatch für unter 150€.
    Das ganze läuft auch wenn das Betriebssystem richtig konfiguriert ist und die Kiste ausschließlich dafür verwendet wird sehr Absturzfrei.

    Ist relativ wenig Bastelei, das sollte auch ein Tonler hinbekommen.
    (Der letzte Satz kann Spuren von Ironie enthalten... ;):P )

  • LC2412
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    • 15. Mai 2018 um 23:52
    • #15

    dafür bekome ich auch einen Scenesetter von glp, der alle 512 Kanäle kann. Das funktioniert und ist retundand...

  • simonstpauli
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    • 19. Mai 2018 um 05:54
    • #16
    Zitat von marcoboy

    In der Regel löst man das Problem über den DMX In von Saal Pult. Dort baut man sich einen CUE und den steuert man mit dem DMX In.

    Genau diesen Gedanken hatte ich auch dazu. Dafür ist der DMX in unter Anderem da.

    Jetzt zu dem Problem, daß ein DMX in nicht verfügbar ist, aus welchen Gründen auch immer: einfach ein Pult mitnehmen, das dann diese Aufgabe übernimmt. Mir fällt spontan ein 2-Port-Node ein, GMAonPC auf einen Laptop, jeweils auf die Hausadressen anpassen, Show immer mit dem selben Setting aus dem Tonpult fahren.

    Vielleicht gibt es auch noch andere OnPC-Lösungen, da bin ich nicht so "drin"

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • marcoboy
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    • 20. Mai 2018 um 16:44
    • #17

    Naja was auf den ersten Blick einfach zu sein scheint ist genau betrachtet sehr komplex. Denn du musst sämtliche Channels pro Universum LTP oder HTP verarbeitet. Ohne Fixture Patch wird das schwierig und sorgt für Fehlverhalten. Der Cue im Pult umgeht das Problem...

    Deswegen mein Rat das Problem er per Rider zu lösen als komplizierte Lösungen aufzubauen.

  • Marian Humann
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    • 20. Mai 2018 um 21:13
    • #18

    Der Rider löst ja das Problem nicht. Kein Haus der Welt baut für eine Produktion, die nur ein kleines Digitalpult mit integriertem Lichtpult mitführt, das Hauslichtpult um. So wie auch kein Haus das DMX im Haus umpatcht. Würde ich auch beides nicht machen.

    Also wird es Sache des Veranstalters den Rider zu erfüllen, der im Zweifelsfall, bevor er ein Lichtpult mit DMX In zumieten muss, ein einfaches Pult fürs Licht mit an den FOH stellen wird.

  • niggles
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    • 21. Mai 2018 um 12:24
    • #19

    Vielleicht könnte man an dieser Stelle mal einsehen dass die DMX-Implementierung der Soundcraft Si offenbar von Leuten programmiert wurde die in den letzten 20 Jahren keine moderne Lichtanlage mehr von nahem gesehen haben...

    Das Konzept funktioniert nämlich wunderbar wenn a) nur konventionelles Licht vorhanden ist und dieses b) an einer Pinmatrix oder einem 1mm-Steckfeld zwischen Demux und Dimmern von Hand frei patchbar ist.

    Im Jahr 2018 floppt das. Selbst in unserem relativ kleinen Saal (380 pax Theaterbestuhlung) hat die fest installierte Minimalstausstattung (Saallicht, ein paar Schaltkanäle und 6 Dimmerversätze für die Bühne) bereits 24 Kanäle. Mit nur ein bisschen Kosmetik (2-3 Gruppen LED-Uplights, 6 zusätzliche Dimmerkanäle für Blinder, Logo-Profiler, Rampenlicht...) knackt das Setup bereits die 48 Kanal-Grenze vieler Billigpulte. Da wäre selbst mit dem Performer 3 nicht mehr viel zu reissen.

    Leg dir ein ausreichend flexibles Lichtpult zu. Keinen Scene Setter (unsauberes DMX-Signal) oder 12/2er LC (zu wenig Kanäle) und auch kein Cuety (Live-Eingriff unmöglich weil er beim Presetprogrammieren alle anderen Kanäle schwarz schaltet). Wichtig ist dass das Pult die Möglichkeit besitzt bestimmte Control-Kanäle unabhängig vom jeweiligen Submaster auf einem festen Wert zu halten. Ansonsten hast du bei LED-Beleuchtung relativ schnell verloren.

    Geeignete Geräte sind z.B. das Strand 200 Plus in der 12/24 Version (da kann man ggf. vorhandenes LED-Gezumpel zusätzlich zu 48 einzeln patchbaren Dimmerkanälen anlegen) oder aber eine Ipad-Lösung (Luminair, AirDMX).

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

    Einmal editiert, zuletzt von niggles (21. Mai 2018 um 13:49)

  • MRspeaker
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    • 21. Mai 2018 um 14:40
    • #20

    mmh, eine Dot2 Software schmeißt ja auch kostenlos 512 Kanäle raus, dazu ein Artnet-Interface und dann wäre das schon auf einer recht professionellen Ebene zum quasi sehr kleinen Preis.

    Oder mal beim Hersteller anrufen, und das Problem schildern. Vielleicht ist man ja interessiert, ein wenig nachzubessern....

    http://www.audio2.eu
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