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Der Mischer, das Mischpult und die künstliche Intelligenz

  • e-on
  • 21. September 2019 um 00:28
  • marce
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    • 2. Oktober 2019 um 08:36
    • #41
    Zitat von Rebecca

    Den Techniker i darf man allerdings dabei auch nicht übersehen...

    ... und der macht, neben dem, was vor dem Mikro steht, das meiste aus.

    Eines, vom Sound her, meiner besten je gehörten Konzerte wurde über ein 01V gemischt. Kann lt. Dir eigentlich gar nicht möglich sein.

  • Rebecca
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    • 2. Oktober 2019 um 08:55
    • #42

    Oh die ganz alten jetzt doch... Sagte ich schon mal... ja die 01v... 02r und sogar der promix...

    Die mag ich klanglich aber deutlich lieber als die x...

    Warum das so ist? K. A.

  • Online
    zegi
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    • 2. Oktober 2019 um 09:09
    • #43
    Zitat von Rebecca

    Oh die ganz alten jetzt doch... Sagte ich schon mal... ja die 01v... 02r und sogar der promix...

    Die mag ich klanglich aber deutlich lieber als die x...

    Warum das so ist? K. A.

    Weil die "sich selbst erfüllende Prophezeiung" mächtiger ist, als jedes Mischpult?

    Ich hab' das Beispiel schon an anderer Stelle genannt: Anfangs meiner persönlichen Digitalpultära hatte ich einen Soundcheck. Dort klang eine Quelle nicht so schön, also drehte ich etwas am EQ und hatte das Gefühl, es wäre etwas besser. Kurz später hatte ich das Gefühl, es sei immer noch nicht optimal - also drehte ich noch etwas mehr am EQ. Als es kurz darauf immer noch nicht gut klang, bemerkte ich, dass der EQ die ganze Zeit deaktiviert war. Obwohl der also gar nichts bewirkte, ausser einer grauen Kurve zu zeichnen, hatte ich kurz den Eindruck, es würde etwas passieren. Die Psyche ist stärker, als man das manchmal wahrhaben möchte.

    Der Ton macht die Musik.

  • Rebecca
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    • 2. Oktober 2019 um 09:28
    • #44

    Und Sätze verdrehen?

    Kann ich auch...

    Aber ich lass das mal...

    Bleiben wir doch lieber bei dem eigentlichem Thema. :

    Weiter oben schrieb jemand : "die Gefahr das es verlernt wird"

    Habe ich schon erlebt, Profi? band hatte einen eigenen Mischermann mit,, der war mit Analogmischplatz aber sowas von überfordert,...


    ...

  • Marian Humann
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    • 2. Oktober 2019 um 11:21
    • #45
    Zitat von Rebecca

    Habe ich schon erlebt, Profi? band hatte einen eigenen Mischermann mit,, der war mit Analogmischplatz aber sowas von überfordert,...

    Na und? Umgekehrt wäre ein Dave Rat Verschnitt auf einem Digitalpult eben auch sowas von überfordert.
    Ich wäre wahrscheinlich an einem Analogtisch heute auch überfordert. Wie war das nochmal mit den Pegeleinstellungen für das Outboard? Sind die Inserts symmetrisch oder unsymmetrisch? Auf dem Kanal wäre ein Gate schön, hmm, erstmal umstecken. Hinter dem Gate würde ein Kompressor mir die Arbeit erleichtern, wo muss ich das umstecken? Die Headsets würde ich jetzt doch gerne über eine Gruppe schicken um mit Grafik-EQ bearbeiten, machen wir mal 10 Minuten alles kurz leise dass ich umstecken kann - usw.
    Das hat alles Vor- und Nachteile. Ein Formel 1 Weltmeister ist auch nicht automatisch Reitsportprofi, auch wenn beides eine Form der Fortbewegung ist.

  • Rebecca
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    • 2. Oktober 2019 um 11:29
    • #46

    Klar doch

    ...

    Aber der beschriebene Punkt ging doch um das verlernen und nicht um pro und contra Analog /Digital...

  • wora
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    • 2. Oktober 2019 um 13:33
    • #47
    Zitat von Rebecca

    ... Und die Frage wer noch eine wirklich gute Anlage zu Hause hat, wurde leider immer noch nicht beantwortet...

    ich.

    und was bin ich froh, dass ich heute über besser klingende mischpulte als 01V & co. mischen kann!

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Marian Humann
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    • 2. Oktober 2019 um 13:34
    • #48

    Aber ich "konnte" eben auch mal analog. Jetzt würde ich mich dabei anstellen wie der erste Mensch. Einfach weil ich die letzten 7 Jahre nicht an einem Analogpult stand - und auch an keinem stehen will.

  • wora
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    • 2. Oktober 2019 um 15:23
    • #49

    mein letzter analogpult-livemix einer band war über billbo´s XL3, das ist nun auch schon wieder viele jahre her.

    wenn ich aber nur daran denke, wie viele probleme es bei den analogen alleine nur mit den insert-anschlüssen immer wieder gegeben hat, dann bin ich wirklich froh, auf diese erlebnisse verzichten zu dürfen.

    und schlechten sound kann man auf analogen UND auf digitalen mischpulten machen, ganz egal was da für ein name draufsteht oder was es gekostet hat!

    die WAHRSCHEINLICHKEIT für einen guten sound steigt jedoch tatsächlich mit dem anschaffungspreis. das hat zwei wichtige gründe:

    1. rechnen sich teure mischpulte nur im profi-einsatz. und da stehen dann auch sehr oft profis am pult, die wissen was sie tun.

    2. rechnen sich teure pulte nur für veranstaltungen, die von vielen leuten besucht werden. und dort spielen dann meistens auch profibands, die ihre instrumente wirklich bedienen können!

    aber eines ist ganz wichtig:

    bei der verwendung von teuren mischpulten gibt es keine garantie für guten sound!

    was mich jetzt aber wirklich ärgert:

    warum reden wir hier nicht über das thema?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

    4 Mal editiert, zuletzt von wora (2. Oktober 2019 um 15:31)

  • nasi
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    • 2. Oktober 2019 um 19:01
    • #50
    Zitat von Rebecca

    Aber der beschriebene Punkt ging doch um das verlernen und nicht um pro und contra Analog /Digital...

    Und eigentlich geht es hier im Thread um KI.

    Zitat von Rebecca

    Und die Frage wer noch eine wirklich gute Anlage zu Hause hat, wurde leider immer noch nicht beantwortet...

    Was auch nichts mit KI zu tun hat.

    Abgesehen davon: überraschend viele Menschen in meinem privaten Umfeld. Allesamt Konzertgänger.

    Viele Grüsse,
    Mario Henkel

  • guma
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    • 3. Oktober 2019 um 01:46
    • #51
    Zitat von Rebecca

    ... Und die Frage wer noch eine wirklich gute Anlage zu Hause hat, wurde leider immer noch nicht beantwortet...

    Falsches Forum

    => http://www.hifi-forum.de

  • Circumbendibus
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    • 26. April 2020 um 21:35
    • #52
    Zitat von Circumbendibus

    Sie kann auf das Erkennen von menschlichen Stimmen trainiert werden, sodass z.B. Blätterrascheln und Tastaturgeklapper effektiv ausgeblendet werden kann ohne leise gesprochene Worte auszublenden, wie es bei einem Gate und oder Automatikmischer aktuell passieren kann. Mit Laufzeitanalysen können Kammfilter bei vielen offenen Mikrofonen verbessert werden oder nur das wirklich besprochene Mikrofon aufgemacht weil das Signal dort als erstes ankommt.

    Um mich mal selbst zu zitieren. 8)

    Spannend dass es sowas inzwischen auf dem Markt gibt:

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    RTX voice ist wird zwar als "gaming" feature vermarktet, aber sowas könnte ich mir zumindest als Plugin vorstellen als eine Art mächtigeres Gate für bspw Sprechstellen oder auch für Vocals.

    Die Noise Reduction die in dem Video erreicht wird ist wirklich beeindruckend, leider konnte ich noch nicht herausfinden mit welchem Delay das ganze verbunden ist. Aber da es für Internettelefonie angepriesen wird kann es nicht ganz so viel sein. Klar wenn man es auf die Spitze treibt beginnt der klang der Stimme sich zu verschlechtern, aber mal ehrlich dann hat man eh andere Probleme.

    Außerdem hoffe ich, dass man das Machine Learning auch auf andere Sounds als auf Vocals trainieren kann, um mal eine richtig saubere Snare zu bekommen z.B.

    Mir ist klar, dass es auch jetzt schon solche "Primary Source Enhancer" gibt, aber ich vermute, dass dieses neue tool mächtiger ist.

  • ch70d
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    • 27. April 2020 um 01:06
    • #53
    Zitat von zegi

    Ich hab' das Beispiel schon an anderer Stelle genannt: Anfangs meiner persönlichen Digitalpultära hatte ich einen Soundcheck. Dort klang eine Quelle nicht so schön, also drehte ich etwas am EQ und hatte das Gefühl, es wäre etwas besser. Kurz später hatte ich das Gefühl, es sei immer noch nicht optimal - also drehte ich noch etwas mehr am EQ. Als es kurz darauf immer noch nicht gut klang, bemerkte ich, dass der EQ die ganze Zeit deaktiviert war. Obwohl der also gar nichts bewirkte, ausser einer grauen Kurve zu zeichnen, hatte ich kurz den Eindruck, es würde etwas passieren. Die Psyche ist stärker, als man das manchmal wahrhaben möchte.

    Oder der Klassiker beim Monitor mix:

    Künstler will irgendwelche Veränderungen..... Wärend mann als tech noch irgendwas anderes am Pult fummeln muss quitiert der Musiker schon mit "danke so ists perfekt"

  • wora
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    • 27. April 2020 um 01:06
    • #54

    lustiges video ;)

    man merkt zwar, dass der algorithmus irgendwann auch mal ins schleudern gerät, aber es ist schon wirklich beeindruckend, welche störpegel dabei vorherrschen. das ist eine durchaus interessante entwicklung.

    in der konferenzraumtechnik hat es auch sehr interessante entwicklungen gegeben, und zwar bei der ausrichtung der kameras per mikrofonen. videokonferenz-kameras, die sich von alleine auf den sprecher ausrichten, gibt es zwar schon lange. aber in den letzten jahren ist diese technik stets verbessert worden und ist heute auf einem erstaunlichen niveau.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • wora
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    • 27. April 2020 um 01:08
    • #55
    Zitat von ch70d

    Oder der Klassiker beim Monitor mix:

    Künstler will irgendwelche Veränderungen..... Wärend mann als tech noch irgendwas anderes am Pult fummeln muss quitiert der Musiker schon mit "danke so ists perfekt"

    oh ja, das kenne ich auch ;)

    vor allem seit es digitalpulte gibt :)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • secluded
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    • 27. April 2020 um 08:50
    • #56
    Zitat von wora

    vor allem seit es digitalpulte gibt :)

    bei Analogpulten ist es der nicht genutzte leere Kanal, um dem Sänger das Monitoring "zu verbessern" 8o

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • gert
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    • 28. April 2020 um 07:28
    • #57

    Das ist der DFA channel!


    “does fuck all”


    die Königsklasse ist dann wenn man als Monitormann seinen Künstler dazu bringen kann nach mehr DFA zu fragen, ohne das er weiß was das eigentlich bedeutet.


    bsp: “ can I have more DFA in my monitor please”


    Dann ist es noch wichtig die Illusion so lange wie möglich aufrecht zu erhalten. Da kann man sich mit Buswetten echte finanzielle Vorteile erarbeiten!

    Practice, Practice, Practice

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