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Behringer WING

  • Wurst Werner
  • 17. November 2019 um 18:08
  • zegi
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    • 22. Dezember 2025 um 21:36
    • #3.501

    Die Wing Rack hat kann kanaltechnisch nicht das volle Potenzial der Wing ausreizen. Deshalb ergibt es doch Sinn, die S16 zu behalten, oder?

    Für Gigs, wo die Rack genügend Kanäle hat, wäre es im Sinne der Redundanz eine gute Sache, die Wing Rack als Stagebox zu benutzen.

    Specs im Vergleich:

    S16

    Gewicht: 4.7kg (2x = 9.4kg)

    Listenpreis: 439 USD (2x = 878 USD)

    Inputs: 16 (2x = 32)

    Outputs: 8 (2x =16)

    Wing Rack

    Gewicht: 15.4kg

    Listenpreis: 1299 USD

    Inputs: 24

    Outputs: 8 Mono, 4 Stereo (Kopfhörer)

    Wenn man nur die Funktion als Stagebox betrachtet, hat die S16 in allen Disziplinen die Nase vorn. Du trägst weniger Gewicht rum, du bewegst weniger Geld, hast mehr Kanäle und bist flexibler. Es kommt sicher noch jemand der sagt, dass die Wing die besseren Preamps hat. Möglich.

    Aber was für dich und deine Situation klüger ist, ist von aussen schwierig zu sagen.

    Der Ton macht die Musik.

  • Seven
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    • 22. Dezember 2025 um 22:41
    • #3.502

    Ich nutze auf der Bühne im Standard Setup eine DL32 und eine Wing Rack sowie eine Wing Fullsize am FOH.

    Ich bin bei 32 physikalischen Inputs und 18 physikalischen Outputs aktuell. Und ich habe regelmäßig Gäste und Vorbands. Dann sind es auch mal 24 physikalische Outputs.

    Die DL32 hängt am AES A der Wing Rack. Die beiden Wings sind über AES B verbunden. Das Routing ist durchaus „interessant“ in Summe.

    Das Wing Rack hat eine DL16 ersetzt. Primäre Gründe: Autarkes Monitoring auf der Bühne. Backup, falls Wing am FOH abraucht. Option, falls ich mal kompakte Lösung brauche.

    BTW: Die DL32 wohnt in einem Rack mit 5 Harting Auflösungen für unser Subcore System.

    Empfehlung: Mindestens eine S16 zum Wing Rack behalten. Wäre aber interessant mehr zu deinen Hintergründen/Szenarien zu wissen.

    2 Mal editiert, zuletzt von Seven (22. Dezember 2025 um 23:59)

  • mellotron
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    • 23. Dezember 2025 um 06:40
    • #3.503
    Zitat von zegi

    Wing Rack

    Gewicht: 15.4kg

    Outputs: 8 Mono, 4 Stereo (Kopfhörer)

    Wing Rack wiegt nicht 15,4 kg, sondern 9,44 kg.
    Outputs sind nur 8 separate, die 4x Kopfhörer-Outputs spiegeln die 8 XLR.
    Plus AES In/Out.
    Mit einer DN4816-O kann man sich ein 24/24-System bauen und daran dann nochmal eine SD16 oä für die Bühne hängen.
    Klar muss man 1x einen Snap mit entsprechendem Patch dafür bauen, aber dann funzt das mit Headroom Control und Pegelanzeige/Abhörmöglichkeit an der Bühne.

  • Seven
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    • 23. Dezember 2025 um 13:28
    • #3.504

    Wie viele physikalische Inputs und Outputs brauchst Du in der Regel bzw. voraussichtlich maximal?

    Wie verteilst Du Signale auf der Bühne typischerweise?

    Hast Du irgendwas fest verdrahtet (IEM-Sender, Subcores) auf der Bühne?

  • FAudio
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    • 23. Dezember 2025 um 13:56
    • #3.505

    Vielen Dank für eure Antworten und Anregungen.

    Mein Ziel wäre es bei Ausfall von FoH oder Problemen bei Derx Verbindung zwischen FoH und Bühne bweiterhin spielfähig zu sein oder Gigs die nur per Mixing Station durchgeführt werden können genügend Kanäle zu haben.

    Das Setup von Seven wäre im Großen und Ganzen was am nächsten kommt. Ich habe auch schon in Betracht gezogen von den zwei S16 auf ein S32 umzusteigen, um HEs und vor allem Gewicht einzusparen. Zusätzlich habe ich ab und zu die Situation die Signale splitten zu müssen, da die Band ein eigenes In-Ear Rack hat.

    Zitat von Seven

    Wie viele physikalische Inputs und Outputs brauchst Du in der Regel bzw. voraussichtlich maximal?

    Wie verteilst Du Signale auf der Bühne typischerweise?

    Hast Du irgendwas fest verdrahtet (IEM-Sender, Subcores) auf der Bühne?

    So im Schnitt min. 24 Inputs und bisher max. 8 Outputs. Bisher lege ist 2-3 kleine Stageboxen (max. 12 Inputs) um die Signale zu den S16 einzusammeln. Nutzt einer von euch SD8 oder DL8?

  • Seven
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    • 23. Dezember 2025 um 16:26
    • #3.506

    Wichtig ist mir über die Zeit immer mehr geworden, dass sich das Ganze alleine gut handeln lässt. Daher sind Gewicht und Packmaß bei mir immer ein Argument. Eventuell wird aus dem Wing FS am FOH noch eine Wing Compact und das Stagerack mit DL32 wird ersetzt durch HUB4 und einen Schwung DL8. Aber das kostet am Ende doch eine Stange Geld und bringt auch "nur" ein paar Kilo Ersparnis.

    Ich hatte früher beim X32 mal SD16. Wenn es den Formfaktor von Midas geben würde, würde ich das vermutlich an die Drums legen. 8 Inputs reichen mir dort leider nicht aus.

    Wenn Du eine S16 behältst und eine S16 durch eine SD16 ersetzt, hättest Du schonmal an drei Orten auf der Bühne 8 physikalische Outputs und jeweils (mindestens) 16 physikalische Inputs. Dann kannst Du von der Wing Rack die Signal an den FOH routen nach Belieben. Zusammen mit einer Wing Compact hast Du dann aus meiner Sicht sehr viele flexible Optionen.

    Alternative: Klark DN4888 zur Wing Rack schrauben und Du bist bei 32 Inputs und 16 Outputs. Und von dem Rack aus alles analog weiter verkabeln auf der Bühne. Auch das kann man mit SD8, SD16 oder S16 beliebig erweitern.

  • TasteBerlin
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    • 23. Dezember 2025 um 16:40
    • #3.507

    Ich kann die Compact als "Ein-Mann-Version" gut empfehlen. Inzwischen gibt dafür sogar ein passendes Gig Bag, aber auch mit einem Hard Case bekommt man das Gerät gut auf den Tisch.

  • mellotron
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    • 23. Dezember 2025 um 17:46
    • #3.508
    Zitat von Seven

    Alternative: Klark DN4888 zur Wing Rack schrauben und Du bist bei 32 Inputs und 16 Outputs. Und von dem Rack aus alles analog weiter verkabeln auf der Bühne. Auch das kann man mit SD8, SD16 oder S16 beliebig erweitern.

    Alles sehr gut beschrieben. Nur noch die Ergänzung, dass die DN4888 nur ein 8/8-Linewandler mit Trim ist, also nicht für Mikrofone eingesetzt werden kann.

  • guma
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    • 23. Dezember 2025 um 18:08
    • #3.509
    Zitat von TasteBerlin

    Ich kann die Compact als "Ein-Mann-Version" gut empfehlen… auch mit einem Hard Case bekommt man das Gerät gut auf den Tisch.

    Stimmt. Ich habe so ein Thomann Leichtbaucase (nixChinaflytpro!) mit dem üblichen Router/Tabletarm/Vierfachdose/Netzwerkkabel/TB+Zuspielkabelkram im Kabelfach und kann das “im fortgeschrittenen Lebensalter” gut alleine handhaben.

  • mellotron
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    • 24. Dezember 2025 um 08:40
    • #3.510

    Dies hier könnte von Interesse sein: https://wingtools.theta-tontechnik.de/

  • FAudio
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    • 25. Dezember 2025 um 17:31
    • #3.511

    Bei mir muss es auch kompakt, gut handelbar und leicht zu tragen sein. Es gibt eher noch den Fall, dass das CAT5e-Kabel schon liegt. Bisher bin ich ganz gut mit kleinen Stageboxen (8/4 und 12/4) für Drums und Stage L & R gefahren, da ab und an ein Split für das InEar-Rack der Band benötigt wird. Ich hatte aber die Variante HUB4 und DL8 auch in Betracht gezogen.

    Zitat von guma

    Stimmt. Ich habe so ein Thomann Leichtbaucase (nixChinaflytpro!) mit dem üblichen Router/Tabletarm/Vierfachdose/Netzwerkkabel/TB+Zuspielkabelkram im Kabelfach und kann das “im fortgeschrittenen Lebensalter” gut alleine handhaben.

    Ist es das Thon Case aus Multiplex oder einem anderen Material?

    Mein X32 Compact steckt seit 2013 in einem Thon Haubencase aus 7mm Kunststoff, damit ich es besser aus dem Dachgeschoss zum Auto bekomme.


    Frohe Weihnachten

  • guma
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    • 25. Dezember 2025 um 18:52
    • #3.512

    Das aus 7mm Polyboard. Cases in dieser Größe sind aus dem Material ganz vernünftig, Größere Casewandflächen haben sich für mich wegen Verformung nicht so bewährt, aber dieses kleine Case ist super. Das Material lässt sich auch gut nachbohren. Da ich unbedingt zwei 3/8” Schrauben für Einbauten im Kabelfach haben wollte und Gummi/Kunststofffüße an Cases hasse, habe ich die ausgebohrt und durch eine Holzleiste ersetzt.

  • FAudio
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    • 26. Dezember 2025 um 09:40
    • #3.513

    Hattest du das Haubencase mit Polyboard als Variante zum Standard Thon Haubencause angefragt und wie hoch ist dann das Leergewicht im Gegensatz zur Multiplex Variante (11,8kg)? Preislich müsste es ja relativ gleich geblieben sein?

    Die Holzleisten haben natürlich den Charme, dass nie was kippelt, falls der Tisch zu kurz ist.

  • guma
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    • 26. Dezember 2025 um 10:00
    • #3.514
    Beitrag

    RE: Behringer WING

    Ich habe ja das einfache Polyboard-Case wegen des Gewichts bestellt. Dabei komme ich ohne Einbauten auf 27,7 inklusive den Einbauten auf 29,5Kg und es passt alles rein inklusive einer Lösung, mit der die Routerantennen über Kopf kommen:





    guma
    25. Januar 2025 um 16:13
  • guma
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    • 26. Dezember 2025 um 10:18
    • #3.515

    Was mir beim Blick auf die Einbauten von vor einem Jahr noch auffällt:

    Der Schwanenhals als Tabletstativ hat sich beim Wing Compact im Gegensatz zum Full und zum X32 Compact nicht bewährt, weil das Kabelfach so wenig Tiefe hat, dass man den nicht gut um das Heck des Pultes gebogen bekommt. Den habe ich inzwischen durch einen Gelenkarm ersetzt.

  • karel noon
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    • 26. Dezember 2025 um 15:01
    • #3.516

    Ich hab es nach einem Jahr mit Schotten flightcase (original karton) endlich geschafft mich zu entscheiden für meine Compakt, SKB ist mir zu teuer, billig flyht kommt nicht in Frage.

    Es ist jetzt das Softbag von Procase geworden Art.-Nr.: i02001038

    Mal schauen wie es sich macht. Ich denke es passt zu mir und den Einsätzen die ich damit habe.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • FAudio
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    • 29. Dezember 2025 um 12:52
    • #3.517
    Zitat von guma

    Was mir beim Blick auf die Einbauten von vor einem Jahr noch auffällt:

    Der Schwanenhals als Tabletstativ hat sich beim Wing Compact im Gegensatz zum Full und zum X32 Compact nicht bewährt, weil das Kabelfach so wenig Tiefe hat, dass man den nicht gut um das Heck des Pultes gebogen bekommt. Den habe ich inzwischen durch einen Gelenkarm ersetzt.

    Welche Gelenkarme nimmst du da? Und hast du die Antennen des Swissonic Basic Routers abgesetzt, da die ja standardmäßig fest montiert sind?

    Soll es eigentlich nochmal eine Neuauflage des Swissonic Basic Routers geben?

  • guma
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    • 29. Dezember 2025 um 15:32
    • #3.518

    Also Ersatz für den Basic Router würde ich heute einen der “Reiserouter” von GL.iNet nehmen. Zu den Einbauten folgt noch ein ausführlicher Beitrag.

  • guma
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    • 29. Dezember 2025 um 17:26
    • #3.519

    Zunächst zwei Bilder von der “Routerteleskop” Lösung:

    Das K&M Teil heißt 19685. K&M hat die Arretierschraube am Vorgängermodell löblicherweise durch diesen Schnellverschluss ersetzt. Der Router ist einfach mit doppelseitigem Klebeband an der Vesaplatte befestigt. Wenn die Platte für den kleinen GL.iNet Router zu groß ist, K&M 7-118-100905 + eine selbst passend geschnittene Platte.

    Der 9.solution tiny arm löst das Problem, vom 3/8” Gewinde aus dem Case um das Heck des Pultes herum zu kommen. Von dort gehts mit einer K&M 18872 Stativverlängerung als Teleskop weiter. So schafft man es mit den Antennen auf Überkopfhöhe.

    Für den Tablethalter auf der anderen 3/8” Schraube hätte ich am liebsten einen klassischen Manfrotto Magic Arm gehabt. Der ist für das kleine Kabelfach aber etwas mächtig. Daher gehts dort zuerst auf einen Manfrotto 119 3/8” auf 1/4” Adapter und dann auf den schlanken Gravity MA VARIARM L TV. Dann noch mal 1/4” auf 3/8” rückwärts in den tablet holder. Dieser Arm passt sehr gut in das Kabelfach aber ich habe schon einen davon durch zu viel Kraft auf die Knebelschraube kaputt gemacht.

    Letztlich würde ich im Nachhinein statt dem fest eingebauten Arm vielleicht nur so einen billigen Small Rig 10” Magic Arm an den Caserand klemmen. Der ist als Chinaböller erstaunlich robust und für ein Tablet ausreichend. Hier im Thread hatte ich schon mal ein Foto eingestellt.

  • guma
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    • 30. Dezember 2025 um 00:50
    • #3.520

    Habe das Foto wieder gefunden:

    Beitrag

    RE: Behringer WING

    Noch ein Hinweis:

    An der Stelle, an der ich die mini tent clamp mit den Gewindeadaptern und dem 9. Solutions short arm hin gebastelt habe, ist beim t. Standardcase eine Aussparung im Schaum sodaß man für ein 10” tablet auch sehr gut eine light Variante wie den 'smallrig' magic arm mit deren kleiner Klammer oder den Gravity MA VARIARM M 38 für wenig Geld nutzen kann.

    Hier das smallrig Ding:

    guma
    19. Februar 2025 um 10:49

    In den Beiträgen danach gibts auch weitere Bilder zu den Lösungen.

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