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Alcons Audio ?

  • dechnikusch
  • 18. Dezember 2019 um 21:45
  • dechnikusch
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    • 18. Dezember 2019 um 21:45
    • #1

    schönen guten abend die runde
    hat jemand aus der werten tonkutschergemeinde schon längere zeit mit alcons lautsprechern und amps gearbeitet ?

    wie wertig sind die produkte dieses herstellers ?

    leider hatte ich noch keine Jobs, wo diese kisten gestanden oder gehangen haben, in ösiland ist mir halt nach 30+ jahren immer noch nix diesbezüglich untergekommen...

    was kann es ? - konzertanten wohlklang ( jazz, weltmusik, klassik ) ?

    - gute abstrahlcharakteristik ?

    - pegelfestigkeit ( auch für die härtere gangart ) ?

    - riderakzeptanz ( internat. künstler ) ?

    würde mich freuen, wenn der eine oder andere so seine Erfahrungen damit hier mitteilen könnte.

    achja : fixinstallation in bestehenden club mit multifunktionsbühne / 300+ pax ist angedacht.

    gruss und blues

    stecker - drucker - schrauber - horcher - schieber - ...

  • MatzeRockt
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    • 18. Dezember 2019 um 21:53
    • #2

    Das Marketing hat bei der Firma auf jeden Fall ordentlich versagt - wer benennt seine Schachteln schon nach einer negativ belegten Messgröße für Sprachverständlichkeitsmessungen?

    Grüße

    "...stört es sie, wenn ich ein bisschen klatsche..."

  • karel noon
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    • 18. Dezember 2019 um 22:05
    • #3

    sehr Wertig, mittlere Akzeptanz da nicht jedem bekannt. Diejenigen die es kennen wissen das es sehr gut klingen kann, eher konzertant weniger Rock’n’Roll, ist meine kurze Sichtweise.


    Verbreitung eher mau, auch nicht wirklich günstig...


    geschichtlich/historisch mit anderen holländischen Bändchen-Firmen verbunden

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • kob1
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    • 18. Dezember 2019 um 22:08
    • #4

    Gehts nach Wien zum Hrn Sauter und borgst dir was aus. Die haben recht schöne Demosets. Oder mal ins Flex, wenns lauter sein soll. Super amtliches Material! Leider nicht weit verbreitet.

    http://flex.at/flex_frontend/index.php?selected=backstage

    https://properformance.at/

  • wora
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    • 18. Dezember 2019 um 23:42
    • #5

    ich habe schon einige male über Alcons systeme gemischt und hatte dabei nie einen anlass zur kritik.

    eine ausgesprochnene ridertauglichkeit kann ich da jetzt aber auch nicht erkennen.

    selbst besitze ich allerdings keine lautsprecher dieses herstellers.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • julianstroebel
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    • 19. Dezember 2019 um 08:14
    • #6

    Wenn du ein Alcons System hören willst musst du nur auf der PLS in die Festhalle gehen. PRG beschallt dort eigentlich immer mit Alcons Audio.

  • Marian Humann
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    • 19. Dezember 2019 um 08:38
    • #7
    Zitat von julianstroebel

    PRG beschallt dort eigentlich immer mit Alcons Audio.

    Nein. Wenn ich mich recht entsinne in den letzten 10 Jahren 2 mal.

    Mir ist einmal ein Array von denen negativ aufgefallen, das mag aber auch an den Umgebungsvariablen gelegen haben. Recht große Open Air Fläche, recht schmales Array, dafür mit anständiger Länge. Auf Achse klang es gut, rund 30° Off-Axis war es dann eher mau, das klang schön nach Kammfiltern.

  • julianstroebel
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    • 19. Dezember 2019 um 09:15
    • #8
    Zitat von Marian Humann

    Nein. Wenn ich mich recht entsinne in den letzten 10 Jahren 2 mal.

    Okay, dann hab ich mich wohl getäuscht. Die letzen paar male die ich ware dachte ich immer es sei Alcons.
    Aufgefallen sind mir immer die Amps mit dem "Auge"

  • Online
    felixgrampp
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    • 19. Dezember 2019 um 09:28
    • #9

    Ich hab auch ein paar mal mit dem lr14/16 gearbeitet. Ist schon ein wenig her, aber ich war immer sehr zufrieden mit dem Sound. Auch gastmischer haben das System gelobt. Klingen kann es also gut. Viel mehr kann ich dazu aber auch nicht beitragen.

  • patec
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    • 19. Dezember 2019 um 15:15
    • #10

    Alcons Lautsprecher haben eine eigene Klangcharakteristik, eben weil sie ihre Bändchen und keine Kompressionstreiber verwenden. Diese zeigen nicht das typische Verzerrungsmuster, wie wir es von 95% unserer Beschallungsboxen kennen, sondern ein aus meiner Sicht klareres Klangbild, das ein wenig in Richtung Hifi geht, ohne dass die Dynamik fehlt. Klingt besonders bei Stimmen angenehm, so dass die kleineren Systeme auch gerne in Hörsälen verwendet werden. Ist schwer zu beschreiben, wenn man es noch nicht gehört hat.

  • wora
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    • 19. Dezember 2019 um 16:08
    • #11

    ja, den angenehmen und recht verzerrungsfreien klang kann ich bestätigen. man hört darauf ganz gut, ob die eigenen mikros wirklich was taugen ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • klangbad
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    • 21. Dezember 2019 um 12:47
    • #12

    Dann leg ich mal los:). Ich bin selber seit 2 Jahren Besitzer einer Alcons Anlage. Alcons ist eine relativ kleine Firma, die gerne Alles im eigenen Haus produziert und sich gerade mit viel Aufwand bemüht auf die großen Festivals zu kommen um zu beweisen, dass ihre Sachen auch für Rockgeschichten im großen Stil funktionieren.

    Es gab ja durchaus Stimmen die behaupten, dass Bändchen für komplziertere Signale und laute Sachen nicht so gut funktionieren.

    Ein paar Facts: Die Bänchen können deutlich lauter als Kompressionstreiber bei weniger Verzerrungen

    sie vertragen deutlich mehr Leistung .

    Sie klingen natürlicher und direkter, da keine Luftkompression vorhanden ist

    Klingt theoretisch schon nicht schlecht und anscheinend auch nahezu unkaputtbar!

    Sie klingen etwas halt etwas anders. In den Höhen (sofern bei Kompressionstreibern überhaupt die Rede davon sein kann) gibt es wohl nichts besseres. Weiter unten kann man sich streiten. Sehr subjektiv betrachtet klingt ein Treiber vielleicht etwas dynamischer als ein kleines Bändchen (die größeren klingen da auch schon wieder etwas anders).

    Also einfach vorher anhören!

    Ich hab die Teile gekauft, weil es für mich nach 30 Jahren ausprobieren das Ende meiner Suche war/ ist.

    Sie klingen wie ein großer und guter Studiomonitor, jede Kleinigkeit am EQ ist in allen Bereichen sofort hörbar, Die Transparenz ist seehr gut. Die von einigen Leuten bemängelten Einschränkungen bzgl. hartem Rock kann ich bei meinem Einsatzbereich (auch mal härtere Sachen bis 500 Personen) nicht bestätigen.

    Für Theater, akustisch, Sprache, Weltmusik dürfte es kaum was besseres geben. Durch die Natürlichkeit lassen sie sich auch sehr gut dazu mischen (Theater, Klassik).

    Für Rock kann man durchaus Alternativen finden , die vielleicht mehr "Druck "machen, wobei bei den Alcons der gewünschte Sound schnell mit dem EQ zu machen ist.

    Unauffällig dezent direkt würde insgesamt am Ehesten hinkommen.

    Bin übrigens nicht weit weg von Österreich, aber bis jetzt nur (und sehr selten) in D unterwegs.

    Die Endstufen werden selber gefertigt, funktionieren problemlos und sollen klanglich (im Gegensatz zum leider traurigen Rest des Marktes) für die hochauflösenden Bändchen funktionieren. Nach Vergleichen mit anderen Endstufen kann ich bestätigen, dass sie für eine Schaltnetzteil Endstufe durchaus brauchbar klingen, an gute alte Eisenschweine aber nicht ganz herankommen. Und der Spaß ist nicht ganz billig:rolleyes:, aber durch System unvermeidbar.

    Abstrahlcharkterisik: kann man durchaus als perfekt bezeichnen! Was dzu führt, dass das Stereobild auch ein Stück außerhalb der Mitte erhalten bleibt.

    Sie reagieren auch sehr schnell auf Signale und klingen auch schnell wieder ab, was zu weniger Feedbackempfindlichkeit führt.

    Das Problem und der Vorteil (bei LA) der Bändchen ist, dass sie Verikal ca 3° strahlen (also tolle Zylinderwelle), was entweder durch Akustiklinsen angepasst wird oder in meinem Fall einfach hingenommen und bei der Aufstellung berücksichtigt werden muss.

    Qualität stimmt! Preis ist überwiegend im gleichen Bereich wie andere Topprodukte (leider oder heißt das marktgerecht). Riderakzeptanz ist in dem Bereich sicher kein Problem, ganz im Gegenteil!

    Fazit: klare Empfehlung von meiner Seite. Trotzdem vorher anhören und am Besten vergleichen ( wobei ich bei deinem Einsatzbereich schon erahnen kann wer die Nase vorn hat;))

    Ich möchte in Erwartung einer Kritikflut des Forums ;):) nur kurz erwähnen , dass ich keine Verbindung (außer die des Users) zu Alcons habe und ein großer Fan von Turbosound und F1 war/bin, auch schon Stage Accompany in Verwendung hatte..... aber der technische Fortschritt geht weiter

  • klangbad
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    • 21. Dezember 2019 um 12:50
    • #13

    Die Amps mit dem Auge ist ein sicheres Zeichen für Alcons und während der PLS gibt es immer eine Vorführung in der Gegend. Dort habe ich meine LS auch das erste Mal gehört.

  • slaytalix
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    • 21. Dezember 2019 um 17:43
    • #14

    ich weiß nicht genau, ob das eine Art Nachfolgefa der Fa. Stage Accompany Holland ist, die mal in Kassel mit Auditiv ihre Niederlassung hatte.

    Berichte im PMA oder VPLT mit Alcons über Classic Open Airs

    Die hatten 93 bereits diese Bändchenhochtöner - Magnetostaten bei Stage Accomp

    Apollo Audio & E-Bike Rental.

    https://apolloaudioandebike.jimdo.com

    https://apollo-audioservice.jimdofree.com/

  • klangbad
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    • 22. Dezember 2019 um 22:37
    • #15

    Meines Wissens sind Entwickler von SA abgewandert und haben Alcons gegründet und die Treiber weiter bzw. neu entwickelt. Sa hat den 8535 ja seit 30? Jahren unverändert und die Unterschiede sind deutlich (hab Beides hier). SA ging ja Pleite und wurde anscheinend von Liebhabern wieder reaktiviert. Hatten sogar Messestand auf der PLS

  • Tobias Zw.
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    • 1. Januar 2020 um 12:33
    • #16

    Ist bei mir zwar über 10 Jahre her, habe aber viel mit Alcons gemischt. Fazit: Tönt schön, neutral, angenehm, tut nicht weh - kein Rock'n'Roll-Holz, aber für Sprache und künstlerisch wertvolles Beschallungsmaterial wunderbar. Recht neutral, hochauflösend, fein, viel gain before feedback ;)

    Wenn's ganz hart drängt, kannst Du ja mal bei http://www.luxav.de die Kollegen Münch oder Zeidler fragen, ob sie noch ihr Alcons haben. Ich hab's immer geliebt.

    Mit freundlichen Grüßen Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • klangbad
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    • 22. Januar 2020 um 07:29
    • #17

    Immerhin stand bei einem Festival mit Iron Maiden Alcons und das System ist im nächsten Jahr wieder am Start. Somit die Frage warum ein neutral und hochauflödendes System für R&R untauglich sein sollte? Hatte diese Frage an einen befreundeten Techniker an einem Theater gestellt (die hatten LR 7) und er meinte " die gehen für Alles, auch Metal". Daher von mir die Frage in die Runde welche Erfahrungen bei härterer Musik gemacht wurden ?

  • marce
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    • 22. Januar 2020 um 07:48
    • #18

    Nicht mit Alcons - aber RnR auf "neutral klingender PA" - da muss man sich den RnR-Sound halt ggf. hinmischen während er bei weniger neutralen / sauberen / klaren Systemen er eben durch die PA automatisch mitkommt.

    Es gibt ja durchauch z.B. den einen oder anderen Hochtöner, der als "rauh" verschrieen ist, aber trotzdem recht weit verbreitet - sprich die Geschmacksnote ist schon mal da.

    ... und wenn man dann "plötzlich" vor einer PA steht, die das eben nicht hat ist erst mal alles "irgendwie komisch", halt so gar nicht RnR...

  • wora
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    • 22. Januar 2020 um 23:39
    • #19

    es ist durchaus auch möglich, dass ganz einfach nach dem prinzip geurteilt wird: "das nicht sein kann, was nicht sein darf". und wenn eine solche meinung über viele jahre vehement genug vertreten wird, dann ist es eben irgendwann "allgemein bekannt"

    es gibt ja durchaus sehr, sehr viele vorurteile in unserer branche...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Walgesang
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    • 23. Januar 2020 um 10:28
    • #20
    Zitat von wora

    es ist durchaus auch möglich, dass ganz einfach nach dem prinzip geurteilt wird: "das nicht sein kann, was nicht sein darf". und wenn eine solche meinung über viele jahre vehement genug vertreten wird, dann ist es eben irgendwann "allgemein bekannt"

    es gibt ja durchaus sehr, sehr viele vorurteile in unserer branche...

    Und es gibt auch Kollegen die benutzen eine PA anscheinend als Summen/Masteringkompressor, das funktioniert nie so richtig, aber bei verzerrarmen PAs mit genügend Headroom wird es dann sehr hässlich und laut.

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