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Headsetmikrofone reinigen

  • Tondreher
  • 31. Januar 2020 um 06:31
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    Tondreher
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    • 31. Januar 2020 um 06:31
    • #1

    Unser Verein hat 16 Funkstrecken mit dpa 4061 Headsetmikros. Sollte / darf man diese Mikros alle paar Jahre reinigen? Von einem Kollegen bekam ich den Tipp, das mit einem Ultraschallgerät zu tun. Bis jetzt habe ich es an drei Mikros ausprobiert - 2 funktionieren einwandfrei, das dritte gab allerdings den Geist auf. Das klang jedoch vor der Reinigung schon sehr unausgewogen und mittig.

    Die Schutzkappen (die nicht gerade günstig sind) werde ich mit einer feinen Zahnbürste versuchen zu reinigen (Schminke), da bringt das Ultraschallgerät nicht die gewünschte Wirkung.

    Wie ist eure Handhabe?

    Gruß

    Tondreher

    Kaum macht man es richtig schon funktioniert es…

  • HenrySalayne
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    • 31. Januar 2020 um 11:05
    • #2

    DPA 4061 ist doch ein Lavalier?
    Was genau willst du denn reinigen? Die Kapsel? Alles andere kann man problemlos mit Isopropanol abwischen oder einfach mit warmen Wasser mit Spüli. Bei der Kapsel kann man mit einem fast trockenen Tuch natürlich auch mal über das Gitter wischen, ich würde es aber vermeiden, die Kapsel in eine Flüssigkeit zu tauchen.

    Ultraschallreiniger reinigen mechanisch. Ob das für die Kapsel so eine tolle Erfahrung ist, 200.000 mal pro Sekunde von starken Schallwellen getroffen zu werden, wage ich zu bezweifeln.

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

  • niggles
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    • 31. Januar 2020 um 13:16
    • #3

    Eingeschminkte Mikros sind schlicht Verschleissteile. Die Geschwindigkeit mit der sie verschleissen lässt sich allerdings drastisch verringern wenn man sie konsequent in die Spitzen von trockenen Kondomen einpackt...

    Nach dem Bad im Ultraschallreiniger ist auf jeden Fall die Gewährleistung futsch.

    Falls es sich aber doch um Headsets (4066/4088) handelt frage ich mich wie man es schafft die so einzusauen. In der Regel muss da doch schon zur Dämpfung von Plopp- und Atemgeräuschen das Schaumstoffbällchen drauf das halt regelmässig zu ersetzen ist.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

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    • 31. Januar 2020 um 13:57
    • #4

    Es geht aber auch um folgendes Problem: manche Akteure schwitzen ab und zu sehr stark und da ist es ein paar mal passiert, dass ein Schweißtropfen durchs Gitter kam und dadurch das Mikrofon für diese Zeit des Auftritts unbrauchbar wurde. Wahrscheinlich kennen einige dieses Phänomen. Die "Schwitzer" bekommen jetzt vorsichtshalber einen Windschutz montiert.

    Um das Salz von der Membran zu bekommen, müssen wir es einmal ins Wasser tauchen.

    Mikros sind die hier:

    https://www.thomann.de/at/dpa_4061fm_…b52da582dfeaf1e

    Kaum macht man es richtig schon funktioniert es…

  • niggles
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    • 31. Januar 2020 um 14:17
    • #5
    Zitat von Tondreher

    Um das Salz von der Membran zu bekommen, müssen wir es einmal ins Wasser tauchen.

    Mikros sind die hier:

    https://www.thomann.de/at/dpa_4061fm_…b52da582dfeaf1e

    Die Rückstände des Wassers bekommst du nie wieder aus der Kapsel raus. Besser konsequent einpacken. Hält auch nicht ewig weil sich innen am Latex dann Schwitzwasser bildet aber für ein paar hundert Aufführungen reicht das schon...

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • secluded
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    • 31. Januar 2020 um 14:29
    • #6

    ...deswegen kauf' ich die dpa's nicht mehr - zu teuer zum vollschwitzen... - und die Reparatur läuft bei dpa eh nur auf einen Tausch des Bügels für über 400 € netto hinaus... (superduper...:thumbdown:)

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

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    • 31. Januar 2020 um 15:22
    • #7

    Was nimmst du stattdessen? Klingen tun sie schon super, die dpa´s

    Kaum macht man es richtig schon funktioniert es…

  • secluded
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    • 31. Januar 2020 um 18:07
    • #8

    Mipro MU-23

    -> wasserfest (da ich in einem Freilicht-Theater tätig bin und wir auch bei Nieselwetter / kleinem Schauer spielen)

    -> Schweißresistent (Schauspieler bei 28 Grad Außen-Temparatur und 80kW Licht könnten ab und an ins Schwitzen kommen)

    -> Preis/Leistung unschlagbar (Klang sehr sauber, 1 dpa oder 4 Mipros kaufen...)

    sec

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  • pegler
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    • 1. Februar 2020 um 18:11
    • #9

    Ich benutze hauptsächlich Countryman B3 Lavaliers und die Reinigung „beschränkt“ sich auf das was sich außen am Kabel so ansammelt, sprich Schminke, Klebereste vom Leuko und Mastix ? An Lösungsmittel nehme ich dazu Spiritus, Zewa und entsprechend Zeit.

    Ab und zu ist mal ein Schutzkäppchen zu ersetzen.

    Ich hatte bis jetzt erst zwei oder drei Fälle in gut acht Jahren Theater, dass mir ein Schauspieler das Mikro zugeschwitzt hat. Die Maske, die bei uns die Mikros klebt, kennt da aber auch die „Schwitzer“ und die bekommen ein kleines Polster unter die Kapsel.

    Mittlerweile bin ich auch der Meinung, dass Lavaliers eher in die Kategorie Verbrauchsmaterial gehören und so gibts als Spare auch nur die 50€ Lavaliers vom großen T. (die für den Preis wunderbar funktionieren)

    Defekte bei mir beschränken sich bei mir immer auf Kabelbrüche an den seltsamsten Stellen (was beweist, dass Schauspieler halt doch alles kaputt bekommen ?); eine Kapsel ist mir noch nie gestorben - vielleicht aber auch nur weil vorher das Kabel durch war ?

  • lisa f.
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    • 3. Februar 2020 um 22:29
    • #10

    Habe es noch nicht geschafft verschwitzte Kapseln zu reinigen. In vielen Musicals sind die Mikros Verschleißteile, die nach der Saison weggegeben werden. Eine Kollegin hat letztens eine ganze Kiste funktionierender 4061 für‘n ganz schmalen Taler erstanden...

    Anyway.

    Die Kabel reinige ich mit Olivenöl. Kleberückstände und anderer Dreck gehen damit problemlos ab.

  • secluded
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    • 4. Februar 2020 um 00:39
    • #11

    Schminke und Klebepflaster-Reste mache ich mit Lösin weg :)

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

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  • MuellerSound
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    • 5. Februar 2020 um 11:48
    • #12
    Zitat von lisa f.

    Die Kabel reinige ich mit Olivenöl. Kleberückstände und anderer Dreck gehen damit problemlos ab.

    Interessanter Tipp - muss ich wohl mal ne Ampulle aus der Küche mopsen...

    Die Verschleißteilproblematik haben wir auch, in aller Regel sind die Kapseln (meist dpa Kugel mit Bällchen) aber noch okay, wenn der Mist mit den Kabelbrüchen und Steckerwacklern beginnt.... Aber ab da ist eben "kaputt-neu-600 Flocken tschüß" angesagt :rolleyes:

    Die bisher einzige wirklich kaputte Kapsel war eine zugeschwitzte, weil in einer frühen Szene das Schaumbällchen fort war und der Darsteller sich mit allen Gliedmaßen gegen ein neues gesträubt hat :/

    Der Tech war klanglich unfroh und der PL war am nächsten Tag auch recht unentspannt, weil schon dort das Spare-Headset jenes ersetzen musste, das eigentlich erst vier Wochen alt war...

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    • 27. November 2022 um 07:57
    • #13

    Hat jemand die Shure duraplex oder Sennheiser mke 2 schon getestet? Beim letzten Auftritt hat sich wieder ein 4061 begonnen zu verabschieden, es klang unnatürlich scharf und dünn.

    Die oben genannten werben ja mit Robustheit und Schweißschutz und günstiger sind sie auch.

    Kaum macht man es richtig schon funktioniert es…

  • audiobo
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    • 27. November 2022 um 10:51
    • #14

    mke 2 hatte ich früher mal viel im Einsatz, die Kapseln sind auch öfter mit Schweiss vollgelaufen (Sommer-OpenAir, teilweise mit dicken Tierkostümen) - habe die dann nach der Show stumpf ins Ultraschallbad gelegt, hat hervorragend funktioniert. Grosse Schweisstropfen und Restwasser nach der Reinigung habe ich mit etwas Druckluft aus der Dose beseitigt.

    Kalkuliert wurden die als Verschleissware, min. 1 Satz/Saison.

    Haben aber länger gehalten.

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    • 27. November 2022 um 20:38
    • #15

    Danke

    …und keine Shure Anwender hier?

    Kaum macht man es richtig schon funktioniert es…

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    • 29. November 2022 um 12:59
    • #16

    Die Sennheiser mke 2 wurden mir jetzt öfters empfohlen. Kann man die mit Shure Taschensendern betreiben? Ich finde nirgends passende Adapter

    Kaum macht man es richtig schon funktioniert es…

  • audiobo
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    • 29. November 2022 um 13:21
    • #17

    Hatte mal vor ewigen Zeiten mke2 an U-Serie für Musical. Ging zwar, klang aber nicht besonders gut, irgendwie zerrig und scharf bei höheren Pegeln. Ob‘s einfach elektrisch nicht passte oder generell an der Funkstrecke lag kann ich nicht sagen.

    Ich glaube aber mich daran zu erinnern, dass die Speisespannung am Bodypack laut Specs eher gering ausfiel.

    Der Wechsel auf Sennheiser (G3, glaube ich) ein Jahr später war jedenfalls ein erheblicher Fortschritt.

    Mit den modernen Shurestrecken hätte ich erst einmal keine Bedenken, zumindest würde ich eines zum ausprobieren kommen lassen.

  • UweLam
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    • 30. November 2022 um 22:23
    • #18
    Zitat von Tondreher

    Die Sennheiser mke 2 wurden mir jetzt öfters empfohlen. Kann man die mit Shure Taschensendern betreiben? Ich finde nirgends passende Adapter

    Hier sollte etwas dabei seien:

    Adapterkabel bei ACT-Scharbert Seite 2 • Hood.de

    oder beim Verkäufer/Hersteller direkt anfragen:

    Adapter/Kabel
    Wer kennt eines der folgenden Problem nicht: Man möchte ein Mikrofon (Headset, Lavalier oder Clip) einer bestimmten Marke an ein Funksystem einer anderen Marke…
    www.act-scharbert.de

    mfG

    Uwe

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