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COVID-19, Aspekte ausserhalb der Veranstaltungswirtschaft

  • wora
  • 23. März 2020 um 21:08
  • wora
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    • 23. März 2020 um 21:08
    • #1

    ich habe gestern und heute auch mal etwas positives feststellt:

    null kondensstreifen am himmel!

    deshalb gibt es auch nirgends auch nur das kleinste wölkchen, der himmel ist absolut wunderbar blau!

    das gab es zum letzten mal nach dem ausbruch des Eyafjallajöküll vor 10 jahren.

    man könnte wenigstens versuchen, das zu genießen.:)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • zegi
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    • 23. März 2020 um 23:12
    • #2

    Für die Umwelt ist unsere Krise balsam! Wir werden wohl im Sommer 2020 die beste Luftqualität haben, seit ewigen Zeiten.

    Der Ton macht die Musik.

  • houns@work
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    • 23. März 2020 um 23:18
    • #3

    Corona hat in 3 Monaten das geschafft was Klimakritiker und -aktivisten seit Jahrzehnten versuchen.

    Und 2020 könnten die meisten Länder ihre CO2-Werte tatsächlich da hinbekommen wo sie sie haben wollen/sollten.

    Ein Schelm ist wer böses denkt...

  • treibsand
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    • 24. März 2020 um 05:35
    • #4

    ...und wenn CoVid-19 weiter so zuschlägt, dann ist das auch die Rettung der Rentensysteme...

    Macht alles die Situation aber auch nicht schöner.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • wora
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    • 24. März 2020 um 17:42
    • #5
    Zitat von houns@work

    Ein Schelm ist wer böses denkt...

    du solltest den falschmeldern nicht solche steilvorlagen geben.

    ich sehe es schon kommen: bald wird jemand behaupten, dass die kleine Greta das virus während ihrer segelfahrt über den antlantik entwickelt hat...:/

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Walgesang
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    • 24. März 2020 um 18:42
    • #6
    Zitat von wora

    du solltest den falschmeldern nicht solche steilvorlagen geben.

    ich sehe es schon kommen: bald wird jemand behaupten, dass die kleine Greta das virus während ihrer segelfahrt über den antlantik entwickelt hat...:/

    Mit Verschwörungstheorien ist es wie mit Pornos:

    Immer wenn du denkst, das gibt es nicht, entdeckst du das es ein ganzes Subgenre gibt das sich nur damit beschäftigt ^^

  • guma
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    • 24. März 2020 um 19:09
    • #7
    Zitat von treibsand

    ...und wenn CoVid-19 weiter so zuschlägt, dann ist das auch die Rettung der Rentensysteme...

    Macht alles die Situation aber auch nicht schöner.


    ...hauptberuflicher Sarkastiker


    Lass' uns doch mal mit unserer vielen Zeit, die wir jetzt so haben, über die ganz nebensächlichen Dinge des Lebens reden wie z.B. diesen Avatar, da der Beweis für das Zutreffen dieser Agenda nun unwiderlegbar erbracht ist.

    Wie genau verhält sich das mit der Hauptberuflichkeit als Sarkastiker:

    Arbeitet man da angestellt oder selbstständig?

    Wie sind die Verdienstmöglichkeiten, b.z.w. welche Leistung wird da wie bezahlt?

    Welche Ausbildung braucht man oder genügt da einfach die Begabung?

    Wo hast Du Sarkasmus gelernt?

    Ich hätte da noch sehr viel mehr Fragen, bin aber für den Anfang schon mal sehr gespannt:

    Wenn das dem einen oder anderen zu OT ist, mache ich gerne einen eigenen Thread dafür auf!

  • Online
    karel noon
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    • 24. März 2020 um 19:39
    • #8
    Zitat von wora

    du solltest den falschmeldern nicht solche steilvorlagen geben.

    ich sehe es schon kommen: bald wird jemand behaupten, dass die kleine Greta das virus während ihrer segelfahrt über den antlantik entwickelt hat...:/

    die Hypothese hab ich schon vor Wochen erfunden sie bisher nur nicht öffentlich gemacht weil heutzutage ja das Risiko besteht das es jemand glaubt....

    so taugte es höchstens als kleiner gag unter den Freunden die Greta mögen ?

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • hell&dunkel
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    • 24. März 2020 um 19:46
    • #9
    Zitat

    Wenn das dem einen oder anderen zu OT ist,...

    OT? Dann machen wir doch weiter:

    Wenn ich mich hier ins Auto setze und Richtung Westen fahre, bin ich in einer Stunde in Karlsruhe.

    Fahre ich weiter Richtung Südwesten bin nach ~35min im Elsaß. Region Grand Est.

    Das ist die Französische Region mit den übervollen Intensivstationen.

    Ich werfe jetzt einfach mal ein Wort hier ein:

    Triage.

    Dieser Umstand bremst bei mir gelegentlich das Lachen im Halse recht abrupt ab.

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

    Einmal editiert, zuletzt von hell&dunkel (24. März 2020 um 20:01)

  • guma
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    • 24. März 2020 um 21:06
    • #10
    Zitat von hell&dunkel

    Triage.

    Du hast es genau getroffen:

    Diese nette Wort hat ein Sarkastiker erfunden. Es beschreibt die Regel, nach der eine Gesellschaft dem Arzt erlaubt, Gott zu spielen, weil sie sich in die Hose scheißt und vor der Verantwortung drückt.

    Synonyme dafür wären auch 'Kriegsmedizin' oder 'Medizinökonomie' oder betriebswirtschaftlich gelenktes Gesundheitswesen ... also das jeweilige Elend, welches andere verursacht haben, der Arzt es aber richten darf ... immer ganz nach Belieben. Etwas weiter gedacht wäre dann eine Wortneuschöpfung als Verknüpfung aus 'Management' und dem bösen E-Wort. Jedenfalls ist es durchaus im Bereich des Möglichen, dass es keine Intensivkomplexziffergeilen Klinikverwaltungsdirektoren gibt und erst Recht keine Vorstände von Krankenversicherungen, die mal so als kleine Ethikkomission am Intensivbett mit überlegen, wem wir da jetzt am besten das Gerät weg nehmen. Is klar Herr Doktor, das ist ja Ihre Kompetenz, für wen das Geld, welches wir nicht geben, gerade mal nicht reicht.

    Öh, also das mit der Hauptberuflichkeit als Sarkastiker, Herr Treibsand, wäre ich dafür geeignet?

  • robert müller
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    • 24. März 2020 um 22:29
    • #11

    Muss man als Arzt nicht sowieso zwangsläufig sarkastisch sein? Bzw. werden?

  • guma
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    • 24. März 2020 um 22:44
    • #12

    Im Grundsatz nicht, bei dem, was die "Gesundheitsökonomen" und der Teil der ihnen hörigen karrieregeilen Letztgenerationschefarztmarionetten aus dem deutschen Krankenhauswesen gemacht haben schon.

  • treibsand
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    • 24. März 2020 um 23:05
    • #13
    Zitat von guma

    wäre ich dafür geeignet?

    Ich würde es dir nicht unbedingt wünschen - das lässt leider auch deutliche Rückschlüsse auf das innere 'Ich' zu.


    Und nein - eine Triage bereits anhand des ungefähren Renteneintrittsalters war bei Erstellung des 'Avatares' vor einem halben Jahr für mich völlig surreal. Genauso, wie anonyme Bestattungen in italienischen Grossfamilien.

    Die Panik und Machtlosigkeit, die in Nordwestitalien bei der Ü60 Generation teilweise herrscht, ist hier glücklicherweise noch nicht angekommen.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

    Einmal editiert, zuletzt von treibsand (24. März 2020 um 23:43)

  • HenrySalayne
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    • 25. März 2020 um 10:24
    • #14
    Zitat von guma

    Im Grundsatz nicht, bei dem, was die "Gesundheitsökonomen" und der Teil der ihnen hörigen karrieregeilen Letztgenerationschefarztmarionetten aus dem deutschen Krankenhauswesen gemacht haben schon.

    Im deutschen Gesundheitssystem ist bei weitem nicht alles perfekt. Aber:

    - Ein Krankenhaustag in Deutschland kostet nicht mehrere tausend Euro wie in den USA, weil die Regulierung und die Sparmaßnahmen nicht nur negative Folgen haben.

    - Wenn die Versorgung von Covid-19-Erkrankten nicht mehr möglich ist, liegt das nicht an einer schlechten Finanzierung der KHs, sondern einfach an der großen Menge an Patienten. Eine Verdopplung der Kapazität würde beim derzeitigen Anstieg der Zahlen den Kollaps gerade einmal um zwei Tage nach hinten verschieben.

    Wenn man in die Zukunft schauen könnte, hätte man vielleicht Pflege-Personal-Reservisten ausbilden können und ältere Geräte anstatt zu entsorgen einlagern können.

    Daran sieht man m. E. n. auch die Problematik am Medizinstudium in Deutschland. Das ist nach wie vor ein Prestige- und Privilegierten-Studiengang mit zu wenig Kapazität.

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  • guma
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    • 25. März 2020 um 10:35
    • #15

    mmh ein Experte!

    OK, ich nehme die neue Evita und Du kriegst den Sulla.

    Ich kenne seit 30 Jahren nur Intensivstationen, die auf Kante gefahren werden und chronischen Personalmangel haben aber vielleicht wohne ich ja in der falschen Region Deutschlands ...

  • wora
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    • 25. März 2020 um 11:02
    • #16

    zum thema triagieren:

    mitte der 80er jahre musste ich zum bund und kam dort in ein sanitätsbattallion nach Marburg. als ehemaliger kriegsdienstverweigerer, der von der damaligen kommission nicht anerkannt wurde (ja, das gab es damals noch), wurde ich dem sog. "San.Zug ABC" zugeordnet.

    ein damals angehender bundeswehrarzt, der uns als sanitäter ausbildete, hat uns damals ganz klar gesagt: "also euer job beim ABC zug wird im krisenfall sein, verwundete, die verstrahlt oder durch biologische waffen vergiftet sind, nicht zu retten. diese leute sind in der regel verloren, wir werden da nur die behandeln können, die eine reale chance haben. so gesehen habt ihr jetzt und im ernstfall also nur eine alibi-funktion".

    das fand ich damals schon ungeheuerlich. aber in kriegszeiten gelten eben andere regeln.

    vielleicht spricht Macron deshalb vom "Krieg gegen das Virus"??

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • xandix
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    • 25. März 2020 um 11:38
    • #17
    Zitat von wora

    zum thema triagieren:

    mitte der 80er jahre musste ich zum bund und kam dort in ein sanitätsbattallion nach Marburg. als ehemaliger kriegsdienstverweigerer, der von der damaligen kommission nicht anerkannt wurde (ja, das gab es damals noch), wurde ich dem sog. "San.Zug ABC" zugeordnet.

    ein damals angehender bundeswehrarzt, der uns als sanitäter ausbildete, hat uns damals ganz klar gesagt: "also euer job beim ABC zug wird im krisenfall sein, verwundete, die verstrahlt oder durch biologische waffen vergiftet sind, nicht zu retten. diese leute sind in der regel verloren, wir werden da nur die behandeln können, die eine reale chance haben. so gesehen habt ihr jetzt und im ernstfall also nur eine alibi-funktion"

    Da hätte ich auch eine "Story" dazu:

    Auch ich war in den 80er Jahre beim Bund.

    Bei den Funkern.

    Als normaler Wehrpflichtiger, damals 15 Monate lang, hatte ich Funkverkehr zwischen den Kasernen zu machen.

    Ich hatte die Geheimhaltungsstufe "Geheim".

    Es gab nur noch "Streng Geheim" die noch mehr Vertrauliches hatte.

    Ich hatte Zugang zu Bundeswehrinternen Dokumenten die besagen:

    Wenn bei einer Katastrophe / Krisenfall z.B. ein Kernkraftwerk "in die Luft" geht wird ein Areal von 15 Km (evtl auch 20km, weiss nicht mehr so genau) um dieses KKW von der Bundeswehr abgeriegelt.

    Wenn jemand aus diesem Areal fliehen will so wird er "per Schiessbefehl" daran gehindert, wenn davon auszugehen ist daß durch den "KKW-Unfall" dieser sowieso verstrahlt ist und keine Überlebenschance hat.

    Ob es diese Dokumente immer noch gibt?

    Keine Anhnung!

    --------------
    Das beste ist, was man draus macht.

  • skyper
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    • 25. März 2020 um 12:01
    • #18

    Auch wenn es hier durchaus interessante Nebenkriegschauplätze gibt - sollte man da nicht eine eigenen Faden draus Spinnen?

    Ist jetzt schon ziemlich OT, es sei denn es werden jetzt farbige Plaketten an die Türen von VT - Buden geklebt...

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
    PA-Forums-Treffen: täglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

  • HenrySalayne
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    • 25. März 2020 um 12:14
    • #19
    Zitat von guma

    Ich kenne seit 30 Jahren nur Intensivstationen, die auf Kante gefahren werden und chronischen Personalmangel haben aber vielleicht wohne ich ja in der falschen Region Deutschlands ...

    Das mag sein. Wie schon gesagt, es gibt durchaus viele Punkte die man verbessern könnte, sollte oder müsste.

    Aber ob mehr Geld wirklich hilft, sei mal dahingestellt (Beispiel USA). Warum sollte ein KH zusätzliche Intensivbetten (inkl. dem notwendigen Personal!) bereithalten, wenn kein Bedarf besteht/bestand? Kommt das Geld am Ende da an, wo es gebraucht wird? Wo soll das Personal herkommen? Gefühlt sind in den letzten Jahren zwei Drittel der mir bekannten Ärzte in den Ruhestand gegangen. Andere praktizieren noch mit über 70 Jahren.
    Hier pauschale Aussagen zu treffen, ist schwer. Und ob das in der aktuellen Situation wirklich zu Besserung führen würde, ist noch schwerer zu beurteilen.

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  • guma
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    • 25. März 2020 um 17:00
    • #20

    Ausgekoppelt für alles, was wir sonst noch dazu zu sagen haben.

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