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Streaming mit dem VLC-Player

  • pegler
  • 10. Mai 2020 um 22:23
  • pegler
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    • 10. Mai 2020 um 22:23
    • #1

    Hallo Hallo,

    der Verein, für den ich ehrenamtlich tätig bin ist mit dem Projekt eines Autogottesdienstes an mich herangetreten. Es soll (wie immer ;)) wenig bis nichts kosten und die Idee bis jetzt war das ganze (wie auch immer) über Zoom (ja..ich weiß :rolleyes:) zu realisieren. Das Problem ist aber, dass bei diesem Lösungsansatz immer noch das Internet dazwischen ist und dies dann somit an den Datenvolumen der Teilnehmer zieht.
    Ich hab mich dann irgendwie dran erinnert, dass der VLC-Player ja auch streamen kann und bin bis jetzt bei folgendem Ergebnis:

    Ich kann über den VLC-eigenen Streaming-Wizard einen http stream aufmachen und einen Film von der Festplatte meines Rechners über ein Accesspiont-WLAN an mein Tablet streamen.

    Auch kann ich eine Analoge Externe Zuspielquelle (in VLC als "Aufnahmegerät öffnen" bezeichnet) auf dem Rechner wiedergeben.

    Und da hänge ich - ich bekomme das Aufnahmegerät nicht in einen Stream ;(

    Kennt sich jemand von euch so gut im VLC Player aus, dass er/sie mir sagen kann an welchen Stellen ich was einstellen muss, dass ich das gewünschte Ziel erreiche?

  • yamaha4711
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    • 10. Mai 2020 um 22:36
    • #2

    ...keine Minute bei Tante google. Nächste mal kannste das aber selbst, gell.


    http://breakthrusoftware.com/html/onlinedoc…eomill/VLC.html

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • pegler
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    • 11. Mai 2020 um 00:33
    • #3

    Es ist ja nicht so, als hätte ich schon den halben Tag auf google zugebracht, weil ich mir auch nicht vorstellen konnte, dass ich der Erste mit diesem Problem bin.
    Dazu kam, dass beim Mac das alles etwas anders aussieht und die Anleitungen gefühlt für alte VLC-Versionen erstellt wurden...

    Schlussendlich wars der Haken bei der Transcodierung, den es zwingend braucht um am Tablet anzukommen - dann ist auch das asf-Dateiformat das in der Verlinkten Anleitung als "MUST" angegeben ist nicht mehr so wichtig. Und eben da war auch der Hase im Pfeffer - im Wizard/Assistenten zum Videostreaming brauchte ich keine Transkodierung aktivieren um den Film zu streamen...

    Hier noch ein Screenshot meiner Einstellungen, die dann zum Ziel geführt haben -> für zukünftige Suchende

  • TomyN
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    • 11. Mai 2020 um 20:09
    • #4

    Also ich würde für das Streaming den OBS nehmen. Damit habe ich schon einiges gestreamt.

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
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  • pegler
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    • 11. Mai 2020 um 20:23
    • #5

    Da muss ich sagen, dass ich mich bis jetzt zu wenig mit OBS auseinandergesetzt hab, aber mein Stand ist, dass OBS nur zu einer Streamingplattform streamen kann.

    Mein Gedanke mit dem VLC-Player war, dass die Teilnehmenden kein Datenvolumen aufbrauchen müssen um den Audiostream zu empfangen.

  • Marian Humann
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    • 11. Mai 2020 um 20:32
    • #6

    Man kann mit OBS auch an einen eigenen Streaming-Dienst streamen, da fällt mir Oven, NGINGX, Node, RED5, WOWZA ein.
    Ich benutze auf Arbeit Node Media Server um Kamera- und Präsentationsbilder an Anzeigebildschirme im Haus-LAN zu übertragen. Aber nach 2 Jahren rumgebastel habe ich das auch beerdigt und benutze nurnoch NDI. Das Problem am ganzen RTMP gestreame ist die Wiedergabeseite: Entweder ist die Bildlatenz enorm, Audio unsynchron oder die Bildlatenz driftet extrem nach oben. Eine sinnvolle, zuverlässige Lösung die auf möglichst vielen Geräten zuverlässig läuft habe ich in den Jahren rumprobieren nicht finden können.

  • siwi
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    • 11. Mai 2020 um 21:50
    • #7

    Kann auch OBS empfehlen, streamen damit über unsere eigene Plattform.

    Funktioniert immer tadelos.

  • ThoSchu
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    • 11. Mai 2020 um 21:55
    • #8

    Jitsi ist ganz lustig und streamt auch nach Youtube.

  • siwi
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    • 11. Mai 2020 um 22:48
    • #9

    Habe mir den Anfangsbeitrag nochmals durchgelesen.

    Das "Internet" ist immer dazwischen, auch wenn man auf eigenen Server geht.

    Der Weg geht immer über Datenleitungen.

    Ausser man besitzt von der Location in das Datencenter eine Darkfiber.

    Aber wenn dass der Fall ist hat man auch eigenen Server.

    Die Empfänger Seite geht ebenfalls immer durchs Netz.


    Jitsi, ist auch zu empfehlen, das ist aber eine Videokonferenz Lösung und keine klassische Streaming Anwendung.

    Auch da betreiben wir eigenen Server und können nur Gutes berichten.

    Jetzt schwinge ich mal wieder die Datenschutzkeule.

    Das gute bei Jitsi (mit eigenen Server) oder unserer Streaming Lösung ist, dass wir das komplett kontrollieren können.

    Und fast noch wichtiger mit Passwortschutz versehen können.

    Wenn bei dem Gottesdienst nur die Akteure zu sehen sind und keine Besucher könnte man das etwas lockerer angehen, aber ansonsten würde ich diesbezüglich kein Experiment eingehen.

    Mit Gruss

    Simon

  • pegler
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    • 12. Mai 2020 um 00:06
    • #10

    Es tut mir Leid, dass ich in meinem Anfangspost so unpräzise war.

    Mein Ziel ist es im Prinzip ein Autokino ohne den dazu gehörigen Radiosender zu realisieren. Meine Idee/mein Ansatz ist also, die Streamingfunktion des VLC-Players auszunutzen um da in einem lokal aufgespannten WLAN (ohne irgendwelche Verbindung zum www) das entsprechende Audiosignal zu senden. Die Teilnehmer/Besucher haben den VLC-Player auf ihrem Handy/Tablet/whatever, wählen sich in das WLAN ein, öffnen über den Player den bereitgestellten Netzwerkstream und sind dann versorgt.
    Bild wird nicht übertragen - dazu hat ein Auto ja entsprechende Fenster.

    Die übertragung eines Filmes hatte ich in meinem Anfangspost nur drin, um meine Herangehensweise zu schildern und weil der Film halt grad da war - wäre an dem Platz ne Audiodatei gewesen wärs entsprechend nur ein Ton-Stream gewesen.

  • TomyN
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    • 12. Mai 2020 um 06:59
    • #11

    Hast Du schon mal versucht Apfel - Geräte in ein wLan ohne Internetzugang zu bringen?

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  • siwi
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    • 12. Mai 2020 um 08:28
    • #12

    Wenn das so ist, was spricht dagegen das eben doch via Radio Sender zu lösen.

    Ich bin mir sicher, das gibt nicht mehr Latenz, eher weniger.

    Weiter Vorteil, ein Radio einstellen kann jeder, aber versucht mal die ganzen Leute in ein WLAN zu bringen und dann noch auf den richtigen Link.

    Da sehe ich richtig viel Probleme.

    Dazu kommt, dass nicht alle Ihr Tablet / Smartphone mit dem Autoradion verbunden haben und dann die Audioqualität auch eher mässig ist.


    Apfel geht, aber da muss man schon wissen was man tut, da braucht es dann einen ordentlichen Switch der schön Adressen vergibt usw.

    Für mich hat eine Lösung via WLAN massiv Nachteile und ich sehe keine Vorteile, da kein Bild übertragen wird.

    mit Gruss

    Simon

  • pegler
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    • 12. Mai 2020 um 10:05
    • #13
    Zitat von TomyN

    Hast Du schon mal versucht Apfel - Geräte in ein wLan ohne Internetzugang zu bringen?

    Das Tablett das ich zum testen habe ist ein iPad.

    Zitat von siwi

    Wenn das so ist, was spricht dagegen das eben doch via Radio Sender zu lösen.

    Das liebe Geld - es darf nichts kosten - deshalb auch der Post hier unter Hobby.

    Der Latenz und der eher bescheidenen Qualität bin ich mir durchaus bewusst - doch mein Vorschlag mal klein anzufangen wurde damit abgetan, dass es sonst ja einfach wäre.
    Sowas macht halt eher sprachlos...

  • Marian Humann
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    • 12. Mai 2020 um 10:28
    • #14
    Zitat von siwi

    .

    Das "Internet" ist immer dazwischen, auch wenn man auf eigenen Server geht.

    Der Weg geht immer über Datenleitungen.

    Was? Nein. In unserem Internen LAN gibt es nur alle paar Monate mal tatsächlich Internetzugang, wenn Updates gemacht werden. Ansonsten ist das Netz "Offline" - also ohne Zugang zum WWW. Der Server ist im LAN, auf den streamt OBS und der verteilt die NDI, RTMP und RTSP Streams an die Endgeräte.
    Ich sehe die Lösung als untauglich für Autokinos aus den Latenzgründen auf der Wiedergabeseite, die im besten Fall bei einer halben Sekunde liegt, realistisch und zuverlässig aber eher bei 3 Sekunden. Wobei die Latenz bei allen von mir getesteten Varianten außer NDI mit zunehmender Wiedergabezeit steigt, auf bis zu 3 Minuten.

  • siwi
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    • 12. Mai 2020 um 10:53
    • #15

    Ich bin davon überzeugt, dass eine Radio Lösung günstiger ist als ein WLAN Lösung.

    für ein Autokino WLAN braucht es ja auch ein wenig professionelle Technik.

    Marian Humann

    Ich habe mich falsch ausgedrückt.

    Wenn alles in einem Netzwerk ist, geht das natürlich nicht ins WWW, zu dem Zeitpunkt war mir noch nicht klar.

    Unter Strich gilt auch hier so ganz ohne Geld wird es wohl nicht funktionieren.

    Mit Gruss

    Simon

  • pegler
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    • 12. Mai 2020 um 12:49
    • #16
    Zitat von siwi

    Unter Strich gilt auch hier so ganz ohne Geld wird es wohl nicht funktionieren.

    Ich bin da voll und ganz bei euch. Wie immer gelten die vier "K"s - Keine Kohle, keine Kunst

    Nur ist das bei manchen Entscheidern im Verein gefühlt noch nicht so ganz angekommen...

    Von meinem Standpunkt halte ich es zumindest mal für eine Verbesserung, den Stream lokal anzubieten, als ihn einmal um die halbe Welt zu schicken um ihn dann den Teilnehmern per Zoom :rolleyes:<X zukommen zu lassen.

  • Rebecca
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    • 12. Mai 2020 um 12:52
    • #17

    Es geht doch nur um Audio?

    Aus der Gamer Scene :

    TEAMSPEAK 3, auch TS3 genannt, läuft angeblich neben PC auch auf Apple und Android. Ich kenne es zumindest auf dem PC als zuverlässig, mit den anderen habe ich allerdings keine Erfahrungen.

    Je nach Nutzeranzahl (max 100) sind die Server Preise zwischen 5 und 25 Euro pro Monat, bei zumindest nicht gewerblicher Nutzung. Da müsstest du dich dann selbst noch informieren. Es gibt allerdings auch freie kostenlose Server... Dazu kann ich allerdings auch nichts sagen.


    ... für einen Gottesdienst denke ich ist die Latenz und Ton Qualität akzeptabel...

    LG Rebecca

  • siwi
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    • 12. Mai 2020 um 13:23
    • #18

    Ich verstehe immer noch nicht ganz, so wie ich das aus anderen Themen rausgelesenhaben kosten Radio Sender in der Miete unter 100,- Euro pro Tag.

    Den Rest wie Mikro usw. braucht es ja in alle Versionen.

    Bei dem Preis, kann doch nichts mithalten, oder sehe ich das falsch?

    Hinzu kommt noch dass ein Radio wirklich jeder bedienen kann.

  • Rebecca
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    • 12. Mai 2020 um 13:37
    • #19

    siwi

    Wie wir in einem anderen thread erfahren durften :

    Es kommen diverse Anträge und Gebühren noch darauf dazu...

    Die Miete ist meist das günstigste...

    Und im Hobbysektor ist 100,-Euro auch schon so manches Mal zu viel...

  • pegler
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    • 12. Mai 2020 um 14:03
    • #20

    Der Benutzerfreundlichkeit eines Autoradios bin ich mir bewusst. Die restliche Hardware (Mikros, Pult, etc.) ist vorhanden.

    Das was Rebecca zu den Anmeldekosten schrieb ist auch mein Wissensstand.

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  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

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