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6 Kanal Speakon Leitung selbst herstellen, fragen dazu

  • Bassey
  • 1. Januar 2021 um 22:41
  • Bassey
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    • 1. Januar 2021 um 22:41
    • #1

    Nabend und frohes Neues!

    Wir sind weiter am Planen im Stammtisch (brav via Skype Konferenz) für die Dorfparty, die, sobald erlaubt (vielleicht IRGENDWANN in diesem neuen Jahr).

    Da ich die Anlage bedienen werde und auch gerne was von der Musik hätte hatten wir die Idee die LS gegenüber des DJ Technik Stands zu stellen.
    Ich hätte sogar genug Speakon Kabel in 20 und 25m Länge, aber dieses viele Kabelwirrwar wäre mir zu anfällig.

    Nun habe ich nach entsprechend "Speakonkabeltrommeln" gesucht, aber nichts gefunden was meine bedürfnisse von 6 Kanälen bei 2,5mm² abdeckt.

    Ich habe nun einen Anbieter gefunden welcher ein entsprechendes Kabel mit folgenden Angaben anbietet:

    (ich habe auf die Schnelle keine Info gefunden ob externe Links erlaubt sind)

    Zitat

    Produktinformationen "H07RN-F 12x2,5mm² Gummischlauchleitung schwarz Meterware"

    Beschreibung:

    Nach VDE 0282. Zur Verwendung an schweren Geräten, z.B. Werkzeuge und landwirtschaftliche Geräte bei hohen Beanspruchungen, in trockenen und feuchten Räumen sowie im Freien. Max. Betriebstemperatur 60 °C.

    Merkmale:

    Leiter-Nennquerschnitt=2,5 mm²

    Leiter-Klasse=Kl.5 = feindrähtig

    Ader-Zahl=12

    Ader-Isolation=Gummi (EPR)

    Ader-Kennzeichnung=Ziffern

    Schutzleiter=ja

    Schirm=nein

    Mantel-Material=Gummi (EPR)

    Mantel-Farbe=schwarz

    Ausführung=rund

    Halogenfrei nach EN 60754-1/2=nein

    Flammwidrig=nach EN 60332-1-2

    Raucharm nach EN 61034-2=nein

    Außendurchmesser ca.=20,6 mm

    Zul. max. Leitertemperatur=60 °C

    Zul. Kabelaußentemperatur, in Bewegung=-30..60 °C

    Zul. Kabelaußentemperatur, fest verlegt=-30..60 °C

    Nennspannung U0=450 V

    Nennspannung U=750 V

    Leiter-Material=Kupfer, blank

    Alles anzeigen

    Eines weiß ich jedoch nicht und da kommen die Kenner in´s Spiel:

    Würden die Signale sich gegenseitig stören weil untereinander nicht abgeschirmt?
    Denn sonst würde ich in der Tat eine Kabeltrommel umbauen und sowohl an der Trommel wie auch am Kabelende mit Female Steckern versehen.
    Dann würde ich mit kurzen Kabeln an beiden enden jeweils die entsprechenden Gerätschaften verbinden.

    Haut das hin, oder lieber Kabelabdeckung organisieren und 6 Kabel bedeckt auf dem Boden verlegen?

    Liebe Grüße

    Sven

  • TomyN
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    • 1. Januar 2021 um 22:46
    • #2

    Hi,

    übersprechen ist kein Thema, da viel Leistung und geringe Impedanzen im Spiel sind.

    Im Prinzip sind es ähnliche Kabel wie Lichtlastleitungen (evtl. findet man da sogar was gebrauchtes recht günstig). Ich kennen solche Dinge eigentlich nur bis 4 Kanäle, mit einem 'Auflösungskasten' mit einem 8 Pol Speakon und 4 * 2 Pol Speakon. Bei mehr Kanälen muss man halt auf anderer Steckersysteme gehen (und dann aufpassen, dass man bei Wieland/Harting dann nicht dummerweise kompatibel zur Lichtlastverkabelung wird...

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
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  • Bassey
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    • 1. Januar 2021 um 23:13
    • #3

    Eben weil nur bis 4 Kanal würde ich es selbst bauen wollen, da ich für 2 mal für Tops, 4 mal für Subs je zwei Adern benötige (Subs werden nun mit je einem Kanal an der Endstufe angefahren und nicht Parallel geschaltet mit insgesamt 2 Kanälen)

    Gefunden habe ich wie gesagt das, für mich augenscheinlich passende Kabel.

    Im Zweifelsfall würde ich sogar das Kabel einfach nur von Hand wickeln.

    Ich wollte es 20 bis 25m lang machen und dann an beiden Seiten mit einer Panelbox versehen.

    Es geht mir einfach darum ob es zu Störungen oder zuviel Wärme im Kabel kommen kann.
    Ich bin kein Elektriker, aber weiß, dass zu dünne, aufgewickelte Kabel ab einer gewissen Amperelast problematisch werden.

    Ich "vermute", dass dies bei den Signalen vom AMP bei weitem nicht an die grenzen des Kabels stoßen würde.

    Auch weiß ich, dass 1,5mm² pro Ader sicherlich genügen würden, aber ich habe, wie schon in einem anderen Fred erwähnt lieber zu dicke als zu dünne Kabel. Zeitlich würde dies das Kabel insich wesentlich stabiler machen.

    Und, ja, ich weiß, dass ich da eine Raketenwissenschaft drauß mache, aber ich will vermeidbare Fehler tunlichst unterlassen und mich nicht später darüber ärgern müssen, dass ich die Experten hätte fragen können.

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    • 1. Januar 2021 um 23:25
    • #4

    Gibts auch fertig: https://shop.sommercable.com/Verteilsysteme…m-LA-2R-JU.html

    ...einfach nicht ganz billig...

    Der Ton macht die Musik.

  • floger
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    • 1. Januar 2021 um 23:49
    • #5

    Ich würde es nicht machen. Zum einen weil die Kabel ja auch sicher verlegt werden wollen. Und da werden die Strecken gerne mal doppelt so lang. Zum anderen wegen der Schalllaufzeit. Das wird sowohl beim mixen als auch beim Sprechen übers Mikro etwas verwirrend. Was spricht gegen Monitoring?

  • Bassey
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    • 1. Januar 2021 um 23:59
    • #6
    Zitat von zegi

    Gibts auch fertig: https://shop.sommercable.com/Verteilsysteme…m-LA-2R-JU.html

    ...einfach nicht ganz billig...

    Aber auch nur 4 Kanal.

  • skyper
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    • 2. Januar 2021 um 00:39
    • #7

    Kabel muss kein h07rn-f sein, da tut es normale Steuerleitung auch, kostet nur einen Bruchteil.

    Such mal nach ölflex 12x2,5 oder 13x2,5 oder 14x2,5, sollte so um die 4 Euro brutto pro Meter zu bekommen sein.

    Entweder vorne und hinten einen Meter abmanteln und als Peitsche mit Schrumpfschlauch ( oder schöner Gewebeschlauch) ausführen, oder eben eine Box oder Rackblende je Seite mit Einbaubuchsen.


    Oder gebrauchte Lastkabel 2,5mm2 kaufen, und Adapter von Harting auf Speakon bauen. Dann hast Du zwar saubere Trennstellen, aber man kann signifikant Murks bei Verwechslung mit echten Lichtkabeln anstellen, von Totalverlust der Technik bis zu dümmstenfalls Stromschlag mit allen Folgen hast Du freie Auswahl.

    Muss man aber persönlich den Nervenkitzel mögen :)

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
    PA-Forums-Treffen: täglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

  • Bassey
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    • 2. Januar 2021 um 01:30
    • #8

    Das Ölflex ist 5mm Dünner, mal anschauen. Danke für den Tip.

  • TomyN
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    • 2. Januar 2021 um 07:38
    • #9

    Oder gebrauchte Lastkabel kaufen und die Hartings ins Lager legen ...

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  • TomyN
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    • 2. Januar 2021 um 07:41
    • #10

    Bei 20m - 25m Länge + Wallboxen wird das ganze aber schon recht schwer und unhandlich..

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  • Herr Nink
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    • 2. Januar 2021 um 10:29
    • #11

    Nur so ein Gedanke... Warum stellst du die PA nicht hinter dich?

    1. Du bekommst die völle Dröhnung bei vernünftigen Laufzeiten

    2. Du sparst jede Menge Kabelweg und kannst die Kabel sogar außerhalb des Publikumsbereichs verlegen

    3. Die Stromversorgung kann zentral und mit kurzen Wegen realisiert werden

    4. Du musst nichts kaufen

    Ich hoffe ich habe nicht irgendein Detail überlesen das diese Idee unmöglich macht.

    Gutes gelingen

  • marce
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    • 2. Januar 2021 um 10:42
    • #12

    Ansonsten - Harting als LS-Verkabelung geht, war teilweise auch nicht unüblich (ich meine Sirius hatte da früher mal recht umfangreiche Infrastruktur damit), war z.T. auch schon für die Anschlüsse direkt in der Box in Verwendung (AFAIR MLAudio Top, 1. Generation - https://lh3.googleusercontent.com/proxy/JIdqNBXN…iHmxh2CVV9kEKxg)

    ... und ja, gegen eine Verwechslung mit Licht-LaKas muss man sich halt irgendwie absichern.

    ... und ja, PA wie üblich gestellt und dem DJ ein passendes Spaß-Monitoring hinstellen dürfte wesentlich sinnvoller sein...

  • TomyN
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    • 2. Januar 2021 um 11:05
    • #13
    Zitat von marce

    ... und ja, PA wie üblich gestellt und dem DJ ein passendes Spaß-Monitoring hinstellen dürfte wesentlich sinnvoller sein...

    Und bei den heutigen Preisen für Aktive Brüllwürfel auch nicht (viel) teuerer...

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  • robert müller
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    • 2. Januar 2021 um 11:22
    • #14

    Mal ganz davon ab, ob es jetzt sinnvoll ist, das so aufzubauen: Warum die Leistung über unnötig lange Leitungen mit viel Kupfer einmal quer durch den Raum übertragen?

    Wäre nicht ein NF-Multicore und dann die Amos direkt zu den Stacks die bessere und günstigere Wahl? Das bräuchte dann auch weniger Kanäle, da die Bässe ja nicht mit 4 NF-Kanälen angesteuert werden.

  • TomyN
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    • 2. Januar 2021 um 12:14
    • #15

    Und mit sowas XIRIUM PRO Europa | Neutrik könnte man sich dann die Kabelverlegerei quer durch den Raum ganz sparen...
    Aber das ist schon weit weg von der Ausgangsfrage.... :)

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  • Bassey
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    • 2. Januar 2021 um 15:40
    • #16
    Zitat von TomyN

    Und mit sowas XIRIUM PRO Europa | Neutrik könnte man sich dann die Kabelverlegerei quer durch den Raum ganz sparen...
    Aber das ist schon weit weg von der Ausgangsfrage.... :)

    Zumal ich ja ein Passivsystem habe.

    Aber ich werde wohl den euren Ratschlag der Vernunft einschlagen und mir zwei aktive LS holen.

    Dann habe ich nicht noch einen Amp mehr.

    Sollte ich dafür jetzt erneut ein neues Thema aufmachen oder reicht es, wenn ich hier frage, ob es 8 Zöller Aktiv vom großen T nehme. Dachte jetzt an "the Box pro DSP 108" welche mit 200w RMS angeben ist.

    Ist dann ja dann vom Zahnlückensystem nicht das verkehrteste, wenn ich die Subs und somit ordentlich Bass direkt vor der Nase habe. Oder zuviel des Guten oder zu wenig?

  • floger
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    • 2. Januar 2021 um 16:31
    • #17

    Ich denke als DJ-Monitor passt das schon. Ich selber hab die LD Stinger 8A G3 und die machen für ihre Größe schon ganz ordentlich Lärm. Die DSP108 ist ja von den Angaben her ähnlich. Wie sie sich klanglich gegenüber der Stinger schlägt kann ich mangels Vergleich aber nicht beurteilen. Preislich liegen die doch ein Stück auseinander.

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    • 2. Januar 2021 um 18:44
    • #18

    In der Preisklasse ist die RCF Art Serie meines Erachtens Preis / Leistungssieger.

    Die 708A MK4 wäre da der entsprechende Kandidat.

  • madmax
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    • 2. Januar 2021 um 20:05
    • #19

    Ich hab jetzt nicht alles gelesen; aber mit "PA gegenüber" DJ tust du Diesem (wie auch jedem Livemusiker) mal garkeinen Gefallen.

    Selbst wenn du der Sache 25m (oder wieviel es auch immer sind) Delay gibst (das verwirrt die Zuhörer wiederum) und sehr laute Monitore hinstellst.

    Es verwirrt einfach das Gehirn, wenn der Schall aus der "falschen Richtung" kommt.

    Zum Technischen;

    Zitat von Bassey

    Würden die Signale sich gegenseitig stören weil untereinander nicht abgeschirmt?

    Nein; da die Frequenz und die übertragene Leistung des Musiksignals niedrig sind.

    Und man das Kabel in der Regel auch nicht um ein riesiges Stück Eisen wickelt.

    Ich selbst habe einige 6-8 kanalige Lautsprecher-Multicores.

    1 Kabel anstatt 3 oder 4.

    Faulheit ist angewandte Effizienz. ;)

    Üblicherweise braucht es für einen Standard-0815-Aufbau pro Seite 4 Wege Haupt-PA + 1 Weg Fill + gelegentlich 1 Weg Delay.

    Kabel benutze ich nach verschiedenen Tests S-Atrium Flex 18*2,5². Das ist schön weich und läßt sich gut ins Case reinwickeln. Elephant gibts leider nur in 4², das geht nicht mit HAN16.

    Hartings + preiswerte T. Splitboxen dran, Bass + Sublow zu 5² aufgedoppelt & fertig.

    Never stop a running System

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