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Hardware für Software-Encoding x264 mit OBS

  • Chris Bangala
  • 11. April 2021 um 14:19
  • Chris Bangala
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    • 11. April 2021 um 14:19
    • #1

    Hallo Kollegen,

    wie viele von Euch streamen wir seit eingier Zeit diverse Veranstaltungen mit meist 3 Kameras (2x statisch, 1x dynamisch).

    Das ganze in 1080p mit 50fps und einem neueren MacBook über OBS und mit diversen Blackmagic Produkten voraus.

    OBS Einstellungen 8000kbps mit veryfast. Wir würden das ganze in Zukunft noch ein wenig optimieren um eine bessere Qualität im Stream zu erreichen.

    Dazu würden wir gerne statt dem Mac auf einen vorhandenen mobilen Desktop-PC umsteingen, der allerdings eine veraltete Hardware hat und umgerüstet werden muss.

    Welche Erfahrungen habt ihr mit Hardware bezüglich Software-Encoding mit x264 gemacht? Welche Leistung ist für ein sehr gutes Bild in 1080p 50fps notwendig? Die MacBooks machen ja schon ein gutes Bild.

    Welche Hardware ist also notwendig, wieviel CPU-Kerne mit welcher Geschwindigkeit? Ich dachte hier an AMD Ryzen (oft genutzt in der Gaming-Szene, wo ja oft beides mit einem Rechner durchgeführt wird. Spielen und Streamen auf einer Maschine). Alternativ Intel i7 oder i9?

    Was nutzt ihr? Würde mich über Erfahrungen von Euch freuen...

    Schönen Sonntag

  • toadie
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    • 11. April 2021 um 15:21
    • #2

    Dabei sind mehrer Faktoren wichtig.

    Der Prozessor: Hier gilt je schneller je besser... je mehr Cache je besser. Eine höhere Taktung ist mehr Kernen vorzuziehen. (ich würde keinen AMD verwenden, ist mitlerweile vermutlich eine Philosophiefrage, ich habe aber keine guten Erfahrungen mit AMD und Echtzeitanwendungen gemacht)

    Der Arbeitsspeicher: Je mehr je besser und das ganze bitte as-fast-as-possible... In der Regel sollten min. 32... besser 64 GB verwendet, aber auch 128 GB Ram sind gern gesehen.

    Festplatte: Eine SSD ist muss, besser 2 im Raid-Verbund (Der Datendurchsatz ist ggf. enorm)

    Die Grafikkarte: eine gute und dicke Gamingkarte ( eine 2000 RTX entlastet den Prozessor erheblich) kann alles was du brauchst. Auch hier gilt, Speicher ist durch fast nichts zu ersetzen. Gern werden hier Quadro oder Tesla Karten von nVidia eingesetzt

    Das Board sollte über eine "Speedoptimiert" Architektur verfügen, also eher was für hardcore Gamer oder Profibildverarbeitung.

    Strom: Das netzteil sollte gut ausgelegt und leicht überdimensioniert gewählt werden. Eine solide SPannungsversorgung ist für alle Komponenten sehr wichtig.

    Soundkarte: Auch eine gute Soundkarte entlastet den Prozessor, hier darf es auch gern was externes sein, OBS unterstützt ASIO, eine RME bietet auch für die WIndows MME eine unschlagbare Performance.

    Physik kann man nicht überlisten

  • phlownd
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    • 11. April 2021 um 16:11
    • #3

    Ich kann zwar nicht direkt was zu Video-Encoding beitragen, aber wir haben in einem unserer dickeren Rechner einen Ryzen 5900X (der 5950x war/ist schwer lieferbar, zudem hat der 5900er eine etwas bessere Singlethread Performance). Es gibt soweit ich weiß wenig Intel-Prozessoren, die auf vergleichbarem Niveau arbeiten und sicherlich keine, die das in einem ähnlichen Kostenrahmen tun.

    Bei SSD würde ich auf NVMe setzen, da sollte der Datendurchsatz auch ohne RAID schon ausreichen.

    Die Quadro-Grafikkarten und deren Consumer-Pendants unterscheiden sich m.W. primär in den Treibern, Quadros sind manchmal bzgl. Aufgaben mit Tesselierung etwas performanter, aber ich würde jederzeit die RTX vorziehen, wenn ich nicht gerade wegen der zu verwendenden Software aus Gewährleistungsgründen Quadros nutzen muss. Abgesehen von diesem Fall stehen Mehrkosten und Nutzen für mich in absolut keinem Verhältnis. Wir haben für CAD sowohl Quadros als auch eine RTX3090 im Einsatz, und obwohl die Quadros für unsere Programme zertifiziert sind, haben wir auch mit der RTX bisher noch keine Probleme gehabt. Die kostet mal eben nur die Hälfte einer gleichwertigen Quadro...

  • floger
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    • 11. April 2021 um 17:23
    • #4

    Mal eine (vielleicht nicht ganz so) doofe Frage: Wozu braucht OBS eine RTX3090 für ein bisschen Video-Streamen + Overlay? Für Hardware-Encoding in guter Qualität tuts auch ne GTX1050. Alles andere reißt einem momentan ein Loch in den Geldbeutel.

  • Chris Bangala
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    • 11. April 2021 um 17:28
    • #5

    Danke für Eure Nachrichten... Wir würden sowieso hauptsächlich Software-Encoding über x264 nutzen. Meiner Meinung nach sollte die GPU doch sowieso da keinen Einfluss darauf haben, da lediglich die Kerne und Leistung der CPU maßgeblich ist. Wie sieht es mit RAM aus?

    Ich kann eben schlecht beurteile, ob es mit einem aktuellen MacBook absolut ausreichend ist oder ob man hinsichtlich Qualität bei x264 noch etwas herausholen könnte. Wie gesagt mit OBS streamen wir mit veryfast. Da wäre ja noch etwas Luft nach oben, aber ob es da einen sichtbaren Unterschied gibt?!

    Noch eine andere Frage zu NVMe... Macht das beim Streaming viel unterschied? Weshalb muss die SSD so eine hohe Performance aufweisen?

  • floger
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    • 11. April 2021 um 17:43
    • #6

    Fürs reine Streamen sollte die SSD egal sein. Aber man baut heute eigentlich immer NVME als Bootdevice ein. So teuer sind die nicht und der (Programm-) Start ist hoch spürbar schneller. Warum wollt ihr unbedingt Software encoding? So oder so sollte eigentlich ein Mittel schneller Rechner reichen. Ich sehe auch keinen Grund warum man mehr als RAM 16GB braucht.

    Edit: Und warum kein X265? Das dürfte einen deutlichen Sprung in der Qualität geben bei gleicher Bandbreite.

  • toadie
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    • 11. April 2021 um 17:54
    • #7

    16GB ? - Windows, ein paar Browser Fenster, Winamp und schon sind 14 GB belegt.
    wenn der Speicher am Ende ist wird auf der Festplatte ausgelagert, für Video reicht die Performance einer HDD nicht, da muss schon eine SSD ran.
    Das encoding ist nicht das Drama, die Bildverarbeitung an sich erfordert eine gewisse Performance und die macht nunmal die Grafikkarte. Sicher muss es keine RTX3090 sein, aber wie ich oben schon sagte, je potenter die Grafikkarte um so mehr entlastet sie den Prozessor. Bei einer entsprechenden Grafikkarte liegt die Entlastung im Bereich von ca. 20% - wir reden hier ja schon von 3x FullHD, also fast 4K

    Physik kann man nicht überlisten

  • floger
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    • 11. April 2021 um 18:22
    • #8

    Also Resolve läuft mit 16GB flüssig. Und Wozu braucht man eine schnelle Platte bei Streaming? Dass man keinen Plattenspieler mehr einbaut sollte klar sein.

    Was hängt denn vor OBS? Kriegt das einen fertigen Stream oder muss das noch selber die drei Kameras verarbeiten?

  • Chris Bangala
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    • 11. April 2021 um 18:28
    • #9

    Das MacBook, welches wir zuletzt nutzen hatte 16GB. Dort hat alles reibungslos funktioniert, auch während des Streams waren arbeiten am Mac notwendig und möglich. Zwar kein Windows OS, aber ich denke 16GB sollte durchaus ausreichend sein für das Streaming.

    Da ich mich recht neu mit der Materie beschäftige, ist mir bisher nur x264 über den Weg gelaufen. Bei OBS wurde auch nur dieser Software-Encoder angezeigt. So wie ich als laie das gelesen habe, kann man h265 in OBS nur zum Recorden nutzen und noch nicht zum streamen einsetzen.

    Vor OBS hängt entweder ein Atem mini oder meistens ein Television Studio HD. Der Livestream erfolgt von dort über eine Capture Card Camlink ins MacBook zu OBS...

  • floger
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    • 11. April 2021 um 19:29
    • #10
    Zitat von Chris Bangala

    So wie ich als laie das gelesen habe, kann man h265 in OBS nur zum Recorden nutzen und noch nicht zum streamen einsetzen.

    Ah Ok. Ich kenne OBS nur vom zugucken.

    Zitat von Chris Bangala

    Vor OBS hängt entweder ein Atem mini oder meistens ein Television Studio HD. Der Livestream erfolgt von dort über eine Capture Card Camlink ins MacBook zu OBS...

    Dann hält sich der Rechenaufwand ja in Grenzen. Trotzdem nehme Frage: Warum lasst ihr das encoden nicht die Grafikkarte machen?

  • Biber
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    • 11. April 2021 um 19:33
    • #11

    Du brauchst weder eine leistungsstarke Grafikkarte noch viel RAM, falls du auf Software-Encoding setzen möchtest. Was übrigens eine sehr gute Wahl ist, bei geringer Bitrate ist die Qualität deutlich besser, als über NVENC (GPU/Hardwarebeschleunigt)

    In unseren Streaming-Rechnern sind AMD Ryzen 9 5900X und 16GB RAM verbaut, das reicht um in OBS mit Slow oder wenn man mutig genug ist, in Slower zu rendern. (Höchste resp. zweithöchste Qualitätsstufe)

    Wer auf einem Windowsrechner auf dem nur OBS lauft mit 16GB RAM nicht auskommt, hat was grundlegend falsch gemacht. Genauso reichte jede (nicht Cacheless) SSD aus, um zu streamen. Und auch falls du den Stream parallel aufzeichnen solltest, brauchst du garantiert kein RAID bei SSDs, jede beliebige SATA3 SSD schafft deutlich mehr Datendurchsatz.

    Kurz:

    Kauf oder noch besser bau dir einen Rechner mit vernünftigem Netzteil (!), 16 bis 32GB RAM, als CPU je nach Budget einen 5600X (reicht für medium bis slow) aufwärts und als Grafikkarte verbaust du - falls du noch eine hast - was rumliegt. Die macht ausser das Bild anzeigen garnichts. In einem unserer Rechner ist aufgrund der zur Zeit absurden Preise noch eine GT710 drin.

    Einmal editiert, zuletzt von Biber (11. April 2021 um 19:51)

  • floger
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    • 11. April 2021 um 19:38
    • #12
    Zitat von Biber

    Du brauchst weder eine leistungsstarke Grafikkarte noch viel RAM, falls du auf Software-Encoding setzen möchtest. Was übrigens eine sehr gute Wahl ist, bei geringer Bitrate ist die Qualität deutlich besser, als über NVENC (GPU/Hardwarebeschleunigt)

    Sind die GPUs echt so mies?

  • Biber
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    • 11. April 2021 um 19:50
    • #13

    Die GPU's sind nicht mies, sie arbeiten halt anders als eine CPU. GPU-Rendering ist dafür deutlich schneller und effizienter als CPU-Rendering. Die Qualität leidet dafür vor allem bei tiefer Bitrate, am Ende wird da ja stark komprimiert und das läuft nun mal je nach Verfahren mit mehr oder weniger Verlusten ab.

    Wenn man eh einen neuen Rechner explizit für Streaming baut, würde ich das Geld gerade im Moment in eine vernünftige CPU investieren, die dir qualitativ das bessere Bild liefert.

  • Online
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    • 11. April 2021 um 20:40
    • #14
    Zitat von floger

    Sind die GPUs echt so mies?

    Nein, die Qualität ist in Ordnung. Allerdings ist es ein Hardware-Encoder mit entsprechenden Einschränkungen. In der ein oder anderen Situation kann man da noch etwas mit Software herausholen.

    Zitat von toadie

    Soundkarte: Auch eine gute Soundkarte entlastet den Prozessor, hier darf es auch gern was externes sein, OBS unterstützt ASIO, eine RME bietet auch für die WIndows MME eine unschlagbare Performance.

    Es gibt meines Wissens nach gar keine "Hardware"-Soundkarten mehr. Das sind mittlerweile reine DACs.

    Zitat von Biber

    In unseren Streaming-Rechnern sind AMD Ryzen 9 5900X und 16GB RAM verbaut, das reicht um in OBS mit Slow oder wenn man mutig genug ist, in Slower zu rendern. (Höchste resp. zweithöchste Qualitätsstufe)

    Kann man nehmen, aber aktuell schlecht verfügbar und keine integrierte Grafik. Um die Komponentenanzahl zu reduzieren (und damit die Ausfallwahrscheinlichkeit) empfiehlt sich daher (auch auf Grund der Liefersituation) eher ein Intel, bspw. ein 11700K.

    Da kann man dann auch ganz schmerzfrei mal mit Intel Quick Sync experimentieren (quasi das Hardware-Encoder-Pendant zu Nvidias NVENC).

    Und manche Intel-Boards unterstützen auch Thunderbolt, falls das wichtig sein sollte.

    Um Masse und Hebelwirkung auf dem Mainboard zu reduzieren, am besten mit AiO.

    Zitat von toadie

    16GB ? - Windows, ein paar Browser Fenster, Winamp und schon sind 14 GB belegt.

    Speicher ist aktuell günstig und davon kann man nie genug haben. Also am besten 32 GB als 2x16 GB Kit. Und auch nicht zu langsam. Gut wäre irgendwo im Bereich 3600 MHz und dann aus Stabilitätsgründen mit 3200 MHz laufen lassen.

    Zitat von Chris Bangala

    Noch eine andere Frage zu NVMe... Macht das beim Streaming viel unterschied? Weshalb muss die SSD so eine hohe Performance aufweisen?

    Das macht keinen riesigen Unterschied, ist aber einfacher (der Riegel wird direkt aufs Mainboard geschraubt, also keine Kabel, die sich losrütteln können) und auch hier gilt: Warum nicht für 20% Aufpreis die 3- bis 4-fache Leistung haben?

    Das Mainboard sollte für die Zukunft mindestens 2.5 Gbit Lan haben, besser 10 Gbit (meistens leider nur auf den teuersten Modellen zu finden).

    Damit sollte man ein stabiles, einfach zu transportierendes und leises System mit genug Leistung für um die 1000 Euro zusammenstellen können.

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

    2 Mal editiert, zuletzt von HenrySalayne (11. April 2021 um 21:40)

  • Online
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    • 11. April 2021 um 22:47
    • #15

    Hi,

    Also ich möchte meinen Vorrednern in ein paar punkten Widersprechen.

    Wenn du wirklich nur Software encoding machen möchtest spielt die Grafikkarte keine wichtige Rolle, die CPU ist entscheidend. Die Aktuellen Ryzen CPUs von AMD sind Top und auch inzwischen gut verfügbar. Intel passt aber seine Preise auch inzwischen stark nach unten an, sodass du da auch mal unter umständen mehr fürs Geld bekommen könntest. Allgemein gilt: irgendwelche fancy GHz Zahelen sagen nicht unbedingt was über die Performance aus, insbesondere wenn AMD mit Intel vergleichst.

    Langsamer als Ryzen 3700x würde ich nicht wählen, diesen verwende ich selbst und habe ich für top befunden.

    Speicher:

    Für AMD den Speicher nicht langsamer als 3600mhz, sonst lasst ihr Performance auf der Strecke liegen, kürzere Timings helfen auch, wichtiger ist aber dass ihr Dualchannel nutzt also nicht einen einzelnen Riegel sondern immer 2 gleiche.

    16GB reichen mMn aus.

    Mainboard. Tja. Die haben so gut wie keinen Einfluss auf die Geschwindigkeit. Einzig die internen und externen Anschlüsse sind wichtig bzw du musst halt entscheiden was du brauchst und was nicht, evtl ist 2,5 gbit Lan für euch ein Thema. Bei AMD halt das (zweit)günstigste B550 und gut ist, bei Intel hab ich gerade nicht den Überblick.

    Falls du doch In Hardware auf der GPU encodieren willst:

    Als Grafikkarte würde ich nicht langsamer als RTX 2060 wählen. Diese kann nämlich auch schon das aktuellste GPU Hardware Encoding. Unter OBS kannst du dann NVENC auswählen. Ich persönlich finde das Hardware Encoding auf der GPU aus verschiedenen Gründen (A weniger Last auf CPU, B besseres Bild bei weniger Bandbreite) auch besser als es auf der CPU in Software zu machen, aber du wirst schon deine Gründe haben :)


    Viel Spaß beim finden von Grafikkarten zum UVP preis. 😭


    Edit:

    Was ich noch vergessen habe:

    Achtet beim zusammenbauen im Case auf den Airflow, also vorne rein und hinten und oben raus. Mind. 2 Caselüfter sollten mMn drin sein. Und Netzteil kein Chinakracher, sondern Marke wie z.B. BeQuiet oder Seasonic.

  • chris216
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    • 12. April 2021 um 07:53
    • #16

    Ich hab die Vorschläge spaßeshalber mal in einem Webshop in den Warenkorb gelegt; komme mit CPU, Mainboard, Speicher, SSD, GraKa, Netzteil in jeweils solider Ausführung auf über 1700€.

    Wenn ihr grundsätzlich mit dem MacBook zufrieden seid - dann würde ich jedenfalls mal überlegen, mir einfach nochmal ein aktuelles MBpro anzuschaffen. Der Komfort eines Notebooks gegenüber Desktop-PC, Monitor, Bediengeräte, Kabelei etc. ist soooo viel besser, ich wollte das nicht anders haben.

    Wenn du ein festes Streaming-Studio baust, sieht die Sache anders aus. Aber für "wir kommen zu dir und streamen deine Produktvorstellung" würde /ich/ keinen Desktop-PC einsetzen wollen.

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • Online
    HenrySalayne
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    • 12. April 2021 um 10:14
    • #17
    Zitat von chris216

    Der Komfort eines Notebooks gegenüber Desktop-PC, Monitor, Bediengeräte, Kabelei etc. ist soooo viel besser, ich wollte das nicht anders haben.

    Schau dir mal das Nexdock an. Das ist quasi ein Notebook ohne Innenleben mit USB-C- und HDMI-Eingang. Da reichen ein bis zwei Kabel um den Desktop-PC zum "Notebook" zu machen.

    Zitat von chris216

    Wenn ihr grundsätzlich mit dem MacBook zufrieden seid - dann würde ich jedenfalls mal überlegen, mir einfach nochmal ein aktuelles MBpro anzuschaffen.

    Ein Desktop-PC ist deutlich Leistungsfähiger, als ein Notebook. Erschwerend kommt insbesondere beim Macbook noch die schlechte Kühllösung hinzu, die bei längerer Last zu erheblichen Thermal Throttling führt. Bleiben dann noch drei Fussel an den Kühlfinnen hängen, reduziert sich die Leistung weiter.

    Gerade bei Streaming-Anwendungen, bei denen eine gewisse Konstanz oberste Priorität hat, ist ein System, dass sich unter Last unvorhersehbar verhält und keine Reserven für warme Tage oder verstaubte Kühlkörper hat, keine gute Option.

    Zitat von chris216

    Ich hab die Vorschläge spaßeshalber mal in einem Webshop in den Warenkorb gelegt; komme mit CPU, Mainboard, Speicher, SSD, GraKa, Netzteil in jeweils solider Ausführung auf über 1700€.

    Das sind ja keine wirklichen Angaben. Ich komme mit einer Beispielkonfiguration (i7, Thunderbolt) ohne Gehäuse auf 1100 € netto und das ist definitiv noch nicht kostenoptimiert.

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

  • Christian Engel
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    • 12. April 2021 um 10:48
    • #18

    Guten Tag in die Runde. Ich verstehe nicht ganz, warum man dafür nicht einen Hardware-Encoder verwendet, der genau für diese Applikation gebaut und optimiert wurde? Gibt es in vielerlei Ausführung und die Kosten halten sich auch in Grenzen.

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • niggles
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    • 12. April 2021 um 13:35
    • #19
    Zitat von cen-music

    Guten Tag in die Runde. Ich verstehe nicht ganz, warum man dafür nicht einen Hardware-Encoder verwendet, der genau für diese Applikation gebaut und optimiert wurde? Gibt es in vielerlei Ausführung und die Kosten halten sich auch in Grenzen.

    ...weil es da derzeit keine professionelle, zuverlässige bezahlbare und auch erhältliche (!) Mittelklasse gibt?

    Auf der einen Seite stehen teure High End-Maschinen wie Epiphan Pearl2 oder Haivision Makito die der "normale" Streamingkunde schlicht nicht bezahlen kann.

    Am anderen Ende des Spektrums stehen die diversen BMD UltraExtremePro-Kisten, Web Presenter, Teradek VidiU, Kiloview und ähnliches Plastikgezumpel mit Kühlungsproblemen, fragwürdigen Bonding-Backends und Audio per Miniklinke oder nur in HDMI embedded. Da ist OBS mit ordentlicher Capture-Hardware schon wirklich eine Alternative.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • Christian Engel
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    • 12. April 2021 um 14:18
    • #20
    Zitat von niggles

    ...weil es da derzeit keine professionelle, zuverlässige bezahlbare und auch erhältliche (!) Mittelklasse gibt?

    Auf der einen Seite stehen teure High End-Maschinen wie Epiphan Pearl2 oder Haivision Makito die der "normale" Streamingkunde schlicht nicht bezahlen kann.

    Am anderen Ende des Spektrums stehen die diversen BMD UltraExtremePro-Kisten, Web Presenter, Teradek VidiU, Kiloview und ähnliches Plastikgezumpel mit Kühlungsproblemen, fragwürdigen Bonding-Backends und Audio per Miniklinke oder nur in HDMI embedded. Da ist OBS mit ordentlicher Capture-Hardware schon wirklich eine Alternative.

    Das sehe ich anders. Unsere Matrox Monarch bspw. tun tadellos bei guter Bildqualität. Die angesprochenen Specs 1080p, 50 fps, 8 Mbps sind da kein Thema. Audio wird idealerweise bereits vorab in den Produktionsmischer eingespielt und dann tut das prima. Das ist meines Erachtens nach die angesprochene Mittelklasse.

    Ebenfalls nicht nachvollziehen kann ich das Bashing ggü. dem so titulierten "Plastikgezumpel". Ich habe mittlerweile zig Streams erlebt, bei denen genau so ein VidiU oder LiveU o.Ä. zum Einsatz kam. Und da war es auch mal was wärmer ;) Und die Dinger haben inkl. Bonding immer gespielt. Da hat man vergleichsweise viel häufiger mal einen traurigen Kollegen gesehen, dessen Macbook grad nicht hochfahren wollte.

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

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