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Pultkanal Namensgebung

  • Loloverde
  • 6. November 2021 um 22:18
  • Loloverde
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    • 6. November 2021 um 22:18
    • #1

    Howdy

    Nachdem wir nebenan die Reihenfolge diskutieren, will ich hier mit ein paar Anregungen für die eindeutige Namensgebung bei den Kanalzügen holen, die auch für Vertretungen und im Rider schnell verständlich ist. Das ganze am besten mit maximal sechs Buchstaben (Ja, jetzt lachen die CL und QL Benutzer. Aber wartet mal ab, wenn ihr eine Lesebrille braucht ;) ).

    BD, Sn, HH, FT, RT, OH gehören für mich zu den eindeutigen, verständlichen Bezeichnungen.

    Gleiche Instrumente bekommen einen Zusatz nach der Bühnenposition: Gtr-L, Gtr-R

    Ich versuche bei Bands Namen der Künstler zu vermeiden, lieber VoxKey, VoxDr usw., weil Besetzungen sich gerne ändern können und jeder es schneller versteht.

    Bei Theater und Musical bekommen die Funkstrecken den Namen der Rolle, nicht des Künstlers.

    Bei meinen festen Shows, die mehrere Wochen laufen, bekommen die Funkstrecken aber die Künstlernamen. Das ist eindeutig und ich Namenmerkerherausgeforderter kann mir schon in der Probe die Namen anlernen.

    Wie unterscheidet ihr, wenn Künstler mal mit Handsender und mal mit Headset auftreten?

    Zur Zeit verwende ich z.B. HSKlaus (Handsender von Klaus) und TSKlaus (Taschensender von Klaus). Wobei HS genauso gut für Headset stehen kann. Also ist das nicht eindeutig verständlich.

    Gibt eine bessere Lösung da draußen?

    Gruß

    Rainer

    P.S: Ja, ich weiß, HSKlaus sind sieben Zeichen. Normalerweise lasse ich bei längeren Namen die Vokale weg.

    http://www.thewhitelodge.de

  • Fabian Brenner
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    • 6. November 2021 um 22:47
    • #2
    Zitat von Loloverde

    Gibt eine bessere Lösung da draußen?

    HH = Handheld
    HS = Headset

  • wora
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    • 6. November 2021 um 23:47
    • #3

    bei mir ist

    Handheld = Hand

    Headset = DPA

    frech*

    die abkürzung "Vox" hab ich früher auch immer für vocalisten genommen.

    habe dann aber mal ne band betreut, wo der gitarrist über Marshall- und Vox-amps spielte.

    seither kürze ich vocal-kanäle mit "Voc" ab ;)

    in meinen kanal-sheets gibt es für alle kanäle zwei spalten: einmal die bezeichnung, die im pult steht - und dann noch ein feld mit ausführlicher beschreibung. damit ist es für den helfer egal, wie ich meine kanäle im pult benenne.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Fux
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    • 6. November 2021 um 23:55
    • #4

    Anstatt links und rechts dazu zu schreiben, finde ich, dass man das mit einem Blick viel schneller erfassen kann, wenn man einfach Pfeile (links, recht, nach oben für Mitte) dazufügt.

    (Es entfällt dann immer der Umsetzungsprozess im Kopf von der Sprache zur physischen Richtung)

    Sowohl bei Toms, Gitarren , Vocals, Keys usw. mache ich das gerne.

    P.S.

    Schreibt Ihr eher BD für die Bassdrum oder Kick?

    Viele Grüße,
    Fux

  • wora
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    • 7. November 2021 um 00:00
    • #5
    Zitat von Fux

    P.S.

    Schreibt Ihr eher BD für die Bassdrum oder Kick?

    sowohl als auch. kommt auf die musik an.

    der normale BD kanal heisst bei mir eben BD, und wenn ich einen kick-kanal anlege, dann heisst der auch so.

    und dann gibt es bei mir, je nach band, noch den "SubKik" kanal und den "BD-Mon" kanal ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Fux
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    • 7. November 2021 um 00:09
    • #6

    Also bei meinem typischen EQing der "großen Trommel" muß ich dann definitiv "Kick" dranschreiben! ;)

    --> passt!

    Viele Grüße,
    Fux

  • Loloverde
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    • 7. November 2021 um 01:14
    • #7
    Zitat von Fux

    Anstatt links und rechts dazu zu schreiben, finde ich, dass man das mit einem Blick viel schneller erfassen kann, wenn man einfach Pfeile (links, recht, nach oben für Mitte) dazufügt.

    (Es entfällt dann immer der Umsetzungsprozess im Kopf von der Sprache zur physischen Richtung)

    Sowohl bei Toms, Gitarren , Vocals, Keys usw. mache ich das gerne.

    P.S.

    Schreibt Ihr eher BD für die Bassdrum oder Kick?

    Das mit den Pfeilen habe ich bei Handbeschriftungen auch oft gesehen. Auch bei Toms.

    Aber mit L und R habe ich wenig Probleme, weil die Kanäle auch entsprechend auf dem Pult angeordnet sind.

    Kick verwende ich nie. Immer nur BD.

    Gruß

    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • wora
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    • 7. November 2021 um 01:33
    • #8

    egal wie du es nennst, hauptsache du findest das dazu passende instrument auf deiner oberfläche 8o

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Loloverde
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    • 7. November 2021 um 01:35
    • #9
    Zitat von wora

    bei mir ist

    Handheld = Hand

    Headset = DPA

    frech*

    Aber in den sechs Stellen muß noch der Name rein.

    HndKls

    DPAKls

    Da gefällt mir das HandHeld und HeadSet von Fabian besser.

    Zitat von wora

    die abkürzung "Vox" hab ich früher auch immer für vocalisten genommen.

    habe dann aber mal ne band betreut, wo der gitarrist über Marshall- und Vox-amps spielte.

    seither kürze ich vocal-kanäle mit "Voc" ab ;)

    Berechtigter Einspruch. Ist auch verständlicher für Fachfremde.

    Zitat von wora

    in meinen kanal-sheets gibt es für alle kanäle zwei spalten: einmal die bezeichnung, die im pult steht - und dann noch ein feld mit ausführlicher beschreibung. damit ist es für den helfer egal, wie ich meine kanäle im pult benenne.

    Das ist sozusagen das Ziel dieses Thread. In sechs Zeichen eine eindeutige Bezeichnung, soweit es möglich ist.

    http://www.thewhitelodge.de

  • wora
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    • 7. November 2021 um 01:47
    • #10
    Zitat von Loloverde

    Das ist sozusagen das Ziel dieses Thread. In sechs Zeichen eine eindeutige Bezeichnung, soweit es möglich ist.

    das habe ich auch so verstanden.

    wenn du aber eine gerätebezeichnung UND den namen des darstellers in 6 zeichen einbauen willst, wir das schon seeehr eng. man muss dann wohl doch entscheiden, welche info wichtiger ist.

    ich versuche mal was...

    beispiel für Klaus und Handsender:

    Klaus

    HKlaus (für "Hand" und "Klaus")

    beispiel für Klaus und Headset:
    Klaus

    KKlaus (für "Kopf" und "Klaus")

    es muss ja nicht immer alles denglish sein ;)

    aber was machst du, denn der kerl "Christopherus" heisst?
    "Maximilian" oder "Emil" dürften dann bessere Alternativen sein :D

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

    Einmal editiert, zuletzt von wora (7. November 2021 um 02:15)

  • Loloverde
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    • 7. November 2021 um 05:21
    • #11

    H alleine kann man nun mit Headset verwechseln. Knifflig.

    Der Christopherus wird zu Chrs, Maximilian zu Max. Da sehe ich kein Problem.

    Und wenn denglish vermieden wird, dann gibts extra Pluspunkte.

    Wir können ja eine denglishfreie Beschriftung aufbauen.

    Ich fang mal mit Kanal 1 an: BD -> FußPauke

    http://www.thewhitelodge.de

  • e-on
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    • 7. November 2021 um 05:24
    • #12
    Zitat von wora

    seither kürze ich vocal-kanäle mit "Voc" ab

    Hab ich auch mal gemacht, dauert mir aber zu lange. Ich kürze um 33,33333% auf

    V1 V2 V3 und beim Drum T1 T2 T3 und nach über 40 Jahren weiß ich sogar das GL Gitarre Links heißt. :S

    :?:

  • gert
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    • 7. November 2021 um 07:11
    • #13

    Wir haben früher beim Musical die Anstecker immer Bodymike genannt. Das kam von den amerikanischen Gesichtsverleihern so.

    Machte irgendwie Sinn weil es am Körper getragen wurde.

    Dann wurde immer nur mit Rollenname gearbeitet, da immer mal getauscht wurde und einer krank wurde. So eine Truppe hatte immer Understudies für verschiedene Rollen innerhalb der Besetzung. Dadurch kam es im Krankheitsfall immer schnell zu 4 oder 5 Umbesetzungen.

    Bei mir heißt die Bassdrum auch Kick, weil das in England so üblich ist.

    Ich nehme gerne Pfeile für l und r.

    Practice, Practice, Practice

  • karel noon
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    • 7. November 2021 um 10:19
    • #14

    Kurz bevor digital ein Trend wurde gab es schon einige Kollegen die Bilder malten anstelle von Namen.

    Nach wie vor finde ich das gut und nutze wenn möglich auch an digitalen Pulten die Piktogramme.

    Ansonsten gerne Pfeile und so kurz wie Eon.

    Sender sind bei mir auch HH und HS + Name.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • TomyN
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    • 7. November 2021 um 10:21
    • #15

    Ich nehme (nahm, da digital oft schwer zu realisieren und weil SAC senkrecht beschriftet) für Pfeile / R-L gerne Kreise, z.B. auch für die Vox. Alle Sänger bekamen einen Kreis, und bei dem, der auf dem Kanal anlag, wurde der Kreis ausgefüllt.

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • audiobo
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    • 7. November 2021 um 13:54
    • #16

    Wie wäre es damit? 😁

    Voo oVo ooV (Vocals)

    Goo oGo ooG (Gitarre)

    ooT oTo Too (Toms, von hoch nach tief, Rechtshänder)

    Coo oSTo ooE (Catering, Stage, Exit)

  • robert müller
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    • 7. November 2021 um 14:12
    • #17
    Zitat von Loloverde

    Das ganze am besten mit maximal sechs Buchstaben

    Idealerweise maximal 4 - dann passt's auch noch auf PM5D und DM1000/2000. 😉

  • wora
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    • 7. November 2021 um 14:47
    • #18
    Zitat von Loloverde

    H alleine kann man nun mit Headset verwechseln. Knifflig.

    dann nimm halt:

    HS für handmikrofon und sender und

    KS für kopfmikrofon und sender ;)

    in den scribble strips beschrifte ich auch kanäle mit pfeilen: << oder >>

    also z.b.: <<OH und OH>>

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • UweLam
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    • 7. November 2021 um 16:01
    • #19
    Zitat von Loloverde

    Bei Theater und Musical bekommen die Funkstrecken den Namen der Rolle, nicht des Künstlers.

    Das mache ich genau so. Zumal im Skript auch der Rollenname steht. Auch bei der Konservation zum Stück sollte der Rollenname genutzt werden. So ist eine klare Linie drin, und alle sprechen über die gleiche Person.

    Ganz unterschiedlich mache ich dies beim Talk. IdR kenne ich die Gesprächsteilnehmer vorher nicht (außer gelegentlich den Moderator), und es gibt auch nur selten einen Soundcheck (außer ggf. beim Moderator).

    Bei Handsendern verwende ich immer die "super günstigen" Sennheiser Windschutze mit den wechselbaren Farbringen, und oftmals auch die Farbkappen unten am Mikro. Am Pult werden die Farben beschriftet, und der Moderator ist immer auf 1. Wenn die Bühne jedoch weit weg ist, und es gibt kein Kamera Bild, dann wird das ggf. auch schwierig.

    Bei Headsets schreibe ich oft äußerliche Merkmale auf. z.B. Bart, Brille grün, Hemd pink, keine Hose , usw.

    (soweit gekürzt geschrieben, dass es in ein QL passt).

    Gelegentlich ändere ich dies noch während der Veranstaltung, und ich schreibe die Realnamen. Nach einer Weile hat man die Namen doch halbwegs drin, und wenn der Moderator die Teilnehmer häufig mit Namen anspricht, dann weis man auch eher, welches Mikro als nächstes dran kommt.

    mfG

    Uwe

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    • 7. November 2021 um 17:52
    • #20
    Zitat von UweLam

    Ganz unterschiedlich mache ich dies beim Talk. ... Bei Handsendern verwende ich immer die "super günstigen" Sennheiser Windschutze mit den wechselbaren Farbringen, und oftmals auch die Farbkappen unten am Mikro. Am Pult werden die Farben beschriftet,

    Bunten Windschutz nutze ich da auch gerne. Allerdings kann das X32 leider nicht genug verschiedene Farben im Display. Dann hätte ich mir die Beschriftung mehr oder weniger komplett sparen

    Zitat von karel noon

    Kurz bevor digital ein Trend wurde gab es schon einige Kollegen die Bilder malten anstelle von Namen.

    Mach ich bei analogen Pulten auch gerne. Da fühle ich mich bei den Digitalen in meiner Kreativität eingeschränkt.

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