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Geheimtip für Minisubwoofer?

  • zegi
  • 4. Februar 2022 um 09:30
  • zegi
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    • 4. Februar 2022 um 09:30
    • #1

    Liebes Forum

    Ich habe in meinen privaten vier Wänden ein Päärchen B&W CM8 S2, die ich geerbt habe (im tatsächlichen Sinne des Wortes). Nun haben die mir allerdings zu wenig Tiefgang oder vielleicht ist es halt einfach schwierig, mit meinen PA-Hörgewohnheiten mitzuhalten.

    Die Lautsprecher stehen ausser Diskussion, da sie einen emotionalen Wert für mich haben. Trotzdem möchte ich sie gerne mit einem Subwoofer nach unten abrunden. Der Reciever (Onkyo TX8270) hat auch einen Subwoofer-Out (RCA). Meine Wohnsituation lässt es nicht zu, dass ich mir einen Subwoofer aus meinem Lager hole, das wäre mir zu sperrig und es darf auch die Nachbarn nicht zu sehr in Mitleidenschaft ziehen.

    Deshalb suche ich einen möglichst kleinen und optisch schlichten Aktiv-Subwoofer, der den Sound etwas abrunden kann. Laut muss er gar nicht können. Gemässigte Wohnzimmerlautstärke genügt völlig.

    Aufgefallen ist mir der "Fostex PM-SUBmini 2". Der wäre so rein von den Dimensionen (grob 20x20x20) und vom Prinzip her genial. Kennt jemand das kleine Kistchen? Oder gibt es brauchbare Alternativen? Selbstbau wäre auch eine Option - aber auch nur, wenn das ohne lange Suche mit einem Aktivmodul funktioniert.

    Ich bedanke mich für alle Ideen/Meinungen dazu verlegen*

    Der Ton macht die Musik.

  • wora
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    • 4. Februar 2022 um 09:50
    • #2

    B&W kenne ich noch aus meinen HiFi tagen, die haben immer hervorragende lautsprecher gemacht. meine lieblingsbox war die 801, ein traum an wiedergabequalität. allerdings war die sehr weit ausserhalb meines budgets. soviel dazu.

    meine meinung:

    es gibt im HiFi bereich haufenweise wohnzimmertaugliche aktivsubs. such dir was hübsches aus und teste es mit deinen boxen. es ist extrem schwierig bis unmöglich, da aus der entfernung die ultimativ passende vorhersage zu treffen. zumal es ja auch etwas mit geschmack zu tun hat, der sich ja bei jedem von uns etwas unterscheidet.

    zudem geht es dir ja um die erweiterung des tiefbassbereiches. da ist eine bassbox mit den außenmaßen von 20x20x20 sicherlich nicht der richtige weg.

    klar, es muss ja auch kein 38er sein (im HiFi wird meist in cm gesprochen), aber ein bisschen volumen braucht es für sehr tiefe bässe immer. denn du willst ja sicher wirkliche 30Hz haben - und nicht eine box, die einen boost bei 60Hz (oder sogar höher) hat, um tiefen bass vorzugaukeln. ;)

    deshalb mein tipp:

    ausprobieren.

    ach so, nochwas:

    ich habe mir für die ansteuerung des subwoofers einen MiniDSP gekauft, den ich in die kette eingeschliffen habe. natürlich benötigt man dazu ein paar aktivboxen oder eine trennbare vor-endstufenkombi. damit hat man dann auch genug möglichkeiten, in frequenzgang und delay einzugreifen. aber du kannst das natürlich auch nur zwischen Onkyo und Aktivsub einschleifen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • secluded
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    • 4. Februar 2022 um 10:37
    • #3

    MiniDSP ist gut :)

    ich hab' selber 'nen ca. 20 Jahre alten aktiven von Sony zuHause und bin mit dem echt zufrieden (ebenfalls via RCA-SubOut am Dolby-Surround-Amp angeschlossen) - die aktuelle Variante von meinem von Sony ist der SA-SW3 (ich hab' das Vor-Vor-vor(vor)gänger Modell, hat aber ziemlich die gleichen Daten (Größe / Leistung).

    Grüßle

    EDIT:

    meiner ist 28 Jahre alt,

    und

    der SA-SW3 hat keinen Cinch-Eingang, sondern nur Funk-Zeugs X/

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

    Einmal editiert, zuletzt von secluded (4. Februar 2022 um 12:36)

  • chris216
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    • 4. Februar 2022 um 10:50
    • #4

    Ich hab am TV aus Platzgründen so ein kompaktes 5.1 Harman Kardon Set am Yamaha Receiver. Über 10 Jahre alt, genaue Bezeichnung vergesssen, aber: der Aktiv-Sub ist als Downfire aufgebaut, Chassis nach unten, Anschlüsse hinten.

    Das ist extremst kleinkindkompatibel - meine schönen Fostex Membranen in den Selbstbau-TMLs haben die Nichte nicht besonders lange überlebt.

    Keine Ahnung, wie die Knirps-Gefahr in deinem Wohnzimmer so ist. Nur so ein kleiner Denkanstoß abseits von Produktempfehlung und akustischem Erlebnis.

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • zegi
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    • 4. Februar 2022 um 10:53
    • #5

    Danke chris216. Das ist gut mitgedacht. Aber die Gefahr besteht nicht. Die B&W wären auch nicht Kleinkind/Katzen kompatibel. Die dünne Frontabdeckung ist nur magnetisch befestigt und würde beim kleinsten Widerstand wegfallen.

    Der Ton macht die Musik.

  • MiFa1969
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    • 4. Februar 2022 um 11:44
    • #6

    Mein Tipp ist der kleine aktiv Sub von Nubert. Auch mit Downfire.

    Ein bisschen größer als du gerne hättest.

    Der geht bis 26Hz und klingt sehr gut.

    nuSub XW-700 - Aktiver Wireless-Bassreflex-Subwoofer von Nubert
    Kompakt, aber kräftig überzeugt dieser Aktiv-Subwoofer mit optional drahtlosem Komfort, App-Bedienung und einem verblüffend bassstarken, aber…
    www.nubert.de

    Ich habe die Nummer größer in meinem Wohnzimmer. Der macht so viel Druck, dass schon die Nachbarn vor der Tür standen :cursing:

  • Circumbendibus
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    • 4. Februar 2022 um 12:10
    • #7

    Saxx DS 120 dsp

    Hat den DSP gleich drin, kann wirklich sehr tief wenn man das will. Ist aber halt ein 12“ und damit nicht mehr ganz so klein. Dafür durch CB auch wirklich trockener Bass. Außerdem ist Klavierlack Optik auch Geschmacksache.

    Ich mag ihn 😇

  • MiFa1969
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    • 4. Februar 2022 um 12:29
    • #8

    Der Nubert hat auch einen DSP. Und er kann sich über ein Smartphone automatisch einmessen.

  • marce
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    • 4. Februar 2022 um 12:46
    • #9

    die BW - wenn google nicht lügt - haben ja schon je LS 2x13cm-"Tieftöner" - da wirst Du mit einem einzelnen zusätzlichen, auch wenn Sub drauf steht, nicht viel mehr Tiefgang bekommen (vor allem da das Kistchen von Dir auch bei 40Hz aufhört, irgendwas zu leisten)

    Aus dem Studio-Monitoring-Bereich könnte ich Dir KRK nahelegen - die habe ich als recht ordentlich in Erinnerung.

    Vermutlich wirst Du aber mit einem Heimkino-Sub wesentlich besser fahren - Nubert ist da eine empfehlenswerte Adresse.

    Größe - Single - 10" / 25cm Chassis-Durchmesser, drunter würde ich nicht gehen

    (oder evtl. z.B. den 2x8" vom Jobsti)

  • audiomedia
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    • 4. Februar 2022 um 21:15
    • #10

    Hi,

    ich nutze genau diesen Fostex-Sub in Kombination mit 2 Yamaha MSP3.

    Für den Preis ist das ein prima Teil, finde ich.

    Extremer Tiefgang, gerade bei hoher Lautstärke ist nicht seine Stärke. Aber für normale Zuhause-Pegel ergänze er den Frequenzgang schon gut nach unten.

    Aber es ist ja auch eine Kiste ohne Bassreflex-Port.....also ein guter Kompromiß aus Tief und Knackig.

    Ich habe die 150,- netto bisher nicht bereut.

  • Soundstorm
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    • 4. Februar 2022 um 21:53
    • #11

    Neumann KH750, ist zwar kein Geheimtip aber sein Geld wert..und geschlossen :thumbup:

  • Soundstorm
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    • 4. Februar 2022 um 22:00
    • #12

    Wenn Lautstärke nicht wichtig ist und du dementsprechend genug Headroom hast, könnte auch sowas für dich interessant sein um die bestehende Anlage zu verbessern:

    Lautsprecher Shop | miniDSP DDRC24 DIRAC | Lautsprecher Selbstbau
    miniDSP DDRC24 DIRAC - Wir liefern nur noch mit dem neuen und verbesserten DIRAC 2.0 aus.Von vielen Kunden erwünscht kann nun jedes beliebige Mikrofon…
    www.oaudio.de

    Die Kiste linearisiert Frequenzgang nach einer Zielkurve UND Phase.

  • zegi
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    • 4. Februar 2022 um 22:15
    • #13

    Hmm. Was im Werbetext zum MiniDSP steht, scheint fast zu gut, um wahr zu sein. Kennst du das Ding? Ist es so genial, wie es suggeriert wird?

    An sich wäre das durchaus auch ein guter Ansatz. Und Headroom müsste eigentlich genügend vorhanden sein.

    Der Ton macht die Musik.

  • marcoboy
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    • 4. Februar 2022 um 22:17
    • #14

    Also ich habe seit Jahren eine Föön Anlage im Wohnzimmer. Silvester konnte ich wieder den Nachbarn zeigen wo der Haken hängt. Der Baum hatte so seine Probleme :D . Es ist erstaunlich zu was das kleine Besteck fähig ist und welche Ängste die Nachbarn ausstehen mussten.

    Die Frau wollte dem hier leider nicht zustimmen http://www.foeoen.de/produkte/O2_2.html dem Nachbarn habe ich den Gedanken lieber auch verschwiegen.

  • Soundstorm
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    • 4. Februar 2022 um 22:23
    • #15
    Zitat von zegi

    Hmm. Was im Werbetext zum MiniDSP steht, scheint fast zu gut, um wahr zu sein. Kennst du das Ding? Ist es so genial, wie es suggeriert wird?

    An sich wäre das durchaus auch ein guter Ansatz. Und Headroom müsste eigentlich genügend vorhanden sein.

    ich habe das Plugin von Dirac im Einsatz und bin super zufrieden, du kannst das ja mal zu Hause testen, es gibt auf Dirac.com auch eine Demo, sowohl Standalone als auch als Plugin.

    Wenn du sowieso nur vom Rechner Musik hörst brauchst du den mini dsp natürlich gar nicht.

  • wora
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    • 4. Februar 2022 um 23:36
    • #16

    wie bereits erwähnt betreibe ich meine HiFi anlage mit MiniDSP controllern - und das bereits seit gut 10 jahren.

    auch für meine abhöre hier am büro-PC, bestehend aus Scansonic tops und Yamaha sub, nutze ich so ein teil.

    allerdings habe ich da günstigere modelle, die einfach frequenzweichenfunktionen, filter und delay ermöglichen. aber ich bin damit sehr zufrieden.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • gert
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    • 5. Februar 2022 um 08:22
    • #17

    Adam T10 ist auch super. Hat eigentlich genug zum einstellen.

    Der Preis ist auch dufte.

    Practice, Practice, Practice

  • marcoboy
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    • 5. Februar 2022 um 15:26
    • #18

    Wenn es um dem DSP geht ist das hier eine gute alternative https://www.hifiberry.com/shop/boards/dsp-add-on/

    Lässt sich auch über das Projekt https://github.com/hifiberry/hifiberry-dsp dann mit https://www.analog.com/en/design-cent…s_sigst_02.html frei Programmieren. Auch der andere Kram ist ganz brauchbar. Günstigster kann man ins Thema DSP nicht einsteigen.

  • Soundstorm
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    • 5. Februar 2022 um 16:43
    • #19

    spannend ist für die gedachte Anwendung primär nicht der DSP, sondern das Dirac Modul.

  • phlownd
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    • 5. Februar 2022 um 19:28
    • #20

    Ich habe die CM9 S2 und aus dem ebenfalls empfundenen Tiefgangmangel wurden die mit einem REL S5 ergänzt. Für PA-Verhältnisse ist der „Mini“, aber fürs Wohnzimmer mag man das evtl anders sehen.

    Ich bin aber sehr glücklich mit der Wahl. Es gibt auch kleinere von der Firma, das könnte mal einen Blick wert sein.

    Edit: ist ein S5, kein S7

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