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Audio Technica Pro 35 - die alten

  • uchrisu
  • 2. März 2023 um 16:36
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    uchrisu
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    • 20. Juni 2023 um 20:01
    • #81

    Ja.... das gehört eigentlich in IDN.

    Beim Soundcheck kamen Musiker der anderen Bands zu mir ans FOH und sagten, dass es im Saal (am FOH) doch eindeutig zu laut sei. Als ich dann die Anlage komplett ausschaltete und man in der Lautstärke keinen wirklichen Unterschied feststellen konnte, außer dass die Stimme und untenrum etwas Druck fehlte, sah man nur noch Mitleid bekundende Gesichter. Ich bin sehr froh, dass nicht jede Band so ist.

  • nojunk
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    • 20. Juni 2023 um 21:16
    • #82
    Zitat von uchrisu

    Ja.... das gehört eigentlich in IDN.

    Beim Soundcheck kamen Musiker der anderen Bands zu mir ans FOH und sagten, dass es im Saal (am FOH) doch eindeutig zu laut sei. Als ich dann die Anlage komplett ausschaltete und man in der Lautstärke keinen wirklichen Unterschied feststellen konnte, außer dass die Stimme und untenrum etwas Druck fehlte, sah man nur noch Mitleid bekundende Gesichter. Ich bin sehr froh, dass nicht jede Band so ist.

    woher kenn ich das? Das einzige was ich auf der PA hatte, waren die Vocals und ein bisschen Kick - der Rest kam "from the stage" <X

    No, it's not too loud. You're just too old!
    winners have parties - and loosers have meetings
    Technik haben viele - WIR können sie auch bedienen :)

    vu.gif

  • wora
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    • 20. Juni 2023 um 23:27
    • #83

    solche situationen kennen wir mit sicherheit ALLE!

    die frage darf sein: sollte man in so einer situation überhaupt noch versuchen, das clippende signal auf die PA zu geben?

    ich denke nein.
    wenn eine band sich pegelmässig derart daneben benimmt, dann klingt es eben scheiße. dafür gibt es auch keinen schöneren begriff. selber schuld.

    trotzdem: wenn man die mikros an den toms "normal" installiert, dann dürfte es solche geräusche auch bei lauten drummern nicht geben.

    ich hatte mal den drummer der Simple Minds vor meinen mikros. als er auf der bühne zu spielen begann, habe ich nur hilfesuchende blicke der anderen musiker gesehen. die gesichtsausdrücke sagten: "GIB MIT MEHR MONITOR, ICH HÖRE ÜBERHAUPT NIX MEHR VON MIR!!"

    aber auch er hat es nicht vemocht, die mikros an den toms zum clippen zu bringen... die snare hatte ich da aber sofort gemutet ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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    uchrisu
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    • 24. August 2023 um 19:30
    • #84

    So, heute sind auch 2 (gebrauchte) atm350 angekommen. Einen schnellen Vergleich habe ich auch mal gemacht:

    Rot/blau die ATM 350a, schwarz ein altes (leicht seltsames) Pro 35, grün ein neues Pro 35. Gain teilweise leicht angepasst.

    Alles wieder am Kopfhörer getestet (also inkl. dessen Frequenzgang).

    Man sieht hauptsächlich 2 Phänomene, die so auch in den offiziellen Datenblättern erkennbar sind:

    1. Die Pro 35 machen bei etwa 500 Hz einen kleinen Knick.

    2. Die Pro 35 fallen ab etwa 11-12 kHz stärker ab.

    Am Wochenende habe ich wohl Gelegenheit die ATM 350 am gleichen Schlagzeug zu testen, bei welchem die Pro35 clippen. Ich bin gespannt.

  • wora
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    • 15. September 2025 um 22:52
    • #85
    Zitat von uchrisu

    Hallo, ich wollte einmal nachfragen, ob jemand von euch Erfahrungen mit der alten Pro 35 Version hat. Ich meine damit die, wo das Kabel noch fest mit dem Speiseadapter verbunden ist.

    Ich bin günstig an welche gekommen und wollte sie eigentlich an Toms verwenden. Beim ersten Drummer klangen die auch noch wirklich gut, der Zweite schlug allerdings etwas kräftiger auf die Trommeln und die Mikros fingen an zu klippen. Es war mehr als deutlich zu hören, dass man hier eine Grenze überschritten hatte. Könnt ihr das bestätigen, dass die alte Variante doch sehr lärmempfindlich ist?

    dazu habe ich seit diesem jahr ein paar neue erkenntnisse.

    ich habe meine Pro35x (die mit dem festen kabel) nun über 20 jahre im einsatz, hauptsächlich an toms.

    bisher lief das alles immer absolut stressfei.

    seit diesem jahr hatte ich nun tatsächlich ab und zu ein paar krachende geräusche an den toms.

    anfang des jahres dachte ich zunächst, dass wohl eines davon einen kabelschaden haben müsste... aber nach der überprüfung konnte ich nichts derartiges feststellen. beim nächsten einsatz war es auch wieder normal.

    aber es kam dann immer häufiger vor, dass bei starken anschlägen verzerrungen zu hören waren.
    am vergangenen wochenende war das nun bei mehreren mikros der fall, so dass ich sie jetzt aus dem verkehr ziehen werde.

    mir war nämlich schon seit etwa letztem jahr aufgefallen, dass ich die gains irgendwie höher einstellen musste als früher. aber ich hatte da erstmal noch keinen zusammenhang gesehen... nun habe ich aber einen verdacht:

    könnte es sein, dass nach über 20 jahren die polarisationsspannung der permanentmagnete so weit nachgelassen hat, dass die mikros weniger dynamik vertragen? also das ist jedenfals meine vermutung.

    PS:

    habe nachgesehen: ich habe diese mikros im jahr 2001 gekauft, also vor 24 jahren.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

    Einmal editiert, zuletzt von wora (15. September 2025 um 23:51)

  • guma
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    • 16. September 2025 um 00:06
    • #86

    Das mit der „verlorenen Dauerpolarisation“ glaube ich nicht.

    Ich tippe auf den Federkontakt (den einfach etwas hoch biegen, damit mehr Anpresskraft entsteht) oder den XLR Kontakt. Du hast seit Corona nicht mehr so viele Jobs gehabt. Nach längeren Pausen für die pro35x hilft bei mir bei „krachender Standtom“ einfach mal dreißig mal ein- und Ausstecken.

    Ich erinnere an diesen Beitrag:

    Beitrag

    RE: Audio Technica Pro 35 - die alten

    […]

    Nein ist sie definitiv nicht. Bisher hat noch kein Drummer die zum Klippen gebracht. ;) Ich verwende von den alten neun Stück immer noch regelmäßig. Ich kenne aber Dein Problem und kann es lösen:

    Dein vermeintliches Klippen ist ein Kontaktproblem, welches das 'tomschlagsynchrone' Krachen auslöst.

    1. Die eigentliche Kapsel abschrauben. Darunter findest Du einen ganz einfachen Federkontakt, der mit der Zeit an Spannkraft verliert. Den einfach ein bisschen aufbiegen und die Kapsel wieder…
    guma
    2. März 2023 um 22:39
  • guma
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    • 16. September 2025 um 00:56
    • #87
    Zitat von wora

    …am vergangenen wochenende war das nun bei mehreren mikros der fall …

    Kann sein, dass trotzdem nur eines der Mikros das Kontaktproblem hat!

    Bei mir war es bei der ersten Beobachtung der „krachenden Toms“ so, dass die Vibration des Schlagzeugpodests genügte, um an der Verbindung des am Boden liegenden Standtommikro-XLRs nit dem Neutrik-XLR das Krachen zu erzeugen, d.h. das Standtom krachte, das tiefe Hänge aber auch obwohl das Problem nur an einem der Mikros war.

    Seit ich die Federkontakte wie beschrieben „geliftet“ habe und nach längerem Nichtgebtauch immer schon im Lager die Kontaktreinigung durch häufiges Ein- und Ausstecken praktiziere, habe ich das Problem seit Jahren nicht mehr und meine pro35x sind inzwischen über dreißig Jahre alt!

  • jimmy_punk
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    • 16. September 2025 um 08:46
    • #88

    Hallo zusammen,

    Ich nutze ein Pro35x an der Posaune. Einen krachenden Speiseadapter habe ich auch.

    - Ich hatte einen Kabelbruch zwischen Adapter und Mikro => Kabel etwas kürzen hat eine Weile lang geholfen.

    - Zwischendurch (2018 oder so) war das Mikro auch schon beim Audio Technica Service, die haben aber nichts gefunden.

    - Dann hatte ich Krachen, wenn ich den Speiseadapter berührt habe => Federkontakt zur Gehäuse-Masse-Kopplung nachgespannt => keine Besserung.

    Das war der Moment, wo ich den Speiseadapter getauscht habe. Der liegt noch rum falls ihn jemand analysieren möchte.

    Viele Grüße

    Henrik

  • wora
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    • 16. September 2025 um 19:02
    • #89
    Zitat von guma

    Seit ich die Federkontakte wie beschrieben „geliftet“ habe und nach längerem Nichtgebtauch immer schon im Lager die Kontaktreinigung durch häufiges Ein- und Ausstecken praktiziere, habe ich das Problem seit Jahren nicht mehr und meine pro35x sind inzwischen über dreißig Jahre alt!

    das ist ein guter hinweis, danke.

    meine Pro35x waren in den letzten jahren so etwa 10-20 mal im jahr im einsatz, früher aber deutlich öfter.

    ich werde das mit dem federkontakt und dem XLR stecker mal testen.

    dabei bin ich extrem gespannt, ob der merkliche gain-verlust der letzten jahre damit ebenfalls behoben sein wird.

    krachende geräusche durch adapter, die einfach auf dem drumpodest lagen, hatte ich früher bei einer band häufiger... der kabelsatz war von der band - und das waren natürlich alles billige china-XLR buchsen. ich habe dann irgendwann gesagt, dass ich mit diesen kabeln nicht mehr arbeiten werde - dann wurden sie auf Neutriks umgerüstet - und fortan gab es tatsächlich keine probleme mehr ;)

    kabelbruch hatte ich an den Pro35 (und auch an meinen ATM350) bisher noch nie. da muss schon ein bisschen rabiat mit umgegangen worden sein.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • steffenr
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    • 17. September 2025 um 17:26
    • #90

    Der Stecker im festen Speiseadapter (beim ca. 20 Jahre alten Modell) ist mit winzigen Madenschrauben fixiert, wenn die locker sind, kracht es oft.
    Bei mir sind welche abhandengekommen, das war furchtbar.

    Der Service hat mir ein Tütchen mit Schrauben geschickt, danach hatte ich eine ganze Weile Ruhe.

  • guma
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    • 17. September 2025 um 17:41
    • #91

    Stimmt, die sollte man eh ab und an nachziehen um die nicht zu verlieren.

  • wora
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    • 17. September 2025 um 18:11
    • #92

    die sache mit den kleinen schrauben werde ich dann auch noch prüfen ... ich erinnere mich aber dunkel, dass ich da meine kennzeichnung drüber gemacht hatte, sodass sie zumindest nicht verloren gegangen sein können.

    ansonsten sind bei mir aber nicht allzu viele schrauben locker, glaube ich ^^

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • wora
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    • 19. September 2025 um 15:01
    • #93

    so, ich habe die mikros jetzt mal überarbeitet.

    tatsächlich waren alle kleinen schrauben zugänglich - und alle saßen nicht mehr ganz fest.

    eine davon hat leider ein "ewiges gewinde", die anderen schrauben sitzen jetzt aber wieder stramm.

    die kontakt-fähnchen zu den kapseln hab ich auch mal wieder hochgebogen. dabei habe ich mich erinnert, dass ich das schonmal gelegentlich gemacht hatte.

    und das rein/raus spiel mit den XLRs hab ich jetzt auch hinter mir.

    der nächste einsatz dieser mikros ist dann anfang oktober, bin gespannt.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • guma
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    • 19. September 2025 um 15:08
    • #94

    Bin auch gespannt! ;)

  • Online
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    • 20. September 2025 um 08:14
    • #95

    Schrauben, die sich lockern obwohl sie dass nicht sollen kann man mit Schraubensicherungslack sichern, z.B. Loctite. Gibt es ein verschiedenen Varianten, halt nicht das "unlösbare" verwenden, sonst ist doof im Servicefall.

    Ich verwende 243, Medium strenght, für die Madenschrauben reicht sicher auch 222, low strenght.

    Ich habe damit z.B. alle Reduziergewinde in den Mikroklemmen gesichert, seitdem kein Gewinde mehr am Stativ geblieben.

    Grüße

    Insomnia

  • wora
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    • 5. Oktober 2025 um 18:48
    • #96

    so, gestern waren meine Pro35x nach der genannten Überarbeitung wieder im Einsatz.

    Diesmal tatsächlich komplett wieder ohne knacksen und knacken!

    Die Modifikation hat sich also tatsächlich gelohnt, Danke für die Tipps!

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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