Im Grunde ist "amtlich" das, was zuverlässig überall spielt und von den meisten akzeptiert wird. Die Namen sind dabei doch nur wieder Schall und Rauch.
System 500 Komponenten oder analoges Outboard Equipment im digitalen Zeitalter
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hach, dieses bildchen hab ich jetzt auch schon 20 jahre nicht mehr gesehen...

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Wobei mir gerade auffällt: "What the local sound company provided" ist tatsächlich noch am nächsten dran an "What the rider specified". Man sieht also: Die Local Company hat sich bemüht, mit dem "accountant approved" budget möglichst ordentlich abzuliefern.

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Also eigentlich heißt amtlich ja. Von Amts wegen unwiderruflich besiegelt.
Zum Beispiel: „Der Guma hat das Haus nun amtlich erworben.“
Das es nun als Qualitätsangabe missbraucht wird ist genau so falsch wie beim Wort Professionell.
Das heißt nämlich eigentlich auch nur das man für etwas Geld bekommt. Von gut oder schlecht verdient ist da nicht die Rede. Ein schlechter Handwerker ist trotzdem Profi.
Also geil wäre wenn hier ein Beamter mitliest und uns alles als amtlich Zertifiziert.
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Also eigentlich heißt amtlich ja. Von Amts wegen unwiderruflich besiegelt.
Zum Beispiel: „Der Guma hat das Haus nun amtlich erworben.“
Das es nun als Qualitätsangabe missbraucht wird ist genau so falsch wie beim Wort Professionell.
Das heißt nämlich eigentlich auch nur das man für etwas Geld bekommt. Von gut oder schlecht verdient ist da nicht die Rede. Ein schlechter Handwerker ist trotzdem Profi.
Also geil wäre wenn hier ein Beamter mitliest und uns alles als amtlich Zertifiziert.
Die (gedachte) Implikation wäre doch dann: Das da ist so gut, das würde sogar ein Amt als unumstößlich gut besiegeln.
Das können wir dann durchdeklinieren:
- Amtlicher Gitarrist
- Amtliches Gitarrensolo
- Amtlicher Gitarrenamp
- Amtliches Gitarrenampmikro
- Amtlicher Mix
- Amtliches Mischpult
- Amtliches Digitalmulticore
- Amtlicher Lautsprechercontrolle
- Amtlicher Amp
- Amtliche Box
Soweit mal meine Vermutung zur Genese dieser Begriffsverwendung.
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Ein paar gibt es ja tatsächlich. Ein studierter Pianist ist quasi amtlich. Er hat ja eine Urkunde vom Amt.
Bei Geräten die zb ein CE Siegel haben könnte man das auch behaupten. Daran merkt man schon das es eigentlich ja kein Qualitatives Merkmal per se ist.
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Die ganze Diskussion ist im Sinne des Ergebnisses eh Blödsinn.
Was bringt es denn, wenn einzelne Komponenten „amtlich“ sind?
Beispiel vom Wochenende:
- Pult: SD12 „amtlich“
- PA: 12er Banane V + Subs & Fills „amtlich“
- Bühne: grosse Trailerbühne „amtlich“
- FoH-Pavillon (von der Agentur gestellt): vom Wind zerstört (gebrochen, Ballest war dran)
- Materialsortierung: eher so medium, ein paar Sachen wurden erst beim Abbau aufgefunden
- Band: wollte mal so richtig „amtlich“ aufspielen, hat deswegen das Edrum gegen echtes Schlagzeug eingetauscht und sich das Stereo-IEM-Komplettangebot liefern lassen
- Bandtönler: mischt die Kapelle normalerweise auf einem alten Studiolive mit Stereosumme Edrum
Ergebnis: Das in Plane eingewickelte Pult war ca. 3-4 Stunden lang nicht benutzbar (die Lichtkollegin hingegen hat sich die Grandma untern Arm geklemmt und auf der Bühne weitergearbeitet), zeitgleich konnten Nebenbaustellen wg nicht auffindbarem Kleinmaterial nicht fertiggestellt werden - also konzentrierte sich alles auf die Zeit zwischen 20-23:30 Uhr - Nebenbaustellen fertig bauen, Systemcheck, Linecheck, Soundcheck/Proben mit der Band und dabei den Tönler IRGENDWIE
an der Digico einarbeiten...Im Endeffekt wäre ich mit einem „nicht amtlichen“ z.B. X32 zufriedener gewesen, damit hätte man in der Situation auf der Bühne einfach weiterarbeiten und später wieder umziehen können.
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also meine eigene PA spielt immer absolut amtlich!

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Die ganze Diskussion ist im Sinne des Ergebnisses eh Blödsinn.
Was bringt es denn, wenn einzelne Komponenten „amtlich“ sind?
Sehr schöner Beitrag aus der Realität!
Perfekte Beschreibung von dem, was ich wie oben beschrieben, den dödeligen Eventmanager-Aspiranten versucht habe, beizubringen!
War aber leider sinnlos mangels Vorstellungsvermögen.
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In dem Fall wäre natürlich ein D Live, I Live oder konzeptionell ähnliches gut gewesen.
Einfach Deckel drauf und mit dem Laptop von der Bühne weiter gewurschtelt.
Alternativ natürlich ein IPad.
Wieder ein Grund mehr für dieses Konzept.
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Ich glaube der Boris wollte sagen, dass das (amtliche
) Pult nicht das Problem war. 
By the way kann man bei einem DiGiCo auch mit dem Editor auf der Bühne weitermachen. Ersetze Casedeckel durch NEUE Plane + Spannset.
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Jein. Problematisch war die Kombination Gewicht des Pultes (stand leider nicht auf Rollen, mein Fehler) - mögliche Reaktionszeit - Regen - und bereits verlegtes Optocore, für das wir auch keine alternativen Patchkabel gehabt hätten. Vllt. hätten wir irgendwo noch Koax für‘s MADI zusammenkratzen können. Aber Video gab‘s bei dem job ausnahmsweise mal keines.
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Ich mag keine Planen für Pulte.
Stattdessen haben sich cases mit Kabeldurchführung seit gefühlt schon immer bei mir durchgesetzt. Keine Ahnuwarum das nicht Standard ist. Das ist mir 100x wichtiger als die sonst übliche Hundehütte für Kabel

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Ich mag keine Planen für Pulte.
Stattdessen haben sich cases mit Kabeldurchführung seit gefühlt schon immer bei mir durchgesetzt. Keine Ahnuwarum das nicht Standard ist. Das ist mir 100x wichtiger als die sonst übliche Hundehütte für Kabel

Der war dank frühzeitigem Helfer-Aufräumaktionismus eh schon wieder tief im Auflieger verschwunden 😁
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wo wir von =amtlich= gesprochen haben. Das ist noch in Betrieb ( Bishkek / Kasachstan ) Fader laufen Butterweich, auch wenn es aussieht als hätte es schon einen Krieg hinter sich. Wir hatten zum Glück eigenes Mat. am Start.
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Hat das Teil auch einen AZ5 Knopf?
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Kenn ich, hier sind die Fader Handgewickelt, nix Kohlebahn.
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bezüglich Analoges Outboard_ ich nutze an einem Behringer X32 gerne externe Effektgeräte für Hall/Delay/Specials, so kann ich die internen Effekte komplett für Multiband-EQs und Transient-Designer verwenden....
nur bei kleineren Gigs verzichte ich drauf...
Ich nutze (nicht immer alles, je nachdem wieviel aufwand ich treiben will/ Was ich denke gebrauchen zu können:
Halls: TC R4000, Lexicon 200, SPX900, DBX 290 (Project 1)
Delay: Roland Space-Echo (Gitarrentretmine), TC M300 (Multi-FX), TC D2, vor dem Delay meistens noch ein verzerrer (gitarrenbodentreter)
Sonstiges: DBX 120 XP (Subharmonic-Synth).
Die Hallgeräte führe ich über einen Submixer ins Pult zurück, hätte sonst zuwenig Inputs und auf/Abbau geht ein wenig schneller.
Mein diesjähriges Festivalsetup für die kleineren Openairs die ich so mache ist
TC4000 (Gesang, "Schöner" Hall), SPX900 (Drumhall), DBX 290 auf dem Direct-Out der Snare (keine Busse mehr frei am Pult.) , Harley Benton Vintage Overdrive+TC M300 (delay), DBX120 XP
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Mein Reden!
Ausser dem Aufwand für Verkabelung und Geschleppe spricht nichts gegen die Weiternutzung vorhandener und bezahlter Hardware bis sie auseinander fällt, vor allem wenn man ganz bestimmte (neudeutsch: vintage) Sounds weiter nutzen möchte.
Dazu muß man weder eine IT Baustelle aufmachen noch ein Vermögen in neue 500/900er Module investieren.

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Ausser dem Aufwand für Verkabelung und Geschleppe spricht nichts gegen die Weiternutzung vorhandener und bezahlter Hardware bis sie auseinander fällt,
Das gilt aber nur für die alten Säcke die noch genug gutes Zeugs im Schrank liegen haben. 😜
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