Ich finde schon das man da als BE einen Einfluss darauf hat.
Mit rechtzeitig etwas gut zureden bekommt man vlt. eine Horntop mit Delay statt ein Dreischachtellarray ohne Delay.
Auch werden einen de Subs vlt. in der Mitte zusammen gestellt statt LR.
Ich finde schon das man da als BE einen Einfluss darauf hat.
Mit rechtzeitig etwas gut zureden bekommt man vlt. eine Horntop mit Delay statt ein Dreischachtellarray ohne Delay.
Auch werden einen de Subs vlt. in der Mitte zusammen gestellt statt LR.
Ich denke mal, dass man als BE einer tourenden Band gegenüber einer lange bestehenden Beziehung zwischen Local und Veranstalter (wir machen das schon seit … so…) eher keine Chance hat. Da geht nur was, wenn man entweder selbst eine lokale 'Tongröße' ist oder die Band die älteren/besseren Beziehungen zum Veranstalter hat. ![]()
also wenn man hier so einige Leute liest, dann scheinen die lokalen beschaller eher wenig bis keine Ahnung von ihrem Job zu haben. ob das denn so richtig ist, ich weiß es ja nicht ![]()
Ich erinnere mich nicht, gesagt zu haben, das ich (die BEs) nicht locals kennen, die das mit den Bierzelten können? ![]()
Also bei mir lief das so:
Wir haben in unserem Rider den Hinweis, dass wir uns an die Grenzwerte der DIN15905-5 halten und wir dringend um Rückmeldung bitten, falls es anderweitige Beschränkungen gibt.
Daraufhin hat mich der Veranstalter rechtzeitig und sehr freundlich im Vorfeld kontaktiert: Es hätte in den letzten Jahren Beschwerden der Gäste gegeben dass es im besagten Festzelt (insbesondere im vorderen Bereich) zu laut gewesen sei. Darum würde für dieses Jahr darum gebeten, einen Stundenpegel von 93db(A) nicht zu überschreiten. Also habe ich ebenso freundlich geantwortet, dass unter diesen Umständen kein Konzert der Band möglich sei, das noch etwas genauer ausgeführt und darauf hingewiesen, dass seine Beschreibung daraufhin deutet, dass hier evtl. ein ungünstiges PA Design ursächlich für die Beschwerden sein könnte. Gut gemeinte Tipps (PA so hoch wie möglich, ordentlich ausrichten, horizontal möglichst eng abstrahlend, dazu idealerweise Delayline und Nearfills) habe ich mit der Bitte das mit der lokalen Firma nochmal durchzusprechen ebenfalls noch angefügt.
Tatsächlich wurde das jetzt für das komplette Festival so umgesetzt: Es hängt eine Delayline, dazu Pointsource + Bässe für die Front. Bezüglich Lautstärke haben wir uns darauf verständigt, dass wir vor Ort in beidseitigem Verständnis eine gute Lösung für alle finden werden... Wie gut das funktioniert werden wir sehen.
Dass man als BE einer tourenden Band keinen Einfluss hat kann ich so pauschal also auch nicht bestätigen - wie immer kommt es auf rechtzeitige und umsichtige Kommunikation an. Und im günstigsten Fall kommt dann am Ende auch ein besseres Ergebnis für die Gäste dabei raus.
Ich bedanke mich auf jeden Fall für die Tipps und jetzt BACK TO TOPIC PLZ ![]()
also wenn man hier so einige Leute liest, dann scheinen die lokalen beschaller eher wenig bis keine Ahnung von ihrem Job zu haben. ob das denn so richtig ist, ich weiß es ja nicht
Das sehe ich anders, wir haben ja schon auf Seite 1 mehr oder weniger klar gehabt das es hier um Kompromisse geht, mitunter auch wirtschaftliche.
Bedeutet also nicht zwingend das der lokale nicht wüsste was noch besser wäre, die Entscheidungen aber in eine andere Richtung gingen, meistens aus Gründen.
Währenddessen hat Schotte schrödingers hochton erfunden, denn die Veranstaltung aus meinem Profilfoto kann ja gar nicht stattgefunden haben, bzw. Kann nicht funktioniert haben weil ein Hochtöner ja gar nicht so viel schaffen kann.
Gleichzeitig kann der Hochtöner eines einzelnen LA Schlitz sehr wohl große distanzen zurücklegen, weil er ja wie auch schon weiter vorne einzig und alleine sein ihm zugewiesenes Stückchen Feld beschallt ![]()
ich bin übrigens immer noch point source fanboy, früher (im Sinne von frühe 2000er bis mittlere 2010er) gab es da eben nicht so viel Auswahl an aktuellen Produkten. Hat sich zum Glück geändert.
Dass man als BE einer tourenden Band keinen Einfluss hat kann ich so pauschal also auch nicht bestätigen - wie immer kommt es auf rechtzeitige und umsichtige Kommunikation an. Und im günstigsten Fall kommt dann am Ende auch ein besseres Ergebnis für die Gäste dabei raus.
Man kann ja auch mal Glück haben … in diesem Fall war der Veranstalter durch sein Vorerlebtes schon sensibilisiert und offen für Alternativ-Lösungen.
Außerdem gibt es ja auch Beschaller, die aus gleichen Erfahrungen und Überlegungen gleiche Schlüsse ziehen. ![]()
Ich hätte das Problem ja gerne andersherum gelöst: Redet den Veranstaltern ein, dass niedrige Zelte Quatsch sind. Sowohl für die Gäste, als auch für die Technik.
Wären alle Festzelte von Haus aus schonmal 2m höher an der niedrigsten Stelle als jetzt würde das für die darin verortete Eventbranche viele Probleme lösen.
aber der Zeltbauer würde dann anfangen mit Erdnägeln etc, damit ihm die zelte nicht wegfliegen.
aber der Zeltbauer würde dann anfangen mit Erdnägeln etc, damit ihm die zelte nicht wegfliegen.
Muss bei den normalen aktuellen Zelten ebenfalls ![]()
aber der Zeltbauer würde dann anfangen mit Erdnägeln etc, damit ihm die zelte nicht wegfliegen.
wieso "aber" ??
Ein Zelt mit 2,5m an der Seite hat eine geringere Windangriffsfläche als eins mit 3,5m oder?,
aber auch ein flaches 2,5m zelt muss gesichert werden.
Aber das niedrigere erfordert weniger Aufwand
Weniger Aufwand fürs Zelt, mehr Aufwand für die Technik, schlechteres Ergebnis für die Technik.
Ich persönlich wüsste ja, was ich bevorzugen würde...
Kommt drauf an ob du Zeltbauer oder Eventtechniker bist. Oder Veranstalter, der den Zeltbauer bezahlt, der ein Zelt mit erhöhtem Aufwand bauen soll…
Am Kara gab es doch jüngst ein Update auf Kara II. Diese Updates kann man sogar nachrüsten auf alte Systeme.
Für den Werterhalt der Investition war das ein guter Schachzug von L-Acoustics. Es wurden aber letztendlich nur die Plastikform vorne ausgetauscht, um die Klappen einzuführen.
Beide Treiber sind in diesem 2-Wege System immer noch die gleichen und damit bleibt das System technologisch "alt". Es gibt mittlerweile leistungsstärkere und ggf. besser klingende Lautsprecher. Aber dann wäre es ein neues Produkt (K4 ?) geworden.
Sofern ich nicht irgendwelche Tecrider erfüllen muss für Produktionen, etc. sah ich keinen Sinn dadrin KARA zu kaufen, als "Einstieg" in die L-Acoustics Welt.
Ich bin nur Kleinverleiher und brauch nur ein großes skalierbares System + viele kleine Standard Böxlies. Die Coda-Welt ist zwar nicht billiger, aber in der Auswahl an Böxlies für unterschiedliche Beschallungssituationen in meiner Welt besser aufgestellt und für meine Ohren klingen die 3-Wege Systeme richtig gut.
Ich würde ja das Kara eher als Goldstandard in der L-acousticswelt bezeichnen. Ich denke nicht das hier in absehbarer Zeit ein Nachfolger kommt. Wir haben mal einen Blindvergleich gemacht. Nicht immer konnten wir das Kara vom DV-Dosc klar unterscheiden. Da hat sich nicht viel getan die letzten 20J. Wohl aber bei den Amps und Presets.
Die L-Fins sind nicht nur ein Plastiktrum sondern ein extrem nützliches Werkzeug, welches alleine schon ein Grund sein kann sich für L-Acoustics zu entscheiden.
Das kleine Coda ist sicher nicht schlecht (<-- wohl eher untertrieben
). Alles was ich bisher davon gehört habe würde ich das klar höher als Kiva ansiedeln. Mit einer Kara kommt es aber definitiv nicht mit.
Ja wir sind auch nur eine kleine Klitsche mit vielen RT2 und RT4 und einige PT7 dazu XS4. Also alles Pointsource Topteile. Wenn ich ein Linearray brauche, dann mieten wir das eben zu. Dabei sind Kara und D&B V immer noch bei den bevorzugten Produkten. Seit Kara2 sind kompliziertere Locations noch besser handelbar.
Mit Fohhn haben wir leider vermutlich vor langer Zeit auf das "falsche" Pferd gesetzt. Das Focus Venue ist zwar super, für uns aber zu unflexibel.
Normale Arrays kann man nur das Waveline gebraucht kaufen. Andererseits sind zumindestens alle Topteile nun ca. 20Jahre alt, mehrfach abbezahlt und werden immer noch gerne gemietet.
Wo wir eigentlich bei den Linearrays sind. Wie verhält es sich mit Beamsteering Systemen? Ich kenne persönlich nur das Focus Venue. Wie sind eure Erfahrungen? Rein vom Rigging kommt so ein System einem Horn deutlich näher. Drunter schieben und hoch damit. Danach einrichten. Damit könnten doch einige Nachteile von klassischen Modulen der Vergangenheit angehören
Wie verhält es sich mit Beamsteering Systemen?
ich kenne diese technik selbst nur von kleinen linienstrahlern für konferenzraumumgebungen.
aber damit das richten des schallstrahls auch bei großen systemen funktioniert, muss meiner ansicht nach auch der hochton vertikal breit abstrahlen können - und dann kommen wir zu den erwähnten kritikpunkten aus dem video in beitrag #112
sorry, größere systeme, die das prinzip beamsteering benutzen, kenne ich nicht aus eigener erfahrung.
zum Thema beim Stearin fällt mir immer nur eaw ein. die haben das in den 90igern schon im Programm gehabt. das wird seinen Grund haben, warum sich das nicht umgesetzt hat. vermutlich weil man eine Linie einfach schneller hoch bekommt und winkelt als ein beim Stearing. da muß immer wer dabei sein, der software kann. bei einer Linie reicht ja ein Zettel mit den winkeln