Die genannten Richtfunk (Point to Point) Lösungen sind eine Möglichkeit Störungen zu minimieren
und dann aber immer drauf achten, sender und empfängerantenne möglichst hoch zu positionieren!
richtfunkstrecken mögen keine gegenstände in ihrem weg!
Die genannten Richtfunk (Point to Point) Lösungen sind eine Möglichkeit Störungen zu minimieren
und dann aber immer drauf achten, sender und empfängerantenne möglichst hoch zu positionieren!
richtfunkstrecken mögen keine gegenstände in ihrem weg!
Zum Glück ist es ein Acker. Da gibt es nur neben dem Platz grünzeug. Der Sender wäre ja eh erhöht und der Empfänger kann auf ein Hütten Dach
Zum Glück ist es ein Acker. Da gibt es nur neben dem Platz grünzeug. Der Sender wäre ja eh erhöht und der Empfänger kann auf ein Hütten Dach
....es gibt an einer Seite einen 2m hohen Hügel.
Das ist aber doch kein Hügel sondern bestenfalls eine Bodenwelle. Ich würde da mindestens noch einen vernünftig balastierten Trusssteher mit 4-5m darauf stellen.
So ist es. Und dann ist der Aufwand schon wieder deutlich höher als mal eben 5-10 Kabeltrommeln mit Catleitung zu verlegen. Wir machen öfter mal (W-)Lan-Netzwerke, aber quasi niemals Richtantennensysteme, da diese viel zu Aufwendig in der Einrichtung sind im vergleich zu nem Kilometer Kabel und ein paar Switchen. Nur z.B. Flüsse oder ähnliches würden wir mit Richtantennen überbrücken.
AP an den Jeweiligen Abnahmestellen gibt es natürlich für die Ticketscanner. Die Kassen sind je nach System direkt per Kabel eingebunden oder eben per AP.
Eine gute Versicherung ist wohl Vorraussetzung das man sowas machen kann.
was ist denn an einer Richtstrecke so aufwendig? ich gestehe, das ich noch keine gebaut habe.
was ist denn an einer Richtstrecke so aufwendig? ich gestehe, das ich noch keine gebaut habe.
stichwort: "fresnel-zone".
eine richtstrecke ist vorteilhaft, wenn man mit einer bestimmten energie besonders weit kommen will - oder wenn man abhörsichere verbindungen braucht.
nachteil ist, dass die strecke anfälliger ist gegenüber dingen, die sich quasi "im strahl" befinden. denn gegenüber rundstrahlantennen wird das signal nicht z.b. zufällig an einer häuserwand reflektiert und kann dadurch irgendwie trotzdem empfangen werden... wenn der weg verstellt ist (vielleicht sogar durch einen ballon), dann geht da schnell nix mehr.
gerade im WLAN bereich ist das durch die kurzen wellenlängen relativ empfindlich, weshalb man die antennen wirklich möglichst hoch montieren sollte.
das bedeutet aber nicht automatisch, dass es nicht funktionieren kann!
aber wenn du keine erfahrungswerte damit hast, würde ich auf jeden fall eine kabellösung empfehlen.
oder du buchst dir ne firma dazu, die das wirklich umsetzen kann. wir würden die beschallung von 3000 leuten ja auch keinem amateur überlassen ![]()
ich werde im ersten Anlauf mit fall back kabel da dran gehen. da es da einen Feldherren Hügel gibt, ist das mit Antenne hoch kein problem. hat denn hier wer Erfahrungen mit den unifi 60 gHz Antennen?
Moin,
ich habe unlängst auf zwei der größeren Festivals im Norden ähnliche Netzszenarien betreut. Dort kam u.A. Ubiquiti Wave Nano/Micro erfolgreich als Richtfunk zum Einsatz.
Dein Vorhaben steht und fällt mit vor Ort vorhandenem RF-Management und den lokalen Gerätedichten. 60 GHz ist meist noch recht unbefleckt, vertrauen tun wir darauf dennoch nur da, wo die Kabelverlegung nicht mehr praktikabel ist. Die Endgeräte selbst binden wir aus der Erfahrung heraus zu 90% kabelgebunden an, da gerade embedded-Geräte, wie z.B. EC-Terminals, sehr empfindlich auf geschäftige Funkumgebungen reagieren. Wenn WLAN zum Einsatz kommen soll, empfiehlt sich eine hohe Dichte an Accesspoints, niedrige Sendeleistungen und eine möglichst geringe Distanz zum Endgerät.
Ich kann dir, insbesondere für erste Versuche, nur ans Herz legen, jemanden mit etwas Erfahrung in diesem spezifischen Bereich mit ins Boot zu holen, du könntest z.B. mal bei https://etherforce.net/ vorbeischauen, die haben das benötigte Material auch als Dry-Hire im Bestand und sind recht preisgünstig.
da die Gegebenheiten leider nur etwas an wlan zulassen, ist das meiste eh kabel. so ein bißchen it können wir auch. danke für den Tip mit etherforce.
da ist nichts an funk unterwegs. da haste nicht mal handy empfang ![]()
da haste nicht mal handy empfang
Aus diversen Gründen ist das aber bei einem 3000-PAX-Festival nicht gut. Werden dort Notrufsäulen / -punkte installiert oder wie funktioniert das im Notfall? Person kollabiert auf dem Zeltplatz, Brand, etc.
das ist nicht mein aufgaben gebiet. ich verkabele bzw. verfunke das Kassensystem, nicht mehr und nicht weniger. da wird auch niemand, bis auf der admin einen zugriff auf das lan bzw. wlan haben. für den zentralen router kommt eine usv mit überspannungsschutz. die lan Wege bekommen auch einen überspannungsschutz. der router wird 2 mal aufgebaut, so das ein Ausfall kompensiert werden kann.
das Hauptnadelöhr wird wohl die starlink sein.
der router kann und wird fernüberwacht werden.
da die Gegebenheiten leider nur etwas an wlan zulassen, ist das meiste eh kabel. so ein bißchen it können wir auch. danke für den Tip mit etherforce.
da ist nichts an funk unterwegs. da haste nicht mal handy empfang
Gern, hoffe ihr kriegt das gut über die Bühne!
Zitatda ist nichts an funk unterwegs. da haste nicht mal handy empfang
Erfahrungsgemäß führt gerade das dazu, dass die Nutzer auf die vorhandenen SSIDs hämmern und aus Spaß mal ein paar Kennwörter ausprobieren...und Airspace ist ja nicht nur Handynetz, da gibt's mittlerweile genug andere Spielereien. Aber wenn ihr sowieso größtenteils verkabelt, zumindest in den kritischen Bereichen, wird das schon gut gehen ![]()
Starlink war übrigens bei den referenzierten VAs auch für die abgelegenen Bereiche im Einsatz und hat, auch bei mehreren "Schüsseln" auf dem Gelände ziemlich gut performt. Glaube also nicht, dass ihr da einen großartigen Engpass im Bereich Kapazität haben werdet, wenn es sich nur um normalen Kassen- und Paymenttraffic handelt.
Erfahrungsgemäß führt gerade das dazu, dass die Nutzer auf die vorhandenen SSIDs hämmern und aus Spaß mal ein paar Kennwörter ausprobieren...
genau diese gefahr würde ich da auch erstmal sehen. aber selbst wenn da niemand absichtlich versucht, in das WLAn zu kommen: die erfahrung zeigt, dass immer mehr leute mit eingeschaltetem WLAN in handy rumlaufen. und gerade wenn das funknetz schlecht oder nicht vorhanden ist, versuchen diese geräte über vorhandene WLANs ans internet zu kommen...
und gerade wenn das funknetz schlecht oder nicht vorhanden ist, versuchen diese geräte über vorhandene WLANs ans internet zu kommen...
Aber doch nur bei einem aktiven Verbindungsversuch.
Solange das WLAN verschlüsselt ist, versucht das Handy von alleine garnix.
ihr meint also das passwort 123456 wäre etwas schwach? ![]()
es war kurz im gespräch ein nicht priorisiertes offenes wlan mit begrenzter bandbreite anzubieten. das wurde aber zum glück schnell abgewählt.
akzueller stand ist jetzt, das die frage nach den kassen typen offen ist. ich würde die ja gerne im 5ghz netz betreiben, wenn es geht.
ich würde die ja gerne im 5ghz netz betreiben, wenn es geht.
das wird vermutlich sehr viel ausmachen.
Aber doch nur bei einem aktiven Verbindungsversuch.
Solange das WLAN verschlüsselt ist, versucht das Handy von alleine garnix.
ja, sollte man annehmen. aber bei uns in der halle habe ich die erfahrung gemacht, dass bei voll besetzten haus das iPad öfter mal den kontakt zum audio-WLAN verliert. in der leeren halle steht die verbindung immer stabil.
irgendwas passiert da also - aber ich weiß ehrlich gesagt nicht, was genau.
wenn immer mal wieder eins von 1000 handys los sendet, dann kann das schon reichen, das so ein wlan voll ist. ich habe dasja schon mehrfach mit wireless solution g6 getestet. solange da eine richtantenne verwendet wird kommt man sicher durch 1500pax durch. mit der standart antenne wackelt es ab und an.
ein insgesamt spannendes thema, wie ich finde.
ja, sollte man annehmen. aber bei uns in der halle habe ich die erfahrung gemacht, dass bei voll besetzten haus das iPad öfter mal den kontakt zum audio-WLAN verliert. in der leeren halle steht die verbindung immer stabil.
irgendwas passiert da also - aber ich weiß ehrlich gesagt nicht, was genau.
das Stichwort ist Airtime.
das Problem ist quasi das die Telefone anfragen ob eines der bakknten Netzwerke vielleicht was erzählen möchte. und da die nur senden wenn grad frei ist (genauso wie dein Tablet) ist schnell die Luft voll.
du kannst ja auch zwei 8oder mehr) Netzwerke auf dem gleichen WLAN-Kanal haben. dann hat mit weniger Bandbreite
https://wiki.freifunk-franken.de/w/WLAN_Frequenzen
hier sieht man auch, warum Schmale (20MHz) Kanäle vorteilhaft sind, wenn viele AP's gleichzeitig senden.
so mal grob gesagt
meine WLANs für die fernsteuerung von geräten definiere ich grundsätzlich mit der kleinsten bandbreite. für die paar daten genügt das völlig.