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Erfahrung zu HK Audio Linear 9

  • Willi_Audio
  • 13. November 2024 um 04:28
  • Lampenschubser
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    • 14. November 2024 um 08:37
    • #21

    Also ich hab kein zweierlei. Für Partys wird einfach das gleiche her genommen (vlt. eher das was gerade nicht frisch gestrichen und einen neuen Frontschaum hat).

    Das mit der Plastizität oder Körnigkeit stelle ich auch immer wieder fest. Seltsamer weise gibt es dieses Phänomen bei normalen Pointsources meiner Meinung nach deutlich weniger als bei diesen Modernen Hochtonformern. Aber belegen kann ich das nicht.

  • Pulenk
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    • 14. November 2024 um 09:22
    • #22

    Wir haben zwei Monitore von KS. Da hätte ich dieses Phänomen eigentlich nicht erwartet mit FIR und "analogem" Hochton-Amp . Die Monitore sind klanglich schon gut, haben aber auch diese gewisse "Körnigkeit" im Klang.

    Ähnliches Konzept, anderer Hersteller: Bei den Lambda-Labs TX-3 hab ich dieses Phänomen nicht wahrgenommen...

    Dachte früher, es liegt vielleicht an den digitalen Controllern oder den D-Class-Amps.

    Hab aber in letzter Zeit einige LS über Class-D-Amps gehört, die wunderbar plastisch abgebildet haben...

    Hmmm... bleiben noch die Controller (incl. Wandler) und natürlich die Treiber als Ursache...

    Meine Schlussfolgerung:

    Es hilft also am Ende immer nur das eigene Ohr. Weil Lautsprecher mit perfektem Frequenzgang und linearer Phase können sehr unterschiedlich klingen.

  • karel noon
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    • 14. November 2024 um 10:34
    • #23
    Zitat von Willi_Audio

    Als erstes möchte ich mich herzlich bedanken! Mit so schnellen Antworten und Hilfestellungen habe ich nicht gerechnet!

    Wir sind aus Österreich, Salzburg um genau zu sein.

    karel noon & secluded genau so ist es, 3000 Personen sind nicht gleich 3000 Personen.

    Bei unseren Veranstaltungen die gerade so anstehen, sprechen wir von 1300 Personen maximal vor der Bühne bei dem größten Fest. Breite der Veranstaltungsfläche vor der Bühne ist 18m und Länge nach hinten 30m. Nach den 30m befindet sich noch beidseitig 15m Bar- Bereich, Würstelstand etc. wo meistens noch so um die 700 Menschen herumgeistern.

    Im Grunde sprechen wir vom klassischen Dorffest, Bierzelt, Stadtfest, Vereinsfest auf dem Land. Also wenn das die Anlage hinbekommen würde, wäre es natürlich der absolute Hammer!

    Sehr gerne würden wir mal eine teste.

    Wisst ihr, ob in Österreich eine rumsteht?

    Lg

    Willi

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    Ich spreche mal mit den Kollegen :)

    Ich denke schon das dieses System zu euch passen wird.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

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  • karel noon
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    • 14. November 2024 um 10:37
    • #24
    Zitat von gert

    Also zum Bedenken würde ich hier gerne mal einwerfen. Wie weit ein System kommt, hängt ausschließlich vom Pegel und der Direktivität ab. Sonst gibt es da keine herstellerspezifische Magie.

    Will sagen, wenn die Systeme gleich klingen, gleiche Richtwirkung haben und gleich laut sind, kommen sie auch gleich weit.

    Wäre schön wenn wir von diesem Mantafahrer Parameter mal weg kämen

    Danke 🙏

    Sehen wir auch so, ist mitunter schwer durchzusetzen.

    Aber das hier besprochene System ist ja quasi ideal als Anschauungsobjekt: ziemlich eng bündelndes Horn im HF, im MF macht es dann das Cluster.

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  • Willi_Audio
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    • 14. November 2024 um 11:04
    • #25
    Zitat von karel noon

    Ich spreche mal mit den Kollegen :)

    Ich denke schon das dieses System zu euch passen wird.

    Alles klar, danke dir :thumbup:

  • Willi_Audio
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    • 14. November 2024 um 11:09
    • #26
    Zitat von Pulenk

    Da wird nur ein Live-Test unter den geplanten Einsatzbedingungen helfen.

    Ich habe das System bei einer Produktvorführung gehört.

    War allerdings nur ein großer Raum und keine Halle.

    Das Konzept finde ich auch sehr interessant und flexibel. Hinten auf der Box kann man ohne großen Aufwand den Controller der entsprechenden Aufstellungsvariante anpassen.

    Gehört hab ich ein Top pro Seite mit 2x 18er Sub.

    Mein subjektives Hörerlebnis:

    Klang ganz aufgeräumt, aber trotz FIR und glattem Frequenzgang hat mir im HT irgendwie die Auflösung gefehlt. Irgendwie eine gewisse „Körnigkeit“ im Klang in diesem Bereich (schwer zu beschreiben).

    Eine aktive 12/2er älteren Datums direkt daneben hatte dieses Problem nicht. Dieses Phänomen (keine plastische Abbildung) erlebe ich bei vielen aktuellen Lautsprechern. Ich bin aber noch nicht darauf gekommen, an was es genau liegt…

    Alles anzeigen

    Danke für die Info :thumbup:

    Wie groß war der Raum ca.?

    Bezüglich Körnigkeit würde ich gerne wissen ob es ein kratzen oder eher ein undefinierter Bereich war?

    Lg

  • Lampenschubser
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    • 14. November 2024 um 11:20
    • #27

    naja gut, aber ich denke das die Parameter bestenfalls dafür taugen innerhalb des selben Herstellers die Daten zu vergleichen. Ansonsten weis ja eh jeder, dass das einfach keinen Sinn macht.

  • karel noon
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    • 14. November 2024 um 12:05
    • #28
    Zitat von Lampenschubser

    naja gut, aber ich denke das die Parameter bestenfalls dafür taugen innerhalb des selben Herstellers die Daten zu vergleichen. Ansonsten weis ja eh jeder, dass das einfach keinen Sinn macht.

    Ich hoffe ja das durch AES75 das ganze besser wird.

    Spannend dabei: die Ergebnisse von Anselm Görtz sind diesen sehr ähnlich, es gibt also schon eine recht große Datenbasis, das hier besprochene System war ja auch schon im Production Partner:

    https://paforum.de/index.php?attachment/6377-pp-2022-03-linear-9-pdf/


    Wenn da ein Wert steht, stimmt der auch :)

    Willi_Audio schreib mir doch mal ne Mail knoon@musicandsales.com

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  • karel noon
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    • 14. November 2024 um 12:10
    • #29
    Zitat von Pulenk

    Klang ganz aufgeräumt, aber trotz FIR und glattem Frequenzgang hat mir im HT irgendwie die Auflösung gefehlt. Irgendwie eine gewisse „Körnigkeit“ im Klang in diesem Bereich (schwer zu beschreiben).

    Eine aktive 12/2er älteren Datums direkt daneben hatte dieses Problem nicht. Dieses Phänomen (keine plastische Abbildung) erlebe ich bei vielen aktuellen Lautsprechern. Ich bin aber noch nicht darauf gekommen, an was es genau liegt…

    Das kann an so vielen Dingen liegen, ich empfinde das manchmal auch so beim Test hören, ob es dann in der Praxis relevant wird…

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    • 14. November 2024 um 12:20
    • #30

    Hach ja, ich freu mich jedenfalls, falls mir so ein Linear 9 mal über den Weg läuft. Da wird man sicher gut damit arbeiten können. Wär mal was anderes als die üblichen Verdächtigen.

    Und selbst die Messungen die Verlinkt sind, sind irgendwo auch quatsch.

    Topteile Im Halbraum messen ... wieso?

    Bei einem Wedge verstehe ich das ja noch so halbwegs... Bei einen Sub ist das sogar vlt. Sinnvoll.

    Oder was will ich an nem Reflexport an Nahfeld messen.

    In der Praxis auch völlig egal.

    Ich bin mir sicher da kommt genauso viel raus wie aus jedem anderen 2x10er Topteil, nur lässt es sich schön Clustern und durch die Untenliegenden 10er kommt man schnell auf Stackinghöhe wenn es mal sein muss, Dafür klingt es anders als ein Symmetrisch angeordnetes System.

  • karel noon
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    • 14. November 2024 um 12:35
    • #31
    Zitat von Lampenschubser

    Topteile Im Halbraum messen ... wieso?

    Bei einem Wedge verstehe ich das ja noch so halbwegs... Bei einen Sub ist das sogar vlt. Sinnvoll.

    Ich bin mir sicher da kommt genauso viel raus wie aus jedem anderen 2x10er Topteil, nur lässt es sich schön Clustern und durch die Untenliegenden 10er kommt man schnell auf Stackinghöhe wenn es mal sein muss, Dafür klingt es anders als ein Symmetrisch angeordnetes System.

    Schau mal auf die Fotos, der Messraum ist eben so wie er ist ;)

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  • Lampenschubser
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    • 14. November 2024 um 12:42
    • #32

    Ändert halt nix daran das die Messergebnisse mit den in der Praxis erreichten werten nicht viel gemeinsam haben.

    Frei nach dem Motto: "Wer viel misst, misst viel Mist."

  • audiobo
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    • 14. November 2024 um 15:10
    • #33

    Sorry, aber das ist genau das Geschwätz welches den Herstellern und interessierten Nutzern die Arbeit, vergleichbare und für den realen Nutzen sinnvolle Messergebnisse zu generieren oder zu verstehen, nur zusätzlich erschwert.

    Und so wird man nie von Aussagen wie „1x18“-SuperSub mit 145dB an 20‘000W PMPO“ wegkommen.

    Bildet euch, lernt die Umrechnung Halbraum/Vollraum, lest nach was ein Crestfaktor ist und versucht die Arbeit einiger Hersteller und Messtechniker an dem Thema anzuerkennen. Die wollen euch nicht einfach alle nur verarschen und abzocken.

    Ich bin wirklich kein Spezialist auf dem Gebiet, aber bis jetzt habe ich jede Herstellerangabe* (*mit den richtigen im Datenblatt hoffentlich vorhandenen Zusatzinformationen) auf ein Vergleichsniveau bringen können.

    Und nein „RMS“ ist nicht der einzig aussagekräftige Wert oder hört hier einer gerne weisses Rauschen im Vollclipping zur Entspannung?

  • Lampenschubser
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    • 14. November 2024 um 15:23
    • #34

    ich fühle mich doch garnicht verarscht.

    Aber was will ich den erreichen. Eine Halbraummessung von Topteilen führt unweigerlich zu Abweichungen in Pegel und Frequenzgang.

    Zusätzlich ist das ganze dann noch abhängig vom Abstrahlverhalten.

    Da kann ich dann berechnen was ich mag, das gesehene und das bei einem sinnvollen Aufbau gemessene passt einfach nicht zusammen.

    Bei einem Sub z.B. finde ich eine Halbraummessung sehr Sinnvoll, da es nun mal die Realität für die meisten Subs abbildet.

    Und ja, in dem Messraum ist es halt wie es ist.

    Am Besten ist einfach wie Karel Moon schreibt antesten. Da kann man so viel messen und vergleichen wie man will. Man muss das Zeug auch mal in die Hand nehmen. Schauen wie gut die Systemcases, Flughardware usw. funktioniert oder wie sonst das Handling ist. Das ist ja mindestens so wichtig wie das was am Ende raus kommt (gut sind Lautsprecher von halbwegs namhaften Herstellern ja i.d.R. alle).

  • audiobo
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    • 14. November 2024 um 16:29
    • #35
    Zitat von Lampenschubser

    Eine Halbraummessung von Topteilen führt unweigerlich zu Abweichungen in Pegel und Frequenzgang.

    - Pegel sind 6dB Unterschied

    - Frequenzgang bleibt, wenn man‘s richtig macht (Grenzflächenmessung) erhalten.

    Zitat von Lampenschubser

    Man muss das Zeug auch mal in die Hand nehmen.

    Das streitet ja auch keiner ab. Aber mal eben Material von 3 Herstellern zum möglichst objektiven Vergleich (also nicht „aus dem Gedächtnis heraus“) parallel in eine Halle stellen ist noch mal ein anderer Aufwand.

  • wora
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    • 14. November 2024 um 18:10
    • #36

    ich will´s mal so sagen:

    in meiner jugend war ich mit meinen HiFi boxen nicht zufrieden. ich habe dann, nachdem ich ein bisschen geld angespart hatte, neue boxen gesucht. das örtliche fernsehgeschäft hatte prospekte rumliegen - und da sah ich sie:

    die box war eine standbox in weiß, mit zwei-wege technik und irgendwas um die 100W oder so und einem frequenzgang von etwa 30-20.000Hz - und die sah richtig toll aus! und sie war bezahlbar!

    also habe ich sie bestellt...

    zuhaus aufgebaut kam das erwachen: eine wirklich schöne box- aber mit richtig miesem sound!

    und seit dieser erfahrung habe ich nie wieder lautsprecher gekauft, die ich mir nicht VORHER angehört habe!

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • audiobo
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    • 14. November 2024 um 18:49
    • #37

    Das heisst, seitdem ignorierst du sämtliche technischen Details, titulierst alle Herstellerangaben und Testberichte als FakeNews, bist der AlternativeFürBeschaller beigetreten und hörst dir einfach JEDE Lautsprecherbox an, bis du die richtige für dich gefunden hast? 😁

    100W 30-20000Hz ist aber auch Blödmarkt-Niveau, das kannste unter „doofe Fehler“ verbuchen. 😉 (Den haben wir aber alle irgendwann mal gemacht.)

    Ps: iron

  • wora
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    • 14. November 2024 um 21:26
    • #38

    nein, natürlich nicht ;)

    technische daten nehme ich nicht immer ernst, das sagt mir meine erfahrung. aber man kann sie als "bordstein" begreifen, mithilfe derer man dann passende kandidaten eingrenzen kann.

    mit den technischen daten wählt man also erstmal produkte aus, die für die geforderte anwendung interessant sein könnten - und zum schluss hört man sich die ausgewählten produkte dann an und wählt für sich den sinnvollsten kompromiss.

    das halte ich persönlich für die beste vorgehensweise.


    Zitat von audiobo

    100W 30-20000Hz ist aber auch Blödmarkt-Niveau, das kannste unter „doofe Fehler“ verbuchen. 😉 (Den haben wir aber alle irgendwann mal gemacht.)

    ach herrjeh... damals war ich 16 oder 17... verzeih mir bitte, dass ich damals noch nicht professionell genug war :)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • audiobo
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    • 15. November 2024 um 21:37
    • #39
    Zitat von wora

    ach herrjeh... damals war ich 16 oder 17... verzeih mir bitte, dass ich damals noch nicht professionell genug war :)

    Meine erste Selbstbaubox mit 14 oder 15 hatte immerhin schon einen McBrown 15"er vom Völkner mit sagenhaften 250W Musikbelastbarkeit und 2 dicke Piezos... 🤣

    Die mkII ein Jahr später bekam dann nebst dickerem Holz einen 8"-Tiefmitteltöner spendiert... (im Ergebnis immer noch Kotz* )

  • floger
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    • 15. November 2024 um 22:07
    • #40

    Ich hab mir in dem Alter ein Paar Canton Fonum 330 geleistet und bisher nicht bereut. Das waren meine ersten eigenen Boxen, nach dem Ghettoblaster und den alten Dual von meinem Vater.

    Einmal editiert, zuletzt von floger (16. November 2024 um 11:37)

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