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Leistungsmessung JBL MPA 1100 Dauer und Dynamik burst test

  • <Andi>
  • 18. März 2025 um 22:17
  • <Andi>
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    • 18. März 2025 um 22:17
    • #1

    Hallo!

    Hier der nächste Test einer alten klassischen PA Endstufe ,

    dieses mal die JBL MPA 1100 , welche mit 1100 Watt an 4 Ohm angegeben war.

    Hier ist das Prüfprotokoll:

    JBL MPA 1100 Leistungs test protokoll

    Wer mag, kann sich das Video ansehen:

    JBL MPA 1100 Leistungs test video

    Viel Spaß!

  • test
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    • 18. März 2025 um 23:42
    • #2

    gab es die nicht auch unter dem namen clayton?

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  • Jürgen Klingel
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    • 18. März 2025 um 23:54
    • #3
    Zitat von test

    gab es die nicht auch unter dem namen clayton?

    Hmm...mir geistern baugleiche QSC EX 4000er im Kopf rum.

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • novaandreas
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    • 19. März 2025 um 08:17
    • #4

    die MPA sind QSC EX. Die Clayton Endstufen von Harman waren Daub aus Deutschland.

  • skyper
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    • 19. März 2025 um 08:35
    • #5

    Hast Du den Prügel auch mal im Zustand "mit Reminiszenzen vergangener Epochen" gemessen?

    Das wäre ein wirklich spannender Vergleich, nachdem bei Fragen zu China-Böllern die "nimm halt ein altes Eisenschwein "-Rufe immer wieder aufkommen.

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
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  • test
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    • 19. März 2025 um 08:41
    • #6

    Die Rufe kommen gerne aus der Ecke festeinbau und billig gebraucht.

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  • secluded
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    • 19. März 2025 um 09:06
    • #7

    ...deswegen bekommt man ja auch noch alte Eisenschweine verkauft :S

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • <Andi>
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    • 19. März 2025 um 09:42
    • #8

    Im Prinzip hat es das Design dieser Endstufe bis in die heutige Zeit gut kopierter chinaböller geschafft. Das Design ist sehr alt, gibt es aber leicht modifiziert und etwas leistungsstärker in Form von QSC RMX 4050HD auch heute noch zu kaufen. Produziert in China.

    Kopiert wurde das Design mehrfach.

    Es hat in den letzten Jahren Änderungen bei der Leistungsmessung gegeben. So wird heutzutage kaum noch dauerleistung gemessen und schon gar nicht bei 50Hz.

    Damit kann man *hust* verdecken ob ein amp dem ohmschen Gesetz folgen kann oder Schwächen im Netzteil aufweist, die Werte im Datenblatt sind dann eben sehr hoch.

    Dieses Eisenschwein im Video wurde nie mit burst Messungen gemessen , so kann man heute schlecht Vergleiche ziehen.

    Kurz: der Hobby PAler, kann einen guten chinaböller nehmen oder ein oldschool-Eisenschwein , kostet fast nichts.

    Bei diesem Amp war es immer blöd, wenn man nur den Ruhestrom justieren wollte, da musste das ganze Zeug herausgenommen werden. Die chinamänner erkannten das und haben der phonic xp 5000 oder crown xls 5000 ein Update des mainboards in Form einer Bohrung in diese verpasst: Ruhestrom lässt sich nun im eingebauten Zustand an beiden Kanälen justieren 😊👍

    Nahezu Identische Endstufen sind folgende:

    MPA 1100 = QSC Ex 4000 ( Danke Jürgen )

    MPX 1200 = QSC MX 3000a

    QSC RMX 5050 = phonic xp 5000, crown xls 5050

    Eine Crown XLS 5000 habe ich grad auf dem Tisch, zickt noch etwas herum aber kurze 1kHz Sinus Messung ergab noch wesentlich mehr Power. Auf dem Board steht aber phonic xp 5000 drauf 😂

  • <Andi>
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    • 19. März 2025 um 12:01
    • #9

    skyper:

    Den Austausch der Elkos hätte ich mir im Nachhinein sparen können, da ich sie alle nachgemessen hatte, der ESR war perfekt wie bei den neuen Elkos. Hier war ich damals zu voreilig, irgendjemand hat mal geäußert, dass diese Elkos in diesen Amps immer schlecht sind, und alle 3 Jahre ein Austausch nötig wäre.

    Ich habe es dennoch getan weil es a) einfach und günstig war und

    b) ich gleiche Voraussetzungen schaffen wollte um mit einem neuen chinaböller vergleichen zu können .

    Den Beweis dafür werde ich in naher zukunft liefern, eine baugleiche QSC MX 3000a Baujahr 1997 ist demnächst dran und die wurde nie befummelt, Ich werde lediglich den Ruhestrom prüfen ggf. nachstellen.

  • FHAudio
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    • 19. März 2025 um 13:08
    • #10

    Interessant finde ich das zwischen Dauer und Peak kaum Unterschied ist.

    Liegt das rein an der Pufferung oder auch an der Schaltung ?

    Wir hatten mal vor Jahren einen interessanten Test.

    Ein Kollege der immer seine Sackschweren Amps rumschleppte mit Crest 8001 drin, hatte sich etliche Lab 6400 ausgeliehen zwecks Vergleich.

    Ich hätte nicht gedacht das der Unterschied im Bass so krass sein würde.

    Die 8001 hat ja auch NUR 1200 Watt gegen ne Lab mit 2300 Watt.

    Die Crest hatte so einen Dampf untenrum....man stellte sich schon die Frage ob die Lab ne Macke hat.

    Der Unterschied war krass.... ne klare 1 für 8001.

  • yamaha4711
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    • 19. März 2025 um 14:13
    • #11
    Zitat von FHAudio

    zwischen Dauer und Peak kaum Unterschied ist.

    heißt für mich, dass das netzteil in der lage ist die notwendige energie auch direkt zur verfügung zu stellen, selbst wenn die pufferelkos leer sind.

    umkehrschluß zu den labs wäre dann dass da zwar eine entsprechende pufferelkobank verbaut ist, allerdings die zeitspanne zum auffüllen größer ist, da das netzteil eben nicht so viel energie nachliefern kann, weil entweder zu gering dimensioniert oder bewusst limitiert ist, damit keine sicherung fliegt.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • <Andi>
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    • 19. März 2025 um 14:15
    • #12

    Der Unterschied ist auch aufgrund von internen Limitern / Strombegrenzern kleiner als möglich und die tests werden ja auch an komplett ohmschen lasten durchgeführt.

    Die MPA 1100 könnte noch mehr bringen, sie kann ihre Power nahezu verdoppeln.

    Ich hatte mal einen Versuch unternommen, indem ich die Schutzschaltung bei einer Endstufe deaktiviert hatte, da kam dynamisch eine ganze Schippe mehr heraus und sogar an noch niedrigeren Lasten.

    Von den Herstellern wird das meistens einfach verhindert, um Garantiefälle zu vermeiden und hohe Ausfallsicherheit zu gewährleisten.

    Bei deinem Vergleich Crest und LAB, gehe ich jetzt mal davon aus, dass die Crest auch sehr konservative 1200 Watt hatte ( FTC 20-20kHz 0.1% THD ) Bei LAB wird mit einem 1kHz Burst von 25ms gemessen und 475ms pause / -20dB.

    Dauerleistung wird gar nicht mehr angegeben.

    Lustig ist es im CarAudio Bereich, da müssen Endstufen einen 50Hz burst mit 0,2 Sekunden liefern ,um ein CTA2006 label zu bekommen und über Bass-Schwäche wie man es im PA Bereich häufig hört, gibt es aboslut nichts zu hören, da beschwert man sich eher wenn die Endstufe im unteren Bassbereich einfach eine von Haus aus vorhandene nichtlinearität in Form einer Bassanhebung aufweist :)

    und das Ergebnis der 50Hz burst - messung mit 200ms kommt fast immer sehr dicht an das Messergebnis der Dauerleistung heran , ist oftmals sogar der identische Wert.

    skyper:

    wie die Zeit vergeht - ich habe gerade feststellen müssen, dass der Austausch der Elkos nun doch bereits 10 Jahre her ist, ich habe die Elko-Rechnung wiedergefunden :D

    P.S.: die MPA 1100 traf man auch sehr häufig in grossen Kinos an.

  • Jürgen Klingel
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    • 19. März 2025 um 14:54
    • #13
    Zitat von <Andi>

    Lustig ist es im CarAudio Bereich, da müssen Endstufen einen 50Hz burst mit 0,2 Sekunden liefern ,um ein CTA2006 label zu bekommen und über Bass-Schwäche wie man es im PA Bereich häufig hört, gibt es aboslut nichts zu hören, da beschwert man sich eher wenn die Endstufe im unteren Bassbereich einfach eine von Haus aus vorhandene nichtlinearität in Form einer Bassanhebung aufweist :)

    Beim Auto-Heu-Vieh, wird auch Gleichstrom aus starken Batterien, ggf. Stützkondensatoren und aufgemotzten Lichtmaschinen mit mehreren 100A über oftmals fingerdicke Kabel direkt der SMPS in den Amps gefüttert. Da müssen nicht erst Netz-Halbwellen abgepasst und leergenuckelt werden ^^

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • DerAudioingenieur
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    • 19. März 2025 um 15:32
    • #14
    Zitat von <Andi>

    Lustig ist es im CarAudio Bereich, da müssen Endstufen einen 50Hz burst mit 0,2 Sekunden liefern ,um ein CTA2006 label zu bekommen und über Bass-Schwäche wie man es im PA Bereich häufig hört, gibt es aboslut nichts zu hören, da beschwert man sich eher wenn die Endstufe im unteren Bassbereich einfach eine von Haus aus vorhandene nichtlinearität in Form einer Bassanhebung aufweist :)

    und das Ergebnis der 50Hz burst - messung mit 200ms kommt fast immer sehr dicht an das Messergebnis der Dauerleistung heran , ist oftmals sogar der identische Wert.

    Das kritisiere ich schon lange. Ich verstehe zwar, das Musik einen gewissen Crest-Faktor hat.
    Crest-Faktor definiert sich auch immer zusätzlich über die Zeit.
    Aber diese ganze Messungen mit 1ms Impuls bei 1kHz ist für Bassanwendung einfach Praxisfern.

    Wenn man sich die Wellenformen zB in Audacity so ansieht, wird man merken, dass so typische Bassschläge (egal. ob Live-Kick-Drum oder Electro/Dance) alle um die 60-90 ms dauern (also so 3-5 volle 50/60 Hz Zyklen) - und da darf so ein Amp nicht einbrechen.
    Schaut man sich dann punktuell den Crest in diesem kleinen Zeitfenster an, dann sind das ganz schnell keine 12dB mehr sondern eher so 4-5 dB wenn es dumm kommt.

    Ob es ganze 200ms dann braucht... keine Ahnung.
    Aber ein 1ms Burst ist genauso falsch.

  • Fux
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    • 19. März 2025 um 17:59
    • #15

    Da die Spektralverteilung bei typischer Musik sicher nicht bei 1 kHz die meiste Energie aus der Endstufe fordert, finde ich eine Angabe bei einem 1 kHz Signal eigentlich ziemlich nutzlos, wenn auch aus marketingtechnischem Standpunkt nachvollziehbar.

    Wie oben schon angerissen, ist da ein Wert bei Impulsen im Bassbereich mit der Dauer eines Kickdrum-Impulses und der Pausenlänge wie es der Zeitdauer bis zum nächsten Kickdrum-Impuls entspricht schon praxistauglicher.

    Natürlich ist das je nach Programmaterial durchaus unterschiedlich, wiederspiegelt aber die praktische Anwendung deutlich besser, als ein kurzer Impuls bei 1 kHz.

    Selber mal nachmessen ist nie verkehrt und man kann sich entsprechende Hochlastwiederstände für fast umsonst selber bauen.

    Ich habe das glaube ich hier mal vor vielen Jahren unter dem Schlagwort "Sauerkrautdosenwiderstände" beschrieben.

    Falls das inzwischen Verschutt gegangen sein sollte, kann ich das für Nachbauinteressenten ja auch nochmal zusammenschreiben.

    Viele Grüße,
    Fux

  • FHAudio
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    • 19. März 2025 um 20:25
    • #16

    Meine Frage war bezüglich Dauer und Peak ob es rein am Puffer liegt oder an der Schaltung ?

    Was kann ein Eisenkern besser als ein Schaltnetzteil ? Wenn das gross genug dimensioniert wird,

    dann müsste das doch auch klappen ?

    Wenn du mal die Möglichkeit hast eine 10000Q und ne 14000 zu testen, würde mich wirklich mal interessieren.

    Mein Favorit im Bass bleibt immer noch ne VZ5000. ....auch wenn sie schwer sind...ich finde die Teile wirklich abartig geil.

  • <Andi>
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    • 19. März 2025 um 21:44
    • #17

    Ich wollte keine Diskussion über schwer oder leicht lostreten, das muss jeder selber wissen.

    Wenn sich jemand traut, mir einen schaltnetzteil amp zu schicken, wird er gnadenlos getestet.

    Die Gefahr, dass er beim Testen stirbt, ist allerdings vorhanden wenn die Schutzschaltungen zu langsam sind , daher würde man meine Testmethoden ganz sicher als " no real world testing " bezeichnen.

    Auch ein leichtgewicht muss bei mir den 50Hz Dauersinus für einen kurzen Moment bestehen und die Burst-Tests.

    Zum Testen von Autoendstufen hatte ich bereits mehrere Netzteile am Start:

    leichtes Schaltnetzteil mit 60A Dauerstrom und ein Trafonetzteil mit einer richtig dicken Elko-Bank, sauschwer knapp 30kg, ebenfalls 60A Dauerstrom.

    Das sauschwer lasse ich aber gelten, denn dieses Trafonetzteil ist sowas von überlastbar, da kann man auch mal über 100 A herausziehen, ohne dass die Spannung zusammenbricht oder eine Schutzschaltung anspricht ( diese ist vorhanden ).

    Das Netzteil welches ich nun teilweise verwende, ist etwas stärker aber es ist Trafo geblieben, allerdings 42kg schwer. Diese Trafoschweine konnte man immer super ohne Puffer-Batterie nutzen. Mittlerweile sind die Dinger ein paar Jahrzehnte alt.

    Bei car audio ist es egal ob class AB oder D, gewichtsmässig nehmen die sich nicht viel oder gar nichts , aber der Wirkungsgrad ist gut 20% besser. Dafür clippen die class D unglaublich hässlich :D

    Das statement mit der Crown 5000 unterstreiche ich gleich doppelt, die würde ich gerne nochmal nach den neuen Burst-Standards testen , was sie Dauersinus kann, ist schon beachtlich und burst Werte wurden zu der Zeit nicht veröffentlicht bzw. gemessen :)

    Ich hatte mal einen PowerSoft amp am Start, da waren die Angaben sogar nur 1kHz burst mit 8ms, die habe ich frecherweise mit übernommen und oh wunder: es kommen fast immer höhere Werte heraus als bei der 20ms Methode. Ob das für den Bassisten relevant ist....

    nicht dass der Endstufenvertriebler demnächst fragen muss: für welche Musikrichtung sollen die Amps denn genutzt werden? und erst danach eine Empfehlung aussprechen kann , oder sind wir schon so weit? Scheinbar schon :D

    So nach dem Motto:

    live sound: alles geht wegen hohem crest factor

    Dub-Step: Crown 5000 wegen der sehr tiefen und langen Basslines :D

  • test
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    • 19. März 2025 um 23:22
    • #18

    Die macotech klingt im Bass vergleichbar zur pl 4.0 qsc

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  • DerAudioingenieur
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    • 20. März 2025 um 10:37
    • #19
    Zitat von FHAudio

    Meine Frage war bezüglich Dauer und Peak ob es rein am Puffer liegt oder an der Schaltung ?

    Was kann ein Eisenkern besser als ein Schaltnetzteil ? Wenn das gross genug dimensioniert wird,

    dann müsste das doch auch klappen ?

    Wenn du mal die Möglichkeit hast eine 10000Q und ne 14000 zu testen, würde mich wirklich mal interessieren.

    Mein Favorit im Bass bleibt immer noch ne VZ5000. ....auch wenn sie schwer sind...ich finde die Teile wirklich abartig geil.

    Mein Verständnis war immer folgendes:

    Der limitierende Faktor bei Transformatoren ist natürlich wie überall irgendann die Hitze-Entwicklung.

    Old-School Ringkerntransformatoren lassen sich in der Regel auch gerne mal deutlich überlasten und kennen keine Limitierung. Am Ende des Tages ist ein Ringkerntrafo einfach nur ein passives Bauelement.
    Wärmeentwicklung ist beim Ringkerntrafo auch erstmal unproblematischer weil es einfach ein massiv großes / schweres metallisches Ding ist, welches viel Wärmekapazität hat.

    Schaltnetzteile haben bauartbedingt natürlich viel kleinere Transformatoren bzw. Übertrager und können natürlich auch deutlich weniger Wärme/Hitzeentwicklung ab - zusätzlich erhitzen sich aktive Bauelemente wie Mosfets oder IGBTs.

    Ich denke in früheren SMPS Endstufen wurden die Netzteile meistens einfach nur mithilfe von relativ dummen analogen Schaltnetzteil-Reglern gesteuert - bei so gut wie allen SMPS ist da auch eine harte Überstrom-Limitierung drinnen die den Strom durch den Trafo misst und die Schaltvorgänge der Mosfets/IGBTs auch hart begrenzt wenn es zu viel Strom wird - und man das ganze Konstrukt so in einem sicheren Bereich gehalten hat.

    Die zu übertragende Leistung der damaligen SMPS sind also ähnlich eines PA-Limiters einfach endlich bis zu einen gewissen Punkt - und genau das wäre dann schonmal der 1. dicke Unterschied zum Ringkerntrafo, weil ein Ringkerntrafo kurzzeitige Spitzenlasten einfach erstmal ungebremst durchlässt.
    Ist zwar nicht so, dass man so eine Überstrom-Limiterung nicht auch weglassen könnte bei einem SMPS, die Toleranz bis zu einem Schaden ist aber viel geringer als bei einem Ringkerntrafo.

    Und wie zu erwarten war: Nein, die Leistung der SMPS wurde aus Kosten- und Platzgründen natürlich nie auf die angegebene RMS-Leistung ausgelegt sondern eher der Durchschnittsleistung bei 12dB Crest oder ähnlich.
    Ich meine mich zu erinnern, dass das SMPS der Powersoft Digam 7000 tatsächlich nur 1.5kW Übertragungsleistung hatte.
    Alles was dann dynamisch ist, muss bzw musste mithilfe von Elkos gepuffert werden auf der Sekundärseite.

    Aktuellere SMPS Endstufen gehen da bisschen intelligenter inzwischen ran und haben prozessorgesteuerte SMPS, die zum Teil auch Lastinformationen zu den Endstufenkanälen hin austauschen - dort kann dann in einem begrenzten&kontrollierten Rahmen schon auch mehr Spitzenleistung durch das SMPS gelassen werden und regelt es dann nachträglich von der Leistung runter (entweder im SMPS selber oder an den Ampkanälen), sodass es immer in einem sicheren Betriebszustand bleibt. Das verringert dann auch die nötige Pufferung.
    Aber wirkliche Dauerleistung ist da natürlich trotzdem auch nicht..

    Was die Ringkerntrafos nochmal angeht: Gut möglich, dass man früher die einfach so ausgelegt hat, dass die Übertragungsleistung der Dauer-Sinus-Ausgangsleistung entsprach (früher war ja alles massiver ausgelegt noch).
    Bei neueren/moderneren Ringkern-Trafo-Stufen sind da denke ich auch kleinere Trafos drin - aber vermutlich schon auch Temperaturüberwacht. Nichts desto trotz agieren die nicht so limitiert wie SMPS.

  • djvomght
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    • 20. März 2025 um 11:58
    • #20

    Man darf auch nicht außer Acht lassen, daß im elektrischen Feld in den Elkos und im magnetischen Feld im Trafo eine Menge Energie gespeichert ist, die bei kurzfristigem höheren Strombedarf der Endstufe abgegeben wird.

    Schaltnetzteile haben auf Grund der höheren Betriebsfrequenz kleinere Trafos (die niedrigste Frequenz, bei der ein Trafo betrieben werden kann, hängt sehr von der Primärinduktivität ab) und benötigen auch kleinere Ladekondensatoren für eine Betriebsspannung mit hinreichend kleiner Restwelligkeit, aber die Speicherkapazität fehlt dann speziell für den Bass.

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