Vielleicht kann AlphaC ja verraten, wie hochauflösend die Directivity Plots sind.
Rein optisch sind sie ja sehr viel ersprechend.
Vielleicht kann AlphaC ja verraten, wie hochauflösend die Directivity Plots sind.
Rein optisch sind sie ja sehr viel ersprechend.
Die Unterschiede in den angegebenen Maximalpegeln resultieren aus unterschiedlichen Methoden der Bestimmung. Im Wettlauf um immer höhere Zahlen hat sich bei einigen Herstellern die Messung mit Pink Noise mit 12 oder gar 18 dB Crest etabliert.
Wir geben das konservativer und unserer Erfahrung nach praxisnäher als Kalkulation auf der Grundlage von Nennempfindlichkeit und Maximalleistung an, beides Werte die wir auch in den Datenblättern angeben und so jedermann mit dem Taschenrechner nachprüfen kann. Aus Feedbacks von Anwendern, welche direkt vergleichen haben, wissen wir, dass der tatsächliche Unterschied nicht annähernd so groß ist wie die Zahlen vermuten lassen würden. Aber ich ermutige gern dazu das selbst zu überprüfen.
Hallo AlphaC
Das dachte ich mir bereits. Schwankungen von 3 dB kann ich immer noch mit den chassis erklären. Habt ihr zufällig eine Art von Vermietung? Wir haben in zwei Wochen die nächste große Veranstaltung und da wäre ein a/b vergleich möglich. Ich möchte aber nichts zur Ansicht von einem Händler bestellen und von meinem Rückgaberecht Gebrauch machen. Oder könnt ihr jemanden empfehlen der die Boxen vermietet?
Liebe Grüße
Csharp
K-serie muss ich sagen bin ich kein Fan von. Hab ich zwar noch nicht oft gehört, aber einmal ist mir sehr hängengeblieben das ding klang alle 3° anders. (Constant variable directivity)
und das Datenblatt gibt mir leider teilweise recht
K24 hatten wir hier schon öfters in des Diskussion - zusammenfassend kann man sagen, dass Größe und Gewicht Kompromisse erfordern. Inwiefern die in der Praxis eine Rolle spielen, hängt von der Anwendung und persönlichen Vorlieben ab.
Ggf kommt ja auch die K20 in Frage, klingt für mich auch noch mal einen Ecke besser.
Soderle, vielleicht interessiert es ja jemanden was aus dem Thema inzwischen geworden ist. Wir hatten am Wochenende eine Veranstaltung und dort bekamen wir eine Demo der Coda Audio. Das Ergebnis kann man nur als „Anlage macht was sie soll“ im positivsten möglichen Sinn ausdrücken. Demzufolge sind die Techniker hinter dem Mischpult einig darüber was jetzt kommen soll.
Leider hat es nicht geklappt zeitgleich eine passende Anlage von Seeburg dahin zu stellen, obwohl ich mich dazu entschieden habe eine zu bestellen. Leider hat sich die Lieferung verzögert. Jetzt haben wir noch ein paar dickere Boxen für unseren permanenten Saal
Da wir aber bald über beides verfügen kann ich gerne mal einen subjektiven Eindruck weitergeben falls erwünscht.
Lieben Dank nochmals!
Letztlich hat der Tipp „stell die Leute zufrieden die damit arbeiten“ doch gewonnen.
Viele Grüße
Csharp
Und welches Coda Material habt Ihr Euch da vorführen lassen?
Guten Morgen
G712 pro als Main
HOPS 5 als frontfill
HOPS 8 als Delay line
4x 15“ Subwoofer
Liebe Grüße
Csharp
Hallo zusammen,
Eigentlich war dieses Thema schon durch und ist es noch immer, aber nach heute möchte ich dennoch etwas ergänzen:
Die Seeburg Anlage kam ja wie gesagt zu spät für einen A/B vergleich und deswegen habe ich beschlossen die größeren F3 Lautsprecher in unseren Saal einzubauen. Dort spielte bislang die kleine F1 mit einem Haufen 12 Zoll Subwoofer Woche für Woche für rund 200 Leute, und das ebenfalls im besten Sinn unauffällig.
Normalerweise erwarte ich bei größeren Boxen dass sie sehr ähnlich und nur bei höheren Pegeln erwachsener aufspielen, insbesondere im Grundton. Die F3 mit ihrem Doppel 8er kann getrost Fullrange - mir ist beim Testen erst nach einiger Zeit aufgefallen dass der Subwoofer aus war.
Dennoch können die Boxen sehr gut mit einer trennfrequenz von 70 Hz umgehen und harmonieren trotz des geringen Grössenunterschied sehr gut mit den G Sub 1201.
Ich komme eigentlich aus der HiFi Ecke und bau(t)e Lautsprecher selbst, eine Box war dann HiFi wenn sie das Aufnahme Material auf der Auelle schonungslos aufgedeckt hat. Dennoch fühlte ich mich heute daran erinnert. Die Seeburg Anlage würde ich als analytisch neutral, aber dennoch voluminös betrachten. Im indirekten Vergleich spielte die Coda Anlage eher etwas „schön“ und warm.
Ich kann damit leben dass die Tontechniker ihre Coda Anlage wollen für die großen Veranstaltungen, solange ich im eigenen Saal an der Seeburg optimieren darf und das Ergebnis mich und andere absolut zufrieden stellt
Für wen ist der Post? Für denjenigen der in Zukunft selbst sich die Frage stellt: welche Marke darf es denn sein? Für mich sind beide Produkte gleichwertig!
...dabei ist Seeburg meist eine ganze Ecke günstiger im Preis.
Gerade das Zubehör ist bei Coda sehr preisintensiv.
Ja, das Zubehör bei Coda ist preisintensiv.
Ja, Coda Audio ist teurer, spielt aber auch entsprechen in einer anderen Liga.
Das Frequenzselektive Limiting, Das Dynamic Airflow Cooling (DAC).. Sensorbässe... Da gibt es schon eine ganze Menge an innovativer Technik und Patenten.
Zum Abstrahlwinkel, wenn die 100° zu viel sind, hätte ich euch ggf. die G308 empfohlen.
Kleiner als eine Hops 8, größer als eine Hops 5, bei 90° konisch und preislich durchaus im Rahmen.
Ich kann damit leben dass die Tontechniker ihre Coda Anlage wollen für die großen Veranstaltungen, solange ich im eigenen Saal an der Seeburg optimieren darf
kleiner Einwurf zum Schluss (bitte nicht als Angriff zu verstehen, nur eine Praxisbeobachtung): genau das wollen "die Techniker" heutzutage in der Mehrheit nicht mehr haben und auch nicht mehr drauf mischen wenn sie es irgendwie vermeiden können. Hinter den Presets eines Komplettsystems mit Systemamps stecken viele Jahre Vollzeit-Entwicklungsarbeit und die Nutzerrückmeldungen tausender Einsätze. Das Vertrauen darin dass das vor Ort dann vernünftig tut (oder mit ein paar Handgriffen grade gezogen werden kann wenn es Fehler beim Aufbau gab) ist sehr viel stärker als die Hoffnung dass ein von einer Einzelperson selbst "optimiertes" Setting das gleiche macht.
wir haben inzwischen ja den Vergleich. Im permanenten Raum wird die Anlage installiert und benutzt. Da muss man nichts ändern, jedenfalls nichts was nicht auch über das Mischpult geht. Für wechselnde Gegebenheiten ist ein Systemverstärker mit Presets ein enormer Vorteil. Messen muss man trotzdem. Eingemessen und angepasst kann man aber mit der Bastellösung ein mindestens genau so gutes ERgebnis erhalten wie mit einer Systemlösung.
Die Seeburg F3 und die G712 haben wir jetzt auch verglichen um zu schauen wann man Äpfel und wann man Birnen einsetzt. Die G712 ist weitaus brachialer und braucht auch Pegel leicht über Zimmerlautstärke um gut zu klingen, das braucht die F3 nicht, denn die klingt eher nach Wohnzimmer statt nach Stadthalle. Laut kann die F3 trotzdem. Gut wenn man beides hat sofern man's braucht ![]()
G712 gegen F3 ist jetzt auch schon fast unfair. Die Coda spielt klar eine Leistungsklasse drüber und ist ein reinrassiger Systemlautsprecher. 8 Ohm damit man auch ohne 2 Ohm-Gemurkse zwei Stück auf einen Ampkanal bekommt, Biamping-Option, umfangreiche Flugoptionen. Die F3 ist halt das typische 4 Ohm Single-Top für eine bandeigene Stängeles-PA. Damit relativiert sich auch der Preisunterschied.
Für Räume bei denen die G712 zu heftig ist gibt's HOPS und nAPS.
Das einzige was "unfair" ist, ist dass die Anwendungsbereiche und damit die Lösungen ziemlich unterschiedlich sind. Der eine ist ein 12" Mufu, der andere ein Fullrange-Lautsprecher. Der eine hat anwendungsgemäß den Fokus auf Durchsetzungsfähigkeit und Vielseitigkeit, der andere auf erweiterten Frequenzumfang und flexible Integrationsmöglichkeiten in Installationen. Wenn man Äpfel mit Äpfeln vergleichen wollen würde, währe die X6 deutlich näher dran.
Auch die F3 ist ein Systemlautsprecher, konzipiert für den Betrieb mit unseren Systemamps. Als "bandeigene Stängeles-PA" ist sie nicht (vorrangig) gedacht, dafür gibt es A3 oder K20. Dass in der Entwicklung und Optimierung eines Gesamtsystems eine Menge Arbeit steckt kann ich bestätigen, ich bin einer derjenigen, der die Vollzeit-Entwicklungsarbeit erbringt.
Die Zugehörigkeit zu einer "Liga" oder "Klasse" am Preis festzumachen erscheint vielleicht verlockend... Allerdings spielen noch andere Faktoren eine Rolle bei der Preisbildung als nur das technologische Niveau und die akustische Performance.
Hallo Niggles und AlphaC
Ihr habt beide gelesen dass ich bewusst von Äpfeln und Birnen geschrieben habe? Die G712 haben wir als Main für unsere größeren Veranstaltungen gekauft mit bis zu 500 Besuchern und da haben sie sich schon bestens bewährt.
Das gleiche kann ich aber auch von der F3 und der F1 behaupten und auch die durchaus audiophilen Tontechniker erkennen an dass die jeweilige Box mit dem jeweils restlichen Setup keine Wünsche offen lässt bei dem zugedachten Einsatzzweck. Ich hätte gerne K20 und X6 bzw X4 ausprobiert, aber der Grund dieser meiner Fragen lag darin dass die Tontechnik für große Veranstaltungen bei denen ich potenziell nicht dabei bin unbedingt Coda mit Linus wollte.
Die F3 bekommt übrigens auch Subwoofer Unterstützung , bei 80Hz LR24 getrennt, und das ist auch gut so bei Livemusik.
Die Hops5 und 8 haben wir auch getestet. Für mich ist das keine Alternative, und für den Rest der Mannschaft auch nicht. Bliebe nur Hops7 und die war nicht verfügbar.
Zum Thema System Amp kann ich mich bei Seeburg nicht äußern, möchte aber wetten dass sie mit unseren Bastel Amps keineswegs schlechter klingt, Messequipment und DSP sei Dank!
Gruss
Csharp