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Passende PA für Veranstaltugen gesucht

  • Rogal Dorn
  • 23. Januar 2026 um 16:27
  • Rogal Dorn
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    • 23. Januar 2026 um 16:27
    • #1

    Hallo zusammen,

    ich suche eine PA um einen Raum (20m x 20m, Deckenhöhe ca. 6m) zu beschallen. Es wird auf einer kleinen Bühne nur gesprochen mit Handkeulen und Headsets. Plätze gibt es für 300-400 Personen. Da sollten 2 Boxen auf Stativen wahrscheinlich ausreichen. Preislich bis ca. 1000€ pro Box, Stative kommen noch hinzu.

    Viele Grüße

  • hell&dunkel 23. Januar 2026 um 19:07

    Hat das Thema freigeschaltet.
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    Blancblue
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    • 23. Januar 2026 um 20:09
    • #2

    Puh, das klingt nicht gerade nach einer akustischen Traumlocation. Mit 2 Lautsprechern pro Seite wird eher nix.

    Was ist denn an Amps, Mixer, DSP und Co vorhanden?

    ________________________________

    Signatur?

  • VTLS
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    • 23. Januar 2026 um 20:15
    • #3

    bei der Deckenhöhe würde ich ja schon zum fliegen der lautsprecher Tendieren. allerdings wird ein vernünftiges stativ + Schwenkbügel wohl das sein, wo es am schluss drauf hinausläuft.

    aber es wäre schon gut mal zu sehen wo Denn der ort des geschehens ist.

    Gruß Luca

  • funkbrother
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    • 23. Januar 2026 um 23:15
    • #4

    Akustisch wohl eher ne Herausforderung.

    Wie sind die Wände, Boden und Decke? Stark schallreflektierend oder gut gedämpft?

    Bei starken Reflexionen hilft meist nur eine möglichst gerichtete Abstrahlung der Lautsprecher im Sinne von: Schall auf die Ohren, aber nicht an die Wände oder Decke.

    Mit nur einem Pärchen wird das sicher nicht "hochwertig" bzw. gut verständlich, was ja bei Sprechern das erforderliche Ziel ist.

    War gestern erst wieder mal in der akustisch "tödlichen" Eventhalle.

    Da ist der Hall bis 10 Sekunden, komplett irre...

    Diesmal mit Seeburg LA, auf ca. 6 mtr. hoch geflogen und hinten dann noch als delay 2x gl16c auf Stativen.

    Diese Halle ist ca. 18x 32mtr. und recht hoch, ich glaub um die 9 mtr. und nur schallharte Flächen, alle 6.

  • marce
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    • 24. Januar 2026 um 08:48
    • #5

    wenn wirklich nur rein Sprache und sitzendes Publikum _könnte_ man es mal mit mit HK-Polar 12 probieren.

    300-400 sind damit aber nicht drin, so bis max. 150-200 könnte noch funktionieren.

    (Damit macht mein Arbeitgeber int. Vortragsveranstaltungen mit der lokalen Medientechnik-Abteilung und das klappt recht gut)

    Wäre auch noch im Budget...

    Für größer rückt dann immer eine ext. Company an, in letzter Zeit meist mit 2x d&b y10p + Sub - klappt auch erstaunlich gut.

  • Pfälzer
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    • 24. Januar 2026 um 09:08
    • #6

    Hallo Rogal Dorn,

    ich mache solche Veranstaltungen öfter.

    Bei 20m x 20m Sprache kommt es auf eine gleichmäßige Lautstärkeverteilung und gute Sprachverstänlichkeit an.

    Bei 20 m breite bekommst Du ein "Loch" in der Mitte, plane deshlb vorne 3 Lautsprecher ein. Also L-C-R.

    Du hast aber auch 20 m tiefe, weshalb der Direktschallanteil nach hinten abnimmt. Ich empfehle Dir deshalb eine Delay Line bei ungefähr 10m. Die steigert die Sprachverstänlichkeit auf den hinteren Reihen enorm.

    Somit also 5 Lautsprcher, wobei 8"/1" bei reiner Sprache vollkommen reichen.

    Wenn Du an vernünftigen Stellen Fliegen kannst (also von der Decke abhängen) wie der Kollege oben vorgeschlagen hat, könnten auch 2 Lautsprecher vorne reichen. Auf die Delay Line würde ich aber nicht verzichten. Und wirklich Delay Line.... also zeitlich verzögerte Ausgabe.

    Grüße Wolf

  • Rogal Dorn
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    • 24. Januar 2026 um 11:32
    • #7

    Danke für die Antworten! Akustisch ist das eigentlich kein Problem, weil es sich um einen Kinosaal handelt. An der Decke kann nichts befestigt werden. Der Saal ein leichtes Gefälle. Von hinten nach vorne abfallend. Es gab schon zahlreiche Veranstaltungen, jedoch immer mit externen Dienstleistern und eigentlich standen links und rechts von der Leinwand immer nur 2 Boxen. Nun würde ich gerne etwas eigenes anschaffen. Da der Ton von Videoinhalten über die Kinoanlage läuft, brauche ich wirklich nur Boxen, die Sprache wiedergeben

    VG

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    Christian S.
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    • 24. Januar 2026 um 15:00
    • #8

    Warum doppelte Lautsprecher? Schafft Ihr das nicht in die bestehende Anlage zu kommen? Das Geld wäre vermutlich besser investiert. Ohne das Know-How dazu wird das mit was eigenem nicht besser.

  • Rogal Dorn
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    • 24. Januar 2026 um 18:32
    • #9
    Zitat von Christian S.

    Warum doppelte Lautsprecher? Schafft Ihr das nicht in die bestehende Anlage zu kommen? Das Geld wäre vermutlich besser investiert. Ohne das Know-How dazu wird das mit was eigenem nicht besser.

    Welches Know-How meinst du? Natürlich kann ich die Mikrofonie auch an das bestehende System anschließen, wird aber ungerne gemacht. Habe noch andere Audioquellen und alles müsste über einen Kanal laufen. Kinotechnik ist nicht all zu flexibel. Ich müsste direkt mit den Empfängern an die Endstufen und z.B. dafür die Surrounds wegnehmen. Außerdem möchte ich die Anlage schützen. In anderen Sälen habe ich eigene PAs mit passiven Lautsprechern etc. nur für die Mikrofonie, parallel zum Kinosoundsystem. Aktuell habe ich aber das Problem, dass ich keinen Platz habe, um etwas hinter der Leinwand zu verbauen. Ich brauche eine flexible Lösung auf Stativen seitlich der Leinwand.

  • Online
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    • 24. Januar 2026 um 23:03
    • #10

    Ok, im Kino bist du natürlich stark eingeschränkt was die Aufstellung der Lautsprecher betrifft. Und ich kann gut verstehen, dass man flexibel sein und die Kinolautsprecher nicht verwenden möchte. Dann wären Säulensysteme, die in der Regel relativ breit strahlen und dazu optisch dezenterer sind als klassische Stativ-Fullrange Lautsprecher aus meiner Sicht die richtige Wahl. Und für Sprache wie gemacht sind.

    Allerdings musst du da je nach Bautyp aufpassen, dass du die obersten Reihe noch erwischst, da das vertikale Abstrahlverhalten zum Teil fast mit Oberkante des Gehäuse endet.

    Ansonsten könnte ich mir z.B. auch sehr gut 3x Seeburg A2 vorstellen, das heißt 2x links und rechts für die mittleren und oberen Ränge, die dritte dann mittig quer liegend für die ersten Reihen.

    ________________________________

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    Einmal editiert, zuletzt von Blancblue (25. Januar 2026 um 00:23)

  • funkbrother
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    • 24. Januar 2026 um 23:33
    • #11

    Kinosaal, das ist akustisch wenigstens vorteilhaft gegenüber den Hallen, die ich so kenne...

    Budgetfreundlich wären Aktivboxen, wie die

    Alto TS 408

  • VTLS
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    • 25. Januar 2026 um 00:35
    • #12

    ich bin ja grad am überlegen wie ich das in meinem fiktiven kino machen würde.

    und ich würde glaub ich auch die Kino PA nutzen wollen. dafür wäre halt interessant was da an Processing verbaut ist.

    weil für die 2000€ könnte man auch nen bypassswitch und einen Mischer einbauen der im "mediamodus" das signal ausm controller mit deinem signal von den miKrofonen oder sogar nem externen mischpult mischt.

    und für reines kino "KLACK" wieder bypass modus


    aber vielleicht kann man da auch einfach ein Cinch einstecken und dann spass haben. (dann will man halt noch nen line isolator zwischen dem Pult und dem Processor haben.

    just my 2c

    Gruß Luca

  • funkbrother
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    • 25. Januar 2026 um 06:11
    • #13

    Wird nun eine Lösung nur für diese eine Location gesucht, oder soll die Technik auch mal woanders nutzbar sein?

  • Rogal Dorn
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    • 28. Januar 2026 um 12:20
    • #14

    Von der eingebauten Anlage möchte ich wirklich die Finger lassen. Habe mich noch mal ein bisschen schlau gemacht und wahrscheinlich werden es 2x Seeburg A6 + Verstärker. Kostet dann doch ein wenig mehr, aber dafür hat man etwas Ordentliches. Eventuell noch eine A2 als Center, wenn es sich vorne nicht gut anhört

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    • 28. Januar 2026 um 17:54
    • #15

    Ich kann Dir nur raten, mal A2, A3 und A6 vor dem Kauf probezuhören - die A3 spielt wesentlich linearer und filigraner als die A6, schafft dabei aber etwa den selben Pegel. Dazu mit 12,5 Kg echt easy im Handling und dazu optisch unauffälliger.

    Auch würde ich Dir bei Deiner Anwendung empfehlen, lieber 3x die gleichen Lautsprechertypen zu verwenden, das macht den Abgleich von Sound und Lautstärke wesentlich einfacher. Ich habe Dir hier mal fix die 2 Frequenzgänge von A3 (rot) und A6 (schwarz) übereinandergelegt. Da sieht man, dass Du bissl was drehen musst, damit beide Lautsprecher zueinander passen. Natürlich ist das alles machbar, erfordert aber wieder mehr Zeit und Aufwand.

    ________________________________

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  • Gitarrenfanatiker
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    • 29. Januar 2026 um 20:50
    • #16

    Kino Anlagen sind tatsächlich u.a. auf gute Sprachverständlichkeit getrimmt, verstehe nicht wieso man nicht ein System einbaut um diese anlage mitzubenutzen... Ist ja nicht so als wäre das nicht gang und gäbe...

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    • 29. Januar 2026 um 23:26
    • #17

    Und sind Kinoanlagen auch auf Redner vor der Leinwand getrimmt? Ganz sicher nicht - LCR Front sowie Subs sind meistens direkt hinter der Leinwand platziert.

    Wieviele Kinobetreiber haben dann Bock drauf, dass sich irgendwelche Hansel an ihrer von teuren Dolby Ingenieuren aufwendig eingemessenen Atmos Anlage mit 64 Kanälen zu schaffen machen, weil ja der LFE stört, der Center gemutet werden muss usw? Und das wegen einem 2h Vortrag mit einem Mikro?!

    Weiter geht’s dann mit ewig langen Kabelwegen, weil die Tontechnik oft im Vorführraum verbaut ist. Bis du da 2 Xlrs hingezogen und ordentlich verlegt hast, steht die mobile LCR PA schon lange…

    ________________________________

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  • secluded
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    • 30. Januar 2026 um 08:21
    • #18

    'n halbwegs anständiger KinoDSP hat Mic- & Line-Eingänge. Zuz dem kann man in 'nem halbwegs bissi anständigen Kino-DSP auch einstellen, daß man für Mic-eingang xy z.B. nur Front L&R + Surround als Delay nutzen möchte...

    von daher verstehe ich auch nicht, warum da nochmal 'ne extra PA hingestellt werden soll...

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • marce
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    • 30. Januar 2026 um 13:51
    • #19

    im schlimmsten Fall genau der gleiche Grund, warum div. Produktionen neben die Haus-PA was eigenes stellen:

    * weniger Dikussion mit Techniker vor Ort (die Diskrepanz zwischen "technisch mit dem Material vor Ort möglich" und "der Zuständige vor Ort weiß wie und lässt mich auch")

    * die Sicherheit, dass das vor Ort auch genau so funktioniert, wie sonst auch

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    • 30. Januar 2026 um 15:07
    • #20
    Zitat von secluded

    Zuz dem kann man in 'nem halbwegs bissi anständigen Kino-DSP auch einstellen, daß man für Mic-eingang xy z.B. nur Front L&R + Surround als Delay nutzen möchte...

    Ja sicher - BSS Soundweb wird z.B. gerne in Kinos verbaut. Und sicher gibts auch Kinos, die öfters für Vorträge etc. vermieten und entsprechende Technik haben - gerade während Corona wurde das teilweise sogar oft für Firmenpräsentationen gemacht. Aber gehe mal davon aus, dass beim Grossteil der Kinos der Filmvorführer keinen tiefergreifenden Zugang zur Technik hat und auch nicht über tiefergehendes Wissen verfügt. Und wenn Du dir das Aufgabenprofil anschaust - je nach Kinogröße machst du da von Popcorn bis Ticket abreissen so ziemlich alles, der hat tontechnisch also maximal Zeit für ne Lautstärkekonrolle. Und der bekommt vor allem nen Haufen Ärger, wenn dann der nächste Blockbuster nur noch in Stereo mit Lowcut läuft, weil der Fremdtoni vergessen hat, alles wieder in den Urzustand zu stellen.

    Zitat von marce

    Im schlimmsten Fall genau der gleiche Grund, warum div. Produktionen neben die Haus-PA was eigenes stellen:

    * weniger Dikussion mit Techniker vor Ort (die Diskrepanz zwischen "technisch mit dem Material vor Ort möglich" und "der Zuständige vor Ort weiß wie und lässt mich auch")

    * die Sicherheit, dass das vor Ort auch genau so funktioniert, wie sonst auch

    +1

    Zitat von Rogal Dorn

    Von der eingebauten Anlage möchte ich wirklich die Finger lassen.


    Damit ist doch alles gesagt, ersparen wir dem TO doch weitere Vorschläge, dass er doch bitte die Kino PA nutzen soll.

    ________________________________

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