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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

Faital 21XL3000

  • madmax
  • 23. Februar 2026 um 17:18
  • madmax
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    • 23. Februar 2026 um 17:18
    • #1

    Guten Abend;

    Faital hat neulich mal was Neues rausgehauen:

    21XL3000 • 21" Neodymium Subwoofer by FaitalPRO
    The 21XL3000 is built for extreme power handling, effortlessly delivering 3000 W AES and up to 6000 W peak power. Designed for unmatched efficiency and…
    faitalpro.com

    Was für ein Monster.

    Da fragt man sich; (obwohl ich eigentlich keinen Bock & gleich garkeine Zeit mehr für sowas habe) WAS man denn da Schönes damit bauen könnte. 😅

    BR? Mit gut einem halben Kilo Membrangewicht?🤔

    Echtes RaketenHorn mit geschlossenener Kammer? Qts ist 0,25, Spule 6,5". 🤔

    Das Ding soll schon bei Void aufm Tisch liegen...

    Nur mit was treibt man das Ganze dann möglichst spektakulär an?

    Leider gibts den Treiber nur in 8 Ohm.

    (Welchen Grund könnte das haben? Spulenlänge?)

    Außer irgendeiner RAM kenne ich nichtsweiter, was 3000 Watt an 8 Ohm macht.

    Also eine 4K Höllstern / Powersoft brücken.

    Teurer Treiber, teurer Spaß, viel Bass?

    Was meint ihr dazu?

    Bäste Grüße, MM

    Never stop a running System

  • julian-k
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    • 23. Februar 2026 um 20:19
    • #2

    Celto SD10000 macht 2x 2800W an 8 Ohm

    Linea Research 48 series M20 und 88 series C20 machen 4x 5kW an 8Ohm gebrückt.

    Was ist ist, was nicht ist ist möglich

    http://www.unicque.de - Unicque Lighting Augsburg

  • verstärkerberserker
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    • 23. Februar 2026 um 21:17
    • #3

    Lautsprecher in einer ähnlichen Leistungsklasse gibt es ja schon länger. Damit das brainsstorming nach Ideen, was man damit anstellen könnte. Ein bekannter Lautsprecherentwickler ("markenfrei") hat mir da mal nur kurz seinen Ansatz dazu gesagt:

    doppelte Lautstärke heißt 10 fache Leistung, wir sind jetzt in Bereichen von ca. 3kW unterwegs, wenn wir da hin wollen - rechnen kannst Du selber- was soll das?

    Villeicht auch der Grund, warum sich die 3phasig betriebene Endstufe mit 4 x 10kW, vom östlichen Nachbarn, bei uns nicht verkauft wurde: NL4 ist nicht für diese Ausgansspannung zugelassen!.

    Da steht der Nutzen im Verhältnis zum Mehraufwand in keinem Verhältnis mehr. Da ist es einfacher mehr Lautsprecher von dem hohen Standard, den es bereits gibt, hin zu stellen.

    ...Holz ist braun!

  • Online
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    • 23. Februar 2026 um 22:46
    • #4

    zu einem vertretbaren Preis zu haben:

    Dynacord L3600FD DSP (gebrückt),

    ...denn für meinen Hobbyraum reicht ganz sicher 1 Sub in der 21" Oberklasse ;)


    Noch günstiger für 2x 4kW: PSSO QCA-10000 MK2

  • audiobo
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    • 23. Februar 2026 um 22:59
    • #5
    Zitat von madmax

    Da fragt man sich; (obwohl ich eigentlich keinen Bock & gleich garkeine Zeit mehr für sowas habe) WAS man denn da Schönes damit bauen könnte. 😅

    schwarz ist 150l (netto) BR, ca. 200l brutto (inkl. Port und Chassis)

    rot das dargestellte Horn

  • Online
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    • 23. Februar 2026 um 23:06
    • #6
    Zitat von audiobo

    schwarz ist 150l (netto) BR, ca. 200l brutto (inkl. Port und Chassis)

    Wenn man an Verkaufs-Prospekt-Daten anderer 21" Chassis denkt, erscheint das für dieses Monster eher schwach, die <130dB ?

    Oder interpretiere ich das was falsch?

    Oder ist das Ding für BR weniger gut geeignet?

  • wora
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    • 23. Februar 2026 um 23:25
    • #7

    3KW für einen lautsprecher ... wohin soll das noch führen ...

    da hat man in den letzten jahren unfassbar viel energie bei den lampen eingespart, um das jetzt mit lautsprechern in wärme zu verbraten corn*

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • audiobo
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    • 23. Februar 2026 um 23:29
    • #8

    Das ist mit der Leistungsangabe nach AES 2-1984 Rev. 2003 simuliert. Die wird eigentlich für ein PinkNoise-Signal mit Crestfaktor 2 (6dB) gesetzt.

    Ist scheinbar bei den Chassisherstellern noch so üblich.

    Die Verkäufer von Fertiglautsprechern ziehen neuere Standards heran mit einem Crestfaktor von 4 (12dB), haben also 6dB mehr auf dem Papier.

    AES75 (M-Noise) hat sogar einen Crestfaktor bis zu 18dB, den dann aber im Hochtonbereich.

    Ursprung dahinter ist der Versuch die unterschiedlichen Begrenzungsfaktoren, also thermisch (RMS) und mechanisch (Auslenkung-Peak), in einer Zahl untergebracht zu bekommen.

    Was man halt bei den PinkNoise-Angaben vor allem nicht weiss ist, welche Frequenzbereiche die Pegelspitzen verursachen. Ein Q-Sub ist auch mit max. 133dB (Crestfaktor 4) angegeben, dies aber im Freifeld. Dafür geht der nicht so weit runter (-5dB@40Hz).

    KS21 macht mit Crestfaktor 4 im Halbraum 138dB, hat aber bei den angegebenen 29Hz -10dB, also wären das bei einem kurzen Sinus Burst mit 29Hz auch max 128dB.

    Zitat von funkbrother

    Oder ist das Ding für BR weniger gut geeignet?

    Doch. Sogar für sehr kleine Gehäuse. Der Nachteil ist, dass man das fehlende Volumen mit Leistung kompensieren muss. Einfach ein grosses Volumen nehmen führt allerdings zu einer Fehlabstimmung. Da braucht man ein Chassis mit höherem Qts.

    Einmal editiert, zuletzt von audiobo (23. Februar 2026 um 23:45)

  • audiobo
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    • 23. Februar 2026 um 23:50
    • #9
    Zitat von wora

    3KW für einen lautsprecher ... wohin soll das noch führen ...

    da hat man in den letzten jahren unfassbar viel energie bei den lampen eingespart, um das jetzt mit lautsprechern in wärme zu verbraten corn*

    Auch das ist ein Trugschluss: Wenn du einen 2KW in der Front anmachst, dann braucht der die auch als Dauerleistung.

    2kW bei Crestfaktor 4 (was ja eine übliche Angabe heutzutage ist) sind knapp 125w RMS.

    Einmal editiert, zuletzt von audiobo (24. Februar 2026 um 20:33)

  • julian-k
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    • 24. Februar 2026 um 03:12
    • #10
    Zitat von verstärkerberserker

    NL4 ist nicht für diese Ausgansspannung zugelassen!.

    Ein NLT4FXX darf 250V

    Was ist ist, was nicht ist ist möglich

    http://www.unicque.de - Unicque Lighting Augsburg

  • test
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    • 24. Februar 2026 um 08:57
    • #11

    ich verstehe immer nicht, warum man mit solchen riesen pappen hörner bauen muß. was ist denn an den langweiligen reflex boxen so schlecht? damit ein horn gerade im bass was bringt, muß es riesig sein.

    reflexe kann man super skalieren was bei hörnern eben nicht geht.

    wenn wir mal ehrlich sind, dann braucht auch keine ne box, die unter 35hz kann. ja, es gibt sicher ne nische wo man das braucht, das ist aber eben nur ne nische. des weiteren macht es kaum einen unterschied, ob ich 1500 oder 2500w in ein chassis pumpe. man darf ja nicht die thermische last, die so eine spule verträgt außer acht lassen. vermutlich macht es mehr sinn, so eine pappe mit 1500-2000w zu belasten. das wird sie mit langer lebensdauer und sauberen sound danken.

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • Online
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    • 24. Februar 2026 um 11:21
    • #12

    Zur Info: Danley hat eine Kiste schon am Markt mit diesem Treiber

    TH121 | Danley Sound Labs

  • mattias bost
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    • 24. Februar 2026 um 12:21
    • #13
    Zitat von audiobo

    ...

    2kW bei Crestfaktor 4 (was ja eine übliche Angabe heutzutage ist) sind knapp 125w RMS.

    ?

    Der Crestfaktor gibt doch an, um wieviel ein Signal über dem angegebenen Wert liegt und nicht umgekehrt runtergerechnet werden muss. Im Beitrag weiter oben wäre damit dazu inkorrekt, dass eine Angabe mit höherem Crestfaktor im Stimulus zu einer höheren Leistungsangabe führen würde.

    Oder habe ich da einen Denk-/Informationsfehler?

    Die Thematik Crestfaktor kenne ich als elementare Problematik aus der Messung von Wechselgrößen (insbesondere Effektivwert). Sobald dort ohne Thermotransferstandard gearbeitet wird, also mit "normalen" Messgeräten, die meist über logarithmetische Kennlinien mit Kniff analog den Zugang zum Effektivwert verschaffen, ist es von elementarer Bedeutung, was dort an Maximalspannung bezogen auf den maximalen Effektivmesswert bei angegebener Genauigkeit zulässig ist.

    In Zahlen für Spannungsmessung (!) würde z.B. für 2Veff bei einem Crestfaktor von 4 eine maximale Eingangsspannung von 8V erlaubt sein.

    (in Sachen Genauigkeit wird es bei Spannungsmessung gar noch etwas komplizierter, denn die angegebene Genauigkeit des Messgerätes würde bei einem Signal mit Crestfaktor 40, bei maximal 8V Eingangspannung, ebenfalls nicht mehr garantiert. Ist aber ein ganz anderes Thema)

    Ich war immer davon ausgegangen, dass in Analogie (Definition Crestfaktor) bei einer Leistungsangabe von z.B. 2kW bei Crestfaktor 6dB im Stimulus die maximale Leistung bei 4kW läge. Die 2kW also die durchschnittliche Leistung repräsentieren. Im Grunde letztlich das entsprechende Spannungsäquivalent in Bezug auf Nennimpedanzangabe auf Leistung umgerechnet, denn es wird ja nicht die wirkliche Leistung gemessen, nur die Effektivspannung herangezogen.

    Grüße

    Mattias

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    • 24. Februar 2026 um 13:21
    • #14

    das hatte ich bisher auch so verstanden.

    die 3KW RMS sollte eigentlich die leistung sein, die der treiber im durchschnitt verträgt.

    der crestfaktor gibt dann an, welche leistungen man noch kurzzeitig für impulse draufpacken kann.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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    • 24. Februar 2026 um 14:03
    • #15

    Der RMS Wert ist im Regelfall nur eine kalkulatorische (nicht gemessene) Angabe.

    Ich glaube B&C macht da die transparenteste Angabe auf ihrer Website.

    Wenn man zB sich den 18SW115 anschaut und klickt auf das kleine "?" bei denen auf der Website steht da so ein Kommentar wie:

    "2 hours test made with continuous pink noise signal within the range Fs-10Fs. Power calculated on rated minimum impedance. Loudspeaker in free air."

  • marce
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    • 24. Februar 2026 um 15:33
    • #16
    Zitat von wora

    das hatte ich bisher auch so verstanden.

    die 3KW RMS sollte eigentlich die leistung sein, die der treiber im durchschnitt verträgt.

    der crestfaktor gibt dann an, welche leistungen man noch kurzzeitig für impulse draufpacken kann.

    man kann ja einfach mal probieren, den Speakon gegen einen Schuko zu tauschen - sollte für das Chassis ja kein Problem sein, wenn es wirklich 3KW verträgt :)

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    • 24. Februar 2026 um 16:08
    • #17

    Dann aber die Polung markieren :)

  • audiobo
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    • 24. Februar 2026 um 19:05
    • #18

    mattias bost

    Habe jetzt noch mal etwas gesucht - offenbar ist das durcheinander geraten, bei Verstärkerangaben z.B. können sie gar bei ihren Angaben nicht den RMS meinen, da haben die Netzteile schlicht nicht genug Leistung.

    Es ist aber wirklich nicht ganz so simpel eine Erklärung zu finden, die auf den Punkt kommt.

    Gefunden jetzt hier:

    https://eaw.com/wp-content/uploads/2020/12/Power_Handling.pdf

    Zitat

    Power Calculation: The RMS voltage at the loudspeaker is
    measured. The power is then calculated based on the RMS
    voltage and the minimum impedance of the driver
    (P=V2RMS/ZMIN)

    Wobei Zmin ja zu eher hohen Werten führt.

    Auch ist das Messverfahren FreeAir, wenn man am Ende 3kW in einer mehr oder weniger geschlossenen Holzkiste zu 98% in Wärme umwandelt kommt das vllt. gar nicht so lustig daher.

    Jetzt wird mir aber auch klar, warum die gerne noch mit angegebene Maximalbelastbarkeit idR nur doppelt so hoch ist. ;)

    3 Mal editiert, zuletzt von audiobo (24. Februar 2026 um 20:25)

  • FHAudio
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    • 24. Februar 2026 um 21:29
    • #19

    Das Teil hat mit 3KW weniger Spulenfläche als ein 18NTLW5000 mit 1,8KW.

    Sieht alles toll aus auf dem Papier, wird aber mehr Wärme produzieren als Sound.

    In einem Horn mit 3KW wird das Teil bei Dosenmucke verglühen.

    Ob es sich lohnt so viel Geld auszugeben um vielleicht 1dB zu gewinnen und den Rest in Wärme....

    Aber der Hype und das Marketing werden wieder siegen ^^

  • audiobo
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    • 25. Februar 2026 um 06:43
    • #20

    Wer unbedingt immer die letzten 3-6dB rauskitzeln will verliert auf Dauer sowieso... Dann kann man auch einen Heizlüfter in eine Holzkiste legen.

    Abgesehen davon, dass ich damit eh nix machen will (mein Wohnzimmer ist zu klein, bei der Arbeit gibt's nur Fertigware mit "Reputation"):

    • Die Frage am Anfang war "Was kann man damit machen?", nicht "Was macht Sinn damit zu machen?" Ich hatte halt eh die Tage noch was am Windowsrechner gemacht, daher habe ich es einfach mal ins AJHorn eingetickert...
    • Wir sind alle keine professionellen Lautsprecherentwickler und wenn wir solche wären würden wir nicht über theoretische Daten streiten sondern uns Muster zukommen lassen und quälen bis wir sicher sind was Sache ist
    • Wenn jemand Spass an solchen Dingen hat, das notwendige Budget und genügend Zeit soll man doch bauen dürfen was man will und womit man will. (solange dabei niemand zu Schaden kommt.)
    • Im Vergleich mit dem 18NTLW5000 bietet der 21XL3000 beim Franzosen für 30% mehr Geld 40% mehr Membranfläche... (bei gleichem Hub) *finger

    Also vielleicht etwas lockerer sehen das Ganze und nicht wieder rumhacken. Marketing machen alle. Eighteensound war auch mal "Geheimtipp" und "Hype".

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