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Papa kannst du mal...

  • tonsound
  • 28. Februar 2026 um 13:17
  • Geschlossen
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    • 9. März 2026 um 10:47
    • #21

    Vorweg:

    -ich habe die Zeichnungen nicht geöffnet, weil ich spontan keine Software dafür habe

    -ich habe selbst seit fast 20 Jahre eine Pelletheizung

    Ich habe den Verlauf so verstanden, dass die Pellets auf dem Weg in den Bunker verstopfen. Werden die denn durch ein gängiges Lieferfahrzeug eingblasen, oder versucht Ihr die irgendwie zu schütten. Grundsätzlich kann ich bestätigen, dass die Pellets nicht so gut "fließen". Selbst auf meiner 45 Grad Schräge rutschen die zum Schluss nicht mehr komplett ab.

    Beim Einblasen sollte das eigentlich keine Probleme geben, so lange die Querschnitte und die maximalen Radien eingehalten werden, da ja auch ein hoher Anteil an Luft mit eingeblasen wird. Das dient ja auch dazu, dass die Pellets möglichst wenig gegenseitige Berührungen/Druck erfahren und weniger Bruch/Staub entsteht. Wichtig ist hier auch die Absaugung am Bunker. Bei mir war das immer ein Unterdruck System, also mehr absaugen als einblasen (Die Tür vom Bunker lässt sich aufgrund des Unterdrucks während des Einblasvorgangs nicht öffnen). Wie mir mehrere Fahrer der Lieferanten erzählt haben, funktioniert das auch unter erschwerten Bedingungen (sehr langer Schlauch, mehrere Radien....) wenn man die Parameter entsprechend anpasst. Je länger der Schlauch, desto weniger Pellets geben die dem Luftsrom zum. Das klingt für mich logisch.

    Solltet Ihr die Pellets irgendwie schütten und auf die Schweerkraft setzen, kann ich leider nichts beitragen. Da würde ich mich mal im Bereich von Getreidesilos umhören, wie die das machen. Das wäre für mich ähnlich bzw. sollte man da (auf dem Land) an Infos kommen.

    ...Holz ist braun!

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    • 9. März 2026 um 11:03
    • #22

    die erste vorrausetzung ist doch, das es ein automatisches system ist. niemand will alle 10 jahre neue kinder für den Keller ;)

    was ich noch nicht verstanden habe: ist das der input vom silo ins haus oder ist das gewissermaßen der nachfüllstuzen für das silo?

    nachfüllstutzen für das silo kann man ja über unterdrück regeln. das andere geht dann nur über Förderschnecke die kontinuierlich läuft. ich denke nicht, das das mit einem Rüttler, der ja auch beträchtlichen Körperschall erzeugen würde, geht.

    http://www.crystal-hannover.de
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  • chris216
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    • 9. März 2026 um 11:23
    • #23
    Zitat von tonsound

    tja, funktioniert leider nicht so ganz, mein Sohn sagt die Pellets bleiben trotz 1m Trichterfallrohr in der Mauerdurchführung (=horizontal) stecken.

    Gibts vielleicht so nen Blase-Hase / Laubbläser in der Familie, mit dem man für einen geeigneten Luftstrom sorgen könnte? Wird dann schnell zum zwei-Personen-Job, wenn einer pustet und einer schüttet, oder du konstruierst noch ne Aufnahme fürs Blasgerät. Wenn ich dich richtig verstanden hab, ist das ja nur ein seltener Notfall-Einsatz, da könnte man sicher damit leben...

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • verstärkerberserker
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    • 9. März 2026 um 12:40
    • #24
    Zitat von test

    was ich noch nicht verstanden habe: ist das der input vom silo ins haus oder ist das gewissermaßen der nachfüllstuzen für das silo?

    Das ist der Punkt, der sich mir auch nicht komplett erschließt.

    Wenn es um den Weg vom Silo zur Heizung geht ist die gängige Lösung für mich die einfachste:

    Die letzte Strecke erfolgt über die Ansaugung der Heizung. Wenn die Ansaugung direkt unter dem Silo abgreift, gibt es auch keine horizontalen Rohre, die verstopfen können.

    Meine Pellets werde per Schnecke aus dem Bunker gefördert. Von der Schnecke werden die in die Heizung gesaugt. Auch hier gibt es natürliche ein Rückleitung zum Druckausgleich (in dem Schlauch wird nur Luft geblasen).

    ...Holz ist braun!

  • pivo@45rpm
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    • 9. März 2026 um 14:10
    • #25

    Hier gehts wohl eher ums händische Befüllen des Bunkers a la Kohlenrutsche via Sackware.
    Recht nachvollziehbar ist das eher weniger, Sackware ist ja deutlich teurer als lose Ware eingeblasen.
    Aber gerade Pelletheizungen sind auch nich für Standardsituationen. Da kommt bestimmt noch ne Erklärung...

    Zum Problem der nur bedingt förderfähigen Pellets, das ist ja ein allgemeines Problem:

    Ich habe z.B. 25m Distanz ab Silo zur Heizung mit zwei Leitungen DN50, eine bläst, eine saugt.

    Das ist auch das Maximum, was die Heizung mit ihrem eigenen Sauger verlässlich schafft.
    Trotzdem kann es immer mal stopfen, insbesondere wenn die letzten Zentner raus müssen,

    die rutschen nämlich tatsächlich nicht soo gut, wie man vielleicht vermuten könnte.
    Dafür hat der Silohersteller dieses Entnahmegeröhrdings in einer weiteren Ausbaustufe mit einem Kolbenvibrator versehen,

    welcher von der Heizung aus automatisch angesteuert wird, falls es mal wieder verstopft ist.

    Das ist eh die Standardlösung für Schüttgüter in Fördergeröhr und funzt täglich hunderttausendfach in jeder Industrieanlage.
    Zwischenzeitlich hatte das ein simpler Bohrhammer an einer Schaltsteckdose übernommen.

    Also:
    entweder viel Luft mit wenig Pellets (macht im kleinen aber eher keinen Sinn)
    oder viel good vibrations, dann gehen auch ein paar mehr Pellets.

    Die Krise ist ein ungemein produktiver Prozess, man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen...

  • secluded
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    • 9. März 2026 um 14:57
    • #26
    Zitat von test

    die erste vorrausetzung ist doch, das es ein automatisches system ist. niemand will alle 10 jahre neue kinder für den Keller ;)


    mauahaha !!! ^^ ^^ ^^ ^^ ^^ ^^ ^^ ^^

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

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    • 9. März 2026 um 18:40
    • #27
    Zitat von chris216

    Gibts vielleicht so nen Blase-Hase / Laubbläser in der Familie, mit dem man für einen geeigneten Luftstrom sorgen könnte? Wird dann schnell zum zwei-Personen-Job, wenn einer pustet und einer schüttet, oder du konstruierst noch ne Aufnahme fürs Blasgerät. Wenn ich dich richtig verstanden hab, ist das ja nur ein seltener Notfall-Einsatz, da könnte man sicher damit leben...

    und das verstopft, während du im Winterurlaub bist und wir wettertechnische zustände wie in Berlin während des Brandanschlages haben:

    nein, das ist keine Lösung.

    nächstes problem: du bis 72 und nicht mehr der rüstigste und hast auch nicht das geld für einen persönlichen Heizungsrüttler ;)

    das alles ist der Grund, warum unsere altvorderen sich über die kohle gefreut haben, dann aber richtig glucklich die kohle gegen öl und dann gegen gas getauscht haben :)

    eben, weil es komplett autark ohne Fummelei funzt.

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    • 10. März 2026 um 00:04
    • #28
    Zitat von test

    das alles ist der Grund, warum unsere altvorderen sich über die kohle gefreut haben, dann aber richtig glucklich die kohle gegen öl und dann gegen gas getauscht haben :)

    eben, weil es komplett autark ohne Fummelei funzt.

    ist das jetzt dein tipp?

    eine öl- oder gasheizung?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tonsound
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    • 10. März 2026 um 06:24
    • #29

    Danke für die vielen kreativen Vorachläge, werd ich alle weiterleiten. Das normale Einblasen funktioniert natürlich wie es soll. In den Bunker gehen vom Kellerlichtschacht aus zwei Stutzen (Durchm. 100mm) einer unten lang fürs einblasen, einer kurz für die (gesaugte) Abluft. Über den Kurzen war der Versuch auch Sackware einzufüllen. Er geht unten ca 60 cm horizontal und da gehts halt nicht per Eigendruck. Gebläse wär eine Möglichkeit, aber die Pellets Staubdicht in den Gebläsestrom zu bekommen wär schwierig.

    Ein Subwoofer: "hey Papa bring mal den Sub, die Endstufe und das Stativ, ich muss füllen. Aber erst muss ich die Nachbarn informieren und sehen dass die Kinder nicht beim Mittagsschlaf sind.." 😊

    Guter Hinweis dass es auch bei 45 Grad unten problematisch ist.

    Es gibt beim grossen "A" eine 1m lange Druckluftpistolenlanze die man während dem Einschütten drinnen lassen könnte. Diese unten mit ca. 5 cm abgewinkelter Düse modifizieren.

    Es sollte halt von einer Person bedienbar sein. Sackware hat den Vorteil das ich vom Befüllzwang kurzeitig entkoppelt bin, und bei den Preisen heute ist eine Überlegung den Wald in der Verwandschaft mit einer Pelletspressmaschine zu nutzen (Traktoren und Rückewagen wären vorhanden)

    tonsound.de

    3 Mal editiert, zuletzt von tonsound (10. März 2026 um 06:45)

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    • 10. März 2026 um 11:45
    • #30
    Zitat von wora

    ist das jetzt dein tipp?

    eine öl- oder gasheizung?

    ich schrieb was von getauscht haben. damit sollte klar sein, das sich das nicht als Empfehlung für heute darstellt.

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  • wora
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    • 10. März 2026 um 14:10
    • #31

    ok, ich hatte es als tipp verstanden, es wie die "altvorderen" zu machen...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • verstärkerberserker
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    • 10. März 2026 um 16:50
    • #32
    Zitat von tonsound

    Über den Kurzen war der Versuch auch Sackware einzufüllen. Er geht unten ca 60 cm horizontal und da gehts halt nicht per Eigendruck. Gebläse wär eine Möglichkeit, aber die Pellets Staubdicht in den Gebläsestrom zu bekommen wär schwierig.

    Keine erprobte Lösung, aber ein Ansatz, falls Du das wirklich weiter verfolgen willst:

    Wenn Du eine ordentliche Absaugung installiert bekommst, hast Du schon einen Luftsrom (über den Unterdruck) auch ohne Einblasen. Das könnte schon reichen. Schließlich hast Du ja auch keinen langen Schlauch.

    Wenn Du es dann noch schaffst, dass die Pellets, die Du ja irgendwie in das 100er Rohr packst, dieses nicht komplett füllen und mit der angesaugten Luft gemischt werden, müsste das funktionieren.

    Ich denke da an einen "Einfülltrichter" mit kleinerem Durchmesser, der aber nicht formschlüssig verbunden ist, so dass noch Luft mit angesaugt werden kann. Das heist, die Pellets fallen aus dem Trichter in den Luftstrom (von der Ansaugung). Den optimalen Durchmesser müsste man natürlich ermitteln. Ich würde wahrscheinlich mit 80mm anfangen, was etwa 60% der Fläche entspricht. Bei 50mm könnten die Pelltes schon wieder stoppfen bzw. könnte das eine mühsame/langwierige Nummer werden.

    Nur eine Schätzung.

    ...Holz ist braun!

  • guma
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    • 11. März 2026 um 00:06
    • #33

    OK,

    Ihr macht jetzt bitte im Pellet-Forum weiter.

  • guma 11. März 2026 um 00:06

    Hat das Thema geschlossen.

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