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L-Acoustics L1 und CS1

  • Volker
  • 28. März 2026 um 22:34
  • FHAudio
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    • 22. Mai 2026 um 08:14
    • #21

    Das ist genau wie Cardioid. Das hat unter bestimmten Voraussetzungen seine Berechtigket.

    Gerade im Klassikbereich mit vielen Mics und hohrem Gain ist das mit Sicherheit sehr positif.

    Aber im Ernst, bei grossen Festivals wollen gerade die echten Musiker ein bisschen Gefühl von der Front bekommen, bei Cardio ist das dann nicht mehr möglich.....also setzt man dann fette Sidefills auf der Bühne damit irgendwie eine gewisse Energie durch´s In Ear dringt damit die Musiker dieses Feeling haben. Suche den Fehler :D

  • uchrisu
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    • 22. Mai 2026 um 08:18
    • #22

    Mich würde interessieren, ob es auch mit allen anderen Sprachen, Dialekten, etc. gut funktioniert.

    Für mich klingt das erst einmal so, als ob man einem neuronalen Netz beigebracht hätte, wie Sprache ohne Störgeräusche klingen muss und es dann mit gestörter Sprache als Eingang trainiert worden wäre.

    Deswegen klingt die Sprache des Sprechers selbst in der Demo mit eingeschaltetem Source Intelligence irgendwie anders als seine natürliche Sprache.

    Damit man mich nicht falsch versteht: Das klingt tausend mal besser als die ganzen klassischen Ansätze zur "Speech Enhancement", wo hinterher eher eine Roboterstimme mit Artefakten rauspurzelt, aber es ist dann mehr oder weniger eine künstliche Nachbildung von Stimme, die dann hoffentlich möglichst ähnlich wie das Original klingt.

  • HenrySalayne
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    • 22. Mai 2026 um 09:19
    • #23
    Zitat von julian-k

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    Hätte man auch in 20 min abhandeln können. Oder in 15 min, wenn man sich das ständige "wir sind die Erfinder des Line-Array" und "wir sind unserer Konkurrenz meilenweit voraus und bei uns ist alles besser" gespart hätte. Was ganz nebenbei auch weniger arrogant und unsympathisch wirken würde. X/

    Aber wir leben ja im postfaktischen Zeitalter und irgendwo muss die KI ja die Fehlinformationen herbekommen, die sie dann nachplappert...

    Was hat es denn eigentlich mit dieser "source intelligence"-Demo auf sich? Es gibt ein deutlich wahrnehmbares Phasing beim Übersprechen. Wo kommt das denn her?

    Cool ist allerdings, dass sie die gesamte Keynote als zweite Audiospur ohne source intelligence hochgeladen haben. Leider mit anderen Pegeln und anders EQed, aber man hat ab und an einen ganz guten Eindruck, was das System wirklich macht. Umso mehr Funktionen in einen externen Prozessor abwandern, umso zerklüfteter wird leider auch der FoH-Job.

    Ich bin auf jeden Fall gespannt, das L1 zu hören. Wobei das mit "wie L2 nur größer" wahrscheinlich zu 95% charakterisiert ist.

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

  • Online
    Herr Nink
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    • 22. Mai 2026 um 10:58
    • #24

    Ich habe für mothergrid ein paar der Technischen Daten und Aussagen von L-Acoustics aufbereitet. Vielleicht interessiert es ja jemanden:

    Neu: L-Acoustics präsentiert L1 und CS1 – #mothergrid
    L-Acoustics stellt mit dem neuen L1 Line-Array-System und dem kardioiden Subwoofer CS1 die jüngsten Erweiterungen der L Series vor.
    www.mothergrid.de
  • Volker
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    • 22. Mai 2026 um 10:59
    • #25
    Zitat von uchrisu

    Der Plan dahinter scheint zu sein, dass man Veranstalter auf L-Acoustics Infrastruktur zwingt, weil ein Headliner sagt: Ich brauche aber unbedingt "Source Intelligence". Dann braucht man ja mindestens 3 DSP-Amps von L-Acoustics und kann somit gleich die ganze PA von denen hängen. Technisch gibt es da absolut keine Notwendigkeit.

    Ich habe bisher mich nie mit dem Lisa II beschäftigt, aber wie kommst du denn auf 3 DSP Amps?

    Auf den ersten Blick scheint das Ding auch mit allen anderen herstellen zu spielen, die mit der Signalkette klar kommen.

    Ich könnte mir vorstellen, dass die räumliche Verschiebung nicht vernünftig funktioniert, aber dieses Stimmenfeature wäre doch davon unabhängig.

    Vielleicht kann mal jemand was dazu sagen, der den Prozessor im Lager hat. Immerhin dürfte seit gestern Abend die Nachfrage danach massiv steigen…

  • Volker
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    • 22. Mai 2026 um 11:09
    • #26
    Zitat von Herr Nink

    Ich habe für mothergrid ein paar der Technischen Daten und Aussagen von L-Acoustics aufbereitet. Vielleicht interessiert es ja jemanden:

    Ein spannendes Feature scheint mir auch die Wahlmöglichkeit zwischen 0,8 grad und 5 grad zu sein, wobei ich noch nicht ermitteln konnte, wie das funktioniert.

    Sofern ein System aus zwei oder 3 Kisten (pro Seite) sinnvolle Ergebnisse erzielt und das Marketing nicht mal wieder völlig übertrieben hat, kann man meines Erschtens K1, K2, K3 und eigentlich auch L2 eher vernachlässigen und direkt in L1 investieren - zumindest wenn nicht viel zuviel französischer Wein bei der Preisfindung im Spiel war.

    Was ich von 185kg Subs halten soll, weiß ich noch nicht. Da zwei 21“ seitlich montiert sind, würde mich hier auch mal interessieren, ob man die sinnvoll hochkant verwenden kann.

    Ich würde das alles gerne mal hören und sehr gerne auch mal im direkten Vergleich mit K2 (und am liebsten auch Kara).

    Hat jemand schon bestellt und einen Liefertermin?

    Gerüchten zur Folge schlagen hier im Rheinland die ersten Bässe im Juni auf. Aber mich interessieren die Tops :)

  • uchrisu
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    • 22. Mai 2026 um 13:15
    • #27
    Zitat von Volker

    Ich habe bisher mich nie mit dem Lisa II beschäftigt, aber wie kommst du denn auf 3 DSP Amps?

    Auf den ersten Blick scheint das Ding auch mit allen anderen herstellen zu spielen, die mit der Signalkette klar kommen.

    Ich könnte mir vorstellen, dass die räumliche Verschiebung nicht vernünftig funktioniert, aber dieses Stimmenfeature wäre doch davon unabhängig.

    Vielleicht kann mal jemand was dazu sagen, der den Prozessor im Lager hat. Immerhin dürfte seit gestern Abend die Nachfrage danach massiv steigen…

    Weil es L-Acoustics selbst schreibt:

    https://www.l-acoustics.com/products/source-intelligence/

  • Volker
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    • 22. Mai 2026 um 13:38
    • #28

    Ok, das hatte ich natürlich nicht gelesen.

    Krass. und irgendwie völlig sinnbefreit, vor allem, wenn ich dieses neue Tool bei kleinen Events nutzen wollen würde.

    Ich könnte mit vorstellen, dass das noch gekippt wird, wenn sich auch Nutzer anderer Brands dafür interessieren oder LA Nutzer das Tool lieben aber keinen Bock haben immer 3 Amps dafür mitnehmen, weil man die einfach nicht braucht auf dem Job.

    Oder dass irgendwer die Idee aufgreift und eigenes Gerät (oder Plugin) nur mit dieser Funktion auf den Markt wirft….

  • scanco-tobi
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    • 22. Mai 2026 um 23:22
    • #29

    Moin!

    Das heißt die 3 Amps fungieren quasi "nur" wie ein Dongle zusätzlich zur erforderlichen Lizenz?

    Als ich das Video sah, dachte ich im ersten Moment: "Ui sind die schlau, die Lisa nutzt ungenutzte DSP Power der Amps übers Netzwerk mit." ;)

    //tobi

    ...shown wir mal! :)

  • Blancblue
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    • 23. Mai 2026 um 14:35
    • #30

    Spannend, dass LA beim L1 auf einen Koax (wird wohl der DCX464 sein) im HF setzt. Wie man bei den Kollegen von dB gesehen hat, scheint das nicht ganz trivial zu sein, 2 Wege mit einem Wellentransformer zu kombinieren.

    ________________________________

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  • FHAudio
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    • 24. Mai 2026 um 07:42
    • #31

    Coda baut ja auch seid Jahren den BMS Coax ein. Clair baut den BMS auch in ihren Coherence Line Arrays ein. Wieso sollte das nicht funktionieren ? Es geben noch andere Hersteller die auf den BMS in Line Arrays zugreifen.

    Ich finde es nur schade das LA ausgerechnet den DCX einbaut, ich finde den Treiber nicht so doll.

    Der muss gegenüber dem BMS sehr stark linearisiert werden und klingt für mich irgendwie steril ohne Leben.

    Aber vielleicht ist es ja eine OEM Version vom DCX.....ein Foto würde aufklären.

    Ich finde es trotzdem schade mit welch einer Arroganz das System vorgestellt wird, ich wäre wahrscheinlich ein schlechter Verkäufer weil ich ein zu ehrlicher Mensch bin.

    Aber es geben noch andere Hersteller die eine ganz andere Schiene fahren aber in Punkto SPL das L1 locker an die Wand fahren.

    Bei LA kannst du aus Erfahrung durch viele Messzeitschriften locker schonmal 13db abziehen, dann kommen wir schon an realistische Werte. Das wären dann für so ein L1 Modul circa 147 dB, was in meinen Augen immer noch sehr hoch scheint für Direktstrahler aber plausibler klingt als 160 dB.

    Das ist physikalisch einfach nicht möglich

    Ich hatte mal die Gelegenheit über ein Fohhn Venue zu mischen, das mich vom Hocker gehauen.

    Wir sind zwar hier auf ein ganz anderes Konzept, aber die Idee die Wege in getrennten Kisten tu packen finde ich interessant weil man obenrum viel weniger Länge braucht als untenrum. Also packt man je nach Location noch ein paar Lowmids mehr dran ohne den oberen Bereich unnötig zu vergrössern.

    Dort geht man einen anderen Weg und setzt anstatt einem Coax zwei verschiedene Treiber ein, die sich den Frequenzgang aufteilen. Die packen in einer 60x60x60 Kiste 16 Treiber drin die auf einen gemeinsamen Waveformer arbeiten und durch Beam Steering gesteuert werden.

    Fohhn gibt reale 150 dB an und 108dB auf 100m. Das Modul arbeitet ab 800 Hz.

    Drunter gibt es dann ein Horngeladenes Lowmid Modul mit 8 x 10" was dann den 60 Hz - 800Hz abdeckt. Dort kann man dann selber die Ratio zum Top auswählen je nach Venue Länge. Das Teil kann sogar mechanisch als Omni oder Cardio umgestellt werden.

    145 dB für 8 x 10" Horngeladen ist realistisch und völlig korrekt.

    Die Kisten sind alle Aktiv, nur so nebenbei bemerkt.

    Das Topteilmodul wiegt 107 kg und das Lowmidmodul 135kg.

    Die Grundidee ist das man sich einfach 2 Kisten als Groundstack auf eine Bühne hinstellen kann und somit auch kleine Verleiher die Möglichkeit bietet ein wirklich krasses System zu haben.

    Man kann dann später aufstocken und daraus ein Mega Linearray machen.

    Ich habe schon Vieles gehört, aber das hat mich wirklich von der Grundidee, vom Sound und vom SPL vom Hocker gehauen.

    Schade das Fohhn nie wirklich viel Marketinggedöns gemacht hat, denn dieses System ist wirklich in meinen Augen der Knalller.

  • Christian Hofmann
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    • 24. Mai 2026 um 13:27
    • #32
    Zitat von FHAudio

    Aber es geben noch andere Hersteller die eine ganz andere Schiene fahren aber in Punkto SPL das L1 locker an die Wand fahren.

    Bei LA kannst du aus Erfahrung durch viele Messzeitschriften locker schonmal 13db abziehen, dann kommen wir schon an realistische Werte. Das wären dann für so ein L1 Modul circa 147 dB, was in meinen Augen immer noch sehr hoch scheint für Direktstrahler aber plausibler klingt als 160 dB.

    Oha, gewagte Aussagen sind das und man merkt, dass du mit Systemen dieser Größenordnung und dem Systemgedanken dahinter nicht wirklich Erfahrung hast. 13db abziehen dann stimmt's? Ist klar...

    Es ist nicht schlimm, wenn man was nicht kennt, aber dann sollte man auch ehrlicherweise nicht darüber urteilen, was in diesem Falle LA hier entwickelt und vorgestellt hat. Ich stimme dir zu, etwas weniger pathetisch hätte es auch getan, wahrscheinlich muss man das heute so machen, wahrscheinlich auch für Kunden, die darauf stehen.

  • schotte
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    • 24. Mai 2026 um 14:08
    • #33

    Hallo,

    die "LA - Fänboys" wollen / sollen halt neue T-Shirts und zusätzliche Tattoos haben ... ;)

    corn* Schotte

  • audiobo
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    • 24. Mai 2026 um 14:43
    • #34

    Schalldruckpegel auf 1m Entfernung ist für ein LA prinzipiell halt auch ein ziemlich dämlicher Parameter.

    Eigentlich müsste man den Schallleistungspegel angeben, der Schalldruck definiert sich ja durch Entfernung, Abstrahlverhalten und - im Gegensatz zum Horntop - dem durch Winkelung und Arraylänge variablen Übergang vom Nah- ins Fernfeld.

  • FHAudio
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    • 25. Mai 2026 um 07:27
    • #35

    Christian Hofmann: Ich komme nicht aus diesen hohen Kreisen und ehrlich gesagt interessiert es mich nicht.

    L-Acoustics baut mit Sicherheit sehr gute Sachen.....aber ein gewisser Hype hat sich schon eingenistet und das Marketing funktioniert einwandfrei. Man hat sich ja mittlerweile schon die DJ`s und die Hifi Leute mit ins Boot genmommen.

    Ich rede hier von elektrischen und physikalischen Fakten. Jeder normale Mensch weiss das man mit 4 x 15" und 2 seitlichen 18" Direktstrahler keine 160 dB erreichen kann. Das die 6 Coax Treiber vielleicht um die 1kHz einen Peak von 160dB erreichen wäre möglich mit 20% Verzerrung.

    Es wurden schon etliche Produkte von L-acoustics in Testmagazinen auf Herz und Niere geprüft, die Ergebnisse waren zum Teil sehr erschreckend.

    Das die grossen Line Arrays 100% funktionieren, ist klar, das ist ja deren Prestigenische.

    In dem kleinem Produktsegment ist viel ungereiftes Zeug, aber egal, die Leute kaufen es weil es braune KIsten sind.

    Die Gehirnwäsche Maschine funktioniert und die Kasse klingelt, was will man mehr.

    Ich hatte letztens noch eine lustige Erfahrung gemacht wo mich ein Autohändler aus der Gegend anrief mit der Frage ob ich mal vorbeikommen könnte. er hätte sich eine L- acoustics Anlage gekauft um ins Wohnzimmer zu stellen,er sei aber mit dem Resultat unzufrieden.

    Der Typ ist ein Technofan, geht von Festival zu Festival und sieht natürlich überall braune Kisten, geiler Sound, Gehirnwäsche.....das möchte ich zu Hause haben. ^^

    Fährt zum nächsten L-acoustics Händler und lässt sich 2 x A15 + 2 x KS21, 1 x LA12X und 1 P1 Messprozessor andrehen =O

    Nur so nebenbei, der Typ hat absolut keine Ahnung von Sound.

    Die Anlage wurde beim Händler anscheinend eingemessen, er müsse nur die Kabel einstecken und loslegen.

    Das das in der realen Welt so nicht funktioniert, ist klar.

    Er hat dann ernüchternd feststellen müssen das viel Geld ausgeben nicht automatisch einen guten Sound ergibt. Was für eine kranke Welt :S

  • Christian Hofmann
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    • 25. Mai 2026 um 09:25
    • #36
    Zitat von audiobo

    Schalldruckpegel auf 1m Entfernung ist für ein LA prinzipiell halt auch ein ziemlich dämlicher Parameter.

    Eigentlich müsste man den Schallleistungspegel angeben, der Schalldruck definiert sich ja durch Entfernung, Abstrahlverhalten und - im Gegensatz zum Horntop - dem durch Winkelung und Arraylänge variablen Übergang vom Nah- ins Fernfeld.

    Wenn man es ausschließlich auf die physikalische Optimierung bezieht stimmt das. Die elektronische Komponente verschiebt die Grenze zwischen nah und Fernfeld viel weiter nach hinten. Sprich die tonale Balance über die elektronische Optimierung sorgt dafür dass es vorne im Idealfall genauso klingt wie in sagen wir 40m Entfernung bei den großen Systemen. Der Schalldruck Abfall über das gesamte Frequenzband bleibt dann wie im Nahfeld. LA und d&b gehen da unterschiedliche Wege um das zu erreichen, das Ziel ist aber das gleiche. Natürlich spielt die Länge des Array eine sehr wichtige Rolle dabei, bei der Größenordnung hängt keiner nur 3 Tops. Man sieht das alles im arraycalc und Soundvision sehr gut und kann auch verschiedene Systeme vergleichen. Die Vorhersage ist da schon wirklich gut

  • audiobo
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    • 25. Mai 2026 um 11:17
    • #37
    Zitat von Christian Hofmann

    Man sieht das alles im arraycalc und Soundvision sehr gut und kann auch verschiedene Systeme vergleichen. Die Vorhersage ist da schon wirklich gut

    Genau deswegen ist die Angabe SPLmax@1m völlig sinnfrei.

    Gemessen wird ja auch in einer viel grösseren Entfernung. Nach welcher Formel rechnet man das dann zurück und welche Aussagekraft hat das Ganze noch?

    Noch sinnfreier ist es allerdings sich an diesen Angaben aufzureiben - Behauptung: wer nach solchen Zahlen das Zeug kauft weiss eh nicht damit umzugehen.

    Und dass es Händler gibt, die den Autotechno-Typ verarschen (egal mit welcher Marke) ist jetzt auch nicht besonders aussagekräftig hinsichtlich der Produktqualität.

  • Online
    test
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    • 25. Mai 2026 um 12:34
    • #38

    es spielt doch im grunde keine rolle, was da steht und hängt. in der jeweiligen preisrange sind das dann meist eh philosophische diskussionen. wenn ich 4000e für ein top ausgebe, 15/ großer ht, dann gibt es da keinen mist mehr zu kaufen.

    letztlich ist das immer die frage, wen man so bedient und mit welchem system der vermieter groß geworden ist.

    http://www.crystal-hannover.de
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  • Circumbendibus
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    • 25. Mai 2026 um 13:36
    • #39

    Gemessen wird sowas natürlich in einem Reflexionsarmer Raum (RaR) oder einer reflektierenden Freifläche für tiefe Frequenzen.

    Auch schon bei regulären Punktquellen wird die Messung nicht in 1m Abstand durchgeführt sondern, abhängig von der Größe des Lautsprechers, z.B. in 8m Entfernung.

    Dies macht man, um sich im Fernfeld des LS zu befinden, das für hohe Frequenzen auch schon ein große Ausdehnung annehmen kann.

    Zurückgerechnet auf 1m wird dann auf eine Punktquelle entsprechend im Halb oder Vollraum, je nachdem ob es ein semi RaR oder ein voll RaR ist.

  • Blancblue
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    • 26. Mai 2026 um 11:22
    • #40
    Zitat von FHAudio

    Coda baut ja auch seid Jahren den BMS Coax ein. Clair baut den BMS auch in ihren Coherence Line Arrays ein. Wieso sollte das nicht funktionieren ? Es geben noch andere Hersteller die auf den BMS in Line Arrays zugreifen.

    Ich finde es nur schade das LA ausgerechnet den DCX einbaut, ich finde den Treiber nicht so doll.

    Der muss gegenüber dem BMS sehr stark linearisiert werden und klingt für mich irgendwie steril ohne Leben.

    Aber vielleicht ist es ja eine OEM Version vom DCX.....ein Foto würde aufklären.

    Ah ok, Clair hatte ich gar nicht auf dem Schirm. Ich sage ja auch nicht, dass es nicht machbar ist und bei LA bin ich mir sehr sicher, dass sie das hinbekommen. Aber es sind doch auffallend wenige Koaxe in Linearrays zu sehen. Mich würde aber auch interessieren, warum man den DCX gewählt hat - soundtechnisch finde ich den BMS auch besser. Er lässt sich halt tiefer trennen, aber das sollte beim L1 nicht das Ausschlagskriterium gewesen sein.

    ________________________________

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