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Movinglight stürzt in Publikum - 1 Person verletzt

  • julian-k
  • 12. April 2026 um 17:19
  • julian-k
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    • 12. April 2026 um 17:19
    • #1

    Auf dem Coachella Festival ist ein an einem Drop über Publikum installiertes Movinglight ins Publikum gestürzt und hat eine Frau am Kopf getroffen und schwer verletzt.

    Ursache ist eine gebrochene oder losgedrehte Schraube welche die Schelle des Querrohrs an einem Halbkonus befestigt hat.

    Das Sicherungsseil am Querrohr hat hier natürlich keinerlei Funktion mehr.

    Ein geschweißtes T oder hochfeste Schrauben und ein Drehmomentschlüssel hätten das verhindert.

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    Die bessere Lösung: Droparm HOFKON 290-1 - H.O.F. Alutec

    Was ist ist, was nicht ist ist möglich

    http://www.unicque.de - Unicque Lighting Augsburg

    3 Mal editiert, zuletzt von julian-k (12. April 2026 um 18:26)

  • Zur hilfreichsten Antwort springen
  • fox
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    • 12. April 2026 um 17:33
    • #2

    Magst du deinen Text nochmal formatieren? Bei mir wird der weiß auf weiß angezeigt.

  • julian-k
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    • 12. April 2026 um 18:11
    • #3

    Keine Ahnung woher das immer kommt. Ich nutze das schwarze Forendesign.

    Was ist ist, was nicht ist ist möglich

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  • Pfälzer
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    • 12. April 2026 um 19:43
    • #4

    Ich sehe seinen Beitrag ganz normal.

    Grüße

  • julian-k
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    • 12. April 2026 um 19:48
    • #5

    Ist zwischenzeitlich auch überarbeitet.

    Was ist ist, was nicht ist ist möglich

    http://www.unicque.de - Unicque Lighting Augsburg

  • test
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    • 12. April 2026 um 21:14
    • #6

    neben hof gibt es da auch noch einige andere hersteller, die sowas anbieten.

    ich habe das system von global truss. das sieht übigens geanuso wie hof aus.

    http://www.crystal-hannover.de
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  • steffenr
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    • 13. April 2026 um 01:46
    • #7

    Wieso sollte ein Dienstleister in Kalifornien Traversen-Kram in Deutschland kaufen?

  • julian-k
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    • 13. April 2026 um 02:08
    • #8

    Wieso sollte man sich überhaupt Gedanken zu Unfällen machen? Wir haben doch bisher immer so gearbeitet und et hätt noch immer jot jejange.

    Was ist ist, was nicht ist ist möglich

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  • HenrySalayne
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    • 13. April 2026 um 06:37
    • #9
    Zitat von julian-k

    Das Sicherungsseil am Querrohr hat hier natürlich keinerlei Funktion mehr.

    Im Video ist auch kein Sicherungsseil zu sehen. Zusätzlich ist ein Sicherungsseil am Querrohr sowieso fragwürdig, da das Seil einfach abrutschen kann und die Konstruktion rein mechanisch den Fangstoß nicht aufnehmen kann.

    Zitat von julian-k

    Die bessere Lösung: Droparm HOFKON 290-1 - H.O.F. Alutec

    Naja - nette Idee, aber dass wird am Ende oftmals genauso befestigt, wie im hier vorliegenden Fall. Und die Problematik der einzelnen Schelle mit Hebelarm und dementsprechend belasteter Verbindung ist dadurch nicht weg, sondern nur an das andere Ende verlagert worden.

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

  • Christian S.
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    • 13. April 2026 um 08:16
    • #10

    Mhm, aber eine Konstruktion bei alles doch nur an einer Schraube hängt... Da liegt ja der eigentliche Fehler?! Bei dem was man bastelt gehört mitdenken schon dazu und auch wenn Helfer am Werk sind der kritische Blick darüber.

    Habe auch schon Lampen an 'ner Ausleger-Pipe mit Abhängung (eben kein T-Stück) nach unten montiert - da ist an der senkrechten Pipe / 1-P-Truss aber das Safety parallel geführt und hängt an der Struktur darüber.

    Was nützt das T-Stück wenn jemand den R-Clip schlampig setzt und durch die Heads sich der Pin freiwackelt? Und genau das Detail der Safety-Fräsungen ist eben relevant und zu nutzen... Sonst ist es auch nur ein Stück Alu.

    Hebelarm: wenn ich das T-Stück nicht symmetrisch belaste und oben nur Schelle mit Halbkonus habe gewinne ich nicht viel. Dafür gäbe es auch die Downrigger, bei denen die Last zentrisch eingreift.

    Und zu guter Letzt: Bei denn ganzen Halbschellen sokkte man sich sehr genau mit den zwei Belastungen auseinandersetzen!! Die 200-500kg klingen ganz toll und vermitteln geraden den Hobbylaien trügerische Sicherheit, aber das ist eben Zug. Und bei Scherung erreichen die meisten Schellen weniger als 10% davon...

    Und ob die Schrauben immer die Länge für die Vorspannung haben oder nicht eh viel Schwächer sind?!

  • steffenr
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    • 13. April 2026 um 11:06
    • #11
    Zitat von julian-k

    Wieso sollte man sich überhaupt Gedanken zu Unfällen machen?

    Ich wollte damit nicht die Beschäftigung mit dem Thema kritisieren, sondern die Gedanken zu den konkreten Produkten. Sah für mich auf den ersten Blick ein bisschen nach Werbung aus.

    Zitat von Christian S.

    Mhm, aber eine Konstruktion bei alles doch nur an einer Schraube hängt... Da liegt ja der eigentliche Fehler?!

    Naja, wenn die Schraube dafür gemacht ist, ist das doch ok.

    Zitat von Christian S.

    Bei dem was man bastelt gehört mitdenken schon dazu

    Unbedingt. Sonst ist des eben nur hin gepfuscht.
    Sicherungsseile sollten auch als solche fungieren, und nicht nur als Alibis daneben hängen.

  • test
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    • 13. April 2026 um 11:39
    • #12

    man kann in einem forum nicht immer alles perfekt ausformulieren, weil sonst alles in einer wall of text untergehen würde. es sollte schon dazugehören, das man in der läge ist, zu erkennen das es nicht egal ist, das die lampe da runter gekommen ist und die frau verletzt hat.

    es ist aber eher sinnfrei 28 mal zu schreiben, das man mit ihr fühlt.

    steht natürlich jedem frei, das zu schreiben.

    es sollte hier eher immer darum gehen, was man ändern sollte, am eigenen !! handeln, das man solche Unfälle vielleicht in Zukunft selber nicht verursacht.

    http://www.crystal-hannover.de
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  • Christian S.
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    • 13. April 2026 um 12:50
    • #13
    Zitat von steffen r

    Naja, wenn die Schraube dafür gemacht ist, ist das doch ok.

    Jaja, aber dadurch hat man eben null Redundanz und einen 1-Fehler-Fall der beim Versagen schnell zur Katastrophe führt. Ich traue Schrauben schon was zu, aber dieses "was-passiert-wenn-denken" halte ich für eine gute praktische Übung.

    Wie gesagt, ich glaube auch nicht, dass man genau dieses Produkt dafür braucht. Ich überlege ja gerne was man aus dem Unfall lernen kann. Was wenn man nicht so schicke Dinge hat und das Konstrukt nun eben "so aussehen muss" (ob es noch Alternativen gibt..). Aber selbst zwei Halfcuppler mit Ringschraube und Öse plus Safety finden sich fast immer. Ob das Sturzlasten hält ?! Aber man kann schon sehr leicht versuchen es besser zu machen.

    Arbeite ich mit fremden Material weiß ich nicht um die Vorgeschichte der Schrauben, bestenfalls kann man Festigkeitsklassen erkennen. Und es ist völlig praxisfremd jede Verbindung nachrechnen zu wollen. Und die sechs Schritte machen bei Schraubverbindungen eigentlich echt Spaß...

    Auch spannend: Da ist nun was passiert, die Verletzte offenbar weg und betreut, man hält sogar etwas Abstand - aber viel mehr ist da auch dem Unfall noch nicht passiert. Könnte ja noch mehr runterkommen. Da gibt es also noch mehr Schwachstellen...

  • julian-k
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    • 13. April 2026 um 13:30
    • #14

    Das Problem einer mutmaßlich M10 Schraube sind die 48Nm Anzugsmoment. Die bringe ich mit einem Innensechskantschlüssel von Hand auf ... und eben auch mehr. Die lässt sich ohne weiteres von Hand über die Kotzgrenze anziehen, dann ist die Schraube durch. Wenn da dann Dynamik durch Schwingung / Wind rein kommt schnappt die Schraube eben durch.

    Nicht fest genug angezogen löst sich die Schraube von selbst.

    Ohne Schraubensicherung ebenfalls.

    Das sind Punkte die ich schon immer kritisiere.

    Erst neulich hatte ich wieder im Lager geschraubte Würfel an denen jedes zweite Ei nicht festgezogen war, da gehe ich zum TL / PL und melde Mistrauen an, dann darf der entscheiden und seine Leute fixen lassen, ich lasse da Finger weg.

    Bei HB Doppelrohr lasse ich grundsätzlich keine Hands schrauben, aber selbst dann weiß ich nicht ob da nicht auf der Baustelle davor der Hand schon 30cm Hebel angelegt hat.

    Drops an 30er Traverse lassen sich mit dem "Flachen" Würfel" ohne Schellen bauen. Hängt dann natürlich wieder an einer einzelnen Schraube der Halbkonus, aber immerhin M12 und vielleicht ja mit dem Drehmomentschlüssel angezogen.

    HOFKON 290-4 Box Corner, halb - H.O.F. Alutec

    (Artikelbezeichung - Bildquelle)

    Die Einfehlersicherheit bewundere ich auch immer gerne wenn Kollegen Line Arrays an einem Motor fliegen. Spannend. Aber der ist ja 8-fach und doppelt sicher ...

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    2 Mal editiert, zuletzt von julian-k (13. April 2026 um 13:55)

  • wora
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    • 13. April 2026 um 14:18
    • #15

    ... also ich habe auf einer veranstaltungstechnik-baustelle noch NIE einen drehmonentschlüssel gesehen.

    im zarten alter von 15jahren hab ich mal ne M12er schraube abgedreht... da hat der meister nicht schlecht gestaunt. das geht also schon. frech*

    allerdings: wissen wir denn schon, was die genaue ursache war?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • julian-k
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    • 13. April 2026 um 14:30
    • #16

    Jetzt ja.

    Schraube ausgedreht und aus den letzten beiden Gewindegängen gerissen.

    Ob das Safety fehlt oder gefehlt hat lässt sich nicht genau sagen, da die Lampe vom Publikum wild durch die Gegend gezerrt wurde. Auf einem Video erkennt man jedenfalls ein Safety NEBEN der Lampe am Boden liegen. Bei Zwei Haken wäre das aber auch nicht erforderlich gewesen.

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    Einmal editiert, zuletzt von julian-k (13. April 2026 um 14:46)

  • Licht_01
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    • 13. April 2026 um 14:36
    • #17
    Zitat von wora

    ... also ich habe auf einer veranstaltungstechnik-baustelle noch NIE einen drehmonentschlüssel gesehen.

    im zarten alter von 15jahren hab ich mal ne M12er schraube abgedreht... da hat der meister nicht schlecht gestaunt. das geht also schon. frech*

    allerdings: wissen wir denn schon, was die genaue ursache war?

    Wir sind viel mit Contac Bühnen Unterwegs.

    Da wird tatsächlich JEDE schraube mit Drehmomentschlüßel angezogen :)

  • wora
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    • 13. April 2026 um 14:55
    • #18
    Zitat von Licht_01

    Wir sind viel mit Contac Bühnen Unterwegs.

    Da wird tatsächlich JEDE schraube mit Drehmomentschlüßel angezogen :)

    jeder kann natürlich nur aus seinem persönlichen arbeitsumfeld berichten, einen gesamtüberblick hat grundsätzlich niemand.

    ich finde diese information durchaus erhellend.

    ebenso wie die bilder in julian-k´s beitrag!

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • test
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    • 13. April 2026 um 16:02
    • #19

    für mich sieht das so aus, als wenn die schraube aus dem Alu innengwinde raus gerissen ist. in die Halbkonusse kann man nicht rein schauen, sondern nur äußerlich. das da einer mal bei der Sichtprüfung durchrutscht, wird kaum vermeidbar sein. einer 2te Sicherung an der stelle wäre eine sinnvolle Maßnahme gewesen.

    ... und wir sind heir nicht auf einer Hof Werbeveranstaltung.

    ich kenne dieselben bzw. ähnliche Produkte von global truss, die ich im bestand habe :)

    http://www.crystal-hannover.de
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  • VTLS
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    • 13. April 2026 um 16:03
    • #20

    mir ist ehrlich gesagt nicht klar wo dieses Safety gehangen haben soll, weil wenn das im guten zustand geschlossen neben der Lampe liegt kann das bestenfalls am drop gehangen haben damit es nicht verloren geht. Es wäre halt ein leichtes gewesen ein Safety mit einem Stahlseil bis nach oben zu verlängern.

    Gruß Luca

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