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PC Laptop mit Powerpoint: Referentenansicht und Vollbild ausgeben

  • ThomasA
  • 9. Juni 2026 um 15:53
  • ThomasA
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    • 9. Juni 2026 um 15:53
    • #1

    Liebe Kolleg*innen,

    ich brauchs selten, aber jetzt bei zwei aufeinander folgenden Veranstaltungen gleich zweimal:

    Powerpoint auf PC-Laptop (Lenovo, Win11, Intel Grafik)

    Ausgabe auf Projektor und auf Bühnenvorschaumonitor. Projektor klarerweise Vollbild und Bühnenvorschaumonitor Referentenansicht. Interner Laptopbildschirm auch Referentenansicht.

    Wie löst ihr das? Ich hab verschiedene USB-C (oder Thunderbolt, weiß ich nicht) Adapter auf HDMI, zB. Apple-Original oder diverse NoName "Docks" von Amazon. Auch einfache USB-C auf HDMI ohne irgendwelche weiteren Ports.

    Die Videostrecke läuft über Extron HDMI-over-CAT zum Beamer und über Blackmagic UpDownCross über SDI und einen weiteren UpDownCross oder auch einen SDI-HDMI Converter per HDMI zum Vorschaumonitor.

    Es war beide Male eine Bastelei, bis ich Powerpoint und Windows erklärt hatte, welches Bild wo raus soll. Dann einmal das HDMI-Kabel abstecken und schon sind die Einstellungen verloren und der Zauber geht von vorn los.

    Ganz periphär hab ich was von EDID-Managern und so Voodoozeugs gehört, hab sogar ein paar günstige von Amazon im Adapterkoffer.

    Wie würdet ihr das System aufsetzen, so dass es zuverlässig spielt? Bonuspunkte, wenn nicht nur ein Laptop als Quelle dient, sondern ein ATEM Extreme (version 1) fürs Beamerbild da ist und der Videoausgang für den Vorschaumonitor zwischen mehreren Laptops umgesteckt wird.

    Vielen Dank für Eure Vorschläge schon im Voaus! lg, Thomas

    "Klappe zu Gehirn! Sonst kriegst du eins mit dem Wattestäbchen."
    H. J. Simpson

    Thomas Albenberger
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  • julian-k
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    • 9. Juni 2026 um 16:14
    • #2

    Eine ordentliche PP Regie bauen die sich um alles kümmert. Um und abgesteckt wird da gar nichts. Präsentationen werden vor dem Showtag abgeliefert. Referentenansicht macht ein zweiter Rechner der simultan mit dem Präsentationsrechner getriggert wird.

    Was ist ist, was nicht ist ist möglich

    http://www.unicque.de - Unicque Lighting Augsburg

  • Christian S.
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    • 9. Juni 2026 um 16:34
    • #3

    Einen Rechner haben der zwei Ausgänge parallel zum Hauptbild am Videomischer der Wahl ausgeben kann. Docks/Adapter vorher getestet. Dann ist egal ob da PPT oder PDF kommt und welche Ansicht auf irgendwelchen Vorschauern läuft. Alles andere ist Murks, oft muss man dann sehen das PPT nicht noch wieder die Einstellungen stört, was aber bei vorher getesteten Präsis elimierbar ist.

    Und am besten eh mehr als einen Recjner zum Vorbereiten der nächsten / als Backup und Option für Kundenrechner.

  • ThomasA
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    • 9. Juni 2026 um 16:56
    • #4

    Bevor das jetzt in diese Richtung abbiegt:

    Sagen wir mal so: Es gibt unterschiedliche Realitäten bei Veranstaltungen. Hier geht es nicht um das Szenario "amtliche Videoregie", nicht mal um das Szenario "alles wird im Vorfeld abgeliefert und es gibt einen amtlichen Zuspiel-PC".

    Gegeben ist der eine genannte Zuspiel-Laptop mit den genannten Adaptern.

    Optional bitte Vorschläge, wenn das Beamerbild über den ATEM läuft und der Vorschauer umgesteckt wird.

    Konkret: Wie bringt man Windows und Powerpoint bei, die Bildschirmkonfiguration zu halten, die mal eingestellt ist?

    Danke.

    "Klappe zu Gehirn! Sonst kriegst du eins mit dem Wattestäbchen."
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    Thomas Albenberger
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  • secluded
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    • 9. Juni 2026 um 17:20
    • #5
    Zitat von ThomasA

    Konkret: Wie bringt man Windows und Powerpoint bei, die Bildschirmkonfiguration zu halten, die mal eingestellt ist?


    Falls Du 2 USB-C Ausgänge an dem Laptop hast, würde ich auch 2 USB-C / Thunderbolt auf HDMI-Ausgang nehmen.

    Erst mal alles verkabeln, Monitore / Beamer an machen, dann den ersten Einstecken, danach Windoof sagen, daß der als Erweiterter Desktop fungieren soll (Das wird dann der Präsi-Ausgang zum Beamer). Danach den 2. Einstecken und Windoof sagen, daß der Hauptbildschirm gespiegelt werden soll (das ist dann der 2. Vorschaumonitor auf der Bühne)

    Windows generell mal dazu zwingen den Stromsparmodus am USB nicht zu nutzen (deaktivieren) - ebenso Windows dazu zwingen dauerhaft AN zu bleiben (ebenfalls in den Energieoptionen einzustellen) Win soll bei Leerlauf kein Display abschalten - das hilft schon mal ungemein.

    Wenn du Mut hast, kannste das ganze (wenn es denn mal läuft) eingesteckt lassen und Windows runterfahren.

    Beim Hochfahren von Windows sollten die Bildanzeigenden Geräte AN sein, da Windows sonst der Meinung ist, daß da kein Bild ausgespielt werden soll, weil ja auch nix dran hängt. Wohingegen Windows dann ein während dem Betrieb eingesteckten/angeschalteten Monitor / Beamer dann als "neues Gerät" behandelt und dich wieder fragen wird, was denn damit passieren soll.

    Wenn Du das ganze fertig hast und es funktioniert, solltest du Dir das Setup merken - wenn Du nämlich eines der HDMI-Wandler an 'nem anderen USB einsteckst, isses für Woindoof 'n anderes Gerät (*finger ) und dann machste alles von Vorne.

    Falls wir von 2 veranstaltungen reden, die paar Tage auseinander liegen und das Laptop zwischendrinne auch mal anders benutzt wird, wird Windoof sich das selber vergessen, was Du ein paar Tage vorher eingestellt hattest. also: alles nochmal 8o

    Nachtrag:

    Ein aktiver USB-C Hub hilft Dir bei der Stabilität der Übertragung weiter, falls Du nur einen USB-C / thunderbolt-Ausgang hast - nur kein Billig-Geraffel dafür kaufen - gerne paar euro mehr ausgeben.

    zum Atem:

    Der Atem hält dir ja nur die Verbindung vom Atem selber zum Monitor. Wenn Du an 'nem windoof-Laptop (egal mit welchem Adapter) an das Atem-Mini-DingiDings gehst, "findet" windows halt einen neuen Monitor und wird Dich trotzdem fragen, was damit geschehen soll...

    Um's einstellen kommste nicht drumrum, außer du baust ein Setup mit einem Laptop auf, welches von ALLEN Rednern / Vortragenden benutzt wird - da sind wir dann schon bei der "kleinen Video-Regie" - dort kannste dann gleich 2 Laptops hinstellen und über 'nen ATEM die Videos generell ausspielen (PPT & Vorschau)

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • ThomasA
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    • 9. Juni 2026 um 17:59
    • #6
    Zitat von secluded

    Falls Du 2 USB-C Ausgänge an dem Laptop hast, würde ich auch 2 USB-C / Thunderbolt auf HDMI-Ausgang nehmen.


    Frage: Wo ist der Unterschied zum vorhandenen HDMI-Ausgang?

    Zu deinen anderen Infos: Vielen Dank natürlich erstmal!

    Es soll aber schon so werden, dass der Laptop dazwischen ganz woanders im Einsatz ist und ganz andere Geräte bespielt.

    Ich versuch mal, zu wiederholen, wie ich deinen Post verstehe:

    - Energiesparoptionen: ok

    - Windows speichert also das Empfangsgerät pro Port? Das bleibt so, bis etwas anderes an diesem Port angesteckt wird? Wird die Information zu dem Empfangsgerät irgendwo abgelegt und beim nächsten Mal, wenn es wieder eingesteckt wird, abgerufen?

    - Ist diese Einschaltroutine fürs Powerpoint korrekt?

    ------ 1. Beamer+Vorschaumonitor einschalten

    ------ 2. Beamer am Laptop einstecken und diesen Ausgang als "Erweiterter Desktop" einstellen

    ------ 3. Vorschaumonitor einstecken und "Hauptbildschirm spiegeln"

    ------ 4. Jetzt erst Powerpoint starten.

    Falls sich Windows das Gerät merken könnte+würde: Ich könnte zwei Dongle (oder auch einen mit 2x HDMI-Outputs) fix für diese Aufgabe reservieren. Dann müsste ich nur noch auf die richtige Einsteckreihenfolge achten.

    Schön wär ja ein kleines Dienstprogramm, das sich zwischen Powerpoint und den Windows-Grafiktreiber setzt und die Powerpoint-Screens verteilt. Gibt es das?

    Danke nochmal, lg

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    Thomas Albenberger
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  • siwi
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    • 9. Juni 2026 um 20:27
    • #7

    Erste wichtige Info, wenn ein Signal via SDI geht das gesamte System auf 1920x1080 50Hz fahren.

    Zitat von secluded

    Falls Du 2 USB-C Ausgänge an dem Laptop hast, würde ich auch 2 USB-C / Thunderbolt auf HDMI-Ausgang

    Dann EDID Manager dahinter welche 1920x1080 50Hz anfordern.

    Zufällig hätte ich passende -》VFM5PA

    Einmal einstellen und dann kannst du das so oft du magst ein und aus stecken und es wird funktionieren.

    Ohne fixen EDIDs wird dir das immer springen.

    Sei es nach Ruhemodus, ein un aus stecken, Neustart usw.

  • ThomasA
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    • 9. Juni 2026 um 20:36
    • #8

    So ähnlich dachte ich mir das. Die Kombi werd ich probieren: Die von secluded vorgeschlagene Reihenfolge und dazu die von dir empfohlenen EDID-Manager.

    Jetzt bleibt nur noch die Frage, ob Powerpoint+Windows sich die Fensteranordnung merken, wenn da herumgesteckt wird.

    Ich probiers bei Gelegenheit aus. Danke fürs Mitspielen soweit!

    PS: Auch wenn ich mich lieber mit Kolleg*innen austausche, also so eine Chatmaschine zu befragen. Hier spielen die Dinger schon ihre Stärken aus. Empfohlen wurde mir: "multimonitortool". Ich werd es auch bei Gelegenheit testen, frag aber vorher noch: Hat das schon wer von euch für den angedachten Zweck eingesetzt? Also Powerpoint-Präsentation starten und dann in dem Tool die Fenster an die Screens schicken. Gibts Erfahrungen, ob das geht und ob es zuverlässig (!) läuft? Sonst kann ich mir den (Langzeit-)Test gleich sparen. Danke!

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    Thomas Albenberger
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  • floger
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    • 9. Juni 2026 um 21:25
    • #9
    Zitat von ThomasA

    Jetzt bleibt nur noch die Frage, ob Powerpoint+Windows sich die Fensteranordnung merken, wenn da herumgesteckt wird.

    In der selben Konstellation, also die selben Geräte am selben Ausgang, bekommst du auch wieder die selbe Darstellung. Auch nach Wochen und Monaten.

  • secluded
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    • 10. Juni 2026 um 08:10
    • #10
    Zitat von floger

    In der selben Konstellation, also die selben Geräte am selben Ausgang, bekommst du auch wieder die selbe Darstellung. Auch nach Wochen und Monaten.

    genau so. Wenn Du die 2 Monitore mal an dem USB-C-Splitter andersrum anschließt, dann sind's für's reine Windows erst mal 2 andere Monitore.

    Das multimonitortoolding macht eigentlich nix anderes, als das, was Windows selber macht - du hast halt nur verschiedene Einstellungen, die in Windows in verschiedenen Fenstern / Menüs / einstellungsseiten sind auf einer Seite. Wer's braucht - okay - ich seh solche "Tools" Sinnfrei...

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

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  • steffenr
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    • 10. Juni 2026 um 11:36
    • #11
    Zitat von ThomasA

    Konkret: Wie bringt man Windows und Powerpoint bei, die Bildschirmkonfiguration zu halten, die mal eingestellt ist?

    Windows bringt man das gar nicht bei. Das nummeriert die Bildschirme gelegentlich neu, wenn sie neu gesteckt werden. Dann hilft nur Steck-Reihenfolge beachten. Oder umkonfigurieren. Mit etwas Übung geht das irgendwann relativ schnell.

    Zitat von ThomasA

    Jetzt bleibt nur noch die Frage, ob Powerpoint+Windows sich die Fensteranordnung merken, wenn da herumgesteckt wird.

    In Windows (Rechtsklick auf dem Desktop > Anzeigeneinstellungen) werden zwei Bildschirme von den dreien geklont, das ergibt zwei effektive Signale, eines sollte dann die Präsentation sein, das andere die gespiegelte Referentenansicht. Alles ist Vollbild. Ich gehe davon aus das es soweit klar ist.

    Powerpoint hat in den Präsentationseinstellungen die Möglichkeit festzulegen, wo die Präsentation ausgegeben werden soll. Da ist der Hauptbildschirm meist die falsche Wahl. Das merkt es sich auch, es sei denn in einer anderen Präsentation sind Dinge explizit anders konfiguriert. Das sieht man aber meistens schon beim ersten Test der PPT.

    Windows-Taste + P toggelt durch die Projektionseinstellungen von Windows.

    Das ist unabhängig von den verbauten Grafiklösungen, Laptoptastaturen und von Herstelleranpassungen.

    Sollte ewas ab- oder umgesteckt werden, dann muss man eben kontrollieren, ob alles wieder so ist wie vorher. Ob es automatisch wieder so ist wie vorher, hängt nicht nur vom Laptop ab, sondern ebenfalls von den angeschlossenen Geräten. Ein EDID Management hilft. Ob das mit irgendwelchen Kästchen gemacht wird oder mit einem Bildmischer/Scaler ist nebensächlich. Hauptsache richtig.

    Wichtig in Powerpoint, die Präsentation muss da auch auf Vollbild stehen, Kiosk oder andere Methoden sind nicht zielführend.

    Zitat von ThomasA

    - Windows speichert also das Empfangsgerät pro Port? Das bleibt so, bis etwas anderes an diesem Port angesteckt wird? Wird die Information zu dem Empfangsgerät irgendwo abgelegt und beim nächsten Mal, wenn es wieder eingesteckt wird, abgerufen?

    Nein, das speichert nichts, muss es ja auch nicht. Das Empfangsgerät fordert per EDID eine bestimmte Konfiguration an. Ist diese immer Gleich, verhält sich Windows auch immer gleich.

    Der Beamer hat ja eine Standard EDID. Meist native Auflösung und Bildwiederholrate.

    Ist die Bildwiederholrate am Empfangenden Gerät zu hoch für die Übertragungsstrecke kommt auch kein Bild an.

    Manchmal wird dann die EDID des Beamers bis an den Laptop weiter gereicht, obwohl dazwischen liegende Geräte die Auflösung/Bildwiederholrate nicht beherrschen. Dann kommt ebenfalls kein Bild am Beamer an.

    Zitat von siwi

    Erste wichtige Info, wenn ein Signal via SDI geht das gesamte System auf 1920x1080 50Hz fahren.

    Nur wenn die Übertragung 3G SDI ist. Bei 12G sind höhere Auflösungen kein Problem. 4k mit 60Hz funktioniert aber da auch nicht zuverlässig.

  • maccaldres
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    • 10. Juni 2026 um 12:28
    • #12

    Du brauchst einen Laptop mit zwei Videoausgängen (oder einen plus einen Adapter) und stellst in den Anzeigeeinstellungen ein, das der Desktop dupliziert wird (meist ist dann Desktopausgabe auf 1+3) und das Präsentationsbild wird auf 2 ausgegeben.

    Alternativ bei zwei Laptops für Main und Referenten (oder eine weitere identische Konstellation wie oben, die als Backup mitläuft) brauchst du einen Presenter der zwei oder mehr Geräte gleichzeitig steuern kann. Klassiker wären hier Interspace MircoCue oder DSan PerfectCue, das lässt sich aber bestimmt auch via Companion lösen.

    Meister für Veranstaltungstechnik

    AUDIODEMON - Audioengineering & Tourservice

  • Christian Hofmann
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    • 10. Juni 2026 um 12:50
    • #13

    PPT Regie mit Main und Backup Laptop, beide verbunden am perfect cue oder master cue. Je nach Regie HDMI Ausgang für Präsentation zum Projektor/LED Wand. Umschalter dafür nach Wahl,meist ein kleiner Atem mit AFV Einstellung für Sound. Sound Ausspielung dann am switcher oder über Mini Klinke. Presenter Preview über Netzwerk, NDI mit vmix Desktop capture. Dann dieses Signal über einen birddog play ausspielen oder in der Regie (bei mir vmix) einbinden, mit Timer etc wieder zusammen bauen und dann über vmix Ausgang oder einen birddog play auf den Vorschau Bildschirm. Läuft absolut zuverlässig. Das Netzwerk wird gleich noch genutzt um die Powerpoint für alle Stationen auf einem NAS zugänglich zu machen. Alle Funktionen dann über companion und Stream Deck zusammen Programmieren.

  • siwi
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    • 10. Juni 2026 um 13:10
    • #14
    Zitat von steffen r

    Windows bringt man das gar nicht bei. Das nummeriert die Bildschirme gelegentlich neu, wenn sie neu gesteckt werden

    Stimmt so nicht, die EDIDs werden eben schon inkl. Konfiguration gespeichert.

    Zitat von steffen r

    Powerpoint hat in den Präsentationseinstellungen die Möglichkeit festzulegen, wo die Präsentation ausgegeben werden soll.

    Das kann man dann auf den entsprechenden EDID konfigurieren und die Anordnung ist immer identisch.


    Zitat von Christian Hofmann

    Presenter Preview über Netzwerk, NDI mit vmix Desktop capture. Dann dieses Signal über einen birddog play ausspielen oder in der Regie (bei mir vmix) einbinden, mit Timer etc wieder zusammen bauen und dann über vmix Ausgang oder einen birddog play auf den Vorschau Bildschirm. Läuft absolut zuverlässig. Das Netzwerk wird gleich noch genutzt um die Powerpoint für alle Stationen auf einem NAS zugänglich zu machen. Alle Funktionen dann über companion und Stream Deck zusammen Programmieren.

    Warum so kompliziert, das Signal wird nur schlechter und es ist Fehler anfällig da noch öfter gewandelt wird und mehr Geräte in der Kette sind.

    Zitat von steffen r

    Nur wenn die Übertragung 3G SDI ist. Bei 12G sind höhere Auflösungen kein Problem. 4k mit 60Hz funktioniert aber da auch nicht zuverlässig.

    Jaein, 1080i wäre auch SDI, 1080P ist 3G SDI.

    Ich gehe nicht davon aus, dass es 12G SDI Im Einsatz hat.

    Worauf ich raus wollte, kein WXGA, WUXGA und kein 30 Hz o.ä. verwenden. Da wird es ohne Scaler dunkel.

    Wandler sind keine Scaler.

    Zitat von steffen r

    Nein, das speichert nichts, muss es ja auch nicht. Das Empfangsgerät fordert per EDID eine bestimmte Konfiguration an. Ist diese immer Gleich, verhält sich Windows auch immer gleich.

    Das wird in Windows gespeichert.


    Zitat von steffen r

    Der Beamer hat ja eine Standard EDID. Meist native Auflösung und Bildwiederholrate.

    Problem, die Beamer / Displays haben einen multi EDID und keinen single EDID. Das verleitet die bildgebenden Geräte oft irgen einen Mist zu machen.

    Zitat von steffen r

    Ist die Bildwiederholrate am Empfangenden Gerät zu hoch für die Übertragungsstrecke kommt auch kein Bild an.

    Hat mit der Bandbreite zu tun und ob der Übertragen das Bild verarbeiten muss oder nicht.

    Bei einfachen Kabeln ist es ein reines Bandbreiten Thema.

    Pixel mal Wiederholungsrate ergibt Bandbreite.

    Bei Glas und Cat kommt dazu, dass die Wandler die entsprechenden Programmierung haben müssen.

    Bei Wandlung auf SDI, da ist wichtig dass es ein Signal ist, welches in der SDI Welt vorkommt.

    Zitat von steffen r

    Manchmal wird dann die EDID des Beamers bis an den Laptop weiter gereicht, obwohl dazwischen liegende Geräte die Auflösung/Bildwiederholrate nicht beherrschen. Dann kommt ebenfalls kein Bild am Beamer an.

    Siehe Bandbreite / Wandler Programmierung.

    Aber in den allermeisten Fällen scheitert es primär an der Übertragung des EDID.

  • Christian Hofmann
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    • 10. Juni 2026 um 13:52
    • #15
    Zitat von siwi

    Warum so kompliziert, das Signal wird nur schlechter und es ist Fehler anfällig da noch öfter gewandelt wird und mehr Geräte in der Kette sind.

    Nein. Wird nicht schlechter. Und wenn eine gute Netzwerk Struktur vorhanden ist wird vieles einfacher.

  • siwi
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    • 10. Juni 2026 um 14:00
    • #16

    ein Signal egal welcher Art wird bei Wandlung immer langsamer und in den aller meiste Fällen auch schlechter.

    Messbar immer.

    Augenscheinlich je nach Qualität der Wandler unterschiedlich.

    Gerade beim capturen wird komprimiert.

    Aber wie gesagt, bei nen Vorschau display ist das mit wenigen Ausnahmen kein Problem.

    Ausnahmen wäre z.B. ein Rheumatologie Kongress wo viele Ultraschall und Röntgen Bilder gezeigt werden.

    Aber da sind wir schnell bei einer DICOM Wiedergabe, d.h. nicht alle Beamer / Displays sind zugelassen.

  • Christian Hofmann
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    • 10. Juni 2026 um 14:18
    • #17

    Ich kann dir nur aus Erfahrung sagen es ist überhaupt kein Problem. Full ndi hat keine verlustbehaftete Komprimierung, nur alle Ndi HX Varianten. IP workflows kommen immer mehr und vereinfachen auch viel an Verkabelung. Natürlich muss das Netzwerk stimmen.

    Aber jeder wie er möchte, hier geht es ja um die Frage "wie macht ihr das".

  • ThomasA
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    • 10. Juni 2026 um 14:20
    • #18

    Danke für die Antworten, ich bin am interessierten Mitlesen!

    Ich würde mich allerdings freuen, wenn die Aufgabenstellung in Erinnerung bleiben könnte: Very low budget, der Laptop ist gesetzt, ein paar Adapter oder EDID-Verknurpsel-Kastln sind drinnen, mehr nicht.

    Und zu den Aussagen, wie Windows sich das Zeug merkt, wurde nun schon viel geschrieben, auch genau Gegenteiliges. Ich würde mich über belastbare Quellen freuen, falls die wer hat.

    Danke nochmal! lg

    "Klappe zu Gehirn! Sonst kriegst du eins mit dem Wattestäbchen."
    H. J. Simpson

    Thomas Albenberger
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    • 10. Juni 2026 um 14:30
    • #19

    Hallo Thomas,

    Ob Windows das Speichert kann man gut selbst testen.

    Irgend ein Display, Beamer anschließen.

    Dann eine Einstellung vornehmen.

    Laptop neu starten, Display / Beamer ein und aus stecken und du wirst sehen, dass die Einstellung ob es Primary oder secondary Screen ist bleibt identisch.

    Zum Thema Frösche Gerne direkt bei mir melden.

    Mit Gruss

    Simon

  • ThomasA
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    • 10. Juni 2026 um 14:36
    • #20
    Zitat von Christian Hofmann

    hier geht es ja um die Frage "wie macht ihr das".

    Danke Christian, aber das ist ein MIssverständnis. HIer gehts um: Wie gehts billig und zuverlässig in dem genau umrissenen Setting.

    Für alle nochmal zum knobeln: Neues Beispiel von heute morgen (vor Publikumseinlass):

    Windows: Desktop Erweitert, Powerpoint läuft, Referentenansicht am internen Display, Vollbild-Präsentation am HDMI Output,

    Am HDMI-Output hängt ein UpDownCross (wandelt auf 1080p50) -> 50m HD-SDI -> BM SDI Distribution -> einerseits BM SDI-HDMI -> Panasonic Projektor und andererseits UpDownCross -> alter Grundig FullHD Screen.

    HDMI wird am Notebook abgesteckt, Powerpoint was editiert, HDMI wieder eingesteckt.

    Ich wundere mich, dass das Bild nicht mehr kommt, sehe nach: Windows hat vergessen, dass der Desktop erweitert war.

    Dasselbe Spiel in der Mittagspause, da war war beim Wiedereinstecken der erweiterte Desktop wieder da. ??????

    Ich denke, ein EDID-Generator am Laptopausgang wäre hier die Lösung, damit Windows gar nicht merkt, dass sich was ändert. Ist aber schräg und sollte sich doch mit Bordmitteln lösen lassen. Wie?

    Danke fürs weiter Mitdenken! lg

    PS: Bitte keine Antworten a la: "boah unprofessionell, gar keine Videoregie"... Ich vermiete eh gerne meine Regie, aber wenn der Kunde nicht will, dann kann ich auch nichts machen. Und dass es dann unprofessionell aussieht, fällt natürlich trotzdem auf die Venue zurück. Ist halt klein und Provinz hier, nicht der Radiologenkongress... :D

    "Klappe zu Gehirn! Sonst kriegst du eins mit dem Wattestäbchen."
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    Thomas Albenberger
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