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  4. Mischpulte & Signalquellen

wie würdet ihr ein Ukulelen-Ensemble mit Gesang abnhemen?

  • herrgerd
  • 23. Juni 2026 um 15:54
  • herrgerd
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    4
    • 23. Juni 2026 um 15:54
    • #1

    Hallo zusammen,
    ich bin hier ganz neu und habe schon vieles hier dursuchsucht und gelesen, komme aber nicht wirklich weiter.

    Deshalb hier jetzt dieses neue Thema.

    Wir sind ein Ukulelen-Ensemble ( 16 Musiker*innen) und spielen komlett unpluged.
    Das Problem tritt auf, wenn wir in Kirchen oder open-air spielen. Der Sound geht ins Nirwana und keiner aus dem Publikum hört uns.

    Ukulelen haben bedingt durch ihre Größe kaum Schalldruck und wir singen mit 2 Leadstimmen.

    Jetzt kann ich nicht an jede Ukulele einen Pick-up installieren, dazu bräuchte ja man auch ein riesiges Mischpult.

    Ich dachte jetzt eher an eine Lösung, so wie das bei manchen Chören gemacht wird;
    da stehen dann 2 bis 3 Mikros im Raum und der Gesamtklang wird verstärkt.

    Wenn ich mich jetzt laienhaft ausgedrückt habe, habt Nachsicht mit mir.

    Wie würdet Ihr dieses Problem angehen?

    Ich freu mich über jeden Vorschlag.

    Beste Grüße

    Gerd

  • guma 23. Juni 2026 um 22:24

    Hat das Thema aus dem Forum Sonstiges nach Mischpulte & Signalquellen verschoben.
  • guma 23. Juni 2026 um 22:24

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • floger
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    • 24. Juni 2026 um 00:02
    • #2

    Ich würde ein paar Kleinmembraner davor stellen.

    Wobei 18 Kanäle jetzt auch kein riesiges Pult voraussetzen. Digital ist eh sinnvoll um genug Bearbeitungsmöglichkeiten zu haben.

  • Numpfel
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    • 24. Juni 2026 um 00:07
    • #3

    Was ist euer Budget? Was für Material habt ihr schon?

    Allgemeine günstige Empfehlung wären sonst 4 Rode NT5 auf Tellerstativen auf Höhe der Ukulelen. Dazu 2 Shure SM58 für die Lead-Sänger. Das ganze dann in nem beliebigen Mischpult zusammenführen und an ne PA ausgeben.

    Einmal editiert, zuletzt von Numpfel (24. Juni 2026 um 09:34)

  • floger
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    • 24. Juni 2026 um 00:10
    • #4
    Zitat von Numpfel

    Shure SM85

    Wie wäre es mit einer Empfehlung, die man noch kaufen kann?

  • marce
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    • 24. Juni 2026 um 06:29
    • #5

    er meinte vermutlich SM58 :)

    (drei...zwei...ein... los geht's)

  • zegi
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    • 24. Juni 2026 um 06:56
    • #6
    Zitat von herrgerd

    Jetzt kann ich nicht an jede Ukulele einen Pick-up installieren, dazu bräuchte ja man auch ein riesiges Mischpult.

    Doch, das könnte man schon. Es wäre die saubere und professionelle Lösung. Das "riesige" Mischpult:

    z.B. ein Soundcraft Ui24 oder das Behringer Xair18 (je nachdem, wie das mit den 16 Musiker*innen gerechnet ist. Sind das 14 Ukulelen und 2 Stimmen, passt das Xair).

    Das passt in einen Rucksack und kostet gemessen an den Möglichkeiten nix.

    Damit habt ihr auch in akustisch anspruchsvollen Lokalitäten guten Sound, ohne ständig an der Feedbackgrenze zu fahren.

    Sonst bleibt noch die genannte Lösung mit ein paar Kleinmembranern. Du könntest auch mittig auf einem Tellerstativ ein Superlux S502 ORTF Mikrofon platzieren und dann links und rechts noch ein Rode NT-5 als Stütze. Das sieht noch etwas schlanker und aufgeräumter aus, als 4 einzelne Kleinmembran-Mikrofone.


    Für die Vocals nimmst du zwei Rode M2.

    Der Ton macht die Musik.

  • marce
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    • 24. Juni 2026 um 07:39
    • #7
    Zitat von zegi

    Doch, das könnte man schon. Es wäre die saubere und professionelle Lösung.

    und vermutlich die einzige, die funktioniert.

    "normale" Ukulelen gehen noch - aber ein Bekannter von mir spielt Bass-Ukulele und aus dem Ding kommt akustisch einfach rein gar nichts raus, keine Chance, das ohne Pickup irgendwie laut zu bekommen.

  • secluded
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    • 24. Juni 2026 um 08:19
    • #8
    Zitat von marce

    und vermutlich die einzige, die funktioniert.

    "normale" Ukulelen gehen noch - aber ein Bekannter von mir spielt Bass-Ukulele und aus dem Ding kommt akustisch einfach rein gar nichts raus, keine Chance, das ohne Pickup irgendwie laut zu bekommen.

    kenn' ich auch so:

    'ne Ukulele ohne Pickup reicht für den Küchentisch. Das war's... *finger

    4 NT-5en sind schon mal 'n guter Anfang, aber über kurz oder lang würde ich mir überlegen, Pickups reinzubauen, wenn's denn mehr Gigs werden ;)

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • HenrySalayne
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    • 24. Juni 2026 um 08:49
    • #9

    Wie die anderen schon meinten, kann das mit Kondensatormikrofonen oder Pickups gelöst werden. In beiden Fällen braucht es aber eine Person mit genug Know-How, um aus den Signalen einen sauberen Mix zu machen.

    Die Lösung mit den Kondensatormikrofonen bringt weniger Pegelgewinn und ist in akustisch anspruchsvollen Situationen auch schwieriger einzusetzen. Wenn man nicht die ganze Zeit nur das Signal verbiegen muss, damit keine Feedbacks entstehen, hat man mit den Mikros mit wenig Arbeit einen sehr natürlichen Sound.

    Die Lösung mit den Pickups wäre das Maximum, was an Pegelgewinn möglich wäre und ist akustisch viel einfacher zu nutzen. Es ist aber auch im Mix mit mehr Arbeit verbunden, damit ein "schönes" Ergebnis entsteht.

    Als Techniker würde ich wahrscheinlich die Lösung mit den Pickups bevorzugen, insbesondere, da ihr anscheinend Pegelprobleme in akustisch anspruchsvollen Umgebungen habt. Ohne Person mit Tontechnik-Know-How habt ihr aber bei beideb Lösungen ein Problem.

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

  • secluded
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    • 24. Juni 2026 um 09:03
    • #10

    ...Ich hab' schon an Gitarren ohne Pickups Shure WL93 geklebt - das geht auch gut im Sinne von man hat sehr guten Pegel bei hohem GBF - bissi Position ausprobieren oder ein etwas härterer EQ-Eingriff ist da dann trotzdem nötig.

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

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  • marce
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    • 24. Juni 2026 um 09:05
    • #11

    Ich mag ja keinem zu nahe treten - aber eine Ukulele ist nun nicht gerade das Instrument mit dem größten Dynamik-Umfang und der weitgefächersten Varianz an Spieltechnik. Zumindest in meinem Erfahrungshorizont.

    Da könnte ich mir vorstellen, dass da sogar ein 1-shot-Setup möglich wäre - 1x einstellen und das war's. Dann noch die beiden Gesangs-Mics dazu und fertig.

    Also im "realen Leben" 3 relevante Fader: Gruppe über die Ukulelen, 2x Gesang.

  • floger
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    • 24. Juni 2026 um 09:12
    • #12

    Einmal einstellen muss man es trotzdem.

  • secluded
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    • 24. Juni 2026 um 09:19
    • #13

    so was mal probieren ? Ist ja kein Geld kaputt gemacht bei dem Preis:

    Harley Benton Octopus Pickup
    Harley Benton Octopus Pickup; universeller Saugnapf-Tonabnehmer; funktioniert mit allen Arten von akustischen Instrumenten wie Gitarre, Bass, Ukulele,…
    www.thomann.de

    besser als nix, nichts, Gar Nichts, Überhauptnichts, allemal :)

    ...im Übrigen: 4 Kondenser in 'ner Kirche sauber zum Laufen zu bekommen ist ja auch nicht gerade das einfachste der Welt, daß das ein ungelernter / ungeübter mit 'nem Rack-Mischerchen hinbekommt...

    edit: 14 von den kleinen Ansaug-Mikros kosten genau so viel, wie ein NT5 :P

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

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    Einmal editiert, zuletzt von secluded (24. Juni 2026 um 11:41)

  • maccaldres
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    • 24. Juni 2026 um 09:26
    • #14

    dann fehlen blos noch jeweils eine billige aktiv DI (zB behringer DI20), die Saugnapfabnehmer werden wohl piezos sein.

    Meister für Veranstaltungstechnik

    AUDIODEMON - Audioengineering & Tourservice

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    • 24. Juni 2026 um 09:33
    • #15
    Zitat von maccaldres

    behringer DI20

    Die hat keinen Übertrager. Wäre für diese Anwendung aber egal. Und man braucht nur eine für zwei Ukulelen. Also 25€ Kosten pro Instrument. Braucht aber vermutlich dann etwas EQ und im Zweifelsfall trotzdem noch ein paar Mikros damit es klingt.

  • maccaldres
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    • 24. Juni 2026 um 10:07
    • #16
    Zitat von floger

    Die hat keinen Übertrager. Wäre für diese Anwendung aber egal. Und man braucht nur eine für zwei Ukulelen. Also 25€ Kosten pro Instrument. Braucht aber vermutlich dann etwas EQ und im Zweifelsfall trotzdem noch ein paar Mikros damit es klingt.

    der übertrager ist auch nicht so wichtig, die impedanzanpassung und symmetrierung, damit es per XLR zum pult gehen kann, dafür umso mehr. EQ mäßig würde ich jetzt mal lowcut und absenkung um 1khz ansetzen, am ende noch ein wenig hall und ab gehts.

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    • 24. Juni 2026 um 10:19
    • #17
    Zitat von maccaldres

    der übertrager ist auch nicht so wichtig,

    Schrieb ich ja.

  • zegi
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    • 24. Juni 2026 um 10:21
    • #18

    Wenn man beim grossen T durchschaut, gibt es noch andere, sehr preiswerte Lösungen: https://www.thomann.de/de/harley_benton_truetone_t_20.htm

    Ich würde an deiner Stelle die beiden Pickups (Saugnapf und zum Kleben) einmal bestellen und testen. Wenn der Sound und das Handling überzeugen, wäre das doch eine gute Lösung.

    Der Ton macht die Musik.

  • zegi
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    • 24. Juni 2026 um 10:26
    • #19

    Wenn man als Pult ein Ui24 oder Xair18 wählt, könnte man zwei Behringer DI800 mit ins Rack schrauben und fix verkabeln.

    Dann muss jeder nur noch ein Klinkenkabel für sein Instrument haben und feddisch. Das mag einmalig eine Investition sein und etwas denkarbeit, wird dafür am Ende sehr entspannt bei den Gigs.

    Der Ton macht die Musik.

  • Lampenschubser
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    • 24. Juni 2026 um 11:32
    • #20
    Zitat von zegi

    Wenn man als Pult ein Ui24 oder Xair18 wählt, könnte man zwei Behringer DI800 mit ins Rack schrauben und fix verkabeln.

    Dann muss jeder nur noch ein Klinkenkabel für sein Instrument haben und feddisch. Das mag einmalig eine Investition sein und etwas denkarbeit, wird dafür am Ende sehr entspannt bei den Gigs.

    Ganz genau so würde ich das machen. Vlt. Aber eher mit einem X32 Rack. Dazu noch einen Schub wo jeder Pickup und jedes Mikro sein Fach hat. Bei den Sängern würde ich heute eher auf eine SE V7 zurückgreifen als auf ein SM58.

    Ukulellen kann man im Prinzip mit nichts anderem Abnehmen als Pickups. Da habe ich mich schon genügend geärgert.

    Es sei den man hat wirklich sehr disziplinierte Solisten, da kann der Klang aus einem Kleinmembraner schon noch mehr bieten, dann darf sich das Instrument aber im Verhältnis zum Mikro so gut wie nicht bewegen - oder es wenn dann nur gewollt tuen (mit dem Mikro arbeiten). In der Realität gibt es da leider viel zu wenige die das so machen und können.

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