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tipps zum bandabmischen

  • da_user
  • 22. Oktober 2003 um 19:04
  • da_user
    Beiträge
    844
    • 22. Oktober 2003 um 19:04
    • #1

    hi,
    also ich soll jetz demnächst mal ne band abmischen, daduch dass ich des davor noch nicht wirklich gmacht hab, wollt ich mir jetz mal von euch n paar tipps einholen worauf ich am besten achten sollte!
    hoffe auf euer verständniss *gg*
    thx
    da_user

    PS.: natürlich werde ich mit meiner katastrophenabmischung kein publikum töten, is erstmal nur für ne probe, und wenn wir wirklich mal n auftritt ham dann sollten da noch n paar profis da sein die mich evlt korrigieren! *gg*

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  • wora
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    11
    • 22. Oktober 2003 um 20:14
    • #2

    am besten du holst dir im buchhandel ein paar bücher zum thema.
    z.b. irgendwelche handbücher der PA technik oder sowas... genauere tipps gab es hier schon mal, weiss jetzt aber nicht wo das geschrieben wurde.

    denn die informationen, die du gerne haben möchtest, lassen sich nicht in ein paar sätzen rüberbringen... sonst bräuchte die welt ja auch keine mischpultleute...

    sorry, das ich dir da nix einfacheres schreibe. aber glaub mir, lerne erstmal die grundbegriffe und zusammenhänge und du wirst es viiiiieeeel einfacher haben und wesentlich schneller zu brauchbaren ergebnissen kommen! 8)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tonzwerg
    Profi
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    • 23. Oktober 2003 um 09:38
    • #3
    Zitat von "wora"

    denn die informationen, die du gerne haben möchtest, lassen sich nicht in ein paar sätzen rüberbringen... sonst bräuchte die welt ja auch keine mischpultleute... 8)

    Wieviele Mischpultleute braucht die Welt wirklich ???

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • MRspeaker
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    • 23. Oktober 2003 um 12:34
    • #4

    Hi,
    Eine Band abzumischen ist nicht ganz einfach sonst würds ja jeder machen.
    Da ich selbst später Tonman werden will, kann ich dir nur sagen, such dir ne Probeband mit der du üben kannst. Und geh mit Mischern in deiner nähe auf Tour - helfe beim Auf, Abbau und lerne die Materie kennen, guck dem Tonman beim Livegig über die Schulter und irgendwann sammelt sich das Wissen netter Nebeneffekt man kann was dabei verdienen.
    Bücher sind Hilfreich ich habe auch ein paar aber das ist trockene Theorie, die braucht man auch aber wichtig is die praxis.

    http://www.audio2.eu
    Sommercable Gewerbe-Händler, Kabelkonfektion

  • ph-showtechnik
    Beiträge
    443
    • 23. Oktober 2003 um 14:25
    • #5

    was ist denn an Equipment vorhanden ?
    welche Art von Musik ?
    welche Instrumente ?
    Sänger, Backgroundchor ?
    wieviele Mikros ?
    Drumabnahme in welchem Umfang ?
    Monitor ?

    Pauschal sagen kann man da wenig.
    Laut kriegt man es immer,nur viele Dinge hängen halt von der Erfahrung des Mischers ab. Das fettesete Pult und das dickste Siderack macht noch keinen guten Sound, wenn die Technik nicht eingesetzt werden kann.

    rettet den ROCKPALAST

  • da_user
    Beiträge
    844
    • 23. Oktober 2003 um 16:56
    • #6

    hi,
    ich werd mir auf alle fälle mal n buch kaufen, weiß aber no net wie schnell des da ist und wann genau ich des bestell *gg*
    ich wollt eigentlich nur wissen auf welche frequ ich z.b bei gitarren achten sollte: eher mi od hi od lo, oder was? sollte ich beim bass evtl auch mi&hi mit reinmischen??? lauter son zeug halt, das ich mal den prinzipiellen aufbau hab, den rest werd ich dann nach gehör machen!!
    also die musikrichtung nennt sich grunge (schreibt man glaub ich so *gg*),
    auf alle fälle sind da: drummer, bassist, gittarre, sänger, tonler (ich!), des dürften alle sein, wies mit monitoring aussieht weiß ich nicht!
    kenne von der technik nur as mischpult, des istn dynacord pm (also was was ich schon mal von der bedienung in und auswendig kenn (bis die einzelnen fx-listen)
    thx
    da_user

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  • Sven M
    Profi
    Beiträge
    2.530
    • 23. Oktober 2003 um 17:26
    • #7

    Das kann dir keiner hier sagen, welche Frequenzen du wie reindrehen musst (oder rausdrehen)..
    das hängt von vielen Faktoren ab, vom Instrument, vom Mikrophon, von der PA..
    da gibt es keine festen Werte, höchstens erfahrungswerte mit bekanntem Equipment..

    Mal ganz ehrlich..bist du nciht etwas überfordert?

    Eine wichtige Sache ist das du schonmal weißt was ne Gainstruktur ist, wie man richtig Pegelt..

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

    "Was ist denn das für eine sch... Mucke hier?"

  • andi.h
    Beiträge
    617
    • 23. Oktober 2003 um 18:06
    • #8

    Das mit dem Einpegeln ist tatsächlich das wichtigste, lass dir das erklären oder lies es nach. Wer das nicht kann, sollte kein Mischpult bedienen.
    Aber es gibt schon noch mehr Dinge, die man glaube ich allgemein sagen kann: Den Fehler den die meisten Anfänger machen ist, dass alles irgendwie laut gemacht wird und was dabei rauskommt ist ein undefinierbarer Brei.
    Das kannst du vermeiden in dem du die Frequenzen ein bißchen "sortierst". D.h. du solltest per Kanal EQ versuchen jedem Signal einen Frequenzbereich zuzuweisen, in dem es dominieren darf. Unterhalb der Nutzsignal-Frequenzen kannst du stark Beschneiden (per Lo-Cut/EQ z.B. bei Becken, Snare,...). Wenn du so Bass und Gitarre sauber trennst ist oft schon viel gerettet. Oft hilft es auch, Signale etwas im Stereopanorama zu verteilen, so z.B. mehrere Gitarren oder Gesänge. Overheads und Keyboard R/L solltest du (ausprobieren!) ganz nach links bzw. rechts pannen, während Bass-Drum, Snare und Bass immer in der Mitte bleiben.
    Gerade als Anfänger würde ich Effekte nur sehr behutsam einsetzen - am besten so, dass man sie nur dann bemerkt, wenn man sie probeweise mal wegnimmt. Ein wenig Hall (Ambience oder so) auf die Stimmen reicht fürs erste, bis du dich besser auskennst.
    Von Dynamikprozessoren (Gates &Kompressoren) würde ich solange die Finger lassen, bis du wirklich durch entprechende Theorie&Praxis auch gut damit umgehen kannst, sonst macht man mehr kaputt als gut.
    Außerdem solltest du darauf achten, dass Front und Monitoranlage gut eingestellt sind. Tips dazu findest du per Suchfunktion und z.B. hier:
    http://www.paforum.de/paforum/viewtopic.php?t=8933
    http://www.paforum.de/paforum/viewtopic.php?t=3673

  • da_user
    Beiträge
    844
    • 23. Oktober 2003 um 21:53
    • #9

    andi h.:
    vielen dank, sowas in der richtung hab ich gesucht, mal ne konkrete aussage und net immer nur lies mal n buch oder lass lieber die finger davon!
    natürlich perfekt wirds bei mir net klingen, aber des ist übung, und deswegen geh ich zu den proben!
    ich glaub ich hab noch n paar blätter wo die einstellungen von n paar gigs draufstehn, wo mir gesagt wurde was ich machen soll, die werd ich mir auch mal anschaun und versuchen was rauszulesen *gg*
    also vielen dank, wer sonst noch tipps hat darf gern was schreiben, ich denk nämlich das des zeug manchmal net nur mir hilft! *gg* (mein jetz net die profis damit, eher solche wie ich!)
    so, wird scho schiefgehn! übung macht den meister
    thx
    da_user

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  • ph-showtechnik
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    • 24. Oktober 2003 um 14:39
    • #10

    Ganz wichtig:
    erstmal den PA-Grundsound einstellen (mit CD-Player, als Test-CD war vor einigen Jahren Donald Fagon-The Nightfly Referenz).
    Sound am Summen-Equalizer einstellen bis es glatt klingt. Es sollte nix dröhnen oder zisseln. Danach folgt erst die Kanaleinstellung.
    Bevor Du damit anfängst sollten die richtigen Micros am richtigen Platz stehen bzw. DI-Boxen verbunden sein.
    Wichtig : Kanäle beschriften
    alles der Reihe nach, nach Einstellung 3-4 dB runterregeln, Kanal sollte offen bleiben können ohne zu koppeln.
    Basedrum, Snare, Tom(s), HiHat, Overhead (L/R), Bass, Gitarre, Keyboard.
    Bass und Keyboards meistens DI-Box. Die Kanäle mit dem PAN Regler "platzieren". Bei den Vocals zuerst den Gain, dann erstmal ohne Klangregelung und Effekt lauter machen. Das Sprachband liegt zwischen 300 und 3400Hz. " Check, one, two" o.ä. ist kein Soundcheck, das macht der Roady um das Micro zu testen. Lass die Leute einen Text aufsagen und achte drauf, dass sie gut verständlich sind. Danach kannst Du etwas mehr Fundament geben - nicht zuviel. Effekt nach Bedarf.
    Da Du ja die Kanäle ordentlich beschriftet hast, ist es auch kein Problem die Kanäle den Monitoren zuzuordnen. " Mein Gesang auf Box x lauter, etwas Keyboard".....Das wird schnell hektisch, wenn Du nicht weißt wo was liegt. Müll Dir auf keinen Fall die Monitoranlage mit unnötigen Instrumenten zu.

    rettet den ROCKPALAST

  • Florian Mock
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    • 24. Oktober 2003 um 15:25
    • #11

    Wo wir mal dabei sind, mal ne generelle Frage des Interesse halbers....

    Wie ist das ganze mit dem Stereo Bild zu verstehen, nach welchen Kriterien legt ihr Dinge weiter Links, oder weiter rechts, bzw. warum und welcher Effekt wird damit erzielt? Das ist mir bisher noch nie so aufgefallen...

  • ERICH
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    • 24. Oktober 2003 um 20:44
    • #12

    live = mono !

    Oder willst du, das nur die, die in der Mitte stehen alles hören?

    Stereo mache ich höchstens bei den Overhead Mikros, um den Drum Sound aufzuweiten.


    MfG


    ERICH

  • Wulfson
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    • 24. Oktober 2003 um 20:54
    • #13

    wenn zwei gitarren dabei sind, ist es hilfreich, diese ebenfalls mit pan zu platzieren. du bekommst mehr raum für die vocals.

  • Toeti
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    • 25. Oktober 2003 um 11:10
    • #14

    Morgen.
    Das mit den Gitarren halte ich nicht wirklich für sinnvoll...
    Wie oft spielen die beiden den das gleiche?? Und was machst du mit dem Solo?
    mfG

    Kein Dingen, Let's Rock
    http://www.sonik-music.de

  • Wulfson
    Verifiziert
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    • 25. Oktober 2003 um 11:16
    • #15

    bei r n r hast du oft, das beide ähnliches spielen. die solis kann man ja dann auf mitte bringen.

    wenn ich z.b weiß, das einer der beiden gitarreros für die solis verantwortlich ist, spendier ich dem vorsorglich ein zweites mic und mute dann den kanal, um den dann bei solis einfach freizugeben.

    ist aber auf alle fälle ansichtssache 8)

  • Toeti
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    475
    • 25. Oktober 2003 um 11:20
    • #16

    Ok, da geb ich dir recht und kann ich auch mit leben :D

    Das mit dem Zweiten Mikro is ne gute Sache. Haben wir noch nicht so gemacht, wäre aber dann mal auszuprobieren.
    mfG

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  • ph-showtechnik
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    443
    • 25. Oktober 2003 um 11:58
    • #17

    die Zuordnung sollte auf keinen Fall zu krass sein.
    Bei Overheads ,Keyboards (wenn Stereo) oder auch 2 Gitarren wird das Klangbild offener wenn sie "gepant" werden . Man muß sie ja nicht voll zu einer Seite zuordnen. 30-50% reicht.
    Auch bei Bläserbesetzung klingt es besser, wenn man die Instrumente in etwa der Sitzanordnung zuordnet (wie gesagt- nicht übertreiben).
    Solis ( Gitarre, Sax...) gehören in die Mitte.

    rettet den ROCKPALAST

  • da_user
    Beiträge
    844
    • 26. Oktober 2003 um 22:30
    • #18

    danke mal für des zeug
    also mal noch ne frage: was ist ne DI-box???
    war des net son kasten wo viele (XLR-) buchsen/stecker dran sind und ein kabel rausgeht das am ende in n haufen (XLR-) stecker/buchsen endet??
    thx
    da_user

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  • Sohnemann
    Beiträge
    259
    • 26. Oktober 2003 um 23:33
    • #19

    falsch, des was du da beschreibst isn multicore !

    ne di-box wandelt ein unsymmetrisches in ein symmetrisches signal um !!
    wird z. b. für e-bass und gitarre verwendet. auf der einen seite klinke rein auf der anderen seite xlr raus zum mischpult !

    mfg
    Sohnemann

  • TJK
    Beiträge
    315
    • 27. Oktober 2003 um 12:15
    • #20

    Tschuldigung wenn hier noch ein schlauer Kommentar kommt, aber:
    Junge kauf dir erst mal ein Buch was sich von Grund auf mit dem Thema beschäftigt. Denn wenn dir die Sache nicht die 20 Euro Wert ist dann vergiss es einfach wieder.
    Ich denke es macht keinen Sinn mit jemanden über das richtige Abmischen einer Band zu diskutieren, der ein MC nicht von einer DI-Box unterscheiden kann.

    Das klingt jetzt vielleicht erstmal hart, aber glaube mir spätestens in dem Moment wo teures Equipment kaputt geht, weil du nicht richtig damit umzugehen weißt, würdest du dich darüber ärgern die paar Euro nicht investiert zu haben.

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