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Rock am Ring

  • Subi
  • 9. Juni 2004 um 16:32
  • Andreas Vieten
    Beiträge
    253
    • 10. Juni 2004 um 01:36
    • #21

    Was sehr schade ist, denn Tool 2002 am Ring war mit Abstand der beste Sound, den ich Open Air jemals erleben durfte. Und das lag bestimmt auch an den rauhen Mengen S4 die da standen (und der besten Band der Welt mit sehr fähigem FoH-Mann). Und das bisschen Phasing.. Fand ich nicht so schlimm wie den kompletten Wegbruch des Sounds beim Bizarre im selben Jahr bei einer leichten Böe von der Seite..

    Ein befreundeter Kollege, der am Ring gearbeitet hat und auf dessen Urteil ich viel gebe, sagte allerdings auch, das es in diesem Jahr druchgehend schlechter war als in den Jahren zuvor. O-Ton: "LAs sind einfach kein Rock`n Roll."

  • rockline
    Profi
    Reaktionen
    198
    Beiträge
    4.440
    • 10. Juni 2004 um 11:33
    • #22

    Das Clair S4 habe ich mal bei Tina Turner vor einigen Jahren gehört - und ich schwör: kein (!) Line Array macht diesen Sound!

    Wir standen mitten drin.....so ein Kilo und ein Vocalsound......junge, junge!
    Allerdings, bei BonJovi stand auch mal dieses S4, und der Sound war sowas von schlecht :cry:

    Die ganz alten Horn PA von "früher" hatten schon irrsinnig Pegel. Bei Deep Purple hatte ich mal bei einem Open Air pro Seite um die 100 Basshörner gezählt. Dazu unzählige Martin Rasierer und große JBL 30° Hörner. Dazwischen immer wieder die obligatorischen JBL Ringradiatorgürtel!
    Das sowas ein irrer Verkabelungs und Verstärkerverhau ist dürfte klar sein. Heutztage unvorstellbar! Und wie Wora schon sagte: Transport! Meist kam das Material von England mit dem Schiff, und dann alles in LKWs, und man stelle sich mal die Arbeit mit den Gerüsten für die PA vor! Das war ja meistens um die 20 Meter hoch!

    Vom Ton her war das jedenfalls eine andere Liga.
    Zu den üblichen offenen Horn PAs gab es damals schon ein abweichendes System: kam von einem Verleiher aus England Namens "TASCO". Die hatten schon "Einheitskisten" mit irgendwie 2 x 15", einem oder zwei JBL 2" und einigen Tweetern. Bässe waren glaube ich 2 x 18" Reflex und 2 x 15" W-Bins. Alles fein mit Stoffront bespannt!

    Sowas ähnliches gab es später auch bei Rocksound in Hannover. Die Tasco Sachen meine ich öfter bei den alten Rockpalast Produktionen in den frühe 80ern gesehen zu haben.
    Aber das wird hier alles zu sehr OT.....

    Line Arrays sind heutzutage die effektivste Möglichkeit große Flächen zu beschallen - keine Frage. Und wenn Band und Tech gut sind klingt das auch sehr gut! Man muß immer die geringe Menge an Chassis vor Augen halten.
    Stefan

  • Audiorentner
    Profi
    Beiträge
    38
    • 10. Juni 2004 um 19:37
    • #23

    Zylinderwellen werden nicht durch Gaze gefressen.

    Jeder Lautsprecher, der durch irgendwelche Materialien zugedeckt wird( zumindest teilweise ) erleidet Verluste.
    Deck doch mal einen normalen Lautsprecher mit dünner Gaze ab: Was passiert? Höhenverlust. Dan mach diese Gaze dazu noch naß ( es könnte ja sein, daß es auf einem Open Air auch mal regnet ). Du wirst sehen/hören, wieviel mehr Höhen in der Gaze stecken bleiben.

    Bei einer Kunststoffgaze ist es sogar noch schlimmer. Der Schall kommt nur durch die Löcher in der Gaze. Bei Regen werden diese Löcher dann noch wg. der Oberflächenspannung des Wassers vielfach zugesetzt. Diesen Effekt hat wohl jeder selbst schon mal mitbekommen.

    Darum macht es gerade bei Open Airs Sinn, die PA (ganz gleich welche ) nicht hinter einer Gaze zu hängen.
    Die PA sollte jedoch wasserdicht sein.
    Wenn mir etwas Sound liegt, würde ich immer die Verhüllung durch Gaze vermeiden. Es gibt keine Lautsprecher, die durch Gaze keine Verluste erleiden.

    Die alten PA-Systeme fand ich selbst früher affengeil. Doch die heutigen sind nicht meßbar leiser, sondern sauberer im Klang. Subjektiv meint man, es wäre leiser. Das stimmt aber nicht. Mein Kofferradio hat nur 5 Watt, kann aber tierisch laut. Es ist aber nicht laut, sondern hat nur einen sehr hohen Klirrfaktor.

    Die anderen Vorteile der Line Arrays liegen in der gleichmäßigeren Abstrahlung, der größeren Phasenreinheit und der daraus resultierenden Naturgetreue des Klangs, schneller Auf- und Abbau, Transportvolumen etc.
    und... wenn man es kann, holt man daraus den besten Sound raus.

  • Pille666
    Beiträge
    2.639
    • 10. Juni 2004 um 19:56
    • #24
    Zitat von "Audiorentner"

    Zylinderwellen werden nicht durch Gaze gefressen.

    Jeder Lautsprecher, der durch irgendwelche Materialien zugedeckt wird( zumindest teilweise ) erleidet Verluste.
    Deck doch mal einen normalen Lautsprecher mit dünner Gaze ab: Was passiert? Höhenverlust. Dan mach diese Gaze dazu noch naß ( es könnte ja sein, daß es auf einem Open Air auch mal regnet ). Du wirst sehen/hören, wieviel mehr Höhen in der Gaze stecken bleiben.

    Bei einer Kunststoffgaze ist es sogar noch schlimmer. Der Schall kommt nur durch die Löcher in der Gaze. Bei Regen werden diese Löcher dann noch wg. der Oberflächenspannung des Wassers vielfach zugesetzt. Diesen Effekt hat wohl jeder selbst schon mal mitbekommen.

    Darum macht es gerade bei Open Airs Sinn, die PA (ganz gleich welche ) nicht hinter einer Gaze zu hängen.
    Die PA sollte jedoch wasserdicht sein.
    Wenn mir etwas Sound liegt, würde ich immer die Verhüllung durch Gaze vermeiden. Es gibt keine Lautsprecher, die durch Gaze keine Verluste erleiden.

    Die alten PA-Systeme fand ich selbst früher affengeil. Doch die heutigen sind nicht meßbar leiser, sondern sauberer im Klang. Subjektiv meint man, es wäre leiser. Das stimmt aber nicht. Mein Kofferradio hat nur 5 Watt, kann aber tierisch laut. Es ist aber nicht laut, sondern hat nur einen sehr hohen Klirrfaktor.

    Die anderen Vorteile der Line Arrays liegen in der gleichmäßigeren Abstrahlung, der größeren Phasenreinheit und der daraus resultierenden Naturgetreue des Klangs, schneller Auf- und Abbau, Transportvolumen etc.
    und... wenn man es kann, holt man daraus den besten Sound raus.

    Alles anzeigen


    das ist auch richtig doch die zylinderwelle wird eindeutig aufgelöst! und das LA wirkt dann nicht mehr als LA

  • EDE-WOLF
    Beiträge
    1.780
    • 10. Juni 2004 um 20:09
    • #25

    zum sound auf der centerstage bei RaR:
    bester sound war durchweg an den beiden innenkannten der bassstacks und zwar ca. in 10meter abstand!
    ansonsten war es bei vielen Bands relativ egal wo man stand, es klang beschissen!
    beispiel muse:
    ich bin weiss gott nicht emfindlich was lautstärke angeht, aber das LA hat bei dieser Bänd die tollen 4khz in einer äußerst brutalen weise fabriziert!! ich hatte richtig schmerzen und musste da weg!
    die anlage beim talentforum fand ich etwas zu mager muss ich sagen!! war mir doch n tick zu leise! aber der klang war besser als beim LA
    (aus irgendeinem grund bin ich dieses ja gar nicht bei der alternastage vorbeigekommen!)

  • Pille666
    Beiträge
    2.639
    • 10. Juni 2004 um 23:11
    • #26

    der sound muss auch nicht immer am system legen sondern kann auch bei den mischer liegen! mitlerweile gibt es einige mischer die mehr als taub sind!

  • ADMIN
    Administrator
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    • 11. Juni 2004 um 00:44
    • #27
    Zitat von "EDE-WOLF"

    ich bin weiss gott nicht emfindlich was lautstärke angeht, aber das LA hat bei dieser Bänd die tollen 4khz in einer äußerst brutalen weise fabriziert!! ich hatte richtig schmerzen und musste da weg!

    Tontechniker mit C5-Senke...

    Vielleicht sollte man einführen, dass alle Tonkutscher jährlich zum Hörtest müssen, und wem da über 20 dB fehlen, der muss auf Lichtler umschulen... :shock:

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • mischpultschorsch
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    • 11. Juni 2004 um 00:53
    • #28
    Zitat von "ADMIN"

    Vielleicht sollte man einführen, dass alle Tonkutscher jährlich zum Hörtest müssen, und wem da über 20 dB fehlen, der muss auf Lichtler umschulen... :shock:

    Der Micha kommt zu später Stunde auf sehr weise Ideen... :mrgreen:

  • m.reitz
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    346
    • 11. Juni 2004 um 00:54
    • #29

    ...

    Einmal editiert, zuletzt von m.reitz (12. April 2008 um 19:12)

  • Subi
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    17
    • 11. Juni 2004 um 11:56
    • #30
    Zitat von "EDE-WOLF"

    zum sound auf der centerstage bei RaR:
    bester sound war durchweg an den beiden innenkannten der bassstacks und zwar ca. in 10meter abstand!
    ansonsten war es bei vielen Bands relativ egal wo man stand, es klang beschissen!
    beispiel muse:
    ich bin weiss gott nicht emfindlich was lautstärke angeht, aber das LA hat bei dieser Bänd die tollen 4khz in einer äußerst brutalen weise fabriziert!! ich hatte richtig schmerzen und musste da weg!
    die anlage beim talentforum fand ich etwas zu mager muss ich sagen!! war mir doch n tick zu leise! aber der klang war besser als beim LA
    (aus irgendeinem grund bin ich dieses ja gar nicht bei der alternastage vorbeigekommen!)

    Alles anzeigen

    Genau da stand ich, nämlich an den beiden innenkannten der bassstacks und zwar ca. in 10meter abstand :D Und da war der sound wirklich gut. Ansonsten hab ich nie behauptet dass er mir gefallen hat... Muse fand ich auch grauenhaft, nicht nur von der musik an sich (fand die früher ma ganz gut) sondern der sound war wirklich ein böses foul, selbst oben bei den VIP Lounges.
    Beim Talentforum hast du auch recht, was da so stand war wirklich bisschen mickrig, vorallem untenrum... Bei den In Flames hat mir eindeutig der Bass gefehlt.
    Bei der Alternastage hast du am Samstag Trapt, Drowning Pool und Lagwagon verpasst. Vorallem lagwagon waren richtig gut. Ich kenn mich mit PA Marken und Bezeichnungen wenig aus, deswegen nicht lachen oder übel nehmen :D :
    Rechts und links von der Bühne hinter den Tansparenten stand was, was genau weiß ich nicht, aber es schien mir doch etwas mehr zu sein (vom schatten den man gesehen hat her). Direkt vor der Bühne eine Reihe von subs, ich schätze mindestens 10 - 15, die allerdings nicht übermäßig gedrückt haben. Ich stand direkt davor und es war eigentlich ok, aber im vergleich zur centerstage war der bass praktisch nicht vorhanden :) Wie ich das so gesehen hab, waren die Gehäuse in 2 "Kammern" unterteilt, auf der einen seite leer und auf der anderen die lautsprecher, die dinger waren höher als breit und ich schätze sie mal auf ca. 120cm, außerdem hatten sie relativ engmaschiges metallgitter und keine stoffbespannung - kann jemand was damit anfangen ? :D

  • montarbo
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    1
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    758
    • 24. August 2004 um 22:39
    • #31
    Zitat

    Wie ich das so gesehen hab, waren die Gehäuse in 2 "Kammern" unterteilt, auf der einen seite leer und auf der anderen die lautsprecher,


    Die guten alten Bassrutschen sind wieder auferstanden :mrgreen: :mrgreen:

    ceterum censeo functionum unum esse utendum
    Im übrigen bin ich der Meinung, dass Funktion One verwendet werden muss.

  • MIKE
    Profi
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    1.694
    • 25. August 2004 um 10:27
    • #32

    Was ist an Bassrutschen auszusetzen ?

    Mit der heutigen Chassis Technologie gibt es wirklich nur schwer besseres zu finden in all diesem doppel 18" Dschungel

    Anfragen bitte an MIKERAUCHFLEISCH@gmx.de

  • montarbo
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    758
    • 25. August 2004 um 13:24
    • #33

    solange das dann nicht so aussieht

    oder gar so:

    igitt das könnten ja sogar Piezos sein...


    Zitat

    Mit der heutigen Chassis Technologie gibt es wirklich nur schwer besseres zu finden in all diesem doppel 18" Dschungel

    was besser ist, denke das:

    ceterum censeo functionum unum esse utendum
    Im übrigen bin ich der Meinung, dass Funktion One verwendet werden muss.

  • K-Ulrich
    Profi
    Beiträge
    614
    • 25. August 2004 um 15:36
    • #34
    Zitat von "Subi"

    Wenn ich mir Bilder aus dem letzten Jahr anschau, kommts mir so vor, als ob das da viel mehr boxen waren... Dachte mir schon, dass das, was da hing, eigentlich nicht alles sein kann, aber anscheinend wars doch so..

    Sehr einfach: letztes Jahr machte das (wie ja meistens) die Firma clair brothers/audiorent mit S4 und da braucht man jede Menge Büchsen von.
    Dieses Jahr (wie schon gesagt) gab es von den Red Hot Chilli Peppers eine V-Dosc -Anforderung und darum machte es ein L-Accoustic Network Partner,in diesem Falle Satis&Fy.

    montarbo Mann, bei den Bildern wird man echt sentimantal, in den 45/60ern konnte man (natürlich auf Rädern) auch herrlich dösen.
    mfg.
    Kai :)

    Für mich zerrts, aber Sie sind ja der Künstler.

  • Subi
    Beiträge
    17
    • 5. September 2004 um 14:35
    • #35
    Zitat von "K-Ulrich"


    Dieses Jahr (wie schon gesagt) gab es von den Red Hot Chilli Peppers eine V-Dosc -Anforderung

    Was?
    Haben die das V-Dosc system verlangt ? :shock:

  • Seven
    Profi
    Reaktionen
    311
    Beiträge
    4.372
    • 5. September 2004 um 15:55
    • #36

    Was ist komisch daran, wenn ein "Mega" Act wie RHCP eines der besten Großbeschallungssysteme und eines der am besten funktionierenden LAs fordert?

    Als Bon Jovi (ich glaube 95) dabei war, stand bei RaR ja sogar ziemlich deren Tourbühne.

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