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endstufen einstellung

  • tesa
  • 2. August 2004 um 21:59
  • tesa
    Beiträge
    13
    • 2. August 2004 um 21:59
    • #1

    hallo.
    wie stell ihr eure endstufen ein? rechtsanschlag für besser übersichtlichkeit und um sich rennerei zu ersparen oder so, dass man auf dem mixer am master einen gescheiten pegel hat? erst genanntes würde ja z.b. zu problemem mit dem kopfhörer verstörker oder ähnlichem führen...

  • HMPF
    Profi
    Beiträge
    618
    • 2. August 2004 um 22:13
    • #2

    Ich versteh zwar grad nicht so ganz was das mit nem Kopfhörerverstärker zu tun hat, aber Amps drehe ich immer erst mal ganz auf :) Könnte ja sein, dass ich nachher doch noch mehr Leistung brauche und dann will ich nicht nochmal zur Amptown und nachregeln.
    Und ob ich am Master jetzt mit 0dbu oder -20dbu raus gehe, das hört nun wirklich keine Sau. Vernünftiges Equipment mal vorraus gesetzt.
    Einzig bei einem (alten) 01V ist mir ein erheblicher Unterschied aufgefallen, also bei Digipulten werde ich in Zukunft darauf achten, dass das Pult gut Pegel raus schickt. Liegt wohl daran, dass bei Digitalpulten nicht die volle Wortbreite des Wandlers ausgeschöpft wird, wenn es nicht voll ausgesteuert wird.

    "die Anlage sieht aus wie ein plattgefahrenes Ü-Ei"

    "Das Mikro ist kaputt, das pfeift nicht!"

  • Pille666
    Beiträge
    2.639
    • 2. August 2004 um 22:13
    • #3

    endstufe immer auf anschlag der den rest erledigt der controller und limiter!


    was für probleme mit kopfhörer verstärker meinst du?

  • tesa
    Beiträge
    13
    • 2. August 2004 um 22:37
    • #4

    wenn ich aus irgendeinem grund mit einem kopfhörer den gesamtsound anhören möchte muss ich den kopfhörer verstärker ziemlich aufdrehen, u.u. reichts dann gar nicht mehr für eine gescheite laustärke
    ist mir schon öfters passiert

    Einmal editiert, zuletzt von tesa (2. August 2004 um 23:01)

  • Jan Brandt
    Verifiziert
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    960
    • 2. August 2004 um 22:44
    • #5

    Was für Verstärker benutzt du? Ich schließe meine Kopfhörer normalerweise nicht an einem Verstärker an. Hört sich irgendwie nach HIFI an.


    Grüße,
    Jan

    040 audio GbR

    http://www.040audio.de | hallo@040audio.de

  • tesa
    Beiträge
    13
    • 2. August 2004 um 22:59
    • #6

    ich meine den mischpult internen kopfhörer verstärker

  • Pille666
    Beiträge
    2.639
    • 2. August 2004 um 23:25
    • #7

    ja und was hat jetzt der kopfhörer ausgang mit dem master ausgang zutun! das sind zwei komplett untschiedliche sachen die miteinander nicht wirklich viel zutun haben außer das sie das selbe singnal ausgeben!


    wenn ich den master runterdrehe wird mein kopfhörer nicht leister und wenn ich ihn wieder raufdrehe wird der kopfhörer auch nicht lauter!

    wäre ja noch schöner wenn das mischpult sachen macht die ich nicht will!


    um was für ein pult handelz es sich denn?

  • HippeliPA
    Profi
    Beiträge
    615
    • 3. August 2004 um 00:30
    • #8

    Ich ignoriere das mal mit dem Kopfhörer.

    Endstufen sind bei mir meistens nur teils offen.
    Das System wird so ausgelegt, das die Kisten bei bei voll offenen Amps noch safe sind. Je nach Gegebenheit wird aber auf die benötigte max. Leistung zurückgedreht.

    So nutzt man die Dynamik des Controllers besser. Das ist gerade bei Digitalcontrollern wichtig, da die im Leisebetrieb sonst die Dynamik beschnitten wird.

    Beispiel: 100db Geräuschspannungsabstand. Wenn man jetzt permanent 20db unter max. fährt, hat man auch 20db weniger Dynamik. Also nur noch 80db. Dreht man statt dessen die Leistung um 20db am Amp zurück, hat man noch volle Dynamik, bei weniger output und ohne Signal auch weniger Grundrauschen.

    no virtual - no line - no EQs

  • Fossi
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    2.034
    • 3. August 2004 um 01:01
    • #9

    Ich kenne das Problem vom tesa, z.B. bei A&H oder nem 03D ist der Kopfhörerausgang (vorrausgesetzt ich will die Mix-Summe abhören) vom Master-Fader abhängig. Ich habe dieses Prob. häufig, da wir unseren Mix vom Digi-Pult meist in vorhandene analoge Einspeisen, und diese nicht über genügend Headroom verfügen, also muss ich an meinem Pult leiser machen und höre dann wenig bis kaum im Kopfhörer (Abhilfe habe ich hier(und bei nem anderen Problem(Phantomspannung vertragen nicht alle Digipulte am Ausgang) mit zwei Übertragern geschaffen, die mein Signal galvanisch trennen und im Pegel reduzieren). Dies allerdings eher als Lösung für einen Spezialfall.

    Bei VAs mit eigenem Material werden Endstufen trotzdem voll aufgedreht. Falls es trotz "verrückter" Leute am Pult nicht so laut werden soll, werden sie dann etwas zurück genommen, so dass die Limiter im Controller schon bei geringeren Lautstärken greifen (wie HippeliPA dies schon beschrieben hat) dies aber eher selten.

    blubb.

  • wora
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    • 3. August 2004 um 01:33
    • #10
    Zitat von "Pille666"

    ja und was hat jetzt der kopfhörer ausgang mit dem master ausgang zutun! das sind zwei komplett untschiedliche sachen die miteinander nicht wirklich viel zutun haben außer das sie das selbe singnal ausgeben!...

    also ehrlich pille, das hätte ich jetzt nicht von dir erwartet. :shock:
    das angesprochene problem hat durchaus was mit dem kopfhörerausgang zu tun.
    wenn ich die summe abhören will, dann muss ja das headphone laut genug werden.
    wenn ich jetzt eine, gemessen für die jeweilige VA, zu laute anlage dabei habe, dann muss ich ja bei voll aufgedrehter empfindlichkeit der amps möglicherweise einen deutlich geringeren ausgangspegel aus dem pult schicken.
    klar - odda?
    und wenn dieser pegel dann so niederig ist, das der kopfhörer beim abhören des mastersignals nicht laut genug wird - dann hat man ein kleines problem geschaffen. besonders an ein paar yamaha-digi-pulten ist mir dieses phänomen schon öfter mal begegnet. und das hatte beileibe nix mit dahinter befindlichen analogpulten zu tun...
    und so stelle ich lieber die empfindlichkeit der amps zurück als am pult zu viel pegel zu verschenken.

    diese diskussion kam ja schon sehr oft hier auf.
    die meisten techniker machen es tatsächlich so, das sie die amps grundsätzlich voll aufdrehen und somit ab und zu mal ordentlich headroom verschenken.
    ich habe mir deshalb schon mal überlegt, ob man denn die potis nicht auch noch einsparen könnte? ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Fossi
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    • 3. August 2004 um 01:54
    • #11
    Zitat von "wora"

    besonders an ein paar yamaha-digi-pulten ist mir dieses phänomen schon öfter mal begegnet. und das hatte beileibe nix mit dahinter befindlichen analogpulten zu tun...


    Wenn hinter einem Submixer ein Pult hängt das den Pegel des Submixers(bei sinnvoller Aussteuerung desselben) nicht verträgt, also man am Submixer den Pegel zurück nehmen muss (ansonsten clipt der Eingang vom nachfolgenden Pult) hat das sehrwohl was mit dem dahinterhängendem Pult zu tun!!!

    Da kann ich die Empfindlichkeit am Amp zurückdrehen wie ich will...

    auch wenns nicht 100%ig mit der eigentlichen Frage zu tun hatte.

    blubb.

  • tesa
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    • 3. August 2004 um 10:00
    • #12
    Zitat von "Pille666"

    ja und was hat jetzt der kopfhörer ausgang mit dem master ausgang zutun! das sind zwei komplett untschiedliche sachen die miteinander nicht wirklich viel zutun haben außer das sie das selbe singnal ausgeben!

    die pulte mit denen ich bisher gearbeitet habe hatten keine switch zum afl/pfl schalten des kopfhöreres.
    ansonsten wär es ja kein problem...

  • wora
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    • 3. August 2004 um 10:08
    • #13

    fossi:
    jetzt haben wir uns missverstanden:
    ich meinte, das der pegel auf dem kopfhörer beim abhören des summenmix eben vom ausgangspegel des pultes abhängt.

    wenn man dieses pult als submixer einsetzt und das nachfolgende pult so schlechte möglichkeiten hat, den kommenden pegel in den griff zu bekommen, dann kann man ja dämpfungsglieder dazwischenpacken.
    es gibt da XLR adapter, die den pegel um 10 oder 20dB absenken. oder man macht das mit Di´s mit pegelabsenkung per schalter. eine sehr preisgünstige lösung ist die DIB100 von monacor, wer es richtig edel haben will greift zu BSS oder ADT, wobei auch an dieser stelle aktiv-Di´s unnötig sind..

    ende off topic.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Peerless
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    • 3. August 2004 um 15:58
    • #14

    oder alternativ men dicken kopphöhrer kaufen der mächtig output kann.... zusätzlich eventuell noch nen headphoneverstörker aussem dj sektor, die können nämlich auch nie laut genug haben....

    http://www.ae-rental.de

  • wora
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    • 4. August 2004 um 01:37
    • #15

    ja, so ginge es auch...

    aber etwas billiger wäre das zurückdrehen der knöpfe am amp :wink:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tonzwerg
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    • 4. August 2004 um 12:08
    • #16

    [quote="Pille666"]endstufe immer auf anschlag der den rest erledigt der controller und limiter!


    Gerade bei Digitalcontrollern sollte die Gainstruktur je nach Anwendung deutlich überdacht werden. Immer alle Amps voll offen und dann -30dB aus dem Pult in den Controller und -30dB wieder aus dem Controller raus - da bleiben nicht mehr viele Bits übrig. Da helfen auch die 24-Bit-Superwandler nix, da 24 Bit eben auch nur bei Vollaussteuerung zur Verfügung stehen und die unteren 4-8 Bit dann doch eher Audio erraten statt wiedergeben. Also bei leisen Baustellen (Sprache, Klassik), eher mal die AMps ein wenig zudrehen und die Verstärkung am Pult fahren.

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • FG-com
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    • 4. August 2004 um 12:23
    • #17

    Klingt sinnvoll...

    Die Sache mit den Amps runterdrehen ist nur, dass es dann oft schwer wird mit Limiter Einstellungen. Wer weiß, wie genau die Potis an Amps beschriftet sind...abgesehen davon, dass es im unbeaufsichtigen Verleih-Betrieb nicht möglich ist, den Amp nicht voll aufzudrehen. Es ist immer irgendjemanden zu leise und den Regler finden se alle, da hilft dann der beste Limiter nix mehr!

    Wäre mal nettes Feature für Digitalcontroller: Eingangsverstärkung, damit Auflösung voll genutzt (haben einige, oder?) und dann so durch kompletten Kontroller fahren. Die Pegelanpassung (plus oder minus) findet dann erst ganz am Ende nach dem D/A in guter alter analoger Technik statt. Würde das Problem doch lösen...

    Die Bastellösung wäre: Hochwertiges Raster-Poti mit in Amprack und damit den vom Contoller kommenden hohen Pegel um nen gut definierten Wert dämpfen. Oder Quick & Dirty: Widerstand in XLR-Stecker einbauen ;)

    Bernd

    Business-Fränkisch für Anfänger

    Fränkisch: "Su a Glumb, su a verreggds ..."
    Deutsch: "Im Moment besteht ein Qualitätsproblem mit ..."

  • wora
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    • 4. August 2004 um 12:39
    • #18

    nun ja, ich würde halt die limiter so einstellen, das sie bei voll aufgedrehtem amp die LS schützen. wenn man nun die empfindlichkeit der endstufe verringert, kann den LS nix passieren, denn es limitiert dann einfach ein bisschen zu früh.
    das meinte ich halt auch, als ich von erfahrung sprach. man kann mit etwas erfahrung im soundcheck schon recht gut abschätzen, wie weit die amps auf sein müssen. natürlich lässt man sich noch ein bisschen reserve, aber so bekommt man den kopfhörer laut und verschenkt nicht zu viel klangliche performance...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • TWOsider
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    83
    • 4. August 2004 um 20:35
    • #19

    Kleines (hoffentlich richtiges :lol:) Rechenspiel:
    0dB im Pult = 0dBu. Pult -30dB wären dann 0,0245V.
    0dBFS im Controller seien mal 22dBu. Dann kann der Wandler maximal zwischen +- 9,76V abtasten. Die 24 Bits verteilen sich also auf 19,52V.
    Bei 2^24=16,7 Mio. ist der kleinste Spannungsunterschied, den der Wandler erkennt 19,52V / 16,7 Mio. = 0,00000116V
    Für die oben errechneten 0,049V (+-0,0245V) ist das etwa der Faktor 43000. => lg 43000 / lg 2 = 15,4.
    Das heißt: von 24 nutzt du in diesem Fall nur 16 Bit, also grade noch "CD-Qualität" (von der höheren Abtastrate des Controllers mal abgesehen). Wir machen hier PA und sind nicht in einem HiFi-Wohnzimmer ;-).

    Probleme ergeben sich eher durch den (unnötig) niedrigen SNR bei kleinen Pegeln. Dann lieber vor den Amps alles möglichst heiß fahren und erst an den Amps absenken, so wie wora bereits sagte. Kann man natürlich nur machen, wenn die Amps "bewacht" werden. 8)

    Grüße

    Faderfreaks Veranstaltungstechnik GbR

  • tesa
    Beiträge
    13
    • 4. August 2004 um 23:20
    • #20

    und was macht man wenn die amps fliegen? :D
    da kommt man dann wohl nicht mehr um kleinen submixer herum, najo

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