Phaseplug
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Ich bin auch schon seit langer Zeit auf der Suche nach mehr Information zu diesen Konstrukten. Auf http://www.speakerplans.com gibt es im FAQ ein paar Informationen, aber mehr als das ist kaum iergendwo etwas zu finden.
W.H. Geiger (cornu.de) hatte mal eine Betaversion von einer Excel Datei die er zwecks dessen entwickelte, aber daraus ist glaube ich nie etwas geworden (oder veröffentlicht worden)
Als einzigste Quelle könnte ich mir sonnst noch das JAES denken, aber im Internet gibt’s leider sehr wenig.
Martin
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klick dich ausgehend von der letzten seite des selbstbau- brettes mal nach vorne durch (so die "ersten" 20- 30 seiten). da findet man dann so einiges... (z.b. den thread "heavy phasepluggin´"...
)SOWIESO KÖNNTE MAN JA AB UND ZU MAL EIN BIßCHEN "DIGGEN"!!!
das meint jetzt weniger dich als viel eher die allgemeinheit der selbstbauer! mann kann auch von alten beiträgen was lernen... :roll: !
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kannst dir ja auch was fertiges kaufen und ggf selber optimieren/ dublizieren/ laminieren
http://www.proaudioparts.co.uk/index.php?id=pornhorn
http://www.rw-soundsystem.de/monitore/horn.html
limmer etc. -
also die Namen der Hörner vom ersten Link sind ja wohl

Ob die wohl beim Anblick des eigentlichen Phase-Plugs auf den Namen gekommen sind...? Die nächste Serie heisst dann bestimmt "Mamas little helper" oder so :lol:
CU,
AC -
Zitat von "AmpChamp"
also die Namen der Hörner vom ersten Link sind ja wohl

Ob die wohl beim Anblick des eigentlichen Phase-Plugs auf den Namen gekommen sind...? Die nächste Serie heisst dann bestimmt "Mamas little helper" oder so :lol:
CU,
ACnaja, so "little" sind die teilchen dann ja nun auch nicht

-aber mal ehrlich, wie nennt ihr das denn im insider-slang?
ich auf jeden fall nicht phaseplug. -
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Die nächste Serie soll in der Tat ein 6er horn sein (sogar mit 40 grad abstrahlwinkel, was ja sehr schön wär), aber mit dem Rog der jetzt einen Monastischen Lebensstil in Tibet führt, weiss mann nicht so recht was von diesen Entwicklungen werden soll. Ich habe bisher noch keine Messungen von den Porn Horns gesehen, aber sie sind auf jeden fall ganz oben an meiner Wunschliste für meine Tops die im Dezember gebaut werden.
Ich habe mir dann auch mal die letzten 40 seiten des PA Forums durchgelesen und kann es jedem empfehlen. Trotz dem bin ich über Phaseplugs nicht viel weiser (insbesondere wie man die Abstrahcharakteristik im oberen Frequenzbereich mit der länge des Phaseplugs (gerade seitenwände gebeben) bestimmen/optimieren kann, ausser man baut davon eine ganze Menge. Da ist die gekaufte GFK Lösung sehr wohl ratsam.
Martin
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HAllo,
interessantes Thema! Ein paar Schätzformeln hat hier mal jemand veröffentlicht.
für nen ganz kleinen Speaker FE127 ( 103mm) mit halbkugelförmigerm Staubschutz bin ich dabei so etwas zu testen. :oops: dumm ist nur, dass ich vergaß, das in dem Bereich die Schwingspulenanschlüsse sitzen => ich komme nicht dicht genug an die Membran!!!
Aber in die Richtung kann es funktionieren: ein Pegeleinbruch ist wech, die Reso am Hornhals ist schon mal geschafft und rein subjektiv sind die Höhen gerichteter.
Hinweis: kommt nicht auf die blöde Idee gleich den ersten Versuch ins Horn zu kleben..... wie ich, daß kostet viel Bastellust.
MfG
Peter -
Die grundlegenden Formeln zur Berechnung findet mann auf rogs Seite.
Die sindaber bestenfalls 10% des designs. --> notwendig, aber nicht hinreichend !
Was ist die Aufgabe des plugs ?
- die größte Abmessung des Hornhalses in eine Richtung legt eine wichtige Eigenschaft fest: ist diese größer als ca. 1/4 Wellenlänge der abzustrahlenden Frequenz (mann kann auch 1/2 nehmen, wenn die Ansprüche nicht sehr groß sind), dann hat diese Öffnung schon das maximale Z-akustisch und das Horn trägt zur Treiberbelastung (und auch zur wavefront-Formung, d.h. dem Abstrahlwinkel !) ab dieser Frequenz nicht mehr bei.
- mann wird also bestrebt sein den Hornhals möglichst klein zu machen, dem setzt aber bei nur einer Öffnung der Druckkammer die dadurch ansteigende Kompression ein Ende (--> Verzerrung).
- Außerdem wird mann den Hornhals in der Ebene, in der mann eine Kontrolle der Abstrahlung durch das Horn wünscht möglichst eng gestalten und dafür in der jeweils anderen Ebene länger (--> langer Schlitz als Druckkammeröffnung).
- desweiteren kann mann von einer Druckkammeröffnung auf mehrere kleinere übergehen, die für sich alleine genommen eine sehr hohe Grenzfrequenz haben und deren einzelnen Schallführungen dann im weiteren Hornverlauf wieder zusammenführen --> das ist für mich die "Geburtsstunde" des phase-plugs.
- Einfachstes design dieser Art sind zwei senkrechte (manchmal auch wagerechte --> TS-derivat) Schlitze in der Druckkammer mit zentralem Verdränger (TBF 8", mein 10", die JBL venue serie, letztere in den JBL white papers zu finden). Das verdoppelt schonmal die Grenzfrequenz ! Und verhindert nebenbei das beamen, da der Verdränger auf Achse etwas abschattet und die beiden so gebildeten Teilhörner unter spitzem Winkel zur Achse abstrahlen.
- Nimmt mann viele Schlitze in horizontaler Richtung, dann kommt mann zu einem design wie beim Visaton Holzhorn (und mann betrachte sich mal dessen horizontale Abstrahlcharakteristik ! --> nur in dieser Ebene wirkt das Ganze).
- Der nächste logische Schritt ist dann die Unterteilung der Schlitze auch in der 90° versetzten Ebene --> siehe multicell-Hörner von Alec oder JBL.
- radialsymmetrische plugs mit ringförmigen Öffnungen sind eigentlich aus einem falschen Verständnis bzw. einer an dieser Stelle falschen aerodynamischen Betrachtungsweise geboren und wegen möglicher ringförmiger Membranresonanzen garnicht soooo orteilhaft.
- deshalb auch wieder zunehmend die plugs mit radialslots (Meyer, Oberton, JBL-HT, .....) oder mit unregelmäßigen Öffnungen (EAW). Hier liegen dann nicht alle Öffnungen bei Membranresonanzen an der selben Resonanzstelle, was die Verzerrungen vermindert.
Und wie baut mann nun ?
- bis 1 kHz oder knapp darüber reicht ein zwei oder maximal 3 slot-design. Für den Selbstbauer am einfachsten mit nebeneinanderstehenden slots in einer Ebene auszuführen. Ist die Membran so tief, daß das bei Montage auf der Druckkammerplatte das Konusvolumen zum Problem wird, dann folgendermaßen vorgehen: Chassis und insbesondere Membran vollständig mit PE-Folie (Frapan org. oder ähnlichem) abdecken. Die Folie muß auf der Membran aufliegen. Jetzt Konusvertiefung mit Montageschaum (VORHER Verträglichkeit mit Folie testen, sonst hat mann eventuell hinterher eine Schwermembrane
) füllen und erstaren lassen. Über den Chassis-Rand hinausstehenden Schaum mit scharfem Messer bündig abschneiden. Diesen Rohling jetzt von innen auf die Druckammerwand kleben und die Schlitze ebenfalls mit scharfem Messer in Verlängerung der Schlitze vor der Druckammerwand ausschneiden. Nun das Chassis mit Zwischenlage montieren (entsprechend erwartetem maximalem Hub), damit die Membran genug Freigang hat --> fertig.- in gleicher Weise können auch Rohlinge für radialsymmetrische slot-plugs gefertigt und dann mit den Radialschlitzen versehen werden.
- Es empfiehlt sich, Chassis mit inverser Kalotte zu verwenden, oder eine inverse Kalotte einzukleben. Wer nicht selber mit Skalpell und Kleber an die Chassis will, der kann das vom reconer machen lassen (z.B. speakerboerse.de oder lautsprechermanufaktur Mannheim).
Vile Spaß beim Schnitzen :wink:
Gruß SRAM
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Bei horn phase-plugs will man sowie ich es sehe eine kontrollierte Wellenfront am Ende des Phase-plugs haben um damit die Abstrahlung zu bestimmen. Konkave Wellenfront -> engere abstrahlung Konvexe Wellenfront -> breitere Abstrahlung (alles im oberen Frequenzbereich des Horns). Weiß jemand weshalb Oberton so eine „Axt“ als Phase-Plug benutzen?
Dazu sollte man wohl auch die Schallgeschwindigkeit vom Papp-Konus mit einberechnen. Man will ja die Laufzeitunterschiede ausgleichen. Weiß jemand in welchem Bereich sich diese Geschwindigkeit so befindet?
Martin
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Zitat
Weiß jemand weshalb Oberton so eine „Axt“ als Phase-Plug benutzen?
......siehe TS-design :wink: Unterteilung in zwei Einzelhörner und damit Anebung der Frequenz ab der stehnde Wellen möglich (quer zur "Axt")
Gruß SRAM
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Vielen Dank SRAM, damit ist mir eine Menge klar geworden (unter anderem, dass man vorm posten die Seite neu lädt)
Martin
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Eine etwas andere Betrachtungsweise für Phaseplugs in Waveguides hab ich in Earl Geddes "Audiotransducers" gefunden:
Das Abstrahlverhalten wird durch die Verteilung der Schallschnelle im Hornmund bestimmt. Jede Ausbreitungsmode (die Anzahl der möglichen Moden ist frequenzabhängig und steigt mit der Frequenz) gibt eine Übertragungsfunktion für die Schnelle von Hornhals nach Hornmund.
Der Phaseplug ist dazu da die Schallschnelleverteilung im Hornhals so anzupassen, dass nur die gewünschten Ausbreitungmoden im Horn angeregt werden. -
@ SRAM: Kannst Du einen guten Montageschaum empfehlen? Ich habe neulich Abdrücke erstellen wollen, aber nach Aushärten war der Schaum noch relativ nachgiebig, beinahe weich.
Wäre evtl. ein Zwei-Komponenten-Schaum, den es in manchen Baumärkten gibt, zu empfehlen? Dieser ist allerdings erheblich teuerer, und muß nach eingeleiteter Reaktion zügig verarbeitet werden.

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Bin zwar nicht SRAM aber vielleicht kann ich auch weiterhelfen.
Mit 1-K-Schaum funktioniert das nicht gut weil der 1-K-Schaum Feuchtigkeit zum Aushärten braucht und deshalb bei größeren Dicken im Inneren ewig nicht aushärtet. Wenn dann 2-K-Montageschaum verwenden oder noch besser einen Hartschaum (auch 2-K), gibts z.B. bei http://www.vosschemie.deOb man den als Privatperson beziehen kann, weiß ich leider nicht aber ich würde halt einfach mal da anrufen, die nennen dann sicher eine Bezugsquelle.
Gruß
Michael -
Das ging ja schnell, vielen Dank für den Tip.
Für einen ersten Versuch, oder auch einen zweiten werde ich die aufwendige Baumarkt-2K-Version testen. Ich plane nur zwei Korrekturelemente für 12er, an Serienproduktion habe ich noch nicht gedacht .....
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Der Vorteil bei dem Hartschaum ist halt dass man nicht immer eine ganze Dose wegschmeißen muss.
Beim Baumarkt-2-k-Schaum würde ich darauf achten, dass er halt eher wenig aufschäumt, das freigeschäumte Volume steht auch meistens drauf. Ich glaub der Schaum der für Türzargen verwendet wird müsste relativ gut passen.
Denn je weniger Porenvolumen der Schaum desto stabiler wird nachher die Oberfläche und man kann sie auch exakter bearbeiten.Gruß
Michael -