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DJ-Führerschein

  • ADMIN
  • 12. November 2004 um 10:57
  • DJ-JAJA
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    • 14. November 2004 um 17:35
    • #21
    Zitat

    derjenige der den schaden verursacht (der dj) ist auch dafür haftbar, auch wenn er mit guten gewissen gehandelt hat. so siehts aus...

    Was nicht sein muss, dass das immer so ist.
    Nimm mal ne richtige Großveranstaltung und frag mal den DJ ob er abschätzen kann wie laut es wo in der Halle ist. Und ob er viel Einfluss hat, ob nicht ein Techniker mehr dazu gibt und sein Mixer bleibt schön unter dem geforderten 0-dB Level am Master ??? :?
    Wir reden hier von Profis und Amateuren. Das ist das eigenliche Problem.
    Ich habe genug erlebt. Ein schlechter DJ versucht sein "Unkönnen" durch Lautstärke zu kompensieren. Sag nem Profi. "Hier, wenn die erste rot LED angeht ist TUTTI", dann macht er das NORMALER auch."

    Wo die schlimmsten Lautstärken gefahren werden ist doch bei irgendwelchen Dorfparties oder Jugendclubdiskos oder Undergroundparties.
    Wen juckt dabei ein "Führerschein, wer fragt danach?

    Mal ne Frage, wie ist denn das geplant? 3dBA zuviel gibt nen Punkt in Flensburg und wenn Du fleißig gesammelt hast, kommt ein Herr in Grün und nimmt Dir den Lappen weg? Oder die Platten ab?

    Lächerlich...aber typisch deutsch!!! Wahrscheinlich ist das auch der Grund, warum wir so doll dastehen und so wenig Arbeitslose haben. Für jeden Job gibts 100000 Regeln und 200000 Beamte! Die natürlich aus dem einen Job heraus bezahlt werden müssen. :evil:

    Ich wär da mal ganz ruhig. Ich sehe da eine nette Variante :) und ich weiß auch warum ich so häufig in France auflege. :wink:
    Glaubt ihr wirklich, dass so was Europakonform ist? Ich glaube das würde mich in der Ausübung meines Berufes (Angenommen ich wäre Berufsdj) eingeschränken, gegenüber anderen DJs aus z.B. Frankreich etc. sehen

    Denkt mal drüber nach, ob das so hinhaut? Ihr wollt wieder Zunftwesen, um an die Fleischtöpfe der Djs ranzukommen.

    Mir ist es völlig wurscht. Zur Not mach ich den halt auch noch...wat solls...Deshalb wird sich nix ändern...es werden immer noch Jungs an den Teller kommen und meckern es sei zu leise...Vielleicht sollte man ja aber auch nen Führerschein, der einen befähigt ein guter Gast zu sein, einführen. :D ...Lerninhalte, wie: "ab wann bin ich taub, wie benutze ich nen Gummi richtig...wie steht man ordentlich in der Schlange vor dem Mädchenklo...Wieviel Bier muss ich trinken, damit der VA seinen Break-Even erreicht...woran merk ich dass ich grad mit ner Prostituierten in der Disse spreche und nicht mit nem normalen Gast..und warum ist es dann sinnlos diese auf nen Trink einzuladen....und und und".....und vor allem jetzt Ihr! :D

    Frauen denken analog; Männer digital!
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  • akustikkoppler
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    • 14. November 2004 um 17:43
    • #22
    Zitat von "DJ-JAJA"

    Was nicht sein muss, dass das immer so ist.
    Nimm mal ne richtige Großveranstaltung und frag mal den DJ ob er abschätzen kann wie laut es wo in der Halle ist. Und ob er viel Einfluss hat, ob nicht ein Techniker mehr dazu gibt und sein Mixer bleibt schön unter dem geforderten 0-dB Level am Master ???

    ich meinte eigendlich die standartsituation in der disco bei der nur der dj kontrolle über die anlage hat. bei nachgeschaltetem tonmensch ist der natürlich dran... spätestens bei der ersten schadensersatzklage fragt bestimmt jemand nach schallpegelmessungen und djführerschein...

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  • akustikkoppler
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    • 14. November 2004 um 17:46
    • #23
    Zitat von "DJ-JAJA"

    ...woran merk ich dass ich grad mit ner Prostituierten in der Disse spreche und nicht mit nem normalen Gast..

    OT: das merkt man aber irgendwann.... :wink:

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  • DJ-JAJA
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    • 14. November 2004 um 18:10
    • #24

    OT: das merkt man aber irgendwann....

    glaub mir ...in einigen Dissen sind tatsächlich Professionelle unterwegs - auf der Suche nach Kundschaft....man hat als DJ ja Zeit...eben auch zu beobachten, wie schwer es einigen Jungs fällt das zu erkennen :D

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  • akustikkoppler
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    • 14. November 2004 um 18:31
    • #25

    ich glaub dir ja, ich sprach von eigenen erfahrungen................

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  • Super Ingo
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    • 14. November 2004 um 19:23
    • #26
    Zitat

    Wir reden hier von Profis und Amateuren. Das ist das eigenliche Problem.
    Ich habe genug erlebt. Ein schlechter DJ versucht sein "Unkönnen" durch Lautstärke zu kompensieren. Sag nem Profi. "Hier, wenn die erste rot LED angeht ist TUTTI", dann macht er das NORMALER auch."

    Nach ca. 300 Discoveranstaltungen widerspreche ich Dir. Die meisten Amateure machen einen besseren sound als die Profs.
    Wenn du weißt zuwas die vielen Lämpchen und Knöppe gut sind wirst du bei mir in die 10% eingestuft die ihr Handwerk versteht.

    Ein DJ hat bei mir verloren, wenn er vor seinem set nicht auf der Tanzfläche war und sich den sound anhört.
    Ich habe mit vielen DJ´s zu tun gehabt und die mit dem geilsten sound gehen zum Mixer sehen sich die aktuelle Einstellungen an, gehen dann unters Volk und bewerten den aktuellen sound --> und siehe da die Anlage läuft dann bei seinem set wie sau, kein Trommelfellwegblasende Höhen, Bässe kriegen den Dampf den sie auch können (nicht das 4 Fache)

    Und was bitte soll der Tech machen wenn am Mixer alles anschlag geschoben ist :?: Er kuckt das nix kaputtgeht den tollen sound kann er auch nicht mehr zaubern mit soooooo übersteuerter Kacke.
    Mit vielen kann man reden und dann klappts meistens auch. Doch die Mehrheit kommt mit sonem Spruch wie: Jetzt soll ich wieder auf deine Scheiß Anlage aufpassen, kauf dir mal was vernünftiges !
    Echt kein Verständnis für solche Möchtegerns.

    Grüße Ingo

    -------Nicht Diesel---------

  • f8274
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    • 14. November 2004 um 21:49
    • #27

    so. jetzt hab ich den ursprünglichen führerschein-thread gefunden, er stammt aus dem sommerloch:

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=21535&highlight=djf%FChrerschein

    wie schon im juli gesagt, halte ich nichts davon, und frage mich, wann der führerschein für discobetreiber, bands, zauberer, komiker, kellner, dekorateur, toilettenputzfrauen etc. angeboten wird?

    ein discjockey stellt das musikprogramm für den abend zusammen. bei der geburtstagsfeier von gertrudel müller wird ihn niemand nach seinem dj-führerschein fragen und bei öffentlichen events hängt sein subdiscomixer ohnehin am foh-pult. wenn es gertrudel zu laut wird, sagt sie das ihrem dj sicher unmissverständlich, wenn es bei öffentlichen discoveranstaltungen zu laut wird dito das ordnungsamt bzw. der mann am foh-Pult (Aussteuerung).

  • akustikkoppler
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    • 14. November 2004 um 22:48
    • #28
    Zitat von "f8274"

    bei der geburtstagsfeier von gertrudel müller wird ihn niemand nach seinem dj-führerschein fragen und bei öffentlichen events hängt sein subdiscomixer ohnehin am foh-pult. wenn es gertrudel zu laut wird, sagt sie das ihrem dj sicher unmissverständlich, wenn es bei öffentlichen discoveranstaltungen zu laut wird dito das ordnungsamt bzw. der mann am foh-Pult (Aussteuerung).

    wenn ich am wochenende mal weggehe hab ich noch NIE bei einer festinstallation einen fohmann gesehen.............

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  • DJ-JAJA
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    • 15. November 2004 um 08:33
    • #29

    @akkustikkopler...
    OT: nach der zweiten Tasse Kaffe ist der Groschen gefallen. Deine Homepage... richtig! :idea:

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  • MIKE
    Profi
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    • 17. November 2004 um 18:10
    • #30

    Ich habe das selber schon anders erlebt.

    In einer Disco wo ich die Anlage etwas renoviert habe und auch ein Setup neu getaltet habe da wird die Anlage von dem Resident ( der macht 95 % aller Öffnungstage ) leiser gefahren also vorher.

    Der spielt immer noch den selben Brei, aber leiser und soviel zum Thema Zusammensetzung der Musik etc.

    Ich denke man sollte mal allegemein den Sound überprüfen. Denn viele Anlagen werden einfach so reingehängt mit einem Standart Setup aufgerufen und irgendwelche möchte gern Techniker verändern das dann.

    Natürlcih gibt es auch Passwörter aber ich kann nur sagen, das auch Installiernde Kollegen kaum ahnung haben.

    Auch wenn Top Material verbaut wird.

    Es klingt sehr häufig sehr mies.

    Ich denke das man die DJ´s ruhig mal aufmerksam machen sollte was die ISO so Schreibt über langzeit Einwirkung von Lautstärke.

    Soetwas ähnliches wird auch unter Kino Leuten diskutiert!!!!!!!

    Das aber nur nebenbei.

    Also DJ´s sollten wissen was Lautstärke ist und wie man diese Einsetzt und was ROT IST AUF EINEM MISCHPULT!!!!!!!!!!!!!!!!

    Auch sollte man immer ein geeignetes Monitoring setzen denn dann kann ein DJ auch abschätzen was draussen geht !

    Ansonsten denke ich sollte sich die ganze Industrie mal über Qualifizierung Gedanken machen, bevor es wirklich der Gesetzgeber tut.

    Ich denke dann würde sich vieles von selbst erledigen.

    Aber zurück zum Thema... Wissen hat noch nie jemanden geschadet und solange das es frei ist in bestimmten formen dann sollte man das auch nutzen.

    Anfragen bitte an MIKERAUCHFLEISCH@gmx.de

  • klafuenf
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    • 23. November 2004 um 21:54
    • #31

    ... ist das Problem. Sondern der »Lärm« im Bereich von 1 ... 4 KHz. Ich mach lieber einen guten Bassbums (dass könnt ich euch daheim nicht erlauben Effekt) und nehme die plärrenden Mitten (ab 90 dB plärrt es eh immer) etwas zurück. Höhen je nach Klangqualität rein/raus und auch passend zur Musik nachstellen.

    Aber ganz wichtig wäre, dass die DJ SELBST den Lärm, den sie anrichten hören können. Ich kenne das aus ein paar Kneipen hier in MA. Kein Lautsprecher am DJ-Platz. Woher kann denn der merken was er gerade macht? In einer Kneipe (jetzt leider zu) gab es dann einen gepegelten Lautsprecher dem CD-Schmeisser direkt ins Gesicht. Da war dann nimmermehr zu laut!

    Ansonsten die Klangsteller aus den DJ-Pulten raus, nur zarten Anpassungen (alte Aufnahmen) für Höhen und ein bisschen mehr für den tiefen Bass (bei Reggea einfach nötig).

    Ist auch ein bisschen dass, was wir auch bei der Beschallung machen. Mit sauberem und bisschen mehr Bass Spaß machen und im Grunde genommen zeigen: »Daheim hättest Du DAS nicht gehört«.

    In diesem Sinne: Viel Spaß mit Bass und schmeißt die Pizzahochtöner in den Müll!

    Gruß

    Stefan

    Dipl.-Ing. Stefan Dewald
    S 2, 1
    68161 Mannheim
    0172/664 66 65
    dewald@klafuenf.de
    klafuenf.de

  • Hörnli
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    • 24. November 2004 um 10:57
    • #32

    Moin,

    @ klafuenf:

    Dann schau mal ab Freitag ins Schwoorz :D .
    Die Anlage ist von mir. Sub kommt, wenn ich Geld bekomme :cry:

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

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    • 24. November 2004 um 18:43
    • #33

    wäre doch ne nette idee alle verleihbuden zu schließen wo nicht mindestens ne fachkraft werkelt. das wäre das ende aller dumper :D
    das ganze halte ich mal für ne blender veranstaltung. wir haben ja auch schon alle nötigen normen. in der din 15906 (ich weiß nicht ob die zahl stimmt :oops: ) ist ja schon so etwas wie ein fahrtenschreiber vorgesehen. so lange der nicht vorhandene führerschein nicht mit drakonischen strafen belegt wird, wird es wie so oft uneinsichtige geben.

    ich wäre schon aus eigennutz für so ein gesetz:
    -kommt im grunde ja nicht wirklich was neues
    -schont es meine pa, weil sie nicht mehr auf anschlag läuft
    -brauche ich im alter kein megafon um mich mit den tauben zu unterhalten
    -spare ich krankenkassen beiträge
    -wird das beschallungs KONZEPT interessanter und die technik dahinter
    -läuft in einer gesellschaft selten etwas ohne zwang
    -in ferner zukunft würde es weniger dumper geben, weil man für gute konzepte einfach geld braucht

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • ADMIN
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    • 25. November 2004 um 17:52
    • #34
    Zitat von "klafuenf"

    und nehme die plärrenden Mitten (ab 90 dB plärrt es eh immer) etwas zurück.

    Bei 2" schon... 8)

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • CGVS
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    • 11. Dezember 2004 um 02:42
    • #35

    So jetzt muss ich hierzu auchmal was loswerden...
    Ich finde eine DJ-Führerschein nur wenig sinnvoll, da er die meisten nicht interessieren wird. Weder dorf "DJ-Manni", der WE für WE mit dem Sound einer schlecht eingestellten Anlage seine Gäste quält, noch die durch hohe Pegel glänzenden, hochbezahlten TOP DJs hier in Deutschland wird er kümmern!
    Einen "DJ-Manni" könnte man durch einen DJ mit Führerschein ersetzen, allerdings wird man einen Headliner bestimmt nicht dazu bekommen einen Führerschein zu machen - er wird dann einfach nicht spielen und somit auch keine Gäste locken...

    Mein Ansatz wäre diesen Führerschein für eine Art Pflichtveranstaltung für Discotheken Betreiber/Geschäftsführer zu machen. Nach dem Motto, wenn Ihr Euch erforderliches Wissen nicht aneignet und somit sensibilisiert, wird es ein Gesetz geben und in den Discos wird es leiser!
    - Der Betreiber ist immer erster Ansprechpartner, wenn es um Schadenersatz geht
    - Sie könnten im Seminar lernen, dass eine gut eingestellte (manchmal auch technisch aufgewertete) Anlage laut und voll klingen kann ohne das die Besucher Taub werden
    - Sie können am besten auf Ihre DJs einwirken und diese im laufe der Zeit "dresieren"

    Auf die Betreiber kann leichter als auf die DJs von Verbänden und dem Gesetzgeber druck ausgeübt werden und die meisten werden für so eine Maßnahme bestimmt ein offenes Ohr haben - bevor es per Gesetz leise wird!

  • rayman
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    272
    • 14. Dezember 2004 um 11:54
    • #36

    Ich halte diesen DJ-Führerschein auch für ziemlichen Humbug.
    Denn gerade die Top-DJs werden sich einen Scheiß dafür interessieren!
    Die wird das so lange nicht interessieren, so lange es nicht vorgeschrieben ist und wenn das der Fall wäre, wäre ja die ganze Sache sinnlos.
    Warum gerade diese Herren immer die brutalsten Pegel fahren müssen ist mir immer noch schleierhaft!
    Wir haben in unserer Bude (bekannte Großraumdisco bei Köln) im Techno/Trance-Bereich eine Anlage mit mehr als ausreichenden Reserven.
    Bei Veranstaltungen mit mehreren Top-DJs kann man davon ausgehen, dass der erste mit gerade noch erträglichem Pegel anfängt und jeder weitere dann immer noch eins draufsetzt.
    An dieser Stelle ist dann meiner Meinung nach der Betreiber bzw. dessen Techniker am Zug.
    Wenn die Herren mit solchen Watt-Reserven nicht umgehen können (und das können scheinbar die wenigsten) muss eben eingegriffen werden. Mir ist absolut unverständlich, warum das so wenige tun.
    Genauso unverständlich ist mir allerdings, warum viele Gäste das auch noch gut finden und sich dann beschweren, dass die Residests zu leise sind. *kopfschüttel*

  • Mechwerkandi
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    7.712
    • 14. Dezember 2004 um 13:08
    • #37
    Zitat von "rayman"


    Wir haben in unserer Bude (bekannte Großraumdisco bei Köln) im Techno/Trance-Bereich eine Anlage mit mehr als ausreichenden Reserven.

    Limiter?

    Hier in HH gibt's schon lange keine "öffentliche" Anlage mehr ohne "amtlichen" eingemessenen und verplombten Limiter.
    Das "amtlich" ist hier wörtlich zu nehmen... :D

    Kurioserweise wird "amtlicherseits" nur ein Modell von Dynacord akzeptiert, was den Preis für Gebrauchsgeräte in abenteuerliche Höhen getrieben hat.

    100 dB sind mehr wie genügend, und Tekkno ist ohnehin so tot wie ein überfahrener Iltis.
    Wer geht den da noch hin?

    Und einen stattlich geprüften Schallplattenunterhalter hatten wir auch schon mal. :D

  • rayman
    Beiträge
    272
    • 15. Dezember 2004 um 13:26
    • #38
    Zitat von "Mechwerkandi"


    Limiter?

    Wird ab und zu mal bei Veranstaltungen mit Gast DJs benutzt, damit die nicht das Dach von der Halle blasen. :D

    Zitat von "Mechwerkandi"


    und Tekkno ist ohnehin so tot wie ein überfahrener Iltis.
    Wer geht den da noch hin?

    Die Zeiten, wo die Techno-Area jeden Freitag und Samstag brechend voll war sind natürlich vorbei, aber mit der richtigen Mischung aus Charts-Dance-Hits und Techno/Trance gehts ganz gut.

  • CGVS
    Beiträge
    451
    • 16. Dezember 2004 um 01:45
    • #39
    Zitat von "Mechwerkandi"


    Limiter?
    Hier in HH gibt's schon lange keine "öffentliche" Anlage mehr ohne "amtlichen" eingemessenen und verplombten Limiter.
    Das "amtlich" ist hier wörtlich zu nehmen... :D

    Das ist ja schonmal der erste Schritt der Regulierung...
    Interessant wäre jetzt nur ob die Limiter eingesetzt wurden, weil schonmal geklagt wurde oder weil dem Betreiber die Reparaturkosten zu hoch wurden. Letzteres habe ich schon öfters erlebt, allerdings haben die Ohren der Gäste bei der Überlegung keine Rolle gespielt...

    Ich habe bisher eine vom Amt limitierte Anlage gesehen, danach war ich wirklich sprachlos - mehr möglichkeiten für Manipulationen hätte man nicht lassen können :shock:

    Zitat von "Mechwerkandi"

    100 dB sind mehr wie genügend, und Tekkno ist ohnehin so tot wie ein überfahrener Iltis.

    Ein Leq von 100dB sind meiner Meinung nach auch OK - nur wird es dann auch bei diesem Wert bleiben?
    Falls trotz dieser Regulierung klagen wegen Höhrschäden zunehmen, wird vom Gesetzgeber bestimmt sehr schnell ein neuer, niedrigerer Grenzwert festgesetzt. Das ist immer der Nachteil wenn erst mal ein Gesetz geschaffen wurde!

    ...und mal abgesehen von der Musikrichtung - hoch bezahlte, mit der Lautstärke übertreibende Headliner gibt es nicht nur in der Tekkno Szene 8)

  • Brunni
    Beiträge
    44
    • 19. Dezember 2004 um 15:19
    • #40

    Also ich will hier als Laie mal was dazusagen:

    Ich denke, dass eigentlich die Lautstärke der Musik durch die Grundlautstärke der Menschenmasse vorgegeben wird. Früher war ich ab und zu bei einer Tanzveranstaltung. Hier war die Lautstärke gedrosselt. Man konnte sich gut unterhalten, außer man stand direkt beim Lautsprecher. Doch man hat eben die Leute labbern hören. Halt so ein Grundlärm.

    Und irgendwie kommt es eben schon komisch, wenn man in ne Disko geht und die Leute hört. Natürlich reden die Leute auch so laut, weil die Musik so laut ist. (Man muss sich ja fast gegenseitig in die Ohren brüllen *aua*!!)

    Also denke ich, dass es viel mehr eine Frage der Lautstärken-Verteilung in Diskos ist. Oft wird von allen Seiten ähnlich laut beschallt. Das finde ich falsch. Oft wird auch die Akustik in vielen Räumlichkeiten vollkommen missachtet (Schalldämpfung?).

    Das mit den Gehörschutz-Sachen ist mir auch öfters aufgefallen... Finde ich irgendwie krank, dass man in eine Disko geht und Gehörschutz braucht, weil man sich mit zu lauter Musik berieseln lässt...

    MfG
    Michael Brunner

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