HI..
Bei uns tauchte gerade die Frage auf ob man einen EQ einschleifen oder insertieren sollte..
Eure Meinungen, Pro's und Kontra's dazu??
Freue mich über Antworten
Torsten
-Azubi-
Sorry.. Vergessen.. Soll im Master sein.
HI..
Bei uns tauchte gerade die Frage auf ob man einen EQ einschleifen oder insertieren sollte..
Eure Meinungen, Pro's und Kontra's dazu??
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Torsten
-Azubi-
Sorry.. Vergessen.. Soll im Master sein.
Beim Master oder Aux-Wegen völlig egal?! Ein Insert ist doch praktisch "Einschleifen". Einziger Nachteil: Insert ist in der Regel unsysmetrisch, wenn überhaupt einer vorhanden ist.
Bei einzelnen Kanälen natürlich Insert, weil beim Einschleifen dann ja irgendwie der PrAmp fehlt, gell?
inserten bevorzuge ich bei pulten wo möglich. so kann ich den pegel besser kontrollieren.
Zitat von "ProSound"Beim Master oder Aux-Wegen völlig egal?! Ein Insert ist doch praktisch "Einschleifen". Einziger Nachteil: Insert ist in der Regel unsysmetrisch, wenn überhaupt einer vorhanden ist.
Hmm... nicht ganz. Bei vielen Pulten (allen?) sitzt der Master-Insert vor dem Master-Fader.
Das heißt, wenn du den EQ in Main-Out einschleifst und den Masterfader runterziehst, kommt auch nix mehr beim EQ an. Manche EQ reagieren bei niedrigen Pegeln dummerweise anders als bei hohen. Das kann also schon was ausmachen, ob man einen EQ per Insert einschleift oder einfach zwischen Pult und Endstufe (Weiche) hängt.
Hallo! ich find den EQ im Insert besser, da der dann immer nen vernünftigen Arbeitspegel abkriegt. Wenn Du alle Kanäle vernünftig eingepegelt hast, sollte Dein Mix ja vor dem Summenfader auch so um 0dB liegen, den Pegel kriegt dann auch der EQ über den Insert ab. Wenn Du den EQ jetzt Inline hast und bei groß genug dimensionierter PA mal nur mit -15dB am Pult rausgehst, dann durchläuft das Signal den EQ eben auch mit diesem niedrigen Pegel (Rauschabstand wird halt nicht ideal ausgenutzt).
Gruß Michael
Zitat von "Arno"Hmm... nicht ganz. Bei vielen Pulten (allen?) sitzt der Master-Insert vor dem Master-Fader.
Das heißt, wenn du den EQ in Main-Out einschleifst und den Masterfader runterziehst, kommt auch nix mehr beim EQ an. Manche EQ reagieren bei niedrigen Pegeln dummerweise anders als bei hohen. Das kann also schon was ausmachen, ob man einen EQ per Insert einschleift oder einfach zwischen Pult und Endstufe (Weiche) hängt.
Ohh, peinlich, ganz vergessen.. Na klar!
es ist sinnvoll, den EQ im insert-weg zu betreiben.
wie hier schon richtig erwähnt wurde, kann der EQ dann mit einem definierten pegel angefahren werden, der völlig unabhängig von der am master-regler eingestellten lautstärke ist.
diese methode bringt also vorteile in bezug auf den signal/rausch abstand (S/N Ratio).
Wenn denn der Master-Insert mal belegt ist oder gar keiner vorhanden ist (z.B. die meisten Digitalpulte, 01V etc.) und man Probleme mit Rauschen hat, einfach das Pult lauter fahren und mit dem Gain-Poti am EQ entgegenwirken.
ja, es steht ja nirgends geschrieben, das EQ´s in reihe schalten verboten wäre... :wink:
im insert bringt es natürlich vor allem theoretisch vorteile.
Aber kann der EQ auch einen hohen Pegel verarbeiten? Ich denke, davon sollte man es abhängig machen. Der EQ im Insert kann dann schon übersteuert werden, selbst wenn der Masterfader auf minus unendlich steht. Und beim Mischen darauf Rücksicht zu nehmen habe ich keine Lust....
mit analogen EQ´s habe ich diesbezüglich noch keine probleme beobachtet...
man sollte beim mischen aber schon darauf achten, das man die interne gainstruktur nicht überfährt.
das gehört zur korrekten bedienung eines mischpultes dazu...
beim betreiben eines EQ´s im insert sollte das sogar unkritischer sein als "in-line".