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CEE Stecker Pilotkontakt

  • marcoboy
  • 8. März 2005 um 19:51
  • marcoboy
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    • 8. März 2005 um 19:51
    • #1

    ewt liest von euch das Brett niemand :D in den thread http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?p=308847#308847 wollt jemand das Kabel durchschneiden :oops: dagegen kann man nix machen . Aber CEE Stecker ab 63A haben einen Pilotkontakt, der ist kürzer als die anderen Kontakte . Wenn man den Stecker zieht fällt das Hauptschütz ab und macht die Dose Spannungslos . So kann niemand den Stecker unter Last ziehn .

    Ich weis nur das 100% aller Mobilenstromerzeuger den Pilotkontakt nutzen, ein Kollege rief mal ganz aufgeregt an " hilfe aus der Dose kommt kein Strom die NHs sind aber ganz " :roll:

    Da im Stecker der Pilotkontakt nicht auf Null gelegt :D

    Wie ist eure erfahrungen in Festinstallationen ? Mir ist das nur in 2 Hallen bekannt der Aufgelegt wurde in 98% der fälle kommt gleich nach dem Lastrenner die Dose .

    Auch Verlängerungskaben müsten ja eine zusätzliche Ader führen :roll:

    63 A und 125A Stecker in der mitte der Pilotkontakt

    125A Kupplung in der Mitte wieder der Kontakt

  • Online
    skyper
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    • 8. März 2005 um 22:35
    • #2

    a) bisher nur 1x erlebt, dass eine Dose über den Pilotkontakt freigeschalten werden mußte (Bahngelände)

    b) wo hast Du bisher Kabel in 5x16mm²/5x35mm² gesehen, die eine zusätzliche Ader zum Durchschleifen des Pilotkontaktes mitführen?

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
    PA-Forums-Treffen: täglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

  • Haytech
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    • 8. März 2005 um 23:40
    • #3
    Zitat

    Ich weis nur das 100% aller Mobilenstromerzeuger den Pilotkontakt nutzen

    Nicht wirklich

    Zitat

    Wie ist eure erfahrungen in Festinstallationen


    Ich weiss nicht wo ich sie suchen sollte :mrgreen:

    MfG
    Sebastian

  • buzz
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    • 9. März 2005 um 07:23
    • #4

    Hallo,

    jetzt muss ich auch mal was sagen:

    In den 5x16-Leitungen, die ich im Einsatz habe, ist in der Zwickelfüllung (das Material, welches die Füllung zwischen den einzelnen Adern) eine zusätzliche Ader vorhanden.
    Diese Ader wird mit den Pilotkontakten verbunden. Ob es das in dieser Ausführung noch gibt, kann ich nicht beurteilen, habe schon lang keine solche Leitung mehr gekauft, da Lager noch immer voll...

    Allerdings muss ich auch gestehen, dass ich auch erst zweimal erlebt habe, dass der Pilotkontakt am Speisepunkt (Festinstallation) wirklich angeschlossen war...

    Soviel zur Praxis.

    Ich werde mal ein Wenig in den einschlägigen Vorschriften stöbern, vielleicht find eich ja einen passenden Auszug...

    Gruß aus Nürnberg,

    Buzz

    Hier geht's weiter...

  • Haytech
    Beiträge
    632
    • 9. März 2005 um 11:10
    • #5

    Mir ist hier im Umkreis bisher noch keine Steckdose ausgeblieben.

    In unseren Kabeln ist der Pilot arbeitslos :D

    MfG
    Sebastian

  • hs
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    683
    • 12. März 2005 um 10:18
    • #6
    Zitat von "marcoboy"

    Ich weis nur das 100% aller Mobilenstromerzeuger den Pilotkontakt nutzen,


    das wäre mir neu! unsere kabel sind ohne extra ader für den Pilotkontakt und wir machen viele open airs mit mobilenstromerzeugern. bis jetzt ist uns noch keiner untergekommen der den pilotkontakt nutzt!

  • marcoboy
    Verifiziert
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    • 12. März 2005 um 12:31
    • #7

    Dann hast du noch kein 175kva vom THW gehabt, da ist der aufjeden fall beschalten. Bei dem 275kva war das auch so und der war nich vom THW :roll:

    Nächster fall Messhalle, bei der Dose ist der auch geschalten man gekommen den Hauptschalter nich rum so lange da nix drinsteckt :roll:

  • sebkoch
    Beiträge
    135
    • 12. März 2005 um 13:24
    • #8

    das ist ja normal, das ist ein Staatlicher Verein!!!
    Wir haben das bei der Fw auch!!

  • hs
    Beiträge
    683
    • 12. März 2005 um 17:35
    • #9
    Zitat von "marcoboy"

    Dann hast du noch kein 175kva vom THW gehabt, da ist der aufjeden fall beschalten. Bei dem 275kva war das auch so und der war nich vom THW :roll:

    Nächster fall Messhalle, bei der Dose ist der auch geschalten man gekommen den Hauptschalter nich rum so lange da nix drinsteckt :roll:


    habt ihr komische messen! auf der münchener, nürnberger und einige mehr (auch hanover z.b.) gibt es diesen nicht!

    hatten auch schon agregarte die größer waren als 275kva auch keine probleme! auch schon bei agregarten vom THW!


    denke also das kann man nicht so verallgemeiner, das 100% es haben! würde eher sager is sind fast 100% die es nicht haben. aus meiner sicht ist es eher unnormal, das der pilotkontakt vorhanden ist! was die vorschriften sagen ist wieder was anderes! kommt sehr wahrscheinlich auch darauf an wie die örtlichen beschaffenheiten sind! bei uns ist es immer so das das agregart extra eingezäunt ist und auch die kabelleitung zur zur bühne ist eingezäunt!

  • marcoboy
    Verifiziert
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    • 12. März 2005 um 21:16
    • #10

    also die wir hatten waren so gut wie neu mit 100h betriebsstunden :D die haben das erstemal richtig Last gesehen :lol:

    Schade eigentlich weil der Kontakt ja sinn macht

    ist hier kein Fachman ??? der uns mal über Vorschriften aufklärt :roll:

  • Apostoli
    Profi
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    653
    • 16. März 2005 um 10:22
    • #11
    Zitat


    VDE 0623 Teil 1

    Stecker, Steckdosen und Kupplungen
    für industrielle Anwendungen
    Teil 1: Allgemeine Anforderungen

    ...
    12 Verriegelungen

    12.1 Eine Verriegelung muß vorgesehen sein in Steckdosen und Kupplungen, die nicht den Prüfungen für
    Schaltleistung und Verhalten im Gebrauch nach dieser Norm entsprechen.
    Verriegelungen müssen mit den Schaltgeräten so zusammenwirken, daß der Stecker weder aus der Steckdose
    oder Kupplung herausgezogen werden kann, während die Kontakte unter Spannung stehen, noch eingeführt werden
    kann, während das Schaltgerät eingeschaltet ist.
    Pilotkontakte von Steckdosen oder Kupplungen, die für elektrische Verriegelungen verwendet werden, dürfen aktiv
    sein, ganz gleich, ob Steckkontakt mit den Pilotkontakten des Steckers oder Gerätesteckers besteht oder nicht.
    Steckdosen und Kupplungen müssen so gebaut sein, daß die Verriegelung korrekt arbeitet, wenn die komplementären
    Steckvorrichtungen gesteckt sind.
    Die Funktion der Verriegelung darf nicht durch den üblichen Verschleiß des entsprechenden Teiles des Steckers,
    das für die Verriegelung notwendig ist, beeinträchtigt werden.
    Das mechanische Schaltgerät für die mechanische Verriegelung darf in die Steckdose oder Kupplung eingebaut
    werden.
    Prüfung: Besichtigen nach den Prüfungen nach Abschnitt 21.
    ...

    Alles anzeigen
  • Haytech
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    632
    • 16. März 2005 um 10:56
    • #12

    Ich liebe die Texte der VDE :mrgreen:

    MfG
    Sebastian

    Einmal editiert, zuletzt von Haytech (17. März 2005 um 09:21)

  • ewok
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    2.541
    • 16. März 2005 um 13:37
    • #13

    wieso, das ist doch eigentlich recht verständlich und sinnvoll:

    Wenn der Stecker sich beim Ziehen unter Last zerbröselt muss eine Verriegelung hin.

    Ein Stecker, der eine Verriegelung hat darf auch in eine Dose gesteckt werden, die keine Verriegelung hat.

    Wenn auf beiden Seiten eine Verriegelung da ist hat diese auch gefälligst zu funktionieren :)


    Ich glaube wenn die Texte >so< formuliert wären würde das auch nicht unbedingt zu einer Verbesserung beitragen :D

    http://www.partyontour.de

  • Apostoli
    Profi
    Beiträge
    653
    • 16. März 2005 um 15:50
    • #14
    Zitat von &quot;marcoboy&quot;


    ist hier kein Fachman ??? der uns mal über Vorschriften aufklärt :roll:

    Ich wollt schon "hier is einer" schreien... aber ich hab mich nicht getraut und es, ob des etwas wirren textes, beim zitieren belassen.

    aber die übersetzung von ewok ist echt klasse...

    Im Elektropraktiker 5/99 aus Seite IV & V im Teil Lernen und Können ist dann auch noch ein Artikel zum Thema CEE Steckverbindungen erschienen. Dort heist es:

    Zitat


    Schalten mit
    Steckvorrichtungen

    Unverriegelte Steckvorrichtungen müssen
    ein ausreichendes Schaltvermögen haben,
    da sie unter Last gesteckt bzw. gezogen
    werden können. Das Schalten mit
    Steckvorrichtungen ist in gewissen Grenzen
    zulässig:

    • Hausinstallationen bis 25 A (bis 250 V)
    • Industriesteckvorrichtungen bis 750 V,
    maximal 32 A (DIN VDE 0623).
    Können diese Grenzen nicht eingehalten
    werden, müssen geeignete Maßnahmen
    zum Schutz der Kontakte vorhanden sein.
    Eine mechanische Verriegelung bewirkt,
    daß die Schalteinrichtung der Steckvorrichtung
    erst dann geschaltet werden
    kann, nachdem ein passender Stecker
    eingesteckt worden ist. Die Schaltvorrichtung
    kann ein Knebelschalter sein oder
    der eingesteckte Stecker läßt sich nach
    dem Zusammenstecken drehen (Bild ).
    Steckvorrichtungen mit elektrischer Verriegelung
    verfügen über einen sog. Pilotkontakt
    (Bild ). Dieser Kontakt schließt
    beim Zusammenstecken der Steckvorrichtung
    als letzter. Über ihn kann ein Schütz
    betätigt werden, das sich in der Steckdose
    oder im dazugehörigen Stromkreisverteiler
    befinden kann. Die Schützkontakte
    übernehmen das Schalten der Last,
    so daß die Kontaktgabe der Außenleiter
    lastlos erfolgt. In einigen Fällen wird der
    Pilotkontaktstift lediglich dazu benutzt,
    beim Zusammenstecken der Steckvorrichtung
    einen Mikroschalter zu betätigen, der
    wiederum ein Schütz ansteuert. Diese
    Lösung hat den Vorteil, daß die Pilotbuchse
    spannungsfrei ist.

    Alles anzeigen
  • Sokke
    Beiträge
    939
    • 16. März 2005 um 16:55
    • #15

    Ich weiß aus dem Mennekes-Katalog, dass CEE-ähnliche Hochlastverbinder bis 400A auch über Pilotkontakte verfügen, allerdings über zwei Stück. Über die Pilotkontakte fließt lediglich eine Niederspannung, welche dann das Hauptschütz auslöst. Das "schöne" dabei ist dass keine Verbindung zwischen Last- und Pilotstromkreis besteht.

    Allerdings haben die CEE-Steckverbinder für 63A und 125A nur einen Pilotkontakt. Könnte es nicht sein, dass viele Stromerzeuger etc. die Mikroschalterlösung gebrauchen, dass also kein Strom über den Pilot fließt sondern dass dieser lediglich mechanisch einen Kontakt betätigt? Das würde erklären, weshalb so viele noch nie von dem Piloten gehört, aber schon mehrfach problemlos mit Generatoren usw gearbeitet haben.

    [Hier die Signatur einfügen]

  • marcoboy
    Verifiziert
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    • 16. März 2005 um 16:58
    • #16

    na bitte hätten wir das geklärt :D

  • markus83
    Beiträge
    36
    • 7. Juli 2006 um 17:58
    • #17
    Zitat von &quot;marcoboy&quot;

    Dann hast du noch kein 175kva vom THW gehabt, da ist der aufjeden fall beschalten. Bei dem 275kva war das auch so und der war nich vom THW :roll:


    Das die 175/200kVA vom THW nen beschalteten Pilotkontakt haben wäre mit neu. Unser 175kVA (THW) hat jedenfalls keinen beschalteten Pilotkontakt, würde ja auch bedeuten, das für jede CEE Dose ab 63A ein zusätzliches Schütz vorhanden sein muß, soviel Platz im Schaltschrank hätte ich gerne...

    mfg. Markus

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