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Schlechte rigging

  • randgruppe
  • 21. April 2005 um 15:02
  • randgruppe
    Beiträge
    99
    • 21. April 2005 um 15:02
    • #1

    Hallo
    hier war doch irgendwo ein link zu einer seite auf dem rigging so zu sehen war wie man es nicht machen sollte.
    (eingeknickter ground support....)
    hat noch jemand den link ??

    liebe grüße

  • DJ LUCK
    Beiträge
    456
    • 21. April 2005 um 15:11
    • #2

    Hi
    Meinst du die hier?
    http://www.chrickel.de/Bilder/oha/dach1.jpg
    http://www.chrickel.de/Bilder/oha/dach2.jpg
    http://www.chrickel.de/Bilder/oha/dach3.jpg


    Grüße
    DJ LUCK

  • randgruppe
    Beiträge
    99
    • 21. April 2005 um 15:14
    • #3

    Ja genau.
    dankeschön

  • randgruppe
    Beiträge
    99
    • 21. April 2005 um 15:49
    • #4

    wie kann sowas passieren ?
    so ein bühnendach kostet ja min. 25000€
    da kann man doch eigentlich davon ausgehen dass
    nur firmen die sich mit sowas auskennen sowas aufbauen, oder ??

  • showdepot
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    713
    • 21. April 2005 um 16:18
    • #5
    Zitat von "Randgruppe"

    wie kann sowas passieren ?
    so ein bühnendach kostet ja min. 25000€
    da kann man doch eigentlich davon ausgehen dass
    nur firmen die sich mit sowas auskennen sowas aufbauen, oder ??

    Wenn alles richtig aufgestellt war, dann nur noch der Wind.
    Das Wetter war wohl nicht so besonders. (auf Bild zu sehen)
    Zudem kommt, dass die das Bühendach vor ein Gebäude mit Flachdach gestellt hatten.
    Wenn der Wind eine ungünstige Richtung hatte und sehr kräftig war, dann fegt der Wind über´s Flachdach und drückt auf das Bühnendach.
    Da entstehen Verwirbelungen ähnlich wie bei einem Flugzeug.
    Bis zu einer bestimmten Sturmstärke darf auch kein Ground Support mehr aufgebaut / betrieben werden.

    Wat mutt, dat mutt

  • treibsand
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    • 21. April 2005 um 16:45
    • #6
    Zitat von "showdepot"


    Da entstehen Verwirbelungen ähnlich wie bei einem Flugzeug.


    Da tauchen ganz unschöne dynamische Lasten auf. Und wenns erstmal 'richtig' schwingt war's das.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • thoma_mg
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    15
    • 21. April 2005 um 17:00
    • #7

    Also man kann wohl schwer sagen woran es gelegen hat aber auf dem Bild sind zum Beispiel keinerlei Windverbände (Stahlseite als Kreuz) zusehen.

    Bis dann

    Thomas

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    • 22. April 2005 um 10:58
    • #8
    Zitat von "Randgruppe"

    so ein bühnendach kostet ja min. 25000€
    da kann man doch eigentlich davon ausgehen dass nur firmen die sich mit sowas auskennen sowas aufbauen, oder ??

    Nein, da kann man leider überhaupt nicht davon ausgehen...

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • randgruppe
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    • 22. April 2005 um 11:55
    • #9

    Das ist aber schlecht.

    Normalerweise sollten hks auch nicht das geld dazu haben sich so etwas zu kaufen.
    Wenn man das geld hat sollte einem die zeit nicht zu schade sen eine demensprechende ausbildung zu machen.
    Ich habe fast keine ahnung von rigging und lass deshalb auch die finger davon.

  • manuela
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    • 22. April 2005 um 12:28
    • #10
    Zitat von "showdepot"

    Bis zu einer bestimmten Sturmstärke darf auch kein Ground Support mehr aufgebaut / betrieben werden.

    das heist natürlich "ab - "

    ich hab eine kleine Rundbogenbühne von Camco, da heist es ausdrücklich "Windstärke8 bzw. 20m/sec = Dach öffnen, VA beenden."

    kann mir gut vorstellen daß es bei großen Dächern so wie dem auf dem Bild noch geringere Werte gibt. Und ohne Fachmann vor Ort soll man das nie aufbauen, allein schon wegen der Kontrolle.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • marcoboy
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    • 22. April 2005 um 23:30
    • #11

    wie siehts denn in der praxis aus der werden bühne als irrgentwelchen 3-punkt truss gebastelt Plane rüber steht . Oder auch nicht :cry:

    wenn geht auch noch richtig was reingehängt

    So lange nix passiert fragt niemand

  • GETEC
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    • 23. April 2005 um 08:54
    • #12

    wir haben auf jedem bühnendach einen windsensor in ca 2 meter höhe über dem giebel mit funkübertragung montiert, nur so kann gewährleistet werden, dass man den wind auch einigermassen korrekt misst.
    die meisten bühnenbauer hier in österreich messen gar nicht und verlassen sich bestenfalls auf messungen am boden, welche leider nur bedingt relevant sind´.
    ich habe auch in keinem baubuch noch vorschriften gesehen wie der wind gemessen werden muss, und welche umwelt/gegebenheitseinflüsse sonst noch zu beachten sind.

    in oesterreich gibt es von bundesland zu bundesland andere angaben zu windlasten etc, die deutschen baubücher werden dabei in 90% deutlich übertroffen. ich habe auch keine ahnung wie ich eine grosse bühne wirklich bei windstärke 7 abplanen soll, und welcher rigger freiwillig bei den windgeschwindigkeiten noch auf 14 meter höhe im rigg arbeitet.

    ich denke mal, es ist einfach in ein baubuch reinzuschreiben, bei windstärken von ca 70 km/h oder so ist die plane zu öffnen.....
    in der realität kann das schon ganz anders aussehen, und so ist es auch vorstellbar, dass ein dach aufgrund nicht berücksichtigter sog und druckwirkungen aufgrund geografischen und bebauungsbedingten einflüssen schon bei weniger "wind" einknickt.

    ich habe gerade von einem holländischen trusshersteller ein baubuch erhalten, welches für eine 16m² led wall in 7 meter höhe (oberkante)gültig ist, bei windstärke 7 ist eine kippsicherheit von 1,3 angenommen, der ballast beträgt nichtmal die hälfte von dem was wir berechnet haben, und gegen verrutschen steht lapidar drinnen ist das gerüst zu sichern.

    eine einzige windböhe von 80 km/h ( und sowas kann bei einem gewitter innerhalb von wenigen minuten auftreten) und 300k Euro sind futsch, eventuell auch noch der rigger der doch noch versucht hat die steels zu lösen....

    ich denke, die qualifikation die dazugehört, um fliegende bauten ab einer gewissen komplexität sicher zu betreiben wird von vielen, auch trussherstellen und "baubuchautoren" deutlich unterschätzt.


    getec

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    • 23. April 2005 um 10:46
    • #13
    Zitat von "GETEC"

    eine einzige windböhe von 80 km/h ( und sowas kann bei einem gewitter innerhalb von wenigen minuten auftreten) und 300k Euro sind futsch, eventuell auch noch der rigger der doch noch versucht hat die steels zu lösen....

    Und dann gibt es noch Publikum, auf das die LED-Wand drauffliegt... und dann versucht die Haftpflichtversicherung, grobe Fahrlässigkeit zu begründen, dann sind die nämlich aus der Haftung...

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • GETEC
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    • 23. April 2005 um 16:45
    • #14

    naja ich wollte nicht vom schlimmsten ausgehen, und zumeist sind bei 80km/h eher wenige leute mehr bei einer open air veranstaltung...

    ich wollte damit nur aufzeigen, dass ein baubuch kein freibrief ist, und dass sich jeder ein bühnendach oder derartiges kaufen kann, ob die kompetenz oder das statische grundwissen dann auch vorhanden ist, um von fall zu fall die anwendbarkeit dessen auch kompetent beurteilen zu können.

    wir hatten das glück (pech?) im letzten jahr während eines der grössten unwetter in südösterreich eine 8*6 Meter grosse Bühne vermietet zu haben. fazit: wir haben die veranstaltung trotz schwerer drohungen auf schadenersatz seitens der veranstalter abgebrochen, und das dach auf den boden gefahren, wobei ich selbst die kabelbinder etc vom rigg geholt hab, bei den blitzen hätte ich keinen unserer rigger mehr ins dach klettern lassen.
    eine stunde später sind die ersten dachziegel geflogen, und der veranstalter hat unsere entscheidung dann doch verstanden.

    aber ganz ehrlich, wenn ich als geschäftsführer und studierter maschinenbauer nicht vor ort gewesen wäre, ich bin mir nicht sicher ob andere entscheidungsträger bei uns in der firma gleich entschieden haben:
    1. kunde macht megaterror
    2. man muss dem scheff gegenüber auch geradestehen ( und es hätte auch eine fehlentscheidung sein können wenn das wetter besser geworden wäre)
    3. tritt fall zwei ein stehen mit sicherheit schadenersatzforderungen ins haus...

    wir haben damals aufrgund der wetterprognose unserer flugwetterwarte so entschieden, und ich würde es wieder so tun, umgekehrt bin ich mir sicher, dass 90% der firmen hier in der gegend diesen mut, bzw das wissen um die gefahr nicht haben würden :(

    und: versicherungen finden so gut wie IMMER einen punkt in dem grob fahrlässig gearbeitet wurde, soviel ist klar.....

  • marcoboy
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    • 3. Mai 2005 um 18:58
    • #15


    gefunden bei einen großen verleiher hier in der gegend bei Referenzen wohl bemerkt. Ich hatte eigentlich immer einee gute Meinung zu ihm .

    Das soll zeigen das auch in guten Firmen mist gebaut wird wenn der chef mal nicht hinschaut. Aber der knaller ist das auf der HP zu zeigen

  • Kloma
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    • 3. Mai 2005 um 19:02
    • #16

    Alles brav gesichert. Savetys vorhanden. Nur ob die Spangurte als Befestigung diehnen erkennt man nicht.

    Mit Freundlichen Grüßen
    euer Kloma

    "We give Support in Cases....."

  • marcoboy
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    • 3. Mai 2005 um 19:13
    • #17

    das teil hängt in spanngurten :shock: wuste garnicht da man diese zum anschlagen an last bzw. zum halten von lasten verwenden darf und das sie neuer dings BGVC1 haben

    was nutzen die Fangseile wenn plötzlich das spannschloss nachgibt ???

    Alles liegt mit Truss unten :? erstrecht wenn es brennt

    Spann und Zuggrurte sind keine Anschlagmittel

    Mal drüber nachdenken :!:

    Rundschlingen und Hebebänder können benutzt werden müssen aber extra gesichert werden

    zumal das nich gerade toll aussieht , auch wenn die untere Traverse anscheint in eine Rundschlinge hängt . Es gib noch weite Bilder wo truss vertikal nach unten mit spanngurten befestigt wurde .

    hinten im Bild kann man das ansatzweise erkennen

  • manuela
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    • 3. Mai 2005 um 19:32
    • #18

    ich finde wenn ein Fachbetrieb sowas macht weis er immernoch genau was er da tut ! Und dieses Forum wird auch nichts daran ändern können.
    Das was wirklich schlimm ist sind die kleinen Amateure und ihre Sparmaßnahmen.
    Ich hab am Sonntag Sachen von einer Scheunenfete abgeholt, dort hatte man (Truss ist zu teuer! ) 8 Stück 4er Bars PAR64 (zu je 500W) oben in den Querbalken mit je 2 Schraubzwingen festgemacht, selbstverständlich ohne Sicherung. Ich hab dem Besitzer erstmal erklärt daß große Lampen einen Mindestabstand zu allem was brennbar ist haben müssen...und gesichert sein müssen gegen Sturz; worauf er meinte dann wäre die Scheune schon vor 5 Jahren abgebrannt ! Da waren knapp 100 Menschen drin gewesen, mit sehr viel Bier..

    Wenn man wirklich etwas bewirken will dann zuerst bei denen die es tun aber nie gelernt haben. Es müßte bei jedem Verleih ein Merkblatt mit raus. In meiner Mietliste kosten Flugsicherungen übrigends 0 cent, das ist Service. Aber die Völker sind einfach zu faul das Zeug dann auch zu verwenden, selbst wenn man es ihnen unter die Nase hält und mit einpackt !

    Fazit: unheilbar.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • uifei
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    • 4. Mai 2005 um 14:16
    • #19

    also zum Bild mit den Spanngurten:

    Was hat gefehlt:

    2x Trägerklemme 2 to
    2x Stahlseil in der richtigen Länge => besser Ketten mit Kettenkürzer
    2x Stahlseil als Safety

    warum ist es so gemacht worden??

    1. der Beamer an der falschen Position war
    2. das nötige Material schon verbaut war, aber der Kunde es haben wollte in letzter Sekunde
    3. keine Zeit mehr war in's Lager zu fahren

    ob es so geht??
    JA es geht so und kann so gemacht werden, wenn es der
    Verantwortliche absegnet!


    => Thema Gesetze:

    Für jeden Schmarn wird ein Gesetz gemacht, aber wenn es um die Lautstärke in einer Disko für die kids geht, ist man einfach zu "deppert" diese per Gesetz zu regeln! Wieso schaffen es andere Länder per Gesetz und WIR nicht???

    @ manuela: joop, stimme ich Dir zu!

    __________________________________________________________________

    D-Typ BoXo , PowerCon , Powercon True1 und Zubehör

    http://www.uifei.de

    BoXo Gehäuse

    Bezugsmöglichkeit des BoXo siehe: http://www.happareute.de

  • marcoboy
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    • 4. Mai 2005 um 15:49
    • #20

    ebend wenn schnell gehen soll sieht das so aus. Eins kannste dir sicher sein bei mir bleibt der Beamer dann unten. Sowas da wird ich nicht abliefern.

    Außerdem kann man im vorfeld sich die sache anschaun, dann weis man was man braucht .

    Wenn wir nach den prinzip gehen hatte der HKS auch gerade nur Strippe da :shock:

    Ein sicherheitsbewustsein ist ja dann auch nicht vorhanden wenn man so ein bild als referenz angibt :roll: mir wäre das peinlich

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