diese Pfannekuchen die direkt an der Hochspannung liefen meinst du
3 Watt.
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@ Manuela - sind Kurvenscheibengesteuerte Tauchkerne vergleichbar mit Drehkondensatoren - oder identisch? Einen Vorteil haben die Dinger ja: Das Dielektrikum kann nicht austrocknen
Drumherum sitzen wahrscheinlich einige kleine Kondensatortrimmerchen?Hast Du soviel Platz, alte schwere Geräte zu lagern und zu pflegen, und zu restaurieren?
Manchmal trauere ich so manchen Geräten "von früher" ein wenig hinterher, z.B. dem ersten Altec-Mixer (10 in 1), einem 15 Zellen Mittelhochtonhorn (ein Hoch der Gieß- und Blechbiegekunst) , oder den Vollmer-Bandmaschinen, aber die Dinger sind alle so riesig und schwer, daß ich sie denn doch anderen Liebhabern veräußert habe. -
Elektrostaten: ich kenne zwei Ausführungen
- flach und rund, etwas kleiner wie ein Bierdeckel, dunkles Lochblech vorn und auf der Rückseite .... weiß nicht mehr.
- hellgraues Kunstoffgehäuse, ebenso groß und rund, nur hinten war so etwas wie ein geschlossener "Lautsprecherkorb" ausgebildet, wahrscheinlich um an den dynamischen Treiber zu erinnern. Dies war, so glaube ich, die Isophon-Ausführung.
Viele Grüße
Lok1414 -
Zitat von "Lok1414"
@ Manuela - sind Kurvenscheibengesteuerte Tauchkerne vergleichbar mit Drehkondensatoren - oder identisch? .
viel geiler,
der Collins hat eine vielkreisige Tauchskernabstimmung ( induktiv), dabei werden in allen Abstimmkreisen die Kerne feinmechanisch rein und rausgefahren, und das in vielfach abgestimmtem Gleichlauf. Die Leute die das entwickelt haben waren nicht nur Ingenieure der HF und Feinmechanik sondern auch komplett verrückt.
Er arbeitet mit allen Schikanen der alten Zeit, inklusive temperierten Zonen (beheizt mit Thermostatsteuerung), handgeschliffene Kurvenscheiben im Feintrieb, dieser ist spielfrei durch gegeneinander verspannte Doppelzahnrädchen, 3fach-Super d.h. er hat 3 ZF, 2 davon werden gleichzeitig mit dem Empfänger durchgestimmt, auch in den Filtern laufen spielfreie mechanische Feintriebe, er hat ein dreistufiges mechanisches Filter extra, pro ZF-Kreis sind bis zu 8 Einzelkreise parallel um die Kreisgüten hochzuziehen, Die Bandbreite ist ebenfalls mechanisch gesteuert, es gibt sogar Temperaturkompensation in der Mechanik damit sich bei Wärme nichts verstimmt, symetrische Spiegelverstärkerstufen (das ist ebenso temperaturstabilisierte Technik), zahllose Bauteile wurden thermisch gekoppelt um den gleichlauf zu sichern usw, kurzum ist das Gerät ein KUNSTWERK DER TECHNIK.
Es ist über 40 Jahre alt und empfängt heute noch skalengenau in jedem der 30 Bereiche, dabei trifft er auf weniger als 100Hz genau
Die Bilder verraten nur wenige Details, es is einfach verrückt. -
Ich erinnere noch sehr gut an ein paar Lautsprecher, die Ende der '70er von meinem Vater aus dem Abbruch eines Dorfkinos gerettet wurden.
"Lautstrahler Isophon" stand auf dem Typenschild, 2x 10" Alnico & zwei kleine (2,5" geschätzt...) Pappkonen als Hochtöner.
Die Frequenzweiche bestand aus einem einsamen Kondensator.
Die Front himmelblau Tuch-bespannt mit Messingkeder... :wink:Drolligerweise hatten die Dinger bei nahezu dreieckiger Grundfläche kein richtiges Gehäuse, sondern die Rückseiten waren nur ein Lattengerüst mit Tuchbespannung und einer Füllung aus Dämmwolle.
Die waren dann in der Raumecke aufgehangen und haben wohl quasi die Reflektionen der Wände mit zur Abstrahlung hergekriegt??Wir haben dann die 100V Übertrager 'rausgeschmissen, die Dinger an einen alten Eminent Verstärker angeschlossen und einen Höllenkrach erzeugt.

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Guckt euch doch mal an was die legendären "Greencones"
---zu ihrer Zeit in Saba Röhrenradios eingebaut ( ich hab auch noch eins davon-50Jahre alt, läuft wie eh und jeh und der Klang ist einfach Spitze )---
heute wert sind.Schaut mal hier:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&category=22062&item=7515318462&rd=1&ssPageName=WDVW
Die Dinger sind einfach nur der Wahnsinn!
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yep. Die essen bis maximal 5 Watt

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genau! 5Ohm je Teil und bei ca. 5W ist wirklich Schluss, dann aber schon mit gehöriger Lautstärke.
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gibt nichts schöneres als so alte Schätzchen zusammeln.
Hab noch 2 "PA-Boxen", mit Stahlblech verkleidete Holztower, hammerschlagblau, unten mit Stativrohranschluß. Jede hat 8 ovale Lautsprecher drin, dürfte auch Familie Greecone sein, aber erheblich größer. Die dinger waren mal bei einem kleinen Kinderkarussell in Betrieb, also Schausteller-PA
Der zugehörige "Mischverstärker" hat 2xECC83 +2x 2 EL34 hinten, das dürften 2x40 Wättchen sein. Damit entstand sehr lauter Radau, für Karussell ausreichend... Dazu gehört noch ein "tischmikrofon" das im Fuß ebenfalls eine Röhre hat. -
joo,
wir haben im Bandraum (Deathmetal) 12x12" Fabrikat VEB an nem 2x 100W pseudo Hifi Amp (Conrad, der mit der Kurve drauf).
Wahnsinn, was da geht, 0 Tote bisher.
MfG
ERICH
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TBF:
Zitatmirfällt da auch nochein alter DDR 12"er ein hässlicher blechkorb pappmembran RFT "Deutsches Qualitätserzeugniss" beim sintron damals für15 DM das ding ist der lauteste 12er den ich je gehört habe da kommt nix aber auch gar nix nur annähernd ran
L3401? 30cm/12,5VA?
Die Dinger liefen bei uns in verschiedenen Tonsäulen für 1.Mai usw. Waren laut und gut.MfG
DirkB
(der sich auch immer fragt, wozu manche so viel Leistung brauchen) -
Zitat von "DirkB"
TBF:
L3401? 30cm/12,5VA?
Die Dinger liefen bei uns in verschiedenen Tonsäulen für 1.Mai usw. Waren laut und gut.MfG
DirkB
(der sich auch immer fragt, wozu manche so viel Leistung brauchen)
Und die Teile kann man heute sogar noch reconen lassen.
Ing. Andreas Pötz Tel.: 03875722728 -
Soll ich jetzt auch noch mein Röhrenradio zum Forentreffen mitbringen?

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Warum werden solche Sachen wie der L3401 nicht wieder aufgelegt und in passende Gehäuse verfrachtet? Kann doch nicht so schwer sein.
Das würde zumindest den Hobby-DJs und Kinderzimmerbeschallern die Einsicht bringen, daß man für 30m² keine 2x 1kW braucht...
Aber nee, lieber wirkungsgradlose Billigboxen und zementsackschwere Endstufen. Was für eine schizophrene Welt...MfG
DirkB
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und vor allem weg von den Schwabbelpappen, diese Blubb-Dinger gabs damals ja auchnicht. Jeder von diesen Green Cones oder wie sie sich nennen ist vernünftig aufgehängt.
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L3401
da werden erinnerungen wach.
auch 12einhalber im DDR sprachgebrauch genannt.12,5 Watt 6 Ohm
Für solch ein teil bin ich damals mit dem moped bei regen
schonmal ca. 120 km gefahren.Wer recont die teile noch?
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Ich schwelg' mal noch ein wenig in Erinnerungen:
Ich hatte je zwei von den 12einhalbern zusammen mit drei zusätzlichen Hochtönern (dynamische, keine Piezohupen) in 2 Boxen drin.
Aus heutiger Sicht ist es kaum zu glauben, wie weit man mit einem 50W-Verstärker und den Dingern kam. Für so Familienfeiern reichte das mehr als aus.
Gut, damals ging auch der dB-Wahn noch nicht so um.Wenn ich Weihnachtsmarkt gemacht habe, hatte ich auch immer noch einen Röhrenverstärker (mit echter Sinusdauerleistung und einem Chassis aus Stahl, dicker als Chinablechgehäuse 4x gefaltet... :wink: ) mit.
Damit konnte man Kaffee warmhalten, Handschuhe trocknen, Füße wärmen...Ich bin vielleicht ein hemmungsloser Nostalgiker, aber diesen Charme, den alte Elektroakustik hatte, können heutige Super-DSP-Alleskönner nicht mehr bieten.

MfG
DirkB
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Ja, das waren noch Zeiten....
Meine erste "PA" bestand auch aus 2 Eigenbau-Boxen mit je 2 Stk.
"Zwölfeinhalbern". Allerdings ohne Hörnchen, da diese bei uns kaum
erhältlich waren. Angetrieben wurde alles von einem ziemlich schweren
Kölleda-Normverstärker mit 2 x EL34 und 25 Watt. Zur Vorverstärkung
hatte ich ein kleines 4-Kanal-Pult gebaut mit 2 x ECC83 und
jeweils 2-Band "EQ". Das reichte genau für Bass-Git, E-Git und
2 schreckliche Mikrofone.
Das hat für damalige Verhältnisse (1968) mächtig gerummmst
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mich würde mal reizen wie man die Doppeltriode so beschaltet kriegt daß sich ein aktiver Filter bildet, üblich sind und waren die passiven. Müßte eigentlich gehn
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