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    1. Bewertungen

Horntops bauen, und deren Pro + Contra

  • bloodyhawk
  • 2. November 2005 um 18:45
  • bloodyhawk
    Beiträge
    232
    • 2. November 2005 um 18:45
    • #1

    Wenn Horntops so sehr viel effektiver sind, und nicht viel teuerer und auch kein stärkeres Amping brauchen... was spricht dann gegen Horntops außer Größe und Gewicht?

    Weil ich mir neue Tops zu legen will. Jedoch komm ich an die von woodcastleDJ nicht ran, da er viel zu weit weg wohnt.
    Wenn ich nun selber Welche baue, z.B. die von speakerplans.com (http://www.speakerplans.com/index.php?id=mt102), wo bekomm ich da ne gescheite Weiche her.

    Achso: Ich seh grade das bei der mt102 der beyma cp800 rein soll, also hab ich mal in nen shop geguckt und dachte das ist 'nen Druckfehler, 400€?! für einen HT?! Geht da nicht auch ein günstigerer? Schließlich kann man da auch den Kappa Pro 10 rein machen... der veranschlagt 130€

  • Ravemaster
    Beiträge
    4.506
    • 3. November 2005 um 07:55
    • #2

    der Beyma ist ein 2"er. klar kostet der so viel ;) aber wenn du etwas einigermassen vernuenftiges haben willst solltest du original bestueckung lassen. Da du anscheinend ja keine Ahnung von Frequenzweichenentwicklung hast wuerde ich an deiner stelle komplett Aktiv fahren.

    Wenn ich mich recht errinnere (bitte nicht schlagen wenns nicht stimmt) kann man Horntops nicht so wirklich tief laufen lassen.
    Dann haben Horntops auch einen sehr gerichteten Abstrahlwinkel.


    ich wuerde an deiner stelle lieber die finger von dem Top lassen und mir die doppel 12er Kiste von SK bauen. da haste dann sogar eine passive Frequenzweiche drin.

    greetz Malte

  • WoodcastleDJ
    Beiträge
    603
    • 3. November 2005 um 08:03
    • #3
    Zitat

    Wenn ich mich recht errinnere (bitte nicht schlagen wenns nicht stimmt) kann man Horntops nicht so wirklich tief laufen lassen.

    Jup, genau dass ist das Problem. D.h. man braucht entweder Subs die man richtig hoch laufen lassen kann, oder Filler.

    Außerdem haben echte Horntops wirklich einen schmalen Abstrahlwinkel, wodurch es sich empfiehlt 2 pro Seite zu verwenden.

    Meine Tops sind allerdings keine "echten" Horntops. Es sind BR Tops mit Hornstummel. Ich hatte sie immer bei 120Hz getrennt, waren allerdings auch Fullrange wirklich gut zu gebrauchen.

    Lg WDJ!

    Komplettverkauf des Equipments wegen Hobbyauflösung

  • N-Dee
    Beiträge
    932
    • 3. November 2005 um 11:03
    • #4

    Generell würde ich sagen, dass Horntops eine engere Abstrahlung haben, Mid-Hörner ohne Phaseplug nicht weit hinauf laufen können und daher entweder ein 'großer' Hochtöner her muss oder ein weiterer Weg (zB 6"er). Eine tiefe Ladung erreicht man nur durch ein entsprechend großes Mid-Horn oder einen weiteren Weg (Filler). All das spricht gegen dein Argument "nicht viel teurer". Weiters ist die Weichenentwicklung alles andere als tivial -> Aktivbetrieb wäre angesagt.

    Greets,
    N-Dee

    There are only 10 types of people in the world: Those who understand binary, and those who don't

  • bloodyhawk
    Beiträge
    232
    • 3. November 2005 um 19:27
    • #5

    OK, danke, ihr habt mich erfolgreich davon abgebracht Horntops zu bauen, was auch das beste ist.

    Kann gelöscht oder geschlossen werden.

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 3. November 2005 um 20:09
    • #6
    Zitat von "N-Dee"

    Weiters ist die Weichenentwicklung alles andere als tivial -> Aktivbetrieb wäre angesagt.

    Das Anpassen der einzelnen - aktiven - Wege eines Tops (Interferenzen im Übernahmebereich gefällig ???) - und die "richtige" Trennung zu den Bässen (optimale Trennfrequenz ... welche Filter ... Delayzeiten ?) und die ggf. notwendige Entzerrung per Digitalcontroller sind auch alles andere als trivial ... :wink:

    Warum glauben einige Kollegen eigentlich, daß aktiver Betrieb eines Tops immer "einfach" zu realisieren ist ?

  • unknown_artist
    Beiträge
    2.849
    • 3. November 2005 um 20:23
    • #7
    Zitat von "Sound-Klinik"


    Warum glauben einige Kollegen eigentlich, daß aktiver Betrieb eines Tops immer "einfach" zu realisieren ist ?


    ich denke er meinte einfachER :wink:

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • N-Dee
    Beiträge
    932
    • 3. November 2005 um 20:30
    • #8

    Sorry, ich wollte die Erklärung möglichst einfach halten und nicht zu weit ausholen. Natürlich ist es mit 'aktiv und gut' nicht getan. Wie ich bereits einmal geschrieben habe, kommts da auf einiges mehr an. Pegelanpassung, geschickter Einsatz von Trennfrequenz und zusätzliches EQing sind ebenfalls notwendig. Und dass es klanglich auch kräftig in die Hose gehen kann, sollte man ebenfalls im Hinterkopf haben. Vorzugsweise also jemanden mit Messequipment und Know-How aufsuchen. Aber das ist ja eigentlich genau das, was du (SK) ohnehin dauernd predigst. Wie war das nochmal? 'Ein Controller ist kein Allheilmittel'. :wink:

    Zu dem von dir zitierten Satz: unknown_artist bringts schon auf den Punkt - es ist einfacher, flexibler (falls man mal draufkommt, dass es doch nicht so optimal war...). Und am Controller gestaltet sich das mit dem Delay etwas einfacher :D . Und bevor das mit 'einfacher' falsch verstanden wird: damit meine ich, man ist weniger eingeschränkt bezüglich Bauteilen, Aufbau, Komplexität, Belastbarkeit, Impedanz,... Oder liege ich da irgenwo falsch?

    Greets,
    N-Dee

    There are only 10 types of people in the world: Those who understand binary, and those who don't

  • tamaris-pa / mts
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    • 4. November 2005 um 08:33
    • #9
    Zitat von "Sound-Klinik"

    Warum glauben einige Kollegen eigentlich, daß aktiver Betrieb eines Tops immer "einfach" zu realisieren ist ?

    Na weil man das notfalls auch selber einstellen kann. So nach Gehör und wenn der VA dann mehr Mitten/Höhen/Bässe will hebt man die eben noch etwas an und alle sind Glücklich.

    Habe da teilweise schon massive Unterschiede gehört. Techno krachende Höhen/Mitten, HipHop DJ fängt an. Ja wo sind den die Obertöne hin.

  • Reini
    Beiträge
    3.225
    • 4. November 2005 um 11:31
    • #10

    aber viel wichtiger war der Beitrag

    Zitat

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 4. November 2005 um 13:30
    • #11
    Zitat von "N-Dee"

    Vorzugsweise also jemanden mit Messequipment und Know-How aufsuchen. Aber das ist ja eigentlich genau das, was du (SK) ohnehin dauernd predigst. Wie war das nochmal? 'Ein Controller ist kein Allheilmittel'. :wink:

    ... eben - und wenn man ein professionelles Resultat anstrebt - d.h. ein neutrales LS-System haben will, mit dem sich unproblematisch arbeiten läßt, muß einfach entsprechend "eingemessen" werden.

    Zitat von "N-Dee"

    Und am Controller gestaltet sich das mit dem Delay etwas einfacher
    ...
    ... man ist weniger eingeschränkt bezüglich Bauteilen, Aufbau, Komplexität, Belastbarkeit, Impedanz ...

    ... ein Controller ist sicher schneller eingestellt und erspart den Aufbau und die Dimensionierung einer Passivweiche ... und dies erfordert auch keinen Vorrat gängiger Bauteile (Spulen, Kondensatoren, Widerstände ...) - ABER: es wird wenigstens eine weitere Endstufe (nicht zu vergessen die zusätzlichen LS-Leitungen ! :grin: ) benötigt ...

  • MasterMatze
    Beiträge
    1.371
    • 6. November 2005 um 18:19
    • #12

    Zudem empfinde ich die Passive variante als die "Betriebssichere" Anfällige HT-Treiber schütze ich auch im Aktiv betrieb immer min. mit einem Kondensator.. Vertraue keiner noch so Amtlichen AmpSchutzschaltung der welt soo das ich sagen könnte der Treiber wirds im *aus-dem-Amp-ausgang-kommt-kein Sinus-mehr-Fall* sicher überleben! :?

    mfg Matthias Schoster

  • test
    Profi
    Reaktionen
    1.000
    Beiträge
    10.244
    Marktplatz Einträge
    4
    • 11. November 2005 um 18:37
    • #13

    das hängt immer vom treiber ab. einen bms kriegst du auch so ohne weiteres nicht tod.
    ansonsten lohnt der selbstbau einfach nicht.
    1.man kann nirgends was dazuleihen und es leiht sich auch keiner
    2. es ist ein erheblicher entwicklungsaufwand nötig und sehr teuer
    3. habe ich meine selbstgebauten gehäuse (buchen multiplex) bei ebay angeboten und sie sind schließlich in der tonne gelandet.
    4. man bekommt relativ bezahlbar horntops fertig gebraucht zu kaufen. die 'großen' steigen ja alle auf linearray um

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 12. November 2005 um 08:58
    • #14
    Zitat von "test"

    das hängt immer vom treiber ab. einen bms kriegst du auch so ohne weiteres nicht tod.

    ... darauf würde ich nicht wetten ... :grin: :grin: :grin:

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    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
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    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Samstag, 17. Oktober 2026

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