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Maximale Breitbandabsorption aber wie?

  • Wurst Werner
  • 30. September 2005 um 10:55
  • deep-house
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    • 12. Oktober 2005 um 23:38
    • #21
    Zitat

    Bei 3h Veranstaltung mit 300 Personen macht das 135-180 Liter, also rund 2 Badewannen voll. Das verdunstet nicht so ohne weiteres, vor allem im Winter nicht, wenn der Saal nach Konzertende auskühlt. Ohne Lüftungsanlage geht das eigentlich nicht.

    wenn jemand 3h lang 300 Leute in einen raum sperrt ohne lüftungsanlage ist das konzert bestimmt früher aus :roll:

    in dieser räumlichkeit wird dann an allen möglichen anderen stellen auch kondenswasser ausfallen, und die pappen aufweichen :?

    werden diese papierartigen dämmaterialien nicht mit borsalzen vermischt, die die brandschutzeigenschaften und oder insektenbeständigkeit verbessern, ich habe irgenwie in erinnerung, das borsalz auch nicht ganz ungefährlich ist?? weist du mehr??

    gruß uweS.

    Gruß UweS.

  • FF
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    • 13. Oktober 2005 um 09:28
    • #22

    Zum Thema Borsalz, Infos von der Isofloc-Homepage (ja ich weiss, dass Hersteller immer ihre eigenen Produkte hochloben, aber es ist eine gute Erklärung, die sich mit meinen Erfahrungen deckt - und ich hatte keine Lust, das selber zu tippen):

    Zitat

    Borate - Wirksamer Brandschutz für natürliche Dämmstoffe.

    Viele Dämmstoffe aus naturnahen Materialien enthalten Borsalze als wirksames Brandschutzmittel. So auch isofloc-Zellulosedämmstoff. Dank dieses Zusatzstoffes bieten die Zelluloseflocken im Brandfall besseren Schutz als beispielsweise Dämmstoffe aus Glas und auch gesundheitlich sind Borate unbedenklich.

    Das pulvrige Borsalz enthält viel gebundenes Kristallwasser, das bei Hitze freigesetzt wird. Dabei wird mindestens so viel Wärme aufgezehrt, wie bei der Verbrennung der ungeschützten Naturfaser freigesetzt werden könnte. Deshalb brennen diese Stoffe auch keinesfalls selbsttätig. Das von den Boraten "ausgeschwitzte" Wasser verdunstet, der entstehende Wasserdampf verdrängt den Luftsauerstoff und erschwert so die Ausbreitung der Flammen. Bei zunehmender Hitze schmelzen die verbliebenen Borate und überziehen die Zellulosefaser mit einer schützenden flüssigen Hülle.

    Bei entsprechend großer, weiterer Energiezufuhr zerfällt das Borax dann in Wasser (bzw. Wasserdampf) und Boroxid, das als unbrennbares, voluminöses Gas wiederum die Sauerstoffzufuhr behindert. Schließlich - jedoch erst nach geraumer Verzögerung - verkohlen die organischen Fasern dann doch. Allerdings bildet die dabei entstehende Asche eine nicht schmelzende Schutzschicht, die einer Brandweiterleitung entgegenwirkt. Wie gut diese theoretisch beschriebenen, physikalischen Vorgänge tatsächlich funktionieren, haben einige Brandfälle bewiesen. Die Balken, die unter einer isofloc-Wärmedämmung lagen, sind von den Flammen völlig unversehrt geblieben.

    Borate gibt es überall.

    Diese hohe Brandsicherheit des isofloc-Dämmstoffes wird nicht auf Kosten der gesundheitlichen Unbedenklichkeit des Produktes erkauft. Borax war bis Anfang des letzten Jahrhunderts in Nordamerika als Konservierungsstoff für Milchprodukte verbreitet. Das gehört jedoch der Vergangenheit an. Heute weiß man, dass das weiße Salz überall in unserer Umwelt vorkommt: in Pflanzen, den Weltmeeren, im Grundwasser und sogar als Spurenelement in vielen Lebensmitteln. Es ist nicht flüchtig und nicht giftiger als gewöhnliches Speisesalz.

    Die Bewohner eines isofloc gedämmten Hauses haben ohnehin keine Chance, mit den Boraten in Berührung zu kommen. Das Salz ist mechanisch an die Zellulosefaser gebunden, einmal eingebaut bleiben diese dauerhaft an Ort und Stelle. Wissenschaftliche Untersuchungen konnten selbst in Fällen, in denen die isofloc-Dämmung offen liegt, keinerlei Erhöhung des Faseranteils in der Raumluft feststellen. Kontakt mit der Zellulose haben lediglich die isofloc-Verarbeiter, die mit dem losen Dämmmaterial umgehen. Doch selbst beim Verzicht auf die üblichen Arbeitsschutzmaßnahmen - dazu gehört etwa das Tragen eines Atemschutzes - würde ein Handwerker im Laufe eines Arbeitstages kaum mehr Borate aufnehmen, als auch in einem Glas Rotwein enthalten ist.

    Alles anzeigen

    Ich habe selbst in direktem Hautkontakt bisher nie Reizungen o.ä. gehabt, obwohl ich starker Neurodermitiker bin. Die Mineralwolle dagegen war für mich immer eine Qual.

    Gruß FF

  • geoffrey heinzel
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    • 4. Dezember 2007 um 07:46
    • #23

    Hallo, ich habe einen tipp wie alle resonanzen unterhalb 500Hz behoben werden können. ich arbeite seit längerer Zeit mit Tact in USA welche die einzigen wirklich funktionierenden Raumkorrektur DSPs anbieten. bei Interesse entweder auf die homepage des anbieters oder bei mir.
    gheinzel at hotmail com
    Gruss G H

  • wora
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    • 5. Dezember 2007 um 19:10
    • #24

    willkommen im forum.

    ich habe da massive zweifel, das man raumreflektionen mittels elektronischer bearbeitung vor dem lautsprecher verhindern kann.

    hast du eine ahnung, wie man mit elektronischen schaltung die hallenakustik beeinfussen könnte?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • geoffrey heinzel
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    • 5. Dezember 2007 um 19:52
    • #25

    danke für deinen willkommensgruss,
    ich kann nur mitteilen was Tact kann, da hier mit einem Mikrofon ein akustischer Fingerabdruck vom Raum an einem oder verschiedenen Punkten genommen wird. und mit einem (klanglich) nahezu idealen algorytmus die raummoden ausgelöscht werden. Dies geschieht nicht banal auf amplitudenebene (equalizter). In Usa arbeiten namhafte Studioingenieure mit diesen Geräten zum abmischen und in zahlreichen high end ketten wird der raumanteil massiv reduziert. natürlich kann auch Tact die reflektionen im mittel und hochtonbereich nicht verringern, dies kann relativ kostengünstig passiv, wie weiter oben im Forum schon eifrig diskutiert wurde, geschehen, teuer wird es erst im bassbereich wo diese Maschine am effizientesten arbeitet.

  • TomyN
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    • 5. Dezember 2007 um 19:55
    • #26

    :D Und das ganze natürlich auch latenzfrei. Wenn Profis in Studios arbeiten müssen, die von sich aus störende Raummoden haben, dann tun sie mir schon leid... da sollte man vielleicht das Geld sinnvoll investieren...

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • geoffrey heinzel
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    • 5. Dezember 2007 um 20:40
    • #27

    Das ganze ist wie du schon sagtest Latenzfrei, der gesamte throuput ist ca 3ms und damit latenzfrei da ein frame ca 30ms hat ist es völlig vernachlässigbar

  • wora
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    • 5. Dezember 2007 um 22:08
    • #28

    ja, für studioinstallationen kann man sich sowas natürlich vorstellen.
    hier sitzt der zuhörer ja in einem eng begrenzten bereich, in dem gewisse rummoden stören könnten. diese raummoden verteilen sich aber sehr ungleichmässig im raum, so das an einer anderen stelle völlig andere vorraussetzungen herrschen können.
    ich denke nicht, das diese methode für veranstaltungen sinnvoll nutzbar ist.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • geoffrey heinzel
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    • 5. Dezember 2007 um 22:15
    • #29

    das ist natürlich möglich, müsste man natürlich mal versuchen, der Grösste Raum den ich mal probiert habe war ca 200qm gross und es hat wunderbar funktioniert.

  • eisfux
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    • 6. Dezember 2007 um 01:16
    • #30

    Dieses Anpassen des Bassbereiches an den Raum machen wir doch mit dem Terzband schon seit immer. Ich bin allerdings auch der Meinung, dass das nur eine miese Situation erträglicher macht.

    Als erstes muss der Rum optimiert werden, sonst kann man sich auch die noch so schicke PA sparen.

  • Pfälzer
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    • 14. Dezember 2007 um 15:38
    • #31
    Zitat von "TomyN"

    :D Ganz anderer Ansatz wäre natürlich den Eintritt niedrig und das Bier billig zu machen. Dann kriegt man zum ersten viel absorbierendes Material rein, zum anderen ist es dann nicht so sensibel für Probleme der Raumakustik.

    Tomy

    Da fällt mir doch glatt ein Gig vor einigen Jahren ein :D

    Ein Mitglied der Band kommt zu mir und sagt:
    Wenn du merkst das wir heute scheiße sind mach krachlaut, hol alles aus deinem kram raus. Wir sind dann zwar immer noch scheiße aber unsere Fans juckt das dann nicht mehr :oops:

    Gruß Wolf

  • jens jürgensen
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    • 24. Juli 2008 um 13:10
    • #32

    Hi, hast Du schon einmal über Bühnenmolton an der Decke nachgedacht?
    Ich habe keine Ahnung ob das in Eurem Raum funktioniert wegen der Größe.

    Aber im mittleren und hohem Frequenzbereich kann man dadurch schon ganz gute Ergebnisse bei vergleichsweise geringen Kosten erreichen.

    Ich habe das schon eine paar mal in kleineren Räumen ca. 20x15m Räumen gemacht. Funktioniert ganz gut.

    ciao Jens

  • stefanfx
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    • 24. Juli 2008 um 17:55
    • #33

    sorry doch nicht so wirklich....

  • stepu
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    • 8. August 2008 um 00:48
    • #34

    Ich würde erst die Rückwand bearbeiten, die Pax dämpfen dann die 2te Fläche, den Boden.
    Tops fliegen oder zumindest neigen (geht mit deinen MRX512 doch).

    Im Bass mal verschiedene Aufstellungen ausprobieren.
    Kannst ja mal ALLES machen, egal wieviele Bässe pro Seite:
    - bass stereo li-re
    - bass mono mittig
    - kleine zahnlücke
    - aussen delayen
    - oder aussen verschieben
    - bassspeaker mal nach hinten/zueinander/unten zeigen bzw.drehen.

    Oder mal ne kleine Simulation aller dieser Varianten machen, dann siehst du doch schon, was am sinnvollsten ist. kennst du dafür nicht jemanden?
    Dann müsste man doch schon einen guten Schritt nach vorn gekommen sein!


    mfg stefan

    Ey Digger, ich bin Plugger, nich Rigger!

  • Wurst Werner
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    • 8. August 2008 um 09:16
    • #35

    Ihr wisst aber schon, dass der Ursprungsfred von 2005 ist :?: :roll:
    Der Laden hat mittlerweile schon einen neuen Pächter :wink:
    Dennoch Danke für die Anteilnahme.

    Viele Grüße
    WW

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  • stepu
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    • 8. August 2008 um 09:56
    • #36

    ..ups, war wohl schon halb im abgeschalteten Modus...

    Dennoch, hast du damals dort irgendwas gemacht in Sachen Absorption?


    mfg stefan

    Ey Digger, ich bin Plugger, nich Rigger!

  • Wurst Werner
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    • 8. August 2008 um 10:08
    • #37

    Nöö, auf mich wollte keiner mehr hören, weilwegen "zu teuer". Hat man halt zehn Tonnen Molton eingebracht. Im Bass hat es dann immer noch gedröhnt und Höhen gab es auch keine mehr...egal...History 8)

    Grüße
    WW

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    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • jens hartmann
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    • 13. August 2008 um 21:12
    • #38

    wenn der Raum mit seinen 300pax voll ist ,reicht das nicht an absorbern???
    bei uns im theaterfoyer haben sie bei leerem Raum nen Limiter eingemessen und dann bei der nächsten Va mit Leuten kam nix mehr aus den boxen.

    also wieviel absorbiert denn so eine Person???

  • wora
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    • 14. August 2008 um 02:23
    • #39

    pro person rechnet man 0,3m² absorptionsfläche.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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