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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

Messung SK Bastelhorn

  • Bazzmonsta
  • 3. Oktober 2005 um 11:33
  • Sound-Klinik
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    • 11. April 2006 um 09:11
    • #61

    ... Schall-Leistung ist Schalldruck*Schallschnelle.

    Durch die Endlichkeit der Schallgeschwindigkeit können sich Druckänderungen ab einer gewissen Mindestabstrahlfläche (und einer bestimmten Frequenz) nicht mehr schnell genug ausgleichen und es kommt zu einer wirksameren (zunehmend gerichteten) Schallabstrahlung.

    Viel Luftbewegung allein nützt dabei wenig, wenn nicht gleichzeitig nennenswerte Druckänderungen auftreten. Schall ist einfach die Ausbreitung von Druckänderungen, die - mit zunehmender Entfernung von der Schallquelle (-> Fernfeld) - immer mehr in eine sphärische Wellenfront übergehen.

    Diese Gesetzmäßigkeit betrifft gleichermaßen alle LS-Systeme. Will man größere Reichweiten erzielen, muß das Nahfeld möglichst ausgedehnt sein (das ist bei Line-Arrays so ... und bei Bass-Stacks war das schon vor 25 ... 30 Jahren so ...).

  • Jobsti
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    • 19. April 2006 um 07:29
    • #62

    Huhu,
    wollten nich mal einige Leute Messungen vom 4er, 6er und 8er Stack machen?

    Würde mich brennend interessieren.

    Bin am Überlegen, ob ich meine 4 15" AW BP Hörner verkaufe und mir 4 der SK's baue, da sie mich sehr reitzen!

    Denke bei ner Beschallung von einer Live Rockband kommen die sehr sehr gut, aber wie schauts bei Konserve aus?
    Techno kommt bestimmt super, aber wat is mit dem ganzen neuen Hip Hop Gelumpe, was die Welt leider gottes dauernd hören will?
    (im 2x 2er Stack)

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
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  • Sound-Klinik
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    • 19. April 2006 um 20:51
    • #63
    Zitat von "Jobsti84"

    ... wollten nich mal einige Leute Messungen vom 4er, 6er und 8er Stack machen?

    Würde mich brennend interessieren.


    ... mich auch - zumal ich die Kiste damals zwischen Teepause und Abendbrot anlässlich eines Threats von SRAM gescribbled hatte.
    Wem die Entfernung zu mir nicht zu weit ist, dem kann sicher geholfen werden (bitte vorher anrufen) ... :wink:

    Zitat von "Jobsti84"

    Denke bei ner Beschallung von einer Live Rockband kommen die sehr sehr gut, aber wie schauts bei Konserve aus?


    ... wer auf den "unwiderstehlichen Klang" unterbedämpfter Bandpässe voll "abfährt", wird Hörner hassen (sind einfach viel zu ehrlich/präzise ...).

  • Jobsti
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    • 20. April 2006 um 07:54
    • #64

    Seit ich meine 15" BP Hörner habe, liebe ich Hornsound, jetzt wirds normal ma Zeit für richtige ;)

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
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  • Mechwerkandi
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    • 20. April 2006 um 10:25
    • #65
    Zitat von "Sound-Klinik"


    Hörner sind einfach viel zu ehrlich/präzise

    Manfred, Du bezeichnest ein klangliches Konvolut aus Originalsignal und irgendwelchen Resonanzen und Inteferenzen als präzise?

    Das hätte ich von Dir wirklich nicht erwartet...

  • hp
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    • 20. April 2006 um 11:06
    • #66

    @ Sound-Klinik

    Auf Deine Antwort zu den letzten beiden Beiträgen bin ich gespannt :D:D:D .

    Gruß HP

    die Realität ist die Summe aller Fakten

  • Sound-Klinik
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    • 20. April 2006 um 12:38
    • #67
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Manfred, Du bezeichnest ein klangliches Konvolut aus Originalsignal und irgendwelchen Resonanzen und Inteferenzen als präzise?

    ... übertrage mal mit vernünftig gerechneten Basshörnern eine Liveband und achte dabei mal auf E-Bass und Schlagzeug. :D

    Im Vergleich zu BR-Kisten kannst Du die Instrumente erheblich besser als einzelne Klanggebilde wahrnehmen, weil das Hornsystem einfach schneller (d.h. durch bessere Transientenwiedergabe) ist. Musik besteht überwiegend nicht aus (stationären) Sinus-Signalen, sondern ist äußerst dynamisch.

    Ein "zu kleines" Horn hat zwar eine welligere Übertragung (wobei das SK-Bastelhorn hier weniger Probleme hat ...) - aber unser Gehör ist gegenüber Pegelschwankungen unterhalb 100 ... 150 Hz eher tolerant. Was wir aber hören (würden), sind "Nachschwinger/-dröhner".

    Ich mußte mal über kleine Kisten mit vielen Löchern eines US-amerikan. Herstellers spielen - es war grauenvoll, weil Bassfiguren einfach im "Sumpf" abgesoffen sind. Die Bassdrum machte nur "boooouuuum" ...

    Resonanzen:
    Obwohl die "Bastelhörner" im Singlebetrieb auch die Trichterlänge "ein wenig" als Resonator nutzen (wobei die Resonanz durch die Schallabstrahlung über die Mundfläche besser, "resistiver" bedämpft wird als ein mickriger Vent einer BR- oder BP-Kiste), können einzelne Basstöne (und deren Dauer ... :wink: ) besser als bei "normal" abgestimmten BR-Kisten gehört werden.

    Und welche (transportable ...) Schallführung bzw. welches Gehäusekonzept ist denn für Dich wirklich präzise in der Wiedergabe ?

    Sicher könnte man auch BR-Kisten so abstimmen, daß sie "schneller" sind (niedriges Q) ... nur geht die Effizienz dann auch zunehmend "zum Teufel" ...

    ... also: Hör Dir doch das Horn erst mal an ... es wird Dir bestimmt gefallen ! :D

  • Jobsti
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    • 20. April 2006 um 12:57
    • #68
    Zitat von "HP"

    @ Sound-Klinik

    Auf Deine Antwort zu den letzten beiden Beiträgen bin ich gespannt :D:D:D .

    Gruß HP

    Damit meinste auch wohl meinen ;)
    Ich weiß nicht was SK dazu sagen sollte, außer dass meine Höner BP Hörner sind und dieses hier (SK Bastelhorn) nen richtiges....
    Wie ich ja gesagt hab, es ist für mich langsam an der Zeit richtige zu bauen :!::D

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
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  • Mechwerkandi
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    • 20. April 2006 um 17:14
    • #69
    Zitat von "Sound-Klinik"


    Und welche (transportable ...) Schallführung bzw. welches Gehäusekonzept ist denn für Dich wirklich präzise in der Wiedergabe ?

    Meine persönliche Meinung ist nicht relevant.
    Es ging lediglich um die Begriffsdefinition.

    Und wenn Du etwas, was nach Deiner eigenen Aussage zwangsläufig kompromissbehaftet ist, als präzise bezeichnest, dann habe ich schlicht und ergreifend eine andere Definition von präzise.

    Ich halte eine präzise Signaldarstellung mit der z.Zt. üblichen PA Technik für nicht machbar.

    Ich hatte seinerzeit einige Male die Möglichkeit, mir die Gruppe "Grobschnitt" live anzuhören.
    Wenn man den Begriff "präzise" durch eine subjektive Wahrnehmung definieren könnte, dann wäre das meinem Anspruch in diese Richtung schon recht nahe gekommen.

  • Sound-Klinik
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    • 20. April 2006 um 17:28
    • #70
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Und wenn Du etwas, was nach Deiner eigenen Aussage zwangsläufig kompromissbehaftet ist, als präzise bezeichnest, dann habe ich schlicht und ergreifend eine andere Definition von präzise.

    Ich halte eine präzise Signaldarstellung mit der z.Zt. üblichen PA Technik für nicht machbar.

    ... es ist alles eine Frage des (für praktische Anwendungen sinnvollen) Maßstabs.
    Außerdem spielen auch noch psychoakustische Phänomene eine Rolle, wodurch manche (vermeintliche) "Probleme", die zwar messtechnisch auffällig sind dann aufgrund der Eigenschaften des menschlichen Gehörs weniger bemerkt/wahrgenommen bzw. "gehört" werden.

    LS-Entwicklung sollte sich daher nicht nur an Messungen, sondern auch an die menschliche Hörphysiologie orientieren, damit die Prioritäten sinnvoll gesetzt werden.

  • tuppabox2000
    Beiträge
    79
    • 20. April 2006 um 17:44
    • #71
    Zitat

    Und wenn Du etwas, was nach Deiner eigenen Aussage zwangsläufig kompromissbehaftet ist, als präzise bezeichnest, dann habe ich schlicht und ergreifend eine andere Definition von präzise.

    Ich halte eine präzise Signaldarstellung mit der z.Zt. üblichen PA Technik für nicht machbar.

    Mensch Mechwerkandi, dass ist ja wohl nen Witz sowas zu schreiben!
    Reden wir über Äpfel oder über Birnen?

  • Bazzmonsta
    Beiträge
    800
    • 20. April 2006 um 18:56
    • #72

    Dürfte ich vielleicht wieder auf das Thema zurücklenken? Ich mache mir nicht die Mühe hier eine Messung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen um mir dann die üblichen Pro´s und Contra´s anzutun. Wozu wurde der Thread denn getrennt????
    Also bitte:
    das "how to measure a bastelhorn as best as possible"

    wo sind die Praktiker?
    Alex

    Basst scho!
    Bitte keine PMs sondern Mail an bazzmonsta(a)web.de!

  • Mechwerkandi
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    • 20. April 2006 um 20:26
    • #73
    Zitat von "tuppabox2000"


    Reden wir über Äpfel oder über Birnen?

    Über Obst...

    Im Übrigen bin ich der Ansicht, das der Versuch einer Definition durchaus in den Topic eines Messverfahrens/-ergebnisses gehört.

    Oder besser, eine Parabel:
    Die Ermittlung der Leistungskurve eines Kfz Motors bleibt so lange neutral bewertet, bis die Hintergründe geklärt sind.

    Für sich betrachtet bleibt so eine Messung stets nichtssagend.

  • SRAM
    Profi
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    5.548
    • 20. April 2006 um 21:14
    • #74

    IMHO:

    - Wetter schön ? --> weiter
    - Kabeltrommel 100 m einpacken, Amp, Top, Bastelhorn (n-mal), CD-player, meine liebsten CD´s, laptop, Meßverstärker, Multimeter, Kist Bier
    - den Platzwart meines Vertrauens anrufen
    - zum Sportplatz fahren
    - den ganzen krempel auf Anhänger zum Mittelkreis (Hartplatz) rollen
    - Kabel, Kabel, Kabel.
    - Saft aus Clubhaus (elektrisch natürlich, was habt Ihr gedacht)
    - Bier in Tor, Zwei Stühle aus dem Clubhaus
    - CD einlegen, mit dem Platzwart Musik aus den 60-80 Jahren hören, zwischendurch bei 1, 10 und 100 Watt kurz messen
    - den letzten Punkt rekursiv wiederholen bis Kist Bier leer
    - Krempel auf Anhänger
    - sich von Freundin abends abholen lassen

    Mikrophonentfernung 5 mal Boxenbreite, Boden, sandsack auf den steckerteil, damits auch liegen bleibt --> fertig
    Entfernung bis zur nächsten reflektierenden Fläche: ca. 50 Meter.

    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • Ansch
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    392
    • 20. April 2006 um 21:39
    • #75

    :D
    Schön...nur mit dem Abholen durch die Freundin wird schwierig =>
    wenn
    Kist Bier == leer && André betrunken,
    dann
    Freundin == sauer

  • Mnyut
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    2.329
    • 20. April 2006 um 22:02
    • #76
    Zitat von "SRAM"

    Hartplatz

    Das wird schwierig, weil die sind ja oft in Wohngebieten. Tuts Wiese auch?

    Zitat von "SRAM"

    zwischendurch bei 1, 10 und 100 Watt kurz messen

    Die Leistung bei 50 Hz wird ausreichend genau sein?

  • unknown_artist
    Beiträge
    2.849
    • 20. April 2006 um 22:33
    • #77
    Zitat von "Ansch"

    :D
    Schön...nur mit dem Abholen durch die Freundin wird schwierig =>
    wenn
    Kist Bier == leer && André betrunken,
    dann
    Freundin == sauer


    Wenn( (Kiste Bier==leer)&&André betrunken)
    dann (wenn (gutes Wetter&&André.steht_noch)
    .........dann (Freundin=sauer)
    .........andernfalls (Freundin.lebensabschnittsgefährte =NULL)
    .......)
    END //of Spaß

    Pseudocode ist doch was dolles :P
    Bei mir scheiterts an den Messungen eher an der Transporthoheit des Lichtmenschen der sich für Messorgien eher "weniger" begeistern kann...
    Wenn dann Richtung Sommer...

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • Wolf
    Beiträge
    260
    • 21. April 2006 um 00:36
    • #78
    Zitat von "Mechwerkandi"


    Ich hatte seinerzeit einige Male die Möglichkeit, mir die Gruppe "Grobschnitt" live anzuhören.
    Wenn man den Begriff "präzise" durch eine subjektive Wahrnehmung definieren könnte, dann wäre das meinem Anspruch in diese Richtung schon recht nahe gekommen.


    Hallo,
    Grobschnitt hatte, wenn ich mich richtig erinnere, Hornstacks rechts und links verwendet. Wieso hältst Du das für herausragend präzise?
    Der einzige Unterschied zu den Stacks anderer grösserer Bands dieser Zeit war, dass Eroc am Sound mitgebastelt hatte.
    Sie klangen absolut toll, aber wieso kommst Du ausgerechnet auf Grobschnitt?
    Schönen Gruß
    Wolf

  • Mechwerkandi
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    7.712
    • 21. April 2006 um 08:57
    • #79
    Zitat von "Wolf"


    Grobschnitt hatte, wenn ich mich richtig erinnere, Hornstacks rechts und links verwendet. Wieso hältst Du das für herausragend präzise?

    Hornstacks? Weiss ich nicht.
    Ich erinnere sicher an eine riesige Ansammlung relativ kleiner Chassis und an etwas, was auf mich damals einen komplett selbstgefrickelten Eindruck machte.
    Ich halte das, aus der Erinnerung, auch nicht für herausragend präzise.
    Ich bin lediglich der Ansicht, das der Klangeindruck meiner Vorstellung am nächsten kam.
    Solange es keine verbindliche Definition von "präzise" gibt, bleibt die Aussage spekulativ.

    Zitat von "Wolf"


    Sie klangen absolut toll, aber wieso kommst Du ausgerechnet auf Grobschnitt?

    Zufall.
    Ich hab' schon viele Acts gehört, draussen oder in der Halle, grosse und kleine.
    Grobschnit ist halt irgendwie hängengeblieben. Vor allem die Übertragung der Stimme/n habe ich noch nicht wieder in dieser Qualität erlebt.

  • Online
    TomyN
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    Termine
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    2
    • 21. April 2006 um 10:11
    • #80

    Hi,

    evtl. haben die ja getrennte Systeme für Instrumente und Stimme, das bringt relativ viel für die Stimmen, da sich die Pappe nur mit ihnen rumärgern muss, und nicht zusätzlich noch von anderern Signalen gequält wird.

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
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