Zitat von "00Schneider"Also prominentes Beispiel für die XLR-Buchse im BD-Kessel wäre Marco Minnemann, der spielt auch zufällig DW.
ich hatte manni von bohr. nur an die hersteller kann ich mich nicht mehr erinnern aber das set war gelb.
Zitat von "00Schneider"Also prominentes Beispiel für die XLR-Buchse im BD-Kessel wäre Marco Minnemann, der spielt auch zufällig DW.
ich hatte manni von bohr. nur an die hersteller kann ich mich nicht mehr erinnern aber das set war gelb.
Zitat von "akustikkoppler"ich hatte manni von bohr. nur an die hersteller kann ich mich nicht mehr erinnern aber das set war gelb.
Dreimal darfst du raten... ![]()
@ Michael Koeppen
hab mir mal die Bilder von Cream angeschaut. Das was da unten gegen die Bassdrum gelehnt ist, sieht eher nicht wie ein Sandsack aus. Wenn man genau hinschaut, erkennt man Kabel die da hin führen und unter dem Stoff zeichnet sich ein runder Magnet ab. Ich schätze, das ist ein 8 oder 10 Zoller, der reverse als dynamisches "Megagroßmembranmikro" verwendet wird!
Sehr interessante Geschichte! Hab ich irgendwann glaub ich mal in 'nem Roland-Katalog gesehen oder so . . .
Die Idee ist es wert, das man sich das mal näher anschaut.
der Karsten
edit: Falsch, bei Yamaha war's. Das Ding heißt Subkick und kostet rund 350€.
Drinnen arbeitet ein 8 oder 10 Zoller als Dyn. Mikro
Klar ist auf jeden Falls, allein schon wegen des Drucks, ein Mic vors Resofell zu stellen. Live habe ich da öfter mal das D112 verwendet: Die Bassanhebung liegt höher als bei den meisten aktuellen Mics, da rumpelt und koppelt das nicht so schnell. Der normalerweise doch recht überzogen klingende Kick hilft ausserdem ein wenig Präsenz in die Angelegenheit zu bringen.
Ich hatte ausserdem gerade mal Gelegenheit im Studio ein bisserl rumzuexperimentieren (zwar mit Loch in der BD, aber nicht genutzt).
Bei einem zusätzlichen Mic an der Fussmaschine ist natürlich immer ein recht hohes Übersprechen der Snare zu befürchten. Meine Variante würde darin liegen, ein kompaktes Clipmic mit guter Richtwirkung zu benutzen (Beta98, e604, u.a.) und so positionieren, dass die Snare genau in Ausblendrichtung und die Kapsel möglichst nah am Kickpad liegt.
Vorsicht hierbei vor Fellresonanzen (ich hatte eben erst mal ein schönes, klares BOING auf dem Kanal).
Da man ja eh nur den Attack braucht (HÖHEN) und warscheinlich entsprechend eqt, kann man noch versuchen eine Decke, Pulli o.ä. zwischen Mic und Snare zu packen (mit Gaffa geht alles).
Alternativ könnte ich mir folgende Variante vorstellen: wenn vorhanden (bei mir natürlich gerade nicht), Beta89 oder AT PRO35/ATM35 (ohne die eigentliche Halterung) an einen Schwanenhals packen (hier ist entweder Kreativität oder Gaffa gefragt), diesen zu einem 1/4 Kreis umbiegen, durch ein Tomhalterungsloch "einführen" und irgendwo befestigen. :lol:
So das war´s bis jetzt, ich stell gleich erst mal `nen Lautsprecher vor die BD. ![]()
Hi Leute es gibt von der auf Einbaumicrophone spezialisierte und in diesem Thread bereits angesprochene Fa. May-Systems eine spezielle XLR-Buchse die in das Luftloch einer Bassdrum reinmontiert wird.
Diese Buchse lässt die Luft durch, sorgt also für den notwendigen Druckausgleich in der vieleicht komplett geschlossenen Trommel !
(wenn z.B. das Reso-Fell kein Loch hat).
Das heißt man muss keine Trommel anbohren!!!
Das Teil gibt´s beim PPC in Hannover für ca. 30 € inkl Kabel .
Achtung, es folgt der Versuch einen Praxistip zu geben:
1) Gute Band, guter Drummer gutes Set -> der Sound wird passen und so gewollt sein.
2) Schlechte Band, schlechtes Set -> Resonanzfell abmontieren klingt auf jeden Fall besser als mit!!!
ich muss leider mal den alten thread hier hoch holen weil mich das thema auch sehr interessiert. habe das bisher bei einer geschlossenen bd immer so gelöst:
1 d112 o.ä. von links aussen auf das schlagfell der bd gerichtet (von aussen, also quasi "von hinten"), geht aber nur wenn die fußmaschine leise genug ist.
2 d112 o.ä. vor das resofell
das erste mikrofon in der phase drehen, eq mit locut noch darauf und fertig. da braucht man dann auch keinen transient designer
Auch wenn's jetzt nicht ganz direkt mit dem Thema zu tun hat,
wieso bestehen hier eigentlich alle darauf, daß man bei der verwendung zweier Mikros an einer Quelle immer eines Phasendrehen muß?
Sei es an Snare oder Bassdrum oder sonstwas. Wer hat bestimmt, daß der Schall am zweiten Mikro zwangsläufig Gegenphasig auftrifft?
Weil beim Schlag auf das Schlagfell das Fell sich vom Mikro wegbewegt und somit eine negative Spannung an PIN 2 erzeugt wird und das Resonanzfell sich gleichzeitig auf das Mikro zubewegt und somit eine positive Spannung an PIN 2 erzeugt wird. Was letztendlich ja nichts Anderes als Gegenphasigkeit bedeutet.
Steht ja im Datenblatt der meisten Mikrofone: Positiver Druck auf die Membran erzeugt eine + Spannung an PIN 2.
Zitat von "schallereignissortierer"Weil beim Schlag auf das Schlagfell das Fell sich vom Mikro wegbewegt und somit eine negative Spannung an PIN 2 erzeugt wird und das Resonanzfell sich gleichzeitig auf das Mikro zubewegt und somit eine positive Spannung an PIN 2 erzeugt wird. Was letztendlich ja nichts Anderes als Gegenphasigkeit bedeutet.
Steht ja im Datenblatt der meisten Mikrofone: Positiver Druck auf die Membran erzeugt eine + Spannung an PIN 2.
Soweit in der Theorie.
In der Praxis werden sich aber Schlag und Resofell nie 100% zeitgleich und schon garnicht mit 100% dem gleichen Frequenzspektrum erkenntlich zeigen - wär' dann ja auch sinnlos ein 2. Mic zu nehmen...
Dazu kommt, dass der Abstand der beiden Mics auch garantiert nicht der gleiche sein wird. Und schon hat sich das mit der 180° Phasendrehung erledigt.
Gemacht wird's, wie's besser klingt! Nicht, was in der Theorie richtig ist.
Ein Phasendreher kann häufig sinnvoll sein, muss es aber nicht.
(OK, wenn weder Pult noch Adapterkoffer Phasendreher beinhalten wird's halt grundsätzlich ohne gemacht...)
aber die theorie klingt doch irgendwie logisch, oder?
vor allem bei der snare ist das eingeschlossene luftpolster so klein, das sich die membranen der felle zumindest im anschlagmoment in die selbe richtung bewegen. wenn man dann das untere mikro in der phase dreht, dann stimmen die anschlagimpulse an beiden pultkanälen wieder überein und addieren sich.
aber natürlich gilt: probieren geht über studieren...
Das beim Zusammenfügen der beiden Signale auf jeden Fall entstehende Interferenzmuster ändert sich, ob das nun auch besser klingt, ist mal so mal so.. Ein wirklich gegenphasiges Signal entsteht beim Drehen nicht. Es kommen auf jeden Fall die die von Treibsand genannten Faktoren hinzu. ( Abstand, Laufzeit, Übersprechen des einem Fells auf das andere Mikrophon )
in solchen (sicherlich unerfreulichen...) Fällen nutzen wir eine Grenzfläche (bei uns Audiotechnica) von hinten, also neben der Fußmaschine Richtung Klöppelanschlagpunkt. Damit hat man zumindest alle Möglichkeiten offen.
Es gibt aber gerade im Jazz/Bigband-Bereich Drummer, welche den dumpfen 30'er-Jahre-Sond Ihrer Schüssel ausdrücklich wünschen...hört man sehr schnell beim Soundcheck - wenn man sie dann darauf anspricht ("ich vermute mal, Du willst den "muffigen " Sound dieser Zeit....) kommt nach meiner Erfahrung regelmäßig sowas, wie " ah, endlich mal ein Profi alter Schule" o.ä.) wenn man dann später etwas korrigiert, sind sowohl Publikum, als auch Musiker auf der Bühne glücklich...
moin
wie schon von manch einem vorgänger erwähnt wurde,
eignet sich der subkick von yamaha sehr gut für solche zwecke ich nutze den sbk immer als zweites base mic weil das ganze dem sound mehr wumms verleiht.
ich habe es mir eig nur deshalb angeschafft weil ein drummer auch kein loch in sein dw fell haben wollte was u.a. daran liegen kann das es da erst ein oda zwei wochen alt wahr. ich hätte es zwar auch mit einem anderen mic machen können und dann von zwei seiten allerdings habe ich dann noch lange nicht so einen guten sound wie wenn ich das ganze mit loch und/oder subkick mache.
Fazit: der subkick zahlt sich wirklich aus und ist ein "geheimtipp" ind der studio szene was drumm mikrofonie angeht.
und da zahl ich die 350€ wesentlich lieber als nacher einen scheiß sound zu haben