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Soundeffekte per PC

  • lj_octi
  • 13. März 2006 um 20:11
  • lj_octi
    Beiträge
    3
    • 13. März 2006 um 20:11
    • #1

    Guten Abend,

    ich hoffe, es ist noch nicht besprochen worden, konnte in der Suche jedenfalls nichts verwertbares finden.

    Zu meiner Frage: Ich suche ein Programm, mit welchem ich bei Liveauftritten und auch während den Proben die Effekte und EQ's per PC einschleifen kann, gibt es da irgendwelche erschwinglichen Programme?

    Bin euch für eure Antworten schonmal dankbar

  • flatmoon
    Beiträge
    245
    • 13. März 2006 um 21:04
    • #2

    ich weis nur, das ein PC eine zu lange Signallaufzeit hat um auf softwarebasis dedn Input einpuffern, das signal verarbeiten und die ausgabe puffert.
    irgendwas um ne 1/4 bis 1/2 sekunde

    Ich bin verrückt, aber was manche hier sagen ist richtig verrückt.

  • tastenrocker
    Beiträge
    10
    • 13. März 2006 um 21:21
    • #3

    Naja also theoretisch gehts schon, aber das setzt ne gute Soundkarte mit geringer Latenz voraus... 12ms sind ein erreichbarer Wert, tlw. weniger je nach Karte (zB RME)
    Das üblichste wär vermutlich eine Software wie Cubase, Logic, Samplitude und Konsorten, eine Soundkarte mit genügen Ins/Outs, die auch mit niedriger Latenz läuft (oder als billig-Version Asio4all Treiber für den Onboard Sound)... Schön wirds damit aber sicherlich, gerade für Live nicht.

    Falls Du nicht alles schon so hast wie oben beschrieben, wovon ich jetzt mal ausgehe, würd ich eher nen vernünftigen Effekt kaufen (oder mehrere), als den Laptop dafür mitzuschleppen, wenn Du Szenen brauchst, würd ich dann eher noch nach ner Midi-Fernsteuerung ala EES ProCon schauen... das ist ausfallsicherer und weniger gefummel

    Grüße

  • dasich
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    • 13. März 2006 um 21:27
    • #4

    da gab es schonmal was drüber.
    Schau mal hier :

    http://www.pa-forum.de/phpBB/viewtopic.php?t=42439&postdays=0&postorder=asc&start=0&sid=cd53225f494040e8e8d7d2ea9b941ad0

    Es grüßt der Stephan

  • lj_octi
    Beiträge
    3
    • 13. März 2006 um 21:29
    • #5

    Thx for support.... ich werde mich mal belesen bin aber trotzdem an weiteren Antworten und Hnweisen interessiert...

  • karel noon
    Verifiziert
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    • 13. März 2006 um 22:49
    • #6

    Es gibt auch ein 19" outboard gerät was VST plugins verarbeitet, falls es um die effekte geht, und nicht nur der einsatz des PC gewünscht ist, der name fällt mir jetzt nicht ein, mußt du mal suchen.

    ansonnsten kann ich sagen das ich mit einer RME hammerfall karte das ganze schon probiert habe, und nicht wirklich glücklich geworden bin, das problem ist, das zwar die karte die geringe latenz mitmacht, aber die wirklich lustigen plugins nicht. ist aber schon 2 jahre her, da kann sich ja wirklich viel getan haben.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

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  • wilhelm
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    • 13. März 2006 um 22:52
    • #7

    Ich verwende eine Creamware Pulsar II Soundkarte mit der man eine komplette Mixing-Umgebung realisieren kann. Die Latenz kann auf 4 ms gedrückt werden und spielt keine Rolle.
    Eine Andere Möglichkeit sind VST Hosts mit Audiomöglichkeit z.B.
    chainer mit denen man VST-plugins einbinden kann - auf jeden braucht man ne gute Audiokarte. Ob die Zuverlässigkeit eines PC für Live Betrieb reicht ist allerdings so ne Sache.

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  • karel noon
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    • 13. März 2006 um 23:06
    • #8

    ich möcht enoch kurz einfügen das eine latenz von 4ms durchaus eine rolle spielen kann, je nachdem wofür man das ganze einsetzt.
    bei einem reverb kann man das verschmerzen, bzw den reverb anpassen.

    bei einem einsatz als kanal EQ oder für dynamics macht es schon was aus ob ich mein signal 4ms vorher oder später höre.

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  • wilhelm
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    • 14. März 2006 um 06:57
    • #9

    Bei dem Creamware Sytem spielt sich alles im PC ab. Die Steuerung erfolgt über MIDI Controller. Dh. du hast die 4 ms zwischen Eingang des Signals und Ausgang. Interne Latenzen werden ausgeglichen, so daß keine Phasenunterschiede auftreten. Somit hörst du zwar alles mit einem Delay von 4 ms, aber eben gleichzeitig. Das ganze ist jedoch ein Studio-System - aber im Prinzip für live vorstellbar. Wenn man so ein System als Effektrack in ein Analogsystem einschleifen will hat man natürlich Laufzeitunterschiede im Effektweg. (Wobei Digitalgeräte m.E. doch systembedint immer etwas Latenz haben?). Wenn Laufzeitunterschiede stören müsste man die mit einem Delay ausgleichen (Origiginalsignal verzögern).

    Band: http://www.mho-band.de

  • Schrumpeln
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    • 14. März 2006 um 08:40
    • #10

    Das stelle ich mir lustig vor, wie delayst du naturinstrumente? einfach 1,3 Meter nach hinten setzen, damit die 4ms wieder ausgeglichen sind? und wie machst du das mit dem Monitor für den Instrumentalisten?

    Es geht schon aber halt nur irgendwie. Es ist zwar auch so, dass digitale 19" Effekte (war jetzt nicht auf die Größe bezogen, können auch halbe Breite haben ;-))eine Latenz besitzen, denn jede Wandlung, und jede digitale Berechnung benötigt Zeit. Auch analoge Effekte haben im übrigen eine LAtenz, aber der Rechner in einer Livesituation in einem geinserteten Effekt (d.h. es geht gar nichts mehr wenn er ausfällt) ist meiner meinung nach bei heutiger Zuverlässigkeit immer noch ein NO-GO!. Anders ist es wenn nur ein Hall oder ien Delay ausfällt, dann kann die show imer noch weitergehen, wenn aber ein EQ ausfällt dann ist halt das Signal weg.

    Grüße

    Konny

  • audiobo
    Profi
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    • 14. März 2006 um 10:56
    • #11

    Also, mit Delay und Reverb hab ich das schon gemacht (Logic geöffnet und in die Live-Inputs Tap-Delay u. Renaissance-Reverb reingeladen), das ganze mit einem recht lahmen Rechner (333Mhz Celeron) u. günstiger Terratec-Audiokarte (EWS88MT). Hat für die Anwendung wunderbar gefunzt, allerdings würde ich von einer Verwendung als EQ/Dyn, u.ä. komplett absehen, aus folgenden Gründen:

    - Latenz:

    Klar, bei heutigen Systemen kann man diese extrem runterdrücken, ist jedoch rein prinzipiell immer höher als bei Outboard-Geräten bzw. DSP-Systemen (z.B. ProTools TDM/HD).

    Kleiner Vergleich: Die RME-Hammerfall schafft eine min. Latenz von 1,5ms bei 44,1kHz - diese gilt allerdings nur für rein oder raus, ist also für die entsprechende Anwendung doppelt zu rechnen - hinzu kommt nocht die Latenz der Wandler (AD/DA, ca. 1ms) und die Software, welche manchmal richtig dick aufträgt.
    Dagegen liegt die TC EQ-Station bei 1,54ms@48kHz für AD/Processing/DA, also vom Input zum Output.

    (siehe auch: http://www.rme-audio.de/techinfo/lola_lomo.htm)

    -Klang:

    Mir sind nur wenige EQ-PlugIns bekannt, die eine entsprechende Audioqualität besitzen und dabei noch bezahlbar sind. Gerade schmalbandige Filter (z.B. zur Raumanpassung) ziehen oftmals Nachbarfrequenzen phasenmässig so sehr in Mitleidenschaft, dass diese teilweise unbeabsichtigt angehoben werden, und alles nur noch schlimmer machen. Dies ist übrigens auch bei vielen günstigen, digitalen Outboardgeräten der Fall (z.B. Behringer Ultradrive).
    Auch sind viele PlugIns am oberen Frequenzende nicht kompensiert (wichtig bei 44,1/48kHz-Betrieb), d.h. die Filtergüte nimmt automatisch immer weiter zu, je näher man der halben Sampling-Frequenz kommt (daher der berüchtigte "scharfe" Klang digitaler EQ´s)
    Die wenigen, wirklich guten PlugIn-EQ´s kommen meist mit einem sehr hohen Preis, einer extrem hohen Berechnungs- (also Latenz-)zeit oder im Zweifelsfall mit beidem daher.

    - Zuverlässigkeit:

    Bei einem normalen PC - eindeutig inakzeptabel. Wenn man manchmal so sieht, welche Kapazitäten ein Rechner allein für eine Mausbewegung oder der Suche nach einer CD im Laufwerk u.ä. in Anspruch nimmt, kann einem eigentlich regelmässig schlecht werden. Wenn wir mal irgendwelche Treiberprobleme etc. (bei Win-XP scheint übrigens jeder neue USB-Stick die Konfiguration nachhaltig zu verändern - daher mittlerweile im Studio ein absolutes NO) aussen vor lassen, ist mir allein die Ungewissheit, ob ich den Rechner im entscheidenen Moment überhaupt bedienen kann (oder ob er gerade wieder irgendwas sucht und die ganze Oberfläche einfach nur hängt) zu suspekt.

    Was ich jedoch schon erfolgreich im Einsatz gesehen habe, war ein ProTools System als Voc-Channelstrip - hat astrein funktioniert. (war, glaube ich, auch bei Shania Twain im Einsatz - dort jedoch auch mit einem 2ten System als Havarie)

    So genug Text, schönen Gruss Bo

  • wilhelm
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    • 14. März 2006 um 11:00
    • #12

    Naturinstrumente haben auch ein Delay :wink: - z.B. mein Fender Rhodes braucht ewig und drei Tage vom Tastendruck bis zum Klang. Jeder Pianist hat gelernt mit dem Naturdelay seines Instrumentes umzugehen. Unter 10ms können nur noch sehr geschliffene Soundfreaks was hören. Anders ist das, wenn das Signal sich mischt, dann können natürlich auch kleinere Delays zu ungewünschten Effekten führen. Es ist also nicht notwendig das Alphorn zu verzögern, sondern nur darauf zu achten, das das abgenommene Direktsignal und Effektsignal die gleiche Verzögerung haben. Das machen die meisten DAW Softwares mitllerweiche automatisch (Stichwort Latenzausgleich). Ob das im Live-Betrieb irgend eine Rolle spielt weis ich nicht - hab ich noch nicht probiert, hier wurde aber eingeworfen, das 4 ms Latenz zu Problemen beim EQing führen könnten.

    Im übrigen entsteht ja schon aus der räumlichen Verteilung von Akkustik-Instrumenten und deren Abstand zum Holz + Monitorsignalen ein Phasengemisch, das wahrscheinlich mehr ausmacht - wir sprechen hier bei 4 ms von ca 1,2 m Abstandsdifferenz.

    Die Zuverlässigkeit ist natürlich ein Problem, wobei ich z.B. auch live mit Softsynth über Laptop spiele. Habe schon öfter Ausfälle analoger Geräte wegen defekter Kabel erlebt. Der Laptop lief bisher störungsfrei.

    Für grössere Sachen braucht man sicher professionelle und redundante Hardware - womit's auch keine Billiglösung ist. Es gibt externe Modudule z.B. von TC, die Soft-Plugs laden können. Letzlich kann ich mir gut vorstellen, das der Weg zu mehr "virtuellen" Lösungen gehen wird. Derselbe Prozeß ist im Studiobetrieb erfolgt und da läufts. Lange Ausfallzeiten will da auch keiner.

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  • tastenrocker
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    • 14. März 2006 um 16:23
    • #13

    Das mit dem Delay ist ziemlich egal... wie oben beschrieben das denk ich auch, solang das Signal nicht gemixt wird - zum Test mal ne E-Gitarre mit nem 1ms Signal belegen --> das ist sehr deutlich!

    Insgesamt würd ich auch eher ne andere Lösung wählen, die auf jeden Fall funzt... Meinen Laptop hab ich auch schon live mit B4 gespielt, aber mit ner Synthi-Orgel als Redundanz, aber der Rechner muss echt stabil laufen, sprich ist auch nicht günstig!

  • karel noon
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    • 15. März 2006 um 00:20
    • #14

    also wenn es mir darum geht meine guten plugins live zu verwenden, und ich nicht gerade eine Venue dabei habe bietet sich ja noch das hier an, ich habs mal wieder rausgesucht:
    http://www.pek.ch/produkte/museresearch/receptor_main_d.htm

    kostet aber auch mehr als ein guter laptop, aber ich würde mich doch wesentlich wohler fühlen :D

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  • djvomght
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    • 15. März 2006 um 11:23
    • #15

    Interessante Idee: Der Receptor benutzt offenbar Standard- PC- Hardware (mal Rückseite angucken!), und ein zurechtgebasteltes Linux. Sowas sollte man fast selbst bauen können, wenn man Ahnung hat :roll:

    Gruß Jörg

  • fragile
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    • 17. März 2006 um 13:51
    • #16

    eine latenz unter 8 ms ist IMHO nicht hörbar. Ab 10-12 ms "fühlt" man das Delay beim Spielen udn es wird hörbar...

  • karel noon
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    • 17. März 2006 um 21:00
    • #17

    nun ja, ein delay von einigen milisekunden kann aber ausreichen um schwierigkeiten zu haben ein signal vorne im mix zu platzieren, also würde man die lautstärke unnötig erhöhen um das auszugleichen, oder eben den frequenzgang verändern.
    Das kann ja auch nicht der sinn sein.

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