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Band komplett verfunken - Herstellerübersicht gesucht

  • ritter
  • 19. März 2006 um 11:23
  • ritter
    Beiträge
    34
    • 19. März 2006 um 11:23
    • #1

    Ich habe mich neulich in meiner Band durchsetzen können, dass wir Alles auf Funk umstellen, sowohl Gesang, als auch Instrumente.

    Jetzt hab ich natürlich auch die verantwortungsvolle Aufgabe am Hals geeignete Funkstrecken zu finden.
    Da es aber recht viele Hersteller gibt, fehlt mir derzeit völlig die Übersicht und ich bitte euch um Hilfe.

    Folgende Anforderungen:
    Ich brauche 9 Funkstrecken für 4 Instrumente (2x Gitarre, 1x Bass, 1x Keyboard)
    Unser Drummer hat derzeit eine Niefer 600er funkstrecke für seine Plastiktrommel im einsatz, die bei Bedarf aber auch noch ausgetauscht werden kann um ein einheitliches System zu schaffen.
    Und 5 Mikrofone (Background).
    Jede Strecke sollte nicht mehr als 400-500euro kosten.
    Der Frontsänger singt über ein Shure Funkmikrofon (etwas älteres Set mit fester Frequenz: 800,600 Hz).
    Es ist außerdem eine Funkstrecke von Audio Technica für kabelloses Monitoring im Einsatz.

    Welcher Hersteller ist in der Preislage zu empfehlen, und worauf muss ich vor dem Kauf achten?

  • Spaceguy
    Beiträge
    433
    • 19. März 2006 um 11:44
    • #2

    Hallo,

    erstmal würde ich alle Funkstrecken von einem Hersteller bzw. aus einer Serie nehmen, damit dürftest du am wenigsten Probleme haben.
    400-500 Euro wird eng, wenn wir davon ausgehen das du alle Sender 4x Instrumente, 5x Background, 1x Schlagzeug, 1x Leadgesang) neu beschaffst.
    Ich würde mir mal die Sennheiser Evolutionserie (100er) anschaun.
    http://www.sennheiser.com/sennheiser/icm…ution_series100

    Bei 11 Stück sollte da auch was um die 500 pro Stück machbar sein, je nach Mikro. Damit hättest du dann wählbare Frequenzen und kannst problemlos 11 Strecken simultan betreiben.

    CU
    Chris

    "Ihr seid so leise!!!"

  • Hubert Barth
    Profi
    Beiträge
    1.416
    • 19. März 2006 um 12:10
    • #3

    Keyboard mit Funk?
    Ist das für eine Karnevalskapelle?

  • ritter
    Beiträge
    34
    • 19. März 2006 um 12:12
    • #4

    Genau, Karneval, wie hast du das blos erraten? :D

    Ich dachte mir schon, dass ein einheitliches System besser ist. Also für die Band 5x Instrument und 5x Gesang. Den Frontsänger von seinem geliebten Shure abzubringen könnte allerdings schwierig werden :roll:

    Dieses Sennheiser System hatte ich auch schon mal in der Hand. Das soll ja sehr gut sein und ist auch weit verbreitet.

    Ist Sennheiser momentan das Beste in der Preisklasse, oder gibt es noch Alternativen?

  • hausmeister
    Verifiziert
    Beiträge
    1.075
    • 19. März 2006 um 15:00
    • #5

    wenn du so viele Funkstrecken hast würde ich auch in Richtung Sennheiser gehen .

    Grüße Michael

    Wo is na des Hirn........endlich ONLINE !


    http://www.audio-events.de

    http://www.stage-audio.de
    http://www.pedro-online.de

  • bertz
    Profi
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    387
    • 19. März 2006 um 15:21
    • #6

    Sennheiser hat mit der G2-Serie (also die aktuelle evolution Reihe) IMHO neue Maßstäbe in dieser Preisklasse gesetzt. Die Funkstrecken super gut, was die klangliche Übertragung des Signals angeht. Die Beltpacks sind leicht und schön zu bedienen. Echt klasse System.

    Vergiß bei deiner Planung nicht, dass bei dieser Menge an FUnkstrecken wohl noch Antennensplitter und Paddel dazukommen. Das kostet auch noch mal n paar Euronen.

    Gruß,
    Bert

    http://www.klanggeschaeft.de

  • Steffen
    Profi
    Beiträge
    1.817
    • 19. März 2006 um 16:49
    • #7

    ich werfe mal 3000er Serie von Audio Technica ins Rennen. Wird allerdings ein klein wenig teurer

  • rockline
    Profi
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    198
    Beiträge
    4.440
    • 19. März 2006 um 17:00
    • #8

    Lass den Unsinn! Derart viele Funkstrecken möchtest Du nicht wirklich betreiben, da die Wegelagerer namens Regulierungsbehörde dafür nette Lizensgebühren für die Frequenzfreigabe haben möchten!

    Wenn man von dem Quatsch abhängig ist gibt es keine Alternative wenn der Spitzel auftaucht - es sei denn Du möchtest den Blödsinn der RGB mitmachen und meldest den ganzen Kram an!
    Viel Spazz damit.......
    Stefan

  • manuel-ni
    Beiträge
    44
    • 19. März 2006 um 17:29
    • #9
    Zitat von "rockline"

    Lass den Unsinn! Derart viele Funkstrecken möchtest Du nicht wirklich betreiben, da die Wegelagerer namens Regulierungsbehörde dafür nette Lizensgebühren für die Frequenzfreigabe haben möchten!


    Das ist seit 1.1.06 nicht mehr richtig, es gibt jetzt eine Allgemeinzuteilung für die Fernsehkanäle 61 - 63 (790 - 814 MHz) und 67 - 69 (838 - 862 MHz). Wichtig ist nur, das man sich an die in den Listen der BNetzA angegebenen Frequenzen für die jeweilige Nutzergruppe hält (Outdoor), Indoor darf man iirc fast alle Frequenzen dieser Kanäle benutzen.
    Näheres steht bei Shure, dort ist auch ein Link zur BNetzA: http://shure.de/produkte_drahtlos/product-Shr-472-56-238.htm

    Aus diesem Grund brauchst Du heute nicht mehr auf Funkstrecken verzichten.

    Ciao,
    Manuel

  • MRspeaker
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    • 19. März 2006 um 23:00
    • #10

    Ein Kollege von mir hat bei einer Produktion ca 22 Funkstrecken (mal mehr mal weniger...) im Einsatz.

    Sind neue EW300 von Sennheiser, plus Antennensplitter und Paddels.


    Läuft absolut Stressfrei, noch nicht ein Problem.
    Und mit den Proben gerechnet waren sie schon einige male in der Konstellation unterwegs...

    http://www.audio2.eu
    Sommercable Gewerbe-Händler, Kabelkonfektion

  • ritter
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    34
    • 19. März 2006 um 23:10
    • #11

    Dann steht der Gewinner ja fast schon fest: Sennheiser.
    Anfangs hatte ich noch an Niefer gedacht, aber dieser Hersteller bietet keinen Kanalsuchlauf.

    Dann bin ich noch auf einen Hersteller nahmens Mipro gestossen. Was ist davon zu halten?
    Ich find die Idee vier Empfänger in einer HE unterzubringen praktisch.

    Und noch 'ne ganz blöde Frage: Wofür brauche ich diesen Antennensplitter und was ist ein Paddel?

  • MRspeaker
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    • 19. März 2006 um 23:15
    • #12

    Wenn du vier Funken nutzt hättest du acht Antennen.

    Nun hängst du die vier Strecken an den Splitter und du brauchst nur zwei Antennen/Paddels für 4 Geräte.

    Paddels sind im Prinzip etwas größere Antennen.
    sehen halt mehr wie Paddel als Antenne aus...

    das war mal jetzt recht einfach ausgedrückt...

    http://www.audio2.eu
    Sommercable Gewerbe-Händler, Kabelkonfektion

  • Ton_Opa
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    • 20. März 2006 um 00:23
    • #13

    9 Strecken mit evolution wird aber knapp! Das würde ich mal mit dem Vertrieb VOR dem Kauf in aller Deutlichkeit durchkakeln.

    Das geht nur mit der 300er. und die ist deutlich teurer.

    Eine informative Übersicht gibts hier:

    http://www.soundcheck.de/fileadmin/user…ess_TABELLE.xls

    Spalte J beachten!

    Grüße
    Opi

    abgebrühter Alt-Aktivist im Vorruhestandsjob
    -danke Billbo-

  • Sven H
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    • 20. März 2006 um 00:33
    • #14

    Ich sehe da kein Problem, ich hatte schon bis zu 20 EW100 / 300 G1 Strecken auf Produktion "störungsfrei" dabei. Auch die Diskussion mit der RegTP war unproblematisch.

    Das sollte sich ja nach den neuen Bestimmungen auch noch um einiges vereinfacht haben!

    Aber gerade bei einer Karnevalstruppe sehe ich dort dennoch einige Probleme. Wenn der Local auch noch Funkstrecken vor Ort hat kommt es dort schnell mal zu Frequenzüberschneidung.

  • guessi
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    • 20. März 2006 um 00:41
    • #15

    und auch mal über das Thema Batterien / Akkus nachdenken!

  • MRspeaker
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    • 20. März 2006 um 06:10
    • #16

    Bei so vielen Strecken, ist es ganz klar das Akku Ladegeräte in 19" Form Sinn machen.
    Alles andere ist Geld- Verschwendung, ganz abgesehen von den halbvollen Batterien, der Umwelt wegen...

    Aber ich würde mich auch bei derart vielen Funkstrecken zwingend bei Sennheiser selbst beraten lassen.
    Ist ja auch ein nicht gerade kleines Vorhaben.

    Das System soll schließlich funktionieren und nicht irgendwie dahergewürfelt sein....


    Wenn erstmal alle Strecken im Case sind, die Splitter eingebaut sind, alles schön verkabelt ist,
    ein 2. Case mit Rackschubladen für die Sender, Paddels, etc. und Ladegeräte von Fischer oder änhlich....

    Dann ist das doch ne feine Sache von der ich mir vorstellen könnte das es richtig Spaß macht damit zu arbeiten.

    http://www.audio2.eu
    Sommercable Gewerbe-Händler, Kabelkonfektion

  • der onk
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    462
    • 20. März 2006 um 11:11
    • #17
    Zitat von "Ton_Opa"

    9 Strecken mit evolution wird aber knapp! Das würde ich mal mit dem Vertrieb VOR dem Kauf in aller Deutlichkeit durchkakeln.

    Das geht nur mit der 300er. und die ist deutlich teurer.

    Das kann man so nicht stehen lassen.
    Erstens sind 9 Strecken mit Sennheiser EW bei weitem nicht das Ende der Fahnenstange und zweitens gibt's in Sachen Funktechnik keine Unterschiede zwischen EW100 und EW300. Die Ausstattung der 300er ist besser, aber das ist alles.
    Habe in der Band momentan sechs EW100 Funkstrecken und zwei EW300 IEMs laufen und hatte auch schon mal acht Funks und vier IEMs problemlos am Start. Man sollte sich halt von Sennheiser eine Tabelle intermodulationsfreier Trägerfrequenzen berechnen lassen, wenn man mit der G1 arbeitet. Die G2 sucht die freien Träger ja ohnehin selbst...

    der onk

  • krishan
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    130
    • 20. März 2006 um 12:37
    • #18

    Noch ein Hinweis in völlig anderer Richtung. Ich habe hier in Köln ziemlich viel mit Karnevalsbands zu tun, und in diesem Jahr gab es ein ganz großes Technik-Thema - die Funkstrecken. Da inzwischen nicht nur die Top-Acts (Höhner, Fööss, Paveier, Brings, Räuber, Boore etc.) sehr viel mit Funken arbeiten, sondern auch die Kapellen der zweiten, dritten und vierten Reihe, kommen sich die Jungs immer öfter in die Quere, weil da irgendwo ein Sender rumliegt, der vergessen wurde auszuschalten (um mal vom Guten im Menschen auszugehen). Es gibt Situationen, da stehen auf und hinter der Bühne mehr als 50 Funken (die meisten natürlich in Wartestellung). Wenn der Auftritt dann noch im Kristallsaal der Kölnmesse stattfindet, während eine Messe läuft, kommt von dort gern auch Störfeuer.

    Und spätestens wenn Du über die Dörfer gehst, hält sich niemand mehr an abgesprochene Frequenzen und Euren Rider, im Zweifel ballert Dir der DJ, dessen vier EONs die PA auch für Euren Autritt darstellen sollen, auch noch munter mit seiner Funke rein.

    Ich habe einige Acts gesehen, die wegen Intermodulationen, doppelt belegter Frequenzen und absolut unerklärlicher Funkausfälle mitten beim Spielen miserable Auftritte hatten, zum Teil sogar vom Literaten zu hören bekammen, nach der besch***enen Performance hätte sich das ja wohl fürs kommende Jahr erledigt.

    Ich weiß nicht, in welcher Liga Ihr spielt und ob Ihr hier in Kölle unterwegs seid. Aber es ist auf jeden Fall dringendst zu empfehlen, in das Rack eine Patchbay einzubauen und einige Kabel parat zu haben, um notfalls binnen Sekunden die Instrumente wieder nach alter Väter Art einstöpseln zu können. Und auf ein Mindestmaß an Bühnenmonitoren würde ich auch dann nicht verzichten, wenn alle Radaustöpsel in den Ohren haben. Die Probleme werden garantiert nicht weniger werden.

    Für alle, die sich mit den kölschen Bedingungen nicht so auskennen: Beim Sitzungskarneval haben die Künstler an einem Abend mehrere Auftritte in unterschiedlichen Sälen. Mitgeschleift wird eine möglichst reduzierte Backline (fürs Schlagzeug zum Teil sogar nur ein Multi-Drumpad) und ein Rack mit Effekten, PODs, IEM, Samplern, Soundmodulen etc. sowie einem 19"-Mixer, auf dem in der Regel alle Instrumente fertig gemischt sind, so dass meist Gruppen- oder sogar Stereosignale an die PA übergeben werden (Soundchecks sind nicht möglich). Fürs Monitoring haben die meisten Bands eine aktive Klein-PA mit Subs und kleinen Top als Sidefills dabei.

    2 Mal editiert, zuletzt von krishan (20. März 2006 um 12:48)

  • djvomght
    Profi
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    214
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    1.010
    • 20. März 2006 um 12:39
    • #19

    Hallo,

    obwohl ich bekennender Sennheiser- Fan bin, möchte ich in dem Zusammenhang mal auf die Wireless- Workbench- Software von Shure hinweisen, mit der man derartige Dinge auch zu Hause ausrechnen kann. Die SW gibts hier: http://www.shure.com/software/ww/SWW_v4010c_Release.exe

    Hatte übrigens Gelegenheit, die neue UHF- R- Serie mir genauer anzuschauen, wäre vielleicht eine Alternative, technisch auf alle Fälle.

    HTH Jörg

  • Online
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    6.137
    • 20. März 2006 um 13:27
    • #20

    Pro Strecke 400 bis 500 Euro...

    Mhhh, das wird mit R-Serie möglicherweise ziemlich eng... :wink:

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