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was tun bei anschlag?

  • brickwalker
  • 14. Juni 2006 um 23:08
  • brickwalker
    Beiträge
    5
    • 14. Juni 2006 um 23:08
    • #1

    Tag!

    hatte gestern wieder ne kleine beschallungsarbeit. Und wieder. Jugendbands wo die Sänger sehr leise singen. bis fast zum Feedback hochgeregelt, mit compressor über subgruppen geschickt ... nichts.
    Anderen konnte ich nicht leiser machen wegen Schlagzeug. Habt ihr da noch tricks ???

    LG Frank

  • dagobert
    Beiträge
    809
    • 14. Juni 2006 um 23:31
    • #2

    Equalizer einsetzten, um die Feedbackfrequenzen schmalbandig zu eliminieren, wenn nicht schon geschehen

  • karel noon
    Verifiziert
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    1
    • 14. Juni 2006 um 23:50
    • #3

    ähm, erstmal reden, das kann helfen, und wenn nicht

    http://www.troph-e-shop.com/1591107.ahtml :D :roll: 8)

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • rockline
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    4.440
    • 15. Juni 2006 um 00:01
    • #4

    anständiges PA benutzen?

    Kenne das Problem nicht, und nicht alle Sänger singen "laut"

  • mischpultschorsch
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    9
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    3.503
    • 15. Juni 2006 um 00:11
    • #5

    Ordentliches Mikro benutzen.

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 15. Juni 2006 um 00:29
    • #6

    Moin,

    was willst Du mit einem Kompressor in dieser Situation, Du bist nicht im Studio. Was heißt die Anderen nicht leiser machen können? Wenn der Gesang wichtig ist, gehen bei mir erstmal alle anderen Fader auf minus unendlich....und kein Instrument auf die Monitore...Mach den Mund auf, Sänger....viele Amateure trauen sich nicht...mach ihnen Mut...quetsche das letzte bisschen aus den Monitoren, damit er sich singen hören...MUND AUF, RAN ANS MIKRO...beim dritten Gig liebt er Dich, oder es gibt einen neuen Sänger :wink:

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 15. Juni 2006 um 09:07
    • #7

    ... feedbackarme - d.h. vernünftige - Monitore verwenden !

    Leider hat es sich bei vielen Herstellern bis heute noch nicht herumgesprochen, daß ein Monitor auch außerhalb der 0°-Achse möglichst keine - interferenzbedingte - Anhebungen im F-Verlauf haben sollte (... selektive Einbrüche sind da - was Feedback angeht - weniger das Problem !).

    Und wer es mit den Anhebungen außerhalb von 0° nicht glauben will (schließlich könnte ich ja vieles behaupten ... :D :( Viele von Euch haben doch Messmöglichkeiten. Wen es also wirklich interessiert, der sollte meine o.g. Aussage mal an einigen - gängigen - Monitoren überprüfen. :)

    Bei vielen Aushilfsmucken erlebe ich häufig dies:
    Gerade bei Kleinverleihern und Top40-Bands wird (soweit das Budget reicht ...) mehr Augenmerk auf das Frontholz gelegt ... bei den Monis sieht man dagegen den letzten Schrott (... und da hilft dann auch ein EQ nur bedingt ... von der besch... Kontrolle mal zu schweigen ... :? ).

  • tufkajck
    Profi
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    3.334
    • 15. Juni 2006 um 09:32
    • #8

    SK

    Ein einigermassen korrektes Abstrahlverhalten gehört zu den guten Manieren bei der Entwicklung. Muss halt schon beim Gehäusedesign anfangen, ist sonst schwer mit der Weiche hinzubiegen.

    Aber hier gehts glaub nicht ums Holz. Es gibt wirklich Singende, die nicht mehr Stimme aufs Mikro drücken, als die Snare von hinten kommend.
    Ja. Man muss beraten. So wie wir schimpfen können, wenn möchtegern pro's die Mikros mit der Hand umfassenoder Gitaristen zu laut aufdrehen, können wir auch scheue unerfahrene Musiker beraten und ermutigen.
    Z.T hören sich Leute den ganzen Gig lang nicht, und sagen nix (weshalb man selbst auf die Bühne steigt und an den verschiedenen Plätzen hört)
    Man entdeckt dann schon mal nen Notenständer vor dem Monitor, oder gar ne Jacke über dem HT-Horn.
    Oder Leuten ist der Monitor zu laut und sie frehen ihn weg, statt was zu sagen, oder ziehn gar den Stecker raus (am Sprinter anbinden mit Spannset und durch Veranstaltungsort ziehn)
    Am besten ist der direkte Kontakt, man kann einiges an Qualität rausholen.

  • songe creux
    Profi
    Beiträge
    626
    • 15. Juni 2006 um 09:39
    • #9

    Der Monitor sollte der bessere PA-Lautsprecher sein!!!
    Hier hilft es auch nicht, wie "dagobert" anmerkte, mit einem EQ schmalbandig (notch) Frequenzen zu ziehen, da dies mit den meisten EQs (1/3 Oktav) nicht geht. Meist ist es doch so, dass man für die PA viel Geld ausgibt und die Monitore dann in der Qualität einer HK PR zu finden sind, die leider jeglichen Anspruch an einen glatten Amplitudenverlauf auf und ausserhalb der Achse vermissen lässt. Wir selber brauch gar keine Monitor-EQs, auch wenn dem viele Fremdtechniker bei ihrer Anreise stets mit Missmut begegnen, sich aber dann beim "Einpfeifversuch" trotzdem eines besseren belehren lassen (müssen).
    Weiterhin ist es im semiprofessionellen Sektor eine sehr verbreitete Unsitte, die Monitore ohne jegliches Wissen über die Nierenbeschaffenheit des verwendeten Mikrofons irgendwo aufzustellen, schlimmstes Beispiel: ein Beta-58A mit genau auf Achse rückwärtig positioniertem Monitor. Oder Monitor strahlt direkt gegen eine Wand/Plane etc. und der Diffusschall erzeugt im Mikro ein Feedback.
    Hier hilft es ungemein, sich fortzubilden oder einfach nur die Eigenschaften seines Materials zu kennen.
    Ich kenne Kollegen in der näheren Umgebung, die sich mit vermeintlich preiswerten Monitoren eindeckten, dann gezwungen waren EQs vom Schlage eines Audient ASP-231 mit seiner Notchcharakteristik in der Absenkung anzuschaffen und so zum Schluss zu der Erkenntnis gelangten, dass es doch besser gewesen wäre, sich gleich anständige Monitore anzuschaffen.
    Ich jedenfalls werde stets schon stutzig, wenn jemand behauptet, er brauche unbedingt EQs in den Monitorwegen. Sollte es dennoch bei mir zu leise sein, es gibt ja auch fast taube Sänger, so stelle ich einfach noch einen Monitor hin.
    Der Beitragsstarter hat anscheinend mit seinem Equipment alles falsch gemacht.

  • tufkajck
    Profi
    Beiträge
    3.334
    • 15. Juni 2006 um 09:45
    • #10

    Das kann ich jetzt so nicht stehen lassen.
    Ja. Ich setze bei guten Monitoren EQ's eher selten ein. Un es muss nicht pfeifen, wenn man nicht irgendwelchen Blödsinn in den Channels macht.
    Aber mal 2 15er Wedges im Leadvocal lowcutten oder mal 125 und 200 rausziehn bei engen Bühnen mit Wand überall, das lass ich mir jetzt nicht nehmen.
    Ansonsten, Zustimmung.

  • nudelhirsch
    Beiträge
    59
    • 15. Juni 2006 um 09:47
    • #11

    Ich hab die Erfahrung gemacht, dass ich als Musiker mich gut hoeren muss um gut spielen zu koennen.

    Aber ich kenne viele Saenger und einige Instrumentalisten, die meinen, sie muessten den Job vom FoH uebernehmen - die Lautstaerke selbst permanent regeln. Klar bestimmen die die Dynamik, aber die Hauptarbeit passiert am FoH.

    Was ich sagen will ist, oft hoeren sich die schuechternen Saengerinnen zu laut aufm Monitor und nehmen die Stimme runter, das Mikro einen halben Meter weg, oder eine Mischung, bis es ihnen angenehmer ist, sich selbst zu hoeren, naemlich gar nicht mehr. Dann fordern sie mehr Monitor und wenn sie sich dann wieder hoeren sind sie wieder schuechtern...

    Ich versuche, solchen Saengerinnen immer etwas weniger als noetig zu geben, damit sie so etwas aus der Reserve kommen. Aufgerissene Mikros tun keinem gut. Ich weiss, ich weiss, gerade der Mon dient der Band und soll deren Wuensche erfuellen, aber es gibt eben einiges an Psychologie.
    Es braucht ein wenig Erfahrung und Gefuehl, aber dann kann man den Monitor so mixen, dass die Saenger sich immer noch genug hoeren, aber selbst etwas aus der Reserve rauskommen.

    Ich hab auch schon Saengerinnen gehabt, die alleine in ein C1000 gesungen haben, und hab kaum Pegel bekommen... Da gibts nicht mehr viele Moeglichkeiten...

    Wer hat schon wieder das Gaffa geklaut?

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 15. Juni 2006 um 09:50
    • #12
    Zitat von "Jack"

    Es gibt wirklich Singende, die nicht mehr Stimme aufs Mikro drücken, als die Snare von hinten kommend.
    Ja. Man muss beraten.


    ... dann hilft nur mittel- bis langfristig: Gesangsunterricht ... oder (die oft bessere Alternative ...): "passenderes Hobby" suchen, wo ggf. etwas Talent vorhanden ist.

    Zitat von "Jack"

    So wie wir schimpfen können, wenn möchtegern pro's die Mikros mit der Hand umfassen oder Gitaristen zu laut aufdrehen, können wir auch scheue unerfahrene Musiker beraten und ermutigen.


    ... wobei profilneutrotische Gitarristen häufig auch bei "erfahrenen" Bands vertreten sind. Gutgemeinte Tipps lassen diese Leute einfach kalt ... :?

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 15. Juni 2006 um 09:56
    • #13
    Zitat von "nudelhirsch"

    Was ich sagen will ist, oft hoeren sich die schuechternen Saengerinnen zu laut aufm Monitor und nehmen die Stimme runter, das Mikro einen halben Meter weg, oder eine Mischung, bis es ihnen angenehmer ist, sich selbst zu hoeren, naemlich gar nicht mehr. Dann fordern sie mehr Monitor und wenn sie sich dann wieder hoeren sind sie wieder schuechtern...


    Praxistipp:

    1. Sängerin zu einigen Bommerlundern (o.ä.) einladen ...
    2. Sängerin sagen (einreden ...), daß sie "echt toll singen kann" ...

    Und wenn das auch nicht hilft: Gesangsunterricht empfehlen ... oder ihr nahelegen, sich ein passenderes Hobby zu suchen (Achtung: Vorher in Deckung gehen ... :D ).

  • tufkajck
    Profi
    Beiträge
    3.334
    • 15. Juni 2006 um 10:04
    • #14

    [

    Zitat

    1. Sängerin zu einigen Bommerlundern (o.ä.) einladen ...
    2. Sängerin sagen (einreden ...), daß sie "echt toll singen kann" ...

    Tip 2 kann echt helfen...Macht auch mal Spass...

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 15. Juni 2006 um 10:23
    • #15
    Zitat von "Jack"

    Tip 2 kann echt helfen...Macht auch mal Spass...


    ... umgekehrt funktioniert das (z.B. bei Konkurenzbands ...) auch:

    Nach dem Set die Sängerin fragen: "Sag mal: Ist Dein Mikro kaputt ? Du bist vorne kaum zu hören und das, was man hört, klingt total plärrig."

    Danach kann man beobachten, wie sie zum Tontech geht und ihn anmacht ... :lol: ... oder im nächsten Set durch ein stark gesunkenes Selbstvertrauen einen deutlichen Leistungsabfall hinlegt ...

  • brickwalker
    Beiträge
    5
    • 15. Juni 2006 um 12:54
    • #16

    Gruß!

    danke für die AW's. Also ich hab ne 2KW Dynacord Chorus Line PA mit PSE endstufe. Von daher kanns nicht daran liegen. micro war ein Shure Beta 58, daran kanns auch ne liegen. Die Gitarrenfader waren unten. War dämlich. Diese Aula da hatte auch ne komsiche Akustik ... Vielleicht einfach die mitmusiker überreden leiser zu spielen ... ^^

    LG Frank

  • Telly
    Beiträge
    511
    • 15. Juni 2006 um 13:28
    • #17
    Zitat von "Brickwalker"

    Vielleicht einfach die mitmusiker überreden leiser zu spielen ...

    Besser ist das. Selbst mit einer Chorus Line sollte man den Gesang über die Bühnenlautstärke bringen können.

  • Campfire
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    1.356
    • 15. Juni 2006 um 14:43
    • #18

    Tip: wenn der Gesang über die Front koppelt kompression zurücknehmen, ev. Kompressor ganz raus.
    Und wenn jemand mit sehr lauter Band nur extrem leise oder nicht ins Mikro Singt geht einfach irgendwann nicht mehr....

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • wikinger
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    517
    • 15. Juni 2006 um 17:14
    • #19

    Dann empfehle ich der ganzem Band auf IEM umzusteigen! :D:D:D
    Vereinfacht das ganze Problem ungemein! :twisted:

    Gruss

    können Sie nicht ein bisschen leiser machen...???

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 15. Juni 2006 um 21:24
    • #20
    Zitat von "Wikinger"

    Vereinfacht das ganze Problem ungemein! :twisted:


    ... und schafft hoffentlich keine neuen ... :)

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