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neues M7CL Problem... schlecht geplant ?

  • sascha-kohl
  • 4. Juli 2006 um 17:10
  • montesuma
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    • 12. August 2006 um 10:58
    • #21

    Wenn man davon ausgeht, daß es sowieso immer auf großen Produktionen getrennte FOH / Monitor Pulte gibt, dann ist es kein "Kontruktionsfehler".

    Nur wenn die Yammi-Entwickler mal den Preiskampf auf dem Markt beachtet hätten, und festgestellt hätten, daß es mittlerweile mehr Produktionen ohne getrennte FOH/Monitor Pulte gibt, dann hätten sie mitdenken sollen, und den Umsatz mit einer kleinen winzigen Software Funktion deutlich erhöhen können. Dann ist es in diesem sinne auch kein "Konstruktionsfehler", sondern ein "Marketingfehler".

    Bei der Entwicklung ihrer DSP Surroundprozessoren haben sie jahrelang die größten Opernhäuser besucht. Bei der Entwicklung der Pulte haben sie sich wahrscheinlich nur daran erinnert, wie es damals im Opernhaus war. :D

  • guma
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    • 12. August 2006 um 12:14
    • #22

    @ seven

    Nochmal: Ich selbst fände es supergeil eine offene Architektur zu haben, in der man z.B. im Eingangskanal Sachen wie Signalfluß, EQ-Splitting für Mon von FOH oder sidechain für Dynamikprozessor u.s.w. selbst wählen kann.

    Meine Erfahrung sagt aber, dass 90% der Kollegen das bisher entweder nicht verstehen, es für pipifax halten oder schlicht damit überfordert sind.

    Ein Beispiel:

    Seit 20 Jahren gibt es in meinen FOH-Racks min. zwei Kompressoren, die einen externen parametrischen EQ mit 3 -4 Filtern im side chain haben. Ich kann mich nicht erinnern jemals in diesen 20 Jahren einen Fremdtech erlebt zu haben, der das benutzt hat. Statt dessen wurde der side chain entweder nicht bemerkt oder, nach entsprechendem Hinweis von mir, gebypasst.

    Übertrag mal das Beispiel auf den Diskussionsinhalt dieses Threads !?!

  • Seven
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    • 12. August 2006 um 14:48
    • #23

    Da wäre dann ein "Owner-Mode" ganz nett. Der Besitzer KANN sein Pult relativ frei konfigurieren. Und so eher komplizierten Dinge werden einfach in nem Live Preset gegen Änderungen gesperrt.

    Szenario:
    "Hallo ich betreue diese Bühne. Es steht die PA X und hier haben wir Pult Y. Hättest du deine Comps gerne nur auf der Front und Post EQ und deine Gates gerne auf Monitor und Front und Pre EQ? Nein? Die Gate post EQ? Ok dann bekommst du Preset 32." Klack und los gehts.

  • tufkaklto
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    • 13. August 2006 um 17:49
    • #24

    Hallo

    Eine sache, die ich auf digitalpulten im allgemeinen gerne mache wenn auch FOH monitoring passiert, ich patche mir die Kanäle ein zweitesmal aufs pult und habe alles was ich brauche,.
    Ich kann mich sowohl am monitor als auch am FOH mit eq, comp, gates etc austoben wie ich will.
    Und brauche so sicher keine zusätzlichen EQ sections für monitor oÄ zuschaltbar im Kanal.
    Ich glaube, ein Pult zu bauen, mit dem man es allen recht macht, übersteigt sogar den preis eines XL8 deutlich.

    Und mal ganz ehrlich, soviel möglichkeiten, wie auf einem digipult haben wir uns oft gewünscht.
    Und wenn man den meisten kollegen in der Praxis zuschaut, nutz kaum wer die vielen möglichkeiten.

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

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  • nudelhirsch
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    59
    • 14. August 2006 um 01:50
    • #25

    Per Soft-Patch die Kanaele doppelt zu verwenden, mit unterschiedlichen einstellungen, ist fein, aber selbst bei einem PM5D kanns mal knapp werden.
    Ich hab ja schon an voll ausgelasteten PM1Ds gearbeitet, da gabs keinen Platz zum Doppelpatchen, da musste geschaut werden, was man weglassen kann, damit es passt...

    Technisch muesste ein vollkommen flexibles routing, auch mit zusaetzlichen virtuellen Sideracks, moeglich sein, aber ich vermute auch, dass die Systemstabilitaet dem bisher einen Riegel vorschiebt. Einen Kanal zu splitten, mit unterschiedlichen Sideracks zu belegen und auf unterschiedliche Outs, dann noch Pre/Post und sonstige Scherze, das duerfte grade die Software und das technisch Moegliche des Routings momentan ausreizen.

    Ausserdem glaube ich, dass grade in der Umsteigerphase, in der viele techs und Companies noch sind, das vielleicht ein wenig zu viel waere, derart offen zu arbeiten. Es werden selten alle Funktionaltaeten der Digipulte ausgenutzt, vieles bleibt einfach liegen, aber die naechste Generation wird mehr bieten muessen.

    Wer hat schon wieder das Gaffa geklaut?

  • sascha-kohl
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    136
    • 23. August 2006 um 15:55
    • #26

    Hallo alle miteinander,

    schön dass ihr euch so zahlreich an der Diskussion beteiligt habt.

    Nochmal möchte ich mich für die schlechte Headerüberschrift entschuldigen.
    Ich liebe das M7Cl, auch wenn man manchmal gerne Sachen anders hätte.

    Habe letztens auf dem PM5d gearbeitet und feststellen müssen, dass das Ding das leider auch nicht kann. Sogesehen erstmal schade, wenn man sich aber überlegt, dass auf Veranstaltungen bei dem ein PM5d steht meist auch gleich ein MoniPult steht, ist es völlig gleichgültig.

    Beim M7cl allerdings, was ja sozusagen die eierlegende Wollmilchsau, so nach dem Motto: "Kann sich jeder leisten und man jeden Job damit machen!", darstellen soll, (Bitte jetzt keine Diskussion über Sinn und Zweck und Preisgestaltung starten, ich denke jeder weiss was damit gemeint ist...) ist es mir nicht verständlich wie man auf diese Funktion verzichten konnte.
    Ich kann gerne auf die Möglichkeit jeder Kanal einzeln in die Matrix zu routen verzichten. (Hab ich schon an keiner analogen Kiste vermisst).

    Wie genau man diese Funktion integriert (offene Arichtektur, Pro und GO-Modus etc. kann sich Yamaha gerne selbst überlegen.

    Lösungsansätze sind gerne Willkommen.

    Die Kanäle zu doppeln ist natürlich die einfachste Möglichkeit, nimmt aber eben nun mal Kanäle in Anspruch, die im Falle einer 32-Kanal Version eventuell nicht vorhanden sind.

    Als Beispiel:

    32-Kanal M7cl
    Band mit 28 Kanälen, davon 5 Bläser und 5 Gesänge.

    Meine Lösung: Die Leadvocals werden gesplittet, BackVox und Brass werden per Subgruppe komprimiert.

    Hätte ich die Möglichkeit den Kompressor im Signal-Flow zu verschieben, hätte ich ein leichteres arbeiten und müsste nicht immer den Threshold in der Gruppe nachregeln.

    Wie gesagt, es wäre einfacher, funktionieren tut es trotzdem !!!

    So, das war soweit mein Beitrag.
    Schönen Groove
    Sascha

    Wer zur Hölle ist Rigg ? Und wohin fährt er ?

    Schwerentflammbar ist keine Herausforderung...

    http://www.sascha-kohl.de

  • tasskaff
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    • 1. Dezember 2006 um 19:04
    • #27
    Zitat

    wenn ich über subgruppe gehe kann ich wenigstens entscheiden ob ich den kanalfader schiebe oder den subgruppenregler.


    eine ähnliche "wahl" zwischen dem Channelfader oder dem Gruppenfader hat man ja auch bei der Analogen mit Comps in der Gruppe. Schieb ich die Vocalgruppe- werden die Vocals lauter; schieb ich den Channelfader- fahr ich die Vocals nur mehr in die kompression. Beides kann "künstlerisch" sinnvoll sein. :roll:
    Kleine Frage in die Runde: Wie steht ihr zu der Tatsache, dass, wenn man in den Gruppen komprimiert, (um den Monitor nicht zu koprimieren, Geräte einsparen will oder was auch immer...) man den FX send ja auch nicht komprimiert, und somit bei bebrüllung seitens des Sängers, Hallfahnen entstehen. (weil die Vocals sich ja wegducken und der Hall nochmal xtra eins draufkriegt!)
    eigentlich ja n, ganz anderer Thread...

    Wär ich doch nur Dachdecker geworden...

  • guma
    Moderator
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    • 1. Dezember 2006 um 20:13
    • #28
    Zitat von "TassKaff"


    eine ähnliche "wahl" zwischen dem Channelfader oder dem Gruppenfader hat man ja auch bei der Analogen mit Comps in der Gruppe. Schieb ich die Vocalgruppe- werden die Vocals lauter; schieb ich den Channelfader- fahr ich die Vocals nur mehr in die kompression. Beides kann "künstlerisch" sinnvoll sein. :roll:
    Kleine Frage in die Runde: Wie steht ihr zu der Tatsache, dass, wenn man in den Gruppen komprimiert, (um den Monitor nicht zu koprimieren, Geräte einsparen will oder was auch immer...) man den FX send ja auch nicht komprimiert, und somit bei bebrüllung seitens des Sängers, Hallfahnen entstehen. (weil die Vocals sich ja wegducken und der Hall nochmal xtra eins draufkriegt!)

    Ich finde diese Arbeitsweise eigentlich seit Jahren sehr angenehm. Dieses "es wird lauter und komprimierter gleichzeitig, wenn ich den Kanalfader in den Subgruppenkompressor schiebe". Ausserdem "duckt" der einzelne Kanalfader ja alle anderen gleichzeitig an der subgruppe anliegenden Sänger etwas weg, wenn der "geschobene" singt. Das finde ich sehr geschickt. Den unkomprimierten Abzweig zum Hallgerät finde ich in der Praxis nicht hörbar overdosed.

  • Der M
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    • 5. Dezember 2006 um 17:54
    • #29

    das ist zwar jetzt ein bisschen off topic aber trotzdem

    Ich komprimiere auch für monitor richtig gern !
    und wenn mann seine keile sauber einpfeift kriegt man da auch keine probleme
    Und jetzt kommt bestimmt der satz ja dann nehm ich dem Musiker ja die kontrolle über seine Dynamik Stimmt ist mir aber völlig wurscht weil ich für nen schön eingecueten wedge mit kompressor in der stimme eigentlich immer nur lob von den artisten bekomm,
    daraus folgt für mich: total überflüssige Funktion
    und das dieses blöde M7CL noch nicht mal eine interne strukturoffenheit wie die DMEs haben find ich auch eine wahre frechheit von Yamaha
    und kaffe kochen kanns auch nicht .

    MFG

    Der M

  • tufkaklto
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    • 5. Dezember 2006 um 21:04
    • #30

    Ich muß mich meinem Vorschreiber anschließen.

    Ich oute mich auch mal als jemand, der durchaus auch am Monitor gern Komprimiert und gated. ( alles in Maßen natürlich )

    Die Musiker schätzen das durchaus.
    Da bin ich in der digitalen Welt einfach besser daheim und für mich angenehmer zu arbeitenn.
    Da stell ich mal schnell den Kompressor ein und probier mal aus, wenn ich denke, das könnte passen.
    Auf einem XL3 wär ich nie dauernd hinters Pult gelaufen, um da auch mal "schnell einen Kompr. zu inserten"

    Ich mags so, und hab nicht den Eindruck das da was nicht kann.

    Aber scheißteil, nicht mal einen eingebauten DVD Player und WLAN :D:D

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  • raumklang
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    • 5. Dezember 2006 um 21:50
    • #31
    Zitat von "nudelhirsch"


    Ausserdem glaube ich, dass grade in der Umsteigerphase, in der viele techs und Companies noch sind, das vielleicht ein wenig zu viel waere, derart offen zu arbeiten. Es werden selten alle Funktionaltaeten der Digipulte ausgenutzt, vieles bleibt einfach liegen.

    Tja, das ist ein Grund, warum ich nur ab und zu mal gaaanz entfernt überhaupt an digital denke.

    Die ganzen "Gimmicks", die die Kisten können, brauche ich kaum (zumindest das, was über bisherige analoge hinausgeht).

    Ein Anreiz zum Umstieg _könnte_ allerdings genau diese Offenheit sein. Nämlich Auxe Pre/Post EQ/Fader/Insert, wie man will und zwar für jeden Kanal einzeln.

    Die zur Zeit verfügbaren Kisten haben aus meiner Sicht jeweils andere Nachteile oder sind noch nicht zuende gedacht - jedenfalls macht keine das, was für mich an digital interessant wäre.

    Aber das ist ein anderes Thema :)

  • tufkaklto
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    • 6. Dezember 2006 um 09:29
    • #32

    Morgen

    Zum einen wäre es sicher nützlich, eine "offenere" Struktur zu haben.
    Andererseits ist da zum einen der Preis der Pulte wie M7, wo ich schon verstehe, das da nicht alles geht.

    Und zum Anderen, mal ganz ehrlich:
    Wie viele Fremdtechs habt Ihr so zum Betreuuen.
    Man steht ja nicht nur selber am Pult, es kommen ja auch andere.
    Manchmal sehr Gute, manchmal sehr nicht so Gute :oops:

    Was für ein Chaos und eine Verwirrtheit bei manchen. Na Bravo :?

    Bei Digitalpulten a la XL8 oder Venue siht das Anders aus, in der Preisklasse und in dem Level wo die Techs sind, die da normal hinkommen, darf das schon sein.

    Mich persönlich stört das bei einem M7 oder PM gar nicht.
    Man kann ja immer noch mehr machen als bei Analogconsolen.
    Und für die paar Dinge, dies halt nicht kann find ich immer eine Lösung.

    Die Digitalära beginnt sich gerade durchzusetzen.
    Da wird sicher noch viel passieren.
    Aber sowohl wir Tecs als auch die Firmen müßen da sicher noch einiges lernen.

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  • wora
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    • 6. Dezember 2006 um 10:02
    • #33
    Zitat von "klauston"

    ...
    Aber sowohl wir Tecs als auch die Firmen müßen da sicher noch einiges lernen.

    die hersteller nicht?

    denn eigentlich bauen sie ja die geräte für UNS... :wink:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tufkaklto
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    • 6. Dezember 2006 um 10:41
    • #34

    ja

    Zitat

    klauston hat Folgendes geschrieben:
    ...
    Aber sowohl wir Tecs als auch die Firmen müßen da sicher noch einiges lernen.


    die hersteller nicht?

    denn eigentlich bauen sie ja die geräte für UNS...


    Mit Firmen meinte ich eh die Hersteller :D :?

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