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Job in der Schweiz - Bürokratie VS Rock`n Roll?

  • E&E
  • 5. September 2006 um 10:28
  • E&E
    Profi
    Beiträge
    108
    • 5. September 2006 um 10:28
    • #1

    Liebe Gemeinde,

    ein guter Industriekunde hat unserer kleinen Firma im Jahre
    des Herren 2007 einen Job in der Schweiz angedroht.

    Es handelt sich um ein mehrtägiges, internationales Jugend-Fußballturnier.
    Unsere Aufgabe besteht im wesentlichen in der Gestellung einer open air Bühne für die abendlichen Liveacts.
    Und ein kleines Feuerwerk sollen wir auch noch abfackeln...

    Größenordnung: Bühne 10 x 6m plus Wings, Ton 20 kW, Licht 100 kW.
    Also genug Material zum Füllen eines Sattelaufliegers oder 2 langen Siebenkommafünfern.

    Wir haben die 1. Auflage dieser Veranstaltung bereits in diesem Jahr
    für den geschätzten Veranstalter/Sponsor zu dessen Zufriedenheit realisiert. Allerdings in der hiesigen Provinz...

    Für Neugierige & Interessierte: meine Homepage, Schlagzeilen, 1st Zepter
    European Boys Championchip - Fotos...

    Da der Sponsor seinen Hauptfirmensitz in der Alpenrepublik hat, möchte
    er die nächste Auflage dieses Turniers in der Schweiz veranstalten.

    Und nu kütt et: Uns ist zwar kein Weg zu weit, kein Berg zu hoch
    und ausserdem stehe ich auf Toblerone und deponiere mein Schwarzgeld auf einem Nummernkonto,
    aber es kursieren Gerüchte, daß ganz schlimme Hürden bei der Überwindung der Eidgenössischen
    Grenze bewältigt werden müssen - und ich meine nicht die Sprache...

    Ursache ist wohl, daß sich unsere lieben zentraleuropäischen Nachbarn
    standhaft weigern, der EU beizutreten.

    Wer kann mir - besonders aus eigener Erfahrung - näheres zu den
    Einfuhrbestimmungen und Procedures sagen?

    Was kommt da genau auf uns zu?

    Grüitzi miteinand!!!

    kai

    Ich bin ein netter Kerl! - Und wenn ich Freunde hätte, könnten diese das bestätigen...

    2 Mal editiert, zuletzt von E&E (5. September 2006 um 10:55)

  • kommissar
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    48
    • 5. September 2006 um 10:39
    • #2

    So schlimm ist es dann auch wieder nicht.
    Ich schlage vor, Du nimmst Kontakt zum nächstgelegenenn Zollamt auf und lässt Dir von denen ein Carnet geben. Das ist ein Ausfuhrpapier, auf dem Du alles, was Du mitnimmst aufführen musst. (Ich gebe zu, das ist aufwendig, weil da von den ganzen Geräten die Seriennummern reinmüssen).
    Beim Grenzübertritt wird das Carnet geöffnet und bei der Rückseite geschlossen. Wenn dann kontrolliert wird, dann sollte der Inhalt des Trucks mit dem Carnet übereinstimmen, sonst hast Du ein Problem.
    Ich habe das mehrfach durchgemacht und bin bisher nur Stichprobenartigen Kontrollen zum Opfer gefallen, d.h. sie wollten mal ein Gerät sehen.
    Es empfiehlt sich m.E., die Liste auf dem Carnet so anzulegen, wie das Material real vorliegt (also die Side- und Ampracks zusammen usw.) dann geben sie sich evtl. mit dem Blick in ein Rack zufrieden, wenn sie sehen, dass das alels dem entspricht wie aufgelistet.

    Normalerweise sind die Zolljungs im Zollamt da auch zur Mithilfe bereit.

    * * * HIER KÖNNTE IHRE SIGNATUR STEHEN * * *

  • Wurst Werner
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    4.623
    • 5. September 2006 um 12:17
    • #3

    Hi Kai,

    interview doch mal Kollegen Rockline, der hat seinerzeit da Erfahrungen gesammelt. Ich würde vermutlich das gesamte Material in der Schweiz dry hiren und nur mit Personal hinfahren.
    Weiß nicht mehr genau, aber haben die Schweizer nicht sogar andere Schukostecker? Zudem ist dort Lautstärkebegrenzung ein heikeles Thema, da hat ein "örtlicher" wohl bessere Karten. Und mit ein, zwei 7,5 Tonner bis in die Schweiz...da kann ich mir netteres vorstellen:-)

    Grüße
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • Online
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    • 5. September 2006 um 12:30
    • #4

    moinsen,

    ansprechpartner ist erstmal die für dich zuständige handelskammer. die stellen carnet ata's aus. die können auch das weitere prozedere erklären.
    der zoll ist da die allerletzte stelle.
    aber aufpassen. die eidgenossen haben nicht nur andere schukostecker, sondern sind auch sehr empfindlich, was das überladen von fahrzeugen angeht und nachts ist das da auch so eine sache mit dem fahren.

    viel spass bei der sache

    oli

    ich bin mir sicher - früher war alles besser!

  • Volker
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    • 5. September 2006 um 12:55
    • #5

    mit nem Trailer in die Schweiz verursacht nicht unerhebliche Mautgebühren...

  • ADMIN
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    • 5. September 2006 um 13:03
    • #6
    Zitat von "Wurst Werner"

    Weiß nicht mehr genau, aber haben die Schweizer nicht sogar andere Schukostecker?

    Das sollte bei einer größeren Produktion nicht so die Schwierigkeit sein, da man sich ohnehin nicht über viele einzelne Schukodosen versorgt.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • 4Art
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    • 5. September 2006 um 13:32
    • #7

    Nur so am Rande...

    Wenn ich in der Schweiz ein Carnet ATA machen muss, muss ich einen nicht unerheblichen Anteil am Gesamtwert des eingetragenen Materials der Handelskammer als Kaution hinterlegen. Soviel ich weiss, ist das in Deutschland nicht anders. Wäre doch schade um die schöne Liquidität...

    Nebenbei: Es gibt einige deutsche Firmen, die für ihr Material bereits Carnets gelöst haben und öfters in der Schweiz arbeiten. Ich würde das Mat bei denen (und nicht in der Schweiz :cry: ) dryhiren. Es ist ja genau eben der Sinn der Sache, dass Deutsche Companies eingeflogen werden, weil Miet- und Personalpreise viel tiefer als in der Schweiz.

    Man, was bin ich für ein schlechter Geschäftsmann...

    Nebenbei: Die genannten Companies haben's auch im Griff mit LSVA (Schwerverkehrsabgabe), Ausnahmebewilligungen für Nacht- und Sonntagsfahrverbot etc. pp.

    Und wegen der Schweizer Schuckos: Die heissen im Uebrigen T13 und wir haben nicht wenige Adapter von der einen zur anderen Seite und umgekehrt in unserem Fundus!

  • kommissar
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    48
    • 5. September 2006 um 14:59
    • #8
    Zitat

    ansprechpartner ist erstmal die für dich zuständige handelskammer. die stellen carnet ata's aus. die können auch das weitere prozedere erklären.

    Das ist natürlich richtig. Sorry.

    * * * HIER KÖNNTE IHRE SIGNATUR STEHEN * * *

  • cookie
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    • 5. September 2006 um 15:03
    • #9

    Also - als "gebranntes Kind" mit Schweiz-Job´s:

    Das Carnet stellt die, wie beschrieben, deine zuständige IHK aus. Du benötigst zur Hinterlegung eine Bankbürgschaft i.H. des Materialwertes, den Du rumschleppst. Vorsicht! Die max. Höhe des aus- und wiedereinzuführenden Materialwertes ist entsprechend der Form deines Unternehmens (zB. Einzelunternehmen o. GmbH) beschränkt.
    Hast Du das Carnet in der Hand, fährst du mit dem Truck, der dann auch fährt, zum nächsten Binnenzollamt und läßt es eröffnen. Ggf. wird man dort eine Sichtprüfung vornehmen. An der Grenze mußt du eine Plastikarte für dein Fahrzeug erwerben (Maut) und an einem lustigen Automaten initialisieren. Dann erst zum deutschen Zoll -> Ausfuhr, dann zum Schweizer Zoll -> Einfuhr. Ganz wichtig, bezüglich der Wochenend-Fahrzeiten und der Tonnage gibt es in der Schweiz deutlich abweichende Regelungen! VORHER mit dem schweizer Kunden in Kontakt treten, damit er bei seinem zuständigen Kantons-Amt eine Sonderfahrbewilligung bekommt und dir diese dann auch rechtzeitig zusendet. Nicht alle Schweizer Polizisten geben sich mit einer Fax-Kopie zufrieden!
    UND -> Lkw nie überladen! Es besteht an der Grenze die nette Möglichkeit des Wiegens. Wenn zu schwer dann -> keine Weiterfahrt, Anzeige bei der Autobahnpolizei, Punkte und Bußgeld für Fahrer und Firma = extremer Nerv!

    In der Summe ist das alles ziemlich viel Nerv und Schererei, weshalb der Dry-hire-Gedanke nicht ganz unbegründet ist. Falls das nicht erschöpfend genug war, dann PN. Viel Glück!

  • 4Art
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    • 5. September 2006 um 15:07
    • #10

    Nur so nebenbei: Bei Hauptzollamt Konstanz/Kreuzlingen ist die Waage gleich in die Fahrbahn eingelassen...

  • pearl_paiste
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    • 5. September 2006 um 17:25
    • #11

    hab auch mal gehört, dass man fast jede schraube angeben muss, die man so mitführt (bei montagebetrieben) und wenn du ne kiste voll gaffa mitnimmst solltest du das nicht auf dem zettel vergessen... also auch an die kleinigkeiten denken :)

    COsinus Veranstaltungstechnik
    http://cosinus-vt.de

    in diesem sinne pp

  • Online
    monithor
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    • 5. September 2006 um 18:02
    • #12

    na ja. das geheimniss eines carnets ist die mitte zwischen "genau" und "sinnvoll". bei der kiste gaffa wirst du das problem bekommen, dass du dann nichts verbrauchen darfst. du musst sie ja auch wieder ausführen.

    ich bin mir sicher - früher war alles besser!

  • tufkaklto
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    • 5. September 2006 um 19:43
    • #13

    hallo

    also ich war schon ein paar mal auf tour in der schweiz, zum teil bin ich auch selbst mit dem lkw gefahren.
    So schlimm ist auch wieder nicht.
    Carnet und Mautkarte sind klar, an der Grenze wird einem auch gerne geholfen, wenn man dort sagt, das man halt kein profitrucker ist.
    Bestimmungen erfragen wg LKW fahren unbedingt machen.
    Sonst sind die Schweizer ein nettes volk.
    hatte dort noch nie probleme, im gegenteil. Normalerweise sehr hilfsbereit. auch die polizei, wenn man fragen hat.
    ist halt immer so ne sache, wie man denen kommt.

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • Carm
    Profi
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    • 5. September 2006 um 22:24
    • #14

    das carnet ist wie hier schon mehrfach erwähnt "halb so wild" - also der sinnvolle weg zwischen ultrakorrekt und "passt schon". wichtig ist die fortlaufende numerierung!! sonst gibts ärger. also

    nr 1 case
    nr 2-10 caseinhalt fortlaufend numeriert
    nr 11 case
    nr 12-xy caseinhalt

    desweiteren müssen die gerätewerte angegeben werden für die bürgschaft.


    auch nicht ganz ohne sind die bürokratischen akte mit den schweizer behörden für arbeitserlaubnis, nachtarbeitserlaubnis, wochenend-/feiertagsarbeitserlaubnis etc.

    besonders "interessant" wirds imho wenn du über einen bestimmten zeitraum hinaus dort arbeitest (imho 21 oder 30 tage - weiss ich leider nicht mehr)

  • planaplatscha
    Beiträge
    44
    • 5. September 2006 um 22:47
    • #15

    Zum bereits erwähnten carnet ata:

    Das MUSS!!! man unbedingt vorher eröffnen lassen.
    Bei meiner ersten Reise in die Schweiz hatten wir das nicht und der "freundliche" schweizer Grenzer machte uns auf diesen faux pas aufmerksam...ließ uns erstmal (ungelogen) eine Stunde dumm rumstehen um uns dann zum bereits geschlossenen (eine Stunde zuvor) deutschen Zoll zu schicken.
    Hat dann dank einer eigentlich nicht zuständigen deutschen Beamtin vom Zoll doch noch irgendwie geklappt und nach einer deftigen Standpauke durften wir weiter fahren.
    Auch zu beachten sind die restriktiven Fahrverbote in der Schweiz!

  • hawkeye
    Beiträge
    135
    • 6. September 2006 um 05:41
    • #16

    Ich kann die Zolleinfuhr- u.ausfuhrbedingungen der Schweizer ja z.T. wohl nachvollziehen. Aber man kanns auch übertreiben.
    All das, was ich bisher darüber gehört und hier gelesen habe, erinnert mich irgendwie stark daran, als wenn ich an dem ehemaligen Grenzübergang bei Helmstedt stehe würde.....aber da wars ja noch schlimmer.
    Auch als ich selbst mal in die Schweiz bin, hatte mich da der Grenzübergang an Helmstadt erinnert. Den Anblick is man ja schon gar nicht mehr gewohnt.

    Ich hör Musik nur, wenn sie laut ist. (H.Grönemeyer)

  • Carm
    Profi
    Beiträge
    2.715
    • 6. September 2006 um 11:04
    • #17

    der vergleich mit helmstedt & co ist nicht ganz verkehrt... aber zum glück nur solange wie du waren dabei hast die zur verwendung in der schweiz bestimmt ist. der personenverkehr ist ja zum glück unproblematisch...

  • UweLam
    Profi
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    707
    • 8. September 2006 um 02:42
    • #18

    Bei den Sonderfahrbewilligungen ist zu Beachten: Es muss die die Fahrrute (incl. Grenzübergang) und das Zeitfenster angegeben werden. Beim Zeitfenster nicht vergessen, dass man ggf. nachts von der Halle zum Hotel fahren will.
    Wir mussten auch schon einmal einen Tourplan einreichen. Dadurch konnte die Kantonspolizei erkennen, dass wir am Vortag einen Job in Deutschland, und am Folgetag einen Job in Italien hatten. Wären es Offdays gewesen, dann hätten wir nur tagsüber fahren dürfen.
    Die Bewilligungen kann man von Deutschland aus beantragen. Wenn man nur durch ein Kanton fährt, dann bei der Kantonspolizei. Wenn man durch mehrere Kantone fährt, dann bei der Bundespolizei.

    Bei der Bankbürgschaft für die Carnet Versicherung kommt schnell eine satte Summe zusammen. Der Banker könnte erst einmal dumm gucken, wenn er nicht genau weis, worum es geht. Bevor er dich abwimmelt sollte er jemand vom Auslandhandel hinzu ziehen. Die wissen eher worum es geht.

    mfG

    Uwe

  • E&E
    Profi
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    108
    • 8. September 2006 um 09:05
    • #19

    Liebe hochgeschätzte Kolleginnen & Kollegen,

    zunächst einmal vielen Dank für eure rege Anteilnahme und
    die detaillierten Erfahrungsberichte - klasse!

    Genau den hier beschriebenen Zinober hatte ich befürchtet....

    Es wird wohl darauf hinauslaufen, das gesamte Material bei
    den lieben Schweizer Kollegen anzumieten.

    Unter "dry hire suche" können interessierte eidgenössische PA-Buden
    den benötigten Materialumfang einsehen.

    Vielen Dank auch für die bereits via pn eingegangen Empfehlungen!

    Gruß

    Kai

    Ich bin ein netter Kerl! - Und wenn ich Freunde hätte, könnten diese das bestätigen...

  • wikinger
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    517
    • 8. September 2006 um 13:52
    • #20

    Für uns schweizer Verleiher ist es ja eigentlich gut, das es so aufwendig ist, und für ausländische Firmen uninteressant wird, hier VA`s zu machen.

    Und das obwohl schon bei uns die Preise im Keller sind. Da kann sich zusätzlich ausländische Konkurenz fatal auswirken!

    Wir haben ja in der Regel überhaupt keine Chance im benachbarten Ausland Jobs zu machen, da wir ganz einfach zu teuer sind. Die Löhne, Einkauspreise, Lagerkosten und die ganzen anderen anfallenden Kosten sind einfach zu hoch und man muss noch viel "Herzblut" dazu geben um den Job überhaupt noch zu machen! Von den Bürokratischen Hürden reden wir noch gar nicht!

    Schuko-Adapter und Kaltgerätekabel sind in der Regel kein Problem.

    Und übrigens... ich bin Froh das wir nicht in der EU sind!


    Gruss WK

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