Ja tut hier eure meinungen kund
mann kann das erweitern
MAcht Modden von Billigst boxen sinn ?
also bis zum kompletten entkernen des selben ?
Sicherlich gibts da div andere ansätze
Ja tut hier eure meinungen kund
mann kann das erweitern
MAcht Modden von Billigst boxen sinn ?
also bis zum kompletten entkernen des selben ?
Sicherlich gibts da div andere ansätze
Moin moin,
ich bin der Meinung, dass Selbstbau wirtschaftlich nur dann Sinn macht, wenn man fertige Pläne, die professionell entwickelt wurden, nachbaut. Hier denke ich zB an die PS12 von AW oder die Projekte von Jobsti oder dem Thorsten^^ ( bitte die anderen fleißigen Entwickler nicht sauer sein, dass sie nicht genannt wurden ).
Wenn man das jetzt von der Seite von den Entwicklern sieht, macht das wohl nicht so viel Sinn aus wirtschaftlicher Sicht, schließlich geht da ja einiges an Geld an Chassis, Weichenbauteile, Messgeräte etc. Natürlich darf man auch hier den Faktor Zeit nicht vernachlässigen.
Kurz und Knapp: JEIN, für Nachbauer Top, für Entwickler ein "Flopp" ![]()
mfG Sven
kommt drauf an ob man seine Zeit selbst "bezahlen" muss oder nicht.
ansonsten: für einsteiger ja und für Profis nein.
Warum?
Wiederverkaufswert und Akzeptsanz des MAterials. Ab einer gewissen VA größe kannste da nicht mehr Selbstbau sachen hinstellen.
Allerdings wird hier diese größe wohl nie erreicht...
Macht Selbstbau wirtschaftlich Sinn;
Jain
Nein wenn;
Die "Firma" Kunden hat die gewisses Material haben wollen, ohne das der Job nicht ausgeführt werden kann.
Die Zeit nicht vorhanden ist.
Der Gerätepark nicht vorhanden ist oder der Schreiner zu teuer ist oder die eigenen Fähigkeiten nicht zum Bau einer Box ausreichen.
Auch nein wenn die Box geflogen werden soll und man die Verantwortung fürs Runterfallen teilweise abgeben will....
Ja wenn;
Es dem Kunden Schnurz egal ist was da steht.
Man die nötige Kenntnis, Zeit und Maschinen hat.
Oder der Selbstbau so wirtschaftlich ist weil man seine Konstrukte für gutes Geld los wird....
Hi,
bei einem nicht am Markt erhältlichen Konstrukt macht es Sinn, wenn lange Zeit auch nichts vergleichbares auf dem Gebrauchtmarkt erscheint.
In den letzten Jahren tauchten nahezu alle Komponenten für 5 verschiedene Mehrwegsysteme für meine / unsere Bedarfe auf dem Gebrauchtmarkt auf. Mit viiiel Zeit zum Abwarten wäre Selbstbau unwirtschaftlich gewesen. Dann wäre das auf Gebrauchtkauf und tuning von Vorhandenem hinausgelaufen.
Da der Bedarf aber kurzfristig zu decken war blieb nur Selbstbau.
Mike.
Ich denke für HKS ist Selbstbau auf jeden fall sehr Lohnenswert.
Jedoch bei etwas größeren va's kommt es sehr oft drauf an das auf den Böxlis was drauf steht. Auch wenn ich denke das Selbstbau oft mehr bietet für den gleichen Preis wie gekauftes.
macht es sinn?
wirtschaftlich vielleicht, und zwar dann, wenn man sich dadurch kenntnisse aneignet, die man u.u. auch im job brauchen kann...
ansonsten, seid doch mal ehrlich- was gibt es schöneres, als erst ewig herumbasteln, mess-sessions mit grill, radler und guten freunden, sich beim kritischen test-musikhören von der arbeit entspannen, usw...
nach getaner arbeit stellt man den krempel im theater auf und holt sich seine extradosis kultur, die man vormals im deutschunterricht versäumt hat--
und nochmal am schönsten ist es, wenn der lebensunterhalt nicht direkt davon abhängt ![]()
in diesem sinne
wolfgang
Sehr schön gesagt Wolfgang.
ich sehe es ganz ähnlich - es macht wirtschaftlich dann sinn, wenn man sich durch "selbstbau" kenntnisse und fertigkeiten aneignet, die den eigenen marktwert steigern.
über den wert der produkte dieser übungsphasen o.ä. wird in diesem punkt noch nichts ausgesagt.
Den eigenen Erfahrungsschatz zu steigern ist wohl das Wichtigste bei der ganzen Selbstbauerei. Es ermoeglicht einem, den Wert "professioneller" Produkte realistisch einzuschaetzen (mit teils verheerenden Erkenntnissen was die Qualitaet und das Preis-Leistungs-Verhaeltnis anbelangt). Zudem sehe ich grosse Vorteile, wenn man bedarfsorientiert fuer einen speziellen Anwender oder Anwendungsfall entwickelt. "Ridertauglichkeit" wird man wohl nie erzielen, die entsprechende Qualitaet ist aber durchaus erreichbar. Deutliche wirtschaftliche Grenzen bestehen durch die erforderlichen Genehmigungen ala TUEV, BGV, etc. pp. Hier schuetzt sich die Industrie effektiv gegen Kleinsthersteller. Mit dem Erfolg, dass der vornehmlich preisorientierte Kaeufer auf billige Dubioskonstrukte ausweicht, und das alles entscheidende "Qualitaets- und Leistungsbewusstsein der Kunden" immer schwaecher wird. Dagegen anzukaempfen ist wohl die groesste wirtschaftliche Huerde.
Kauf ich Fertiges, was teuer ist, hab ich auch Support.
Wastel ich selbst, bin ich mein eigener Support, was ja eigentlich auch nicht verkehrt ist, da ich genau weiß wo was ist.
Wie gesagt, um so teurer die Komponenten sind (und um so besser entwickelt wurde), um so mehr spare ich gegenüber Fertigkisten.
Nur wenn es zu teuer wird, denke ich, dass man Rider erfüllen muss, oder eben das Geld für Fertiges sowieso am Start hat.
Zb. lohnt es wenig, ne günstige ULB Kiste aus mpx zu bauen und Gitter von Rabe sowie Neutrik etc. zu verwenden wenn man VKs zahlen muss.
Benötige ich was Spezielles, kommt man um SB selten drumherum,
zudem hat's den Vorteil, wie schon gesagt, ich kann mir das Zeug auf meine eigenen Bedürfnisse schneidern.
Baue ich nicht nur selbst, sondern entwickle auch,
habe ich normal recht viele Speake rin der Hand, probiere verschiedene Konzepte aus.
Somit gewinne ich einiges an Erfahrung, was mir später enorm weiter helfen sollte und ich auch unter anderem gescheiter Fertigkisten vergleichen und beurteilen/einschätzen kann.
Dennoch, man lernt nie aus, immer was dazu, das ist ja das Schöne/Spannende.
MfG
Was ist überhaupt "Selbstbau"?
Bevor man anfängt, über Sinn oder Unsinn desselben zu diskutieren, sollte man vielleicht zunächst mal eine Definition zulassen.
Ist die Montage eines Bausatzes mit vorgefrästen Holzteilen "Selbstbau"?
Ist der Bau einer Box "nach Plan" Selbstbau?
Ist eine einfache Weichenmodfikation schon Selbstbau?
Ist die Konstruktion einer kompletten Box incl. Messtechnik und drei verschrotteter Prototypen vielleicht "besserer Selbstbau"?
Wenn ich das Gehäuse beim Schreiner machen lasse, ist das dann überhaupt noch Selbstbau?
In aufwändigen Installationen finde ich häufig Sonderanfertigungen. Das muss aber kein Selbstbau sein.
Betriebswirtschaftlich ist der Selbstbau von Boxen eines gängigen Systems als Investitionsgut schlicht Unsinn. Es ist immer teuerer, buchhalterisch schwierig zu handhaben wg. der Arbeitszeit, und der Wiederverkaufswert geht in Relation gegen Null.
Selbstbau von nicht marktgängigen Systemen wir z.B. URPS, da sieht die Sache schon ganz anders aus, weil es hier keine industriell gefertigten Ausführungen gibt.
Hier ist SB zwingende Notwendigkeit, man sollte sich aber fallweise überlegen, ob hier nicht der Umstand zum Zweck erhoben wird.
Ich habe manchmal den Eindruck, das die Mehrheit der vorgestellten Projekte eher individuellen Vorstellungen als technischen Notwendigkeiten folgt.
Zitat von "Mechwerkandi"Was ist überhaupt "Selbstbau"?
Richtig. Und pauschal da nach "Sinn" zu fragen ist so als ob man pauschal fragen würde: "Macht Autofahren Sinn"...
Ohne jetzt philosophisch über "Sinngebung" loszulabern... Für mich persönlich erfüllt Selbstbau:
- Spass an der Sache an sich (siehe Wolfgang und Jobsti und Co..)
- Lernen, Lernen, Lernen (das ist das gute, wenn man schon denkt, da kommt nix mehr lernt man immer noch mal sauviel dazu).
- Schaffen individueller Lösungen, die ich so nicht kaufen kann
- Erschliessung neuer Märkte ("Vorleistung", die sich in Anfangsphasen wirtschaftlich nicht auszahlt...)
- Entspannung durch einen schönen Mix von handwerklichem Handeln / Kopfarbeit
- Kontaktmöglichkeit (Austausch, ganz konkret einfach auf VAs sein..)
- Nachwuchsförderung (manche machen Fussbalcouch, ich bau mit Schülern halt Lautsprecher)
- Ich spare mir meist den Service an Fertigprodukten - auch hier wieder langfristig wirtschaftlich sinnvoll wenn man diesen Service dann auch für andere erledigen kann.
usw..
Jeder stellt da seine eigene Liste auf, pauschal lässt sich das nicht beantworten.
Zitat von "Mechwerkandi"
Selbstbau von nicht marktgängigen Systemen wir z.B. URPS, da sieht die Sache schon ganz anders aus, weil es hier keine industriell gefertigten Ausführungen gibt.
Ein gutes Beispiel.
Selbstbau macht auch Sinn wenn man einiges günstiger als fertige Kisten durch das selber schustern kommt. Ich bin jedoch immernoch der Meinung das man Selbstbau mit Fertigsystemen z.B. Audio Zenit sehr gut kompletieren kann.
AZ als Haupt PA und dann Tiefbass ala Urps, Backfill, Delay, Frontfill, usw. eben aus eigener Produktion, so das man im gesamten ein schlüssiges System hat, bei dem viele Komponenten nicht so gekauft werden können wie man sie benötigt.
10"/1" mit 40°x 40° Abstrahlung z.B. gibts nirgends fertig. Selbst bei 60x40° ist der Markt rar bestückt.
Argument Selbstbau vs. gebraucht:
Meistens sind gebrauchte Systeme eben in schlechterem Zustand, Lack und Holz mitgenommen und die Speaker eben schon benutzt, also je nach Alter ausgelutscht. Also sollte man bei diesem Vergleich auch klar dazurechnen, neuer Speaker nach X Zeit und Spachteln, Schleifen und neu lackieren.
ZitatIst die Montage eines Bausatzes mit vorgefrästen Holzteilen "Selbstbau"?
Selbst-Zusammenbau, aber im Prinzip ja
ZitatIst der Bau einer Box "nach Plan" Selbstbau?
Definitiv
ZitatIst eine einfache Weichenmodfikation schon Selbstbau?
Nein, das ist ne Modifikation, Modding halt.
ZitatIst die Konstruktion einer kompletten Box incl. Messtechnik und drei verschrotteter Prototypen vielleicht "besserer Selbstbau"?
Entwicklung, dancah Selbstbau. Selbst-Entwicklung sozusagen ![]()
ZitatWenn ich das Gehäuse beim Schreiner machen lasse, ist das dann überhaupt noch Selbstbau?
Selbstbauen lassen, im Prinzip aber ja.
Ergo wäre festzustellen:
Jeder hat eine eigene Definition von Selbstbau, eine allgemein verbindliche wird sich nicht finden lassen, dafür ist das Feld schlicht zu gross.
Damit bleibt die Frage nach der Sinnhaftigkeit zwangsläufig offen.
Vor langer langer Zeit schraubten ein paar Selbstbauer
aus Backnang ihre Kisten in Ihrer Garage zusammen...
Heute heisst das D&B Audiotechnik.
Also nicht entmutigen lassen... :wink:
Nur ist das 26 Jahre her und heute gibt es Kistenbauer wie Sand am Meer.
[Bullshitbingomodus]
Das herausarbeiten von Alleinstellungsmerkmalen, um sich vom Markt abzuheben sehe ich heute als sehr schwer an.
Ohne Nische geht da nicht viel.
Vor allem taugt tt-Marketing* nicht, um die Produkte an den Beschaller zu bringen.
[/Bullshitbingomodus]
Meiner Meinung nach lohnt sich Selbstbau wirtschaftlich betrachtet nur in der Nische.
Andi hat aber im Prinzip schon alles dazu geschreiben.
Armin
* Analog zum Guerilla-Marketing. SCNR...
http://de.wikipedia.org/wiki/Guerilla-Marketing
Könnte jemand Wikipedia diesbezüglich ergänzen... :wink:
Interessanter Link... :wink:
Ich weiss ja nicht, wie es anderen geht, ich selber fühle mich durch diese Breitband-Agitatoren à la Hahn oder Bunz abgeschreckt.
Das kommt bei mir eher negativ besetzt an.
Das liegt vielleicht in erster Linie daran, das ich von einem "Vertrieb", wie man es auch nennen will, als zuverlässigen. langfristigen Geschäftspartner eine gewisse persönliche Kompetenz erwarte.
Das hat nichts mit dem Stil an sich zu tun, das kann auch durchaus locker zugehen, aber eine Art von gegenseitigem Respekt gehört IMHO einfach dazu.
Stumpfe Platitüden wie "Ihr seit alle doof" oder "Ihr begreift es sowieso nicht" schaffen keine Grundlage für eine funktionierende Beziehung.
Egal wo.